Am ersten Sonntag im Juni wird bei Leckeres für jeden Tag „Gutes im Glas“ serviert. Das ist ja ein breit gefächertes Thema: in (Weck-)Gläsern wird eingemacht oder gepickelt, man kann Suppen oder auch Salate in Gläsern servieren, natürlich Getränke oder auch schöne Desserts.
Ein ganz ähnliches Thema hatten wir schon am ersten Maisonntag im Jahr 2023, als ich auch schon ein Dessert im Glas, eine Exotische Eton Mess präsentiert habe.
Jetzt also Panna cotta. Die Idee dazu bekam ich, als mein Mann von einer Dienstreise einen Rooibos-Tee mit Blaubeer-Vanille-Aroma mitbrachte. Dieser Duft! Passt doch super in ein Dessert.
optional: Kekskrümel (ich: Schweinsöhrchen) und Minzeblatt zur Deko
außerdem: 2 Weckgläser à 250 ml zum Anrichten
Zubereitung:
Sahne mit dem Tee in einem Topf zum Kochen bringen und auf kleiner Stufe 5 – 6 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb in ein Litermaß abgießen, mit Zucker und Agartine in den Topf zurückgeben, gut verrühren, erneut zum Kochen bringen und 5 Minuten auf kleiner Stufe simmern lassen.
Gleichmäßig verteilt in kalt ausgespülte (Weck-)Gläser gießen und mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Panna cotta fest wird.
Zum Anrichten frische Blaubeeren auf die Panna cotta geben, jeweils einen zerbröselten Keks (ich: Schweinsöhrchen) darüber streuen und mit einem Minzblatt dekorieren.
Hier geht es zu den Speisen im Glas der anderen Teilnehmenden:
Das Kongeriket Norge/Noreg ist ein ist ein Staat in Nordeuropa. Das in Skandinavien liegende Königreich Norwegen umfasst neben dem Hauptland die Inselgruppe Spitzbergen sowie die Insel Jan Mayen. Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt ist Oslo. Das Land liegt im Westen der Skandinavischen Halbinsel und grenzt im Osten an Schweden sowie im Nordosten an Finnland und Russland. Norwegen ist eines der flächengrößeren Länder Europas (8.), aber mit nur 5.627.400 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2026) dünn besiedelt. Der Großteil der Bevölkerung lebt im Süden des Landes.
Das Hauptland Norwegens erstreckt sich zwischen dem 57. und 71. Breitengrad und liegt somit teils nördlich des Polarkreises. [weiterlesen auf Wikipedia]
Die norwegische Küche ist einfach und geprägt durch die Hausmannskost der Fischer und Bauern. Fisch und Milchprodukte waren und sind Basis der Küche, die durch Brot und Getreidebrei sowie Fleischsorten wie Lamm, Ziege und Wid ergänzt werden.
Geprägt durch das skandinavische Klima mit kurzen Sommern und langen Wintern war die Konservierung der Lebensmittel sehr wichtig, um während der Wintermonate die Versorgung zu gewährleisten. Deshalb wird immer noch viel geräuchert, gesalzen, eingelegt oder getrocknet.
Getreideanbau von Hafer und Gerste ist nur im Süden des Landes möglich. Da diese beiden Sorten sich nicht für die Herstellung von Hefebrot eignet, gibt es überwiegend Flatbrød, ein dem Knäckebrot ähnelndes trockenes Fladenbrot. Durch Handel haben natürlich inzwischen auch andere Getreidesorten Einzug gehalten.
Durch die lange Küstenlinie ist Fisch natürlich sehr wichtig wie z. B. Lachs, Hering, Kabeljau, Sardinen und Makrelen.
Auch Kartoffeln stehen seit ihrer Einführung im 19. Jahrhundert auf dem Speiseplan.
Die Suche nach passenden Rezepten fand ich schwierig, denn im Sommer habe ich gelinde gesagt keine Lust auf Wildgerichte oder schwere Eintöpfe, die natürlich im Winter ihre Berechtigung haben.
Auf der Seite Mahtava *) fand ich dann ein Rezept für die Blaubeer-Vanille-Schnecken, habe dieses allerdings nur als Anregung genommen, weil der GöGa und ich den Teig und den Pudding im Cookit zubereitet haben und dazu die Rezepte für den süßen Hefeteig und den Vanillepudding genommen haben.
