Archiv der Kategorie: Vorratshaltung: Einmachen/Einfrieren/Dörren

Hühnerfrikassee aus dem Vorrat

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Wohl dem, der einen Vorrat an eingekochten Speisen, Brühen und Suppen hat. Bei uns im Vorrat befand sich noch gekochtes Hühnerfleisch in Brühe und so reifte der Gedanke, mal wieder ein leckeres Hühnerfrikassee zu kochen.

Normalerweise bereite ich dieses Gericht traditionell mit Champignons und Spargel zu und dem GöGa und mir schmeckt es tatsächlich am besten mit Dosenware. Schande!

Nun habe ich aber vor ein paar Jahren durchaus ein sehr leckeres Hühnerfrikassee mit anderen Gemüsesorten gekocht und so musste auch dieses Mal der Vorrat herhalten.

Es kamen neben – frischen – Champignons auch noch Staudensellerie, Möhre und Kohlrabi dazu. Das ganze wurde auf Reis serviert.

Ein bisschen Spielerei à la "The Taste"
Ein bisschen Spielerei à la The Taste
Zutaten für 2 Portionen:
  • 2 Gläser à 250 ml Hühnerfleisch in Brühe
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Möhre
  • 2 Stücke vom Stangensellerie
  • 4 große Champignons
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 50 ml Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 2 Portionen Langkornreis (aus dem Dampfgarer)
Zubereitung:

Das eingekochte Hühnerfleisch auf einem Sieb abtropfen lassen und dabei die Brühe auffangen.

Möhre und Staudensellerie in feine Würfel (Brunoises) schneiden. Die Kohlrabi schälen und in ca. 1 cm große Würfel, die Champignons in Scheiben schneiden.

Das Butterschmalz in einer weiten Pfanne zerlassen, das Gemüse anschwitzen, mit etwas Hühnerbrühe angießen und gar dünsten.

In einem Saucentopf die Butter schmelzen, das Mehl zugeben. Mit Weißwein und Hühnerbrühe eine helle Mehlschwitze kochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Zusammen mit dem Hühnerfleisch zum Gemüse geben.

Den Reis auf einem Teller anrichten, ein Loch in der Mitte formen und das Frikassee hinein löffeln.

Update: Die kulinarische Weltreise in Korea

Durch meinen Salzburg-Urlaub bin ich ein bisschen hinten an.

Der Oktoberabstecher nach Korea im Rahmen der kulinarischen Weltreise ist beendet.

Hier seht Ihr alle Rezepte, die zusammengekommen sind, einschließlich meinem Kimchi und dem Rindfleisch Bulgogi..

Im November geht es dann nach Großbritanien.

Die kulinarische Weltreise: Kimchi (Korea)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Korea

Im Oktober entführt uns Volker von Volker mampft im Rahmen der Kulinarischen Weltreise nach Korea.

Ich muss zugeben, dass auch Korea ein nicht nur kulinarisch ziemlich weißer Fleck auf meiner persönlichen Landkarte ist.

In Bonn waren wir einmal koreanisch essen und soweit ich mich erinnere, hat es mir gut geschmeckt.

„Man“ hat ja schon mal gehört, dass Kimchi absolut typisch für die koreanische Küche ist. So habe ich mich vor einiger Zeit nach diesem Rezept an die Herstellung von Kimchi gemacht:

Ich sage mal so: Freunde werden das Kimchi und ich sowie mein GöGa nicht in diesem Leben. Vielleicht habe ich das falsche Rezept rausgesucht, aber für mich hatte diese Mischung aus extrem sauer und extrem scharf keinerlei kulinarische Bedeutung. Ehrlich gesagt schmeckte mein Kimchi, als hätte jemand über einem Teller Sauerkraut eine Flasche Tabasco ausgeschüttet.