*) Hier habe ich schon die Rezepte für Rentiergeschnetzelte und den Wintersalat für unseren Abstecher nach Finnland im Rahmen der kulinarischen Weltreise (Mai 2023) gefunden.
Natürlich kann man Teig und Pudding auch ohne dieses Küchen-Gadget machen.
Zutaten für 8 – 12 Schnecken *):
Für den süßen Hefeteig (Cookit-Rezept):
500 g Weizenmehl 550 + etwas mehr zum Bearbeiten
100 g Zucker
100 g Butter, weich in Stücken
150 ml Vollmilch
1 EL Trockenhefe = 1 handelsübliches Tütchen
1 Prise Salz
2 Eier
Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Rührschüssel/Küchenmaschine geben und gründlich mischen und dann so lange verkneten, bis der Schüsselrand sauber bleibt.
Schüssel abdecken (mit passendem Deckel oder einem Küchenhandtuch) und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat.
In der Zwischenzeit den Vanillepudding und die Füllung zubereiten:
Zutaten für den Vanillepudding:
500 ml Vollmilch
2 Eigelbe + 1 Ei zum Bepinseln der Schnecken
1 Prise Salz
50 g Zucker, darin enthalten 20 g Vanillezucker
30 g Speisestärke
Zubereitung:
Im Cookit werden tatsächlich alle Zutaten in den Topf gegeben und alles unter Rühren auf 95 °C erhitzt, was hervorragend geklappt hat.
Für die Zubereitung ohne Küchenmaschine einfach alle Zutaten gründlich verquirlen, in einem Kochtopf einmal unter Rühen aufkochen, eindicken lassen und vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.
Zutaten für die Füllung:
75 g Butter, zimmerwarm
4 EL Zucker
150 – 200 g (wilde) Blaubeeren
Zubereitung:
Butter und Zucker in einer kleinen Schüssel gründlich mischen.
Fertigstellung:
Teig direkt auf ein mit einer bemehlten Silikon-Backmatte belegtes Blech geben, kurz gründlich durchkneten und zu einem Rechteck von ca. 50 x 40 cm ausrollen.
Die Butter-Zucker-Füllung darauf gleichmäßig ausstreichen und die Blaubeeren darauf geben (Bild unten links). Teig von der Längsseite eng aufrollen, mit einem scharfen Messer in 8 bis 12 gleich große Scheiben schneiden.
Nebeneinander auf das Blech legen, mit einem Küchentuch abdecken und weitere 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen (Bild unten Mitte).
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze aufheizen. Das restliche Ei verquirlen, die Schnecken damit bepinseln. Dann mit dem Rücken eines Teelöffels Löcher in die Mitte der aufgegangenen Schnecken drücken, dorthinein den Vanillepudding geben (Bild unten rechts).
Blaubeerschnecken 15 – 20 Minuten backen, bis sie schön goldbraun aussehen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und dann – am besten draußen in der Sonne – genießen.
Die Hefeschnecken mit Blaubeeren und Pudding haben ganz wunderbar geschmeckt und die Arbeit hielt sich, auch Dank der tatkräftigen Unterstützung meines GöGas, in Grenzen, zumal man ja durch das Gehenlassen und Backen immer wieder Pausen einlegen konnte.
Wie immer ergänze ich hier im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:
Nun ist Eis vielleicht nicht das, was man sich an kalten Tagen unbedingt wünscht, aber andererseits geht Eis immer und wenn es aus herbstlichen Früchten wie Äpfeln und Nüssen besteht, kombiniert mit warmen Zimtnoten, passt es eben doch.
Unser Apfelbaum war auch dieses Jahr wieder übervoll. Einen Teil der Äpfel lassen wir als Winterfutter für die Gartentiere hängen bzw. abfallen, einen Teil haben wir verschenkt, der Rest muss irgendwie von uns verbraucht werden. So hatten wir reichlich naturbelassenes Apfelmus zubereitet und in Portionen von jeweils 200 – 300 g eingefroren.