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Kohlrabi – Ernten und Einkochen

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Die erste Kohlrabi-Ernte im Juni

Im April fand im Lebensgarten wieder ein kleiner Bauernmarkt statt. Es werden Sämereien zum Tausch oder gegen Spende angeboten, dieses Jahr waren auch vorgezogenen Pflänzchen dabei. Leider war das Wetter regnerisch und kalt, auch die Hochbeete waren noch nicht so weit, so dass wir auf den Erwerb von Saatgut und/oder Pflanzen verzichteten. Eine Woche später wurden erbarmungswürdig aussehende Pflänzchen verschenkt, u. a. auch Kohlrabi. Vier Stück nahmen wir mit, nach dem Motto: „Entweder sie berappeln sich oder eben nicht.“

Sie wurden in eins der Hochbeete gepflanzt und wuchsen und gediehen. In der Größe waren sie dann erntereif. Zwei habe ich aus dem Beet geholt und nach und nach verarbeitet. Die restlichen beiden verblieben, wo sie waren. Anfang Juli fuhren wir erst einmal in den Urlaub, dann fingen die Zucchini langsam an und die Kohlrabi waren fast vergessen.

Aber nur fast! Ich habe die letzten beiden geerntet – keinen Tag zu früh, denn sie wurden langsam holzig – und habe sie dann eingekocht. Ärgerlicherweise ist mir das größte Glas mit fast 300 g Inhalt auf geblieben, was ich leider nicht bemerkt hatte. So musste ich die Kohlrabistifte leider entsorgen.

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Gezeichnete Etiketten für meine Vorratsgläser

In meinen Gewürzschubladen und -schränken stapelte es sich. Ich wünschte mir ein kleines Hängeschränkchen für Gewürzgläser – Hauptsächlich für meine eigenen Mixturen.

Anfang April kam es an und mir gefällt es wirklich gut:

In den drei kleinen Schubladen habe ich Tee untergebracht und ein paar meiner alten Apothekengläser (die mir mein Apotheker, als er 2016 in den Ruhestand ging, überlassen hatte) mit getrockneten Kräutern, Champignons, Sellerie- und Liebstöckelsalz sowie Gemüsebrühepulver eingeräumt, allerdings nehmen sie liegenderweise viel Platz weg. In den drei Schubladen ist übrigens Tee untergebracht.

Also habe ich begonnen, Etiketten zu zeichnen:

Bei der Gelegenheit hatte ich gleich auch noch mal Gemüsebrühepulver hergestellt:

Dadurch, dass ich jetzt die Gläser übereinander stellen kann, habe ich noch mehr Stauraum im Regal:

 

Kleine Geschenke aus der Küche

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Im März hatte meine liebe Freundin, Nachbarin und Qi-Gong-Meisterin Doris Geburtstag. Zu dem Zweck stellte ich ihr ein kleines Körbchen (aus dem Garten-/Baumarkt) mit kleinen Leckereien aus der und für die Küche zusammen.

Hinein kam ein Bärlauch, den sie sehr liebt (ich hasse das Zeug!) und inzwischen in den Garten gepflanzt hat. Hoffentlich vermehrt er sich wacker!

Dazu kam ein Gläschen handgeschöpftes Bad Sassendorfer Solesalz, das ich in den Westfälischen Salzwelten erstanden hatte (im Bild unten links).

Aus meiner Küche kamen getrocknete Champignons, Gemüsebrühepulver und Selleriesalz (einfach Stauden- und/oder Knollensellerie trocknen, mit Salz mischen und fein mahlen/pulverisieren) dazu.

Kleiner Aufwand – große Freude!

 

 

#wirrettenwaszurettenist: Vanilleeis mit gebrannten Mandeln (Weihnachtliche Desserts)

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Es ist Dezember und es wird gerettet. Und was läge in diesem Monat näher, als sich einem weihnachtlichen Thema zu widmen. Die Mehrheit des Rettungstrupps hat sich für Desserts entschieden. Jau, genau mein Thema. *g*

Desserts bzw. Nachtische gibt es in meiner Küche fast nie, eigentlich genau zu zwei Gelegenheiten im Jahr: Ostern und Weihnachten – und da gibt es eigentlich immer das gleiche.

Das gilt übrigens auch für die Weihnachtsspezialitäten aus dem Supermarkt und gerade die einschlägigen Discounter bieten jedes Jahr Zimteissterne, Panna Cotta, Tiramisù oder Crème brûlée an. Bis auf das Eis habe ich alles schon selber gemacht; warum also nicht Eis?