Eines Abends entdeckten wir während des Kochens einen Rest Schlagsahne im Kühlschrank und sofort reifte die Idee, diese mit dem eingefrorenen Apfelkompott zu einem Blitzeis zu verarbeiten. Gesagt, getan: Den Cookit von Bosch rangeholt, das Crushmesser eingesetzt und das gefrorene Kompott geschreddert, Sahne und Puderzucker dazu und fertig war ein fruchtiges Eis.
Als Topping habe ich einen Nussmix etwas klein gehackt, in der Pfanne angeröstet und mit Honig und Zimt karamellisiert. Fertig war ein Eis voller herbstlicher Aromen.
Zutaten für 4 Portionen à 2 Kugeln Eis:
300 g Apfelkompott, gefroren
125 ml Schlagsahne aus dem Kühlschrank
25 g Puderzucker, fein gesiebt
4 EL gemischte Nüsse, gehackt
4 TL Honig – oder mehr nach Geschmack
1 Prise Zimt
außerdem: Küchenmaschine mit Crushmesser, Pfanne
Zubereitung:
Wichtig ist natürlich, dass das Eis selber als letztes zubereitet wird, deshalb alle Zutaten abwiegen und bereitstellen, den Puderzucker sieben und die Nüsse hacken und zubereiten.
Nüsse in die kalte Pfanne ohne Fett geben und auf mittelhoher Temperatur (7 von 9) rösten. Honig und Zimt zugeben und unter rühren leicht karamellisieren, bis der Honig sich komplett mit den Nüssen verbunden hat.
Das gerfrorene Apfelkompott in die Küchenmaschine geben und schreddern, bis es in etwa die Konsistenz von Granità hat. Kalte Sahne und Puderzucker zugeben und so lange rühren lassen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
Auf Eisbecher oder in Desserschälchen verteilen, mit den Nüssen bestreut servieren und bei Kerzenschein vor dem warmen Kamin genießen.
Argentinien (spanisch: República Argentina) grenzt im Süden und Westen an Chile, im Norden an Bolivien, im Nordosten an Paraguay und Brasilien, im Osten an Uruguay und im Südosten an den Atlantischen Ozean. Der Name leitet sich vom lateinischen Argentum (Silber) ab, da man in der spanischen Konolialzeit hoffte, hier Edelmetalle zu finden.
Mit einer Fläche von knapp 2,8 Millionen km² ist Argentinien der zweitgrößte Staat Südamerikas nach Brasilien und der achtgrößte Staat der Welt.
Die Hauptstad Buenos Aires ist das kulturelle Ballungszentrum, in dem sich ca. ein Drittel des Gesamtbevölkerung konzentriert.
Die argentinische Küche ist durch die Küche verschiedener Länder Europas (hauptsächlich Spanien und Italien) geprägt, aber auch von den geografischen Besonderheiten beeinflusst.
Durch die weit verbreitete Rinderzucht in der Pampa gehört Rindfleisch zu den beliebtesten Speisen.
Mit einer erneuten Rezeptauswahl tat ich mich schwer, deshalb gibt es jetzt Churros, die zwar in Spanien ihren Ursprung haben, aber auch in vielen Ländern Südamerikas, die ja durch die Eroberer und Einwanderer auch kulinarisch beeinflusst sind, gegessen werden. Churros sind aus Brandteig, werden normalerweise in Fett ausgebacken und werden dies- und jenseits des Atlantiks gerne zum Frühstück gegessen.
Bei uns kommen die Churros aus dem Ofen und werden mit Zimtzucker bestreut zum Nachmittagskaffee serviert.
Zimtzucker zum Bestreuen (Mischungsverhältnis 1 Teil Zimt, 2 Teile Zucker)
zum Rühren: 1 Holzlöffel
zum Fertigstellen: Fleischwolf mit Sternentülle für Spritzgebäck
Zubereitung:
In einem mittelgroßem Topf die Butter erhitzen. Salz, Zucker und Wasser hinzufügen und ständigem Rühren zum Kochen bringen. Dann Mehl zugeben und kräftig rühren, bis alles vermischt ist. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Eier einzeln zugeben und jeweils komplett unter den Teig rühren, dabei Vanillezucker mit dem letzten Ei zugeben und nochmal gut vermischen.
Teig in den Einfüllstutzen des Fleischwolfes geben und durch die Sterntülle (für Spritzgebäck) auf ein ausgelegtes Backblech „gleiten“ lassen. Dabei etwa 2 cm Platz zwischen den einzelnen Churros lassen.
Bei 180 °C Umluft ca. 20 – 25 Minuten im Ofenbacken.
Vor und nach dem BackenSchön luftig von innenAbkühlen lassen
Churros mit Zimtzucker bestreuen:
Dazu Butter in einem kleinen Topf schmelzen, in eine Vorratsdose etwas Zimtzucker geben. Churros auf dem Kuchengitter mit der Butter einpinseln, in die Dose geben, Deckel verschließen und gut durchschütteln.
Dank der tatkräftigen Unterstützung durch meinen GöGa sind die Churros im Backofen richtig gut geworden und schmecken mit dem Zimtzucker herrlich.
Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte der Mitreisenden:
Anfang Oktober widmen wir uns bei #wirrettenwaszurettenist den Früchten des Herbstes und feiern Erntedank.
Unser Apfelbaum trägt auch dieses Jahr wieder reichlich, so dass auf die süße Pizza, die eigentlich ein Zufallsprodukt war, neben süßen gekauften Pflaumen auch Äpfel aus eigener Ernte kamen.
Der Herbst beschenkt uns noch einmal mit einer Fülle an Feldfrüchten, aber auch Obst und Pilze kommen jetzt in die Geschäfte. Früher begann nun auch die Zeit des Haltbarmachens für den kommenden Winter und es wurde eingekocht, getrocknet und sauer eingelegt. All diese Dinge sind mittlerweile in den Supermärkten fast das ganze Jahr erhältlich und noch vieles mehr, wie z. B. Flamm- und Zwiebelkuchen, Fix für Pilzpfanne, Kürbissuppe aus der Dose und andere Dinge, die man eigentlich leicht selber machen kann.
Meine süße Pizza zählt wohl eher nicht zur allseits erhältlichen Supermarktware, aber Kuchen mit Äpfeln und Pflaumen gibt es in unterschiedlichen Qualitäten überall.
Wie bereits erwähnt, ist meine süße Pizza, man könnt sie auch süßen Flammkuchen nennen, ein Zufallsprodukt:
Ich hatte Teig für Brötchen zubereitet, der eigentlich für das Samstags- und Sonntagsfrühstück dienen sollte. Samstagnachmittag gelüstete dem GöGa und mir aber irgendwie nach Kuchen und nachdem wir die gekauften Pflaumen in den Niederungen des Kühlschranks wiedergefunden hatte, dachte ich mir, der Brötchenteig ließe sich wohl auch als Basis für Kuchen verwenden.
Zutaten für den Teig (ergibt ca. 4 Kuchenstücke):
250 g Weizenmehl 550
40 g aufgefrischte Lievito Madre
140 ml Wasser
1 TL Salz
Zubereitung:
Alle Zutaten gründlich in der Küchenmaschine ca. 10 Minuten verkneten, anschließend 30 – 40 Minuten bei 30 °C gehen lassen.
Teig ein paarmal dehnen und falten, anschließend in einer Schüssel über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
Auf der bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten und auf einem mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegtem Blech möglichst rechteckig ausrollen. Abgedeckt zur Seite stellen und den Belag vorbereiten:
Zutaten für den Belag:
4 Pflaumen (oder Zwetschgen)
1/2 – 1 Apfel (je nach Größe)
Zucker zum Bestreuen des Teiges
40 g kalte Butter
40 g Mehl
Zucker und Zimt nach Geschmack
Zubereitung:
Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
Pflaumen halbieren, die Steine entfernen und die Hälften noch einmal vierteln, so dass schmale Spalten entstehen.
Den Apfel nach Wunsch schälen (habe ich nicht, da er absolut ungespritzt ist), halbieren und ebenfalls in schmale Spalten schneiden.
Butter und Mehl zusammen mit Zucker und Zimt zu Streuseln verkneten.
Den ausgerollten Teig mit Zucker bestreuen, Apfel- und Pflaumen abwechselnd in Reihen oder nebeneinander – ganz nach Lust und Laune – darauflegen. Mit den Streuseln bestreuen und ca. 30 – 40 Minuten backen.
Tastet Euch langsam an die Backzeit heran, da Backöfen ziemlich zickig sein können.
Der Boden ist – wie bei einer Pizza – ziemlich knusprig.