Das hatte ich schon ganz lange nicht mehr gemacht, obwohl ich vor zig Jahren so ein Riesentrumm von Unold bekommen habe. Nach zwei Versuchen fristete er ein unbeachtetes Dasein auf dem Dachboden unsere alten Wohnung und auch nach dem Umzug wurde er sofort wieder auf den Dachbuden abgeschoben.

Nun kam er wieder zu Ehren, um dieses herrliche Vanilleeis mit selbst gemachten Gebrannten Mandeln herzustellen.

Vanille, Zimt, Mandeln sind für mich schon typische Winter-Weihnachtsaromen, vor allem, weil ich ja strikt zwischen Winter- und Sommereis unterscheide: gehaltvolle Eissorten wie Schokolade, Vanille, Nuss in der kalten und fruchtige Sorbets aus Erdbeeren, Zitrone, Mango in der heißen Zeit.

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Einkochen: Drei Sorten Frikadellen

Vor ein paar Wochen haben der GöGa un ich mal wieder Frikadellen gemacht, also, er hat mir die je 1 kg Bio-Rind- und -schweinefleisch durch den Fleischwolf gedreht und ist dann zum Blutspenden verschwunden, um mir die ganze Frikadellenarbeit zu überlassen.

Ich hatte drei verschiedene Geschmacksorten geplant, wobei ich die Hälfte auf herkömmliche „deutsche“ Weise zubereitet hatte.

Ein Viertel habe ich dann „Asia-Style“ und das anderen Viertel „Mexiko-Style“ zubereitet.

Gegart habe ich alle Frikadellen im Backofen und anschließend fast alle Frikadellen in sterilisierten Weckgläsern eingekocht.

Sechs „deutsche“ Frikadellen habe ich für unser späteres Abendessen zurückbehalten.

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Die heilende Hühnersuppe

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Der GöGa brachte Ende September eine fiese Erkältung mit nach Hause, natürlich pünktlich zu seinem einwöchigen „Brückenurlaub“ rund um den 3. Oktober.

Am Freitag hätte er eigentlich noch Home Office gehabt, hat sich aber krank gemeldet. Ich fragte ihn, ob ich uns eine schöne Hühnersuppe kochen solle.

Ja, gute Idee! Und so fuhr ich zum nahegelegenen E*e*ka, wo ich eigentlich Hühnerklein kaufen wollte. Ein ganzes Huhn erschien mir zu viel. Gab’s nicht. Okay, dass Hähnchenschenkel, drei von der Maispoularde, bitte. Nee, meinte die Verkäuferin, das lohne sich doch nicht (die Schenkel kosteten ca. 6 €/kg) und zeigte auf die Qual-Antibiotika-Billigvariante für knapp 2 €/kg. Wo das Fleisch denn herkäme, fragte ich. Na, aus Deutschland.
Ja, gut, aber aus einer riesigen Qualzucht mit Antibiotikagabe gratis? Ja, wenn ich von Antibiotika anfangen wolle, dann bräuchte man ja gar nichts mehr essen. Ich so: „Doch, Bio und aus artgerechter Haltung und jetzt hätte ich gerne drei Maispoulardenschenkel.“

Was ist das denn bitte für eine Argumentation? Natürlich lohnt sich das teure Fleisch auch für die Suppe. Die kommt ja schließlich irgendwann inklusive Fleisch in meinen Körper.

Suppengrün (Möhren, Sellerie, Poree, Petersilie) kam auch noch mit in den Einkaufswagen, Hustenbonbons, Trost-Geleebananen für den armen Mann und nebenan in der Apotheke wurde noch die Tunierpackung W*ck Med*nait erstanden.

Wieder zu Hause fing ich auch gleich mit dem Werk an:

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Nachgekocht: Zucchini-Paprika-Chutney süß-sauer

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Eine weitere Möglichkeit meine Zucchini „loszuwerden“ habe ich einmal mehr auf Sigrids Seite Madam Rote Rübe gefunden.

Sie hat ein Zucchini-Paprika-Chutney im Repertoire, das sich nach dem ersten Lesen für mich sehr gut anhörte. Und so machte ich mich schon im August ans Werk. Wie immer stehen meine Abwandlungen/Anpassungen in Kursivschrift.

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