Die süße Pizza in Stücke schneiden und entweder warm mit einer Kugel Vanilleeis oder kalt mit einem Klecks Sahne servieren.
Hier geht es zu den Rezepten des restlichen Rettungstrupps:
PS: An dieser Stelle geht ein ganz großer Dank an Sylvia von Brotwein, die sich bereit erklärt hat, die Rettung von Gerichten der Lebensmittelindustrie, die ganz einfach zu Hause selber zubereitet werden können, fortzuführen!
Sie sucht Rezepte mit den drei oben genannten Milchprodukten. Quark spielt in meiner Küche kaum eine Rolle, dafür werden hier fast täglich Joghurt und Frischkäse gegessen.
Aus diesem Grund ist mein heutiges Gericht mal mit Quark, der mit Limettensaft und -zesten sowie Rohrzucker angerührt ist. Er räkelt sich auf einem Biscotto di Limone (selbst gekauft, weil es mir gerade nicht so gut geht, aber wenn man googlet findet man unzählige Rezepte) und wird von Erdbeeren, weißen Johannisbeeren und einem Minzblättchen aus dem Garten getoppt.
Zutaten für 2 Portionen:
2 Biscotti di Limone
250 g Quark, Halbfettstufe
1 Limette, Saft und Abrieb
2 – 3 EL Rohrzucker – je nachdem, wie süß Ihr es mögt und wie süß die Biscotti sind
Erdbeeren in Scheiben – so viele, dass die Törtchen jeweils bedeckt sind
Minze und sonstige Beeren zum Garnieren
außerdem: 2 Servierringe, 1 flache Auflaufform
Zubereitung:
Falls der Quark sehr feucht ist, diesen in ein Geschirrtuch geben und etwas ausdrücken.
In einer Schüssel mit Limettensaft und -abrieb verrühren und mit dem Zucker abschmecken.
Servierringe in die Auflaufform legen und jeweils ein Biscotto hineinlegen und flach drücken.
Limettenquarkcrème darüber geben und ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren in Scheiben oder Stückchen schneiden.
Zum Servieren vorsichtig mittels eines Tortenhebers oder einer breiten Palette auf Teller umsetzen. Vorsichtig die Ringe abziehen und die Törtchen mit den Erdbeeren und einem Minzblatt garnieren.
Update:31 tolle Rezepte mit Quark, Frischkäse oder Joghurt sind zusammengekommen.
Nach den tollen Blätterteigwaffeln mit Erdbeeren, die ich mit den Platten für Belgische Waffeln im Tefal Snack Collection [Werbung ohne Gegenleistung] gemacht hatte, bringe ich Euch jetzt schnell gemachte, leckere Apfeltaschen mit.
Auch hier spielt die Snack Collection eine Rolle, allerdings mit den Sandwichplatten. Dazu braucht Ihr ebenfalls Blätterteig aus der Kühltheke sowie fein gewürfelte Äpfel als Füllung.
Herausgekommen sind herrlich knusprige Apfeltaschen, die im Handumdrehen auf dem Tisch standen.
Zutaten für 4 Apfeltaschen:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Apfel
etwas Puderzucker nach Wunsch
etwas Zitronensaft
Zimtzucker
optional: Nüsse, Rosinen
Zubereitung:
Aus dem Blätterteig vier Stücke in der Größe der Sandwichplatten ausschneiden.
Apfel schälen, fein würfeln und mit einem Spritzer Zitronensaft und Puderzucker mischen.
Füllung auf die Hälfte der Blätterteigstücke geben, die zweite Hälfte darauf legen, den Sandwichmaker schließen und die Apfeltaschen ca. 4 Minuten backen.
Der Sommer naht und mit ihm die Beeren. Deshalb lautet bei Leckeres für jeden Tag am ersten Sonntag im Monat Juni das Motto Beerenliebe. Wir hatten die ersten heimischen Erdbeeren aus der Soester Börde erstanden und im Prinzip kann man sie einfach so wegschnabulieren.
Aber vor einiger Zeit hatte Britta von Backmädchen1967 ihre Blätterteigwaffeln vorgestellt, die den GöGa ziemlich begeistert hatten.
Diese dienten als Vorlage für das heutige superschnelle Rezept zum Nachtisch oder zum Nachmittagskaffee. Vielen Dank, liebe Britta!
Zutaten für 4 Blätterteigwaffeln:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
200 g Erdbeeren
1 EL Puderzucker
4 EL Clotted Cream, alternativ: Crème fraîche oder Mascarpone
1 Waffeleisen für belgische Waffeln
etwas Butter oder Öl
Zubereitung:
Bis auf 4 Erdbeeren für die Deko alle Beeren in kleine Stücke schneiden und mit gesiebtem Puderzucker mischen und etwas Saft ziehen lassen.
Aus der Teigrolle vier Stücke in der Größe der Waffelmulde vorschneiden. Waffeleisen vorheizen, leicht fetten, Blätterteigstück hineinlegen und 3 – 5 Minuten backen.
Kurz auf einem Kuchenrost auskühlen lassen, dann die Waffeln auf Tellern anrichten, Puderzuckererdbeeren gleichmäßig darauf verteilen, einen Klecks Crème darauf geben und darauf jeweils eine Erdbeere (ganz oder halbiert) setzen.
Die Blätterteigwaffeln schmecken natürlich auch mit anderen Beeren.
Übrigens kann man die Waffeln auch mit – dünn geschnittenem – Obst der Wahl füllen:
Die fertigen Waffeln kann man dann noch mit Puderzucker bestreuen.
Nach meinem selbst gemachten Karamellpudding, bleibe ich in heimischen Gefilden, will sagen Deutschland (und drumherum) und mache Euch einen Schokopudding. Der ist schneller selbstgemacht, als man Doktor Ö… sagen kann.
Unsere Märzreise in den Senegal im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit volkermampft geht langsam zu Ende. Nach dem Poulet Yassa und dem Avocado-Mango-Salat gibt es heute noch einen leckeren Nachtisch, nämlich einen Kokosmilchreis mit Mango. Das Rezept habe ich – wie auch den Salat – ebenfalls auf der Webseite Saveur gefunden.
Zutaten für 2 Portionen:
1/4 Tasse Honig
1 Mango, geschält und in Streifen geschnitten
1 Tasse Kokosmilch
2 x 3 EL Kokosraspeln
1/8 Tasse = 30 g = 6 TL Zucker *)
1/2 Vanilleschote, längs aufgeschnitten und das Mark ausgekratzt *)
1/2 Tasse gekochter Reis, vorzugsweise Langkorn (ich hatte noch Basmatireis übrig)
1/2 EL Limetten- oder Zitronensaft
1 Prise Salz
*) alternativ: 1/8 Tasse selbst gemachter Vanillezucker (Ich habe allerdings nach 3 TL aufgehört, sonst wäre mir das Dessert mitsamt den Honigmangos zu süß geworden!)
Zubereitung:
Einen kleinen Topf bei mittlerer Hitze aufsetzen, den Honig darin aufkochen, bis er Blasen wirft. Mangostücke in den Honig zugeben, ca. 5 Minuten kochen, bis sie goldbraun sind. Beiseite stellen.
Einen weiteren Topf auf Mittelhitze aufsetzen. Kokosmilch, 3 Esslöffel Kokosraspeln, Zucker und Vanille bzw. Vanillezucker zugeben. Ca. 10 Minuten unter ständigem Rühren kochen, bis alles leicht eindickt. 1/4 Tasse der Sauce zur Seite stellen.
In einer kleinen Pfanne die restlichen Kokosraspeln bei kleiner Temperatur unter Rühren leicht goldbraun rösten. Von der Hitze nehmen.
Den Topf mit der Kokosmilchmischung bei niedriger Temperatur zurück auf den Herd stellen. Reis zugeben und unter Rühren ca. 5 Minuten kochen, bis alle Flüssigkeit aufgesogen ist. Limetten- bzw. Zitronensaft sowie Salz zugeben und die Vanilleschote herausnehmen falls nötig.
Reispudding in Servierschüsselchen geben, gleichmäßig die restliche Sauce am Rand der Schüsseln verteilen. Mangos in die Mitte legen und mit den gerösteten Kokosraspeln bestreuen. Warm servieren.
Weder mein GöGa noch ich mögen herkömmlichen Milchreis, aber dieser Kokosmilchpudding hat uns beiden sehr gut geschmeckt, vor allem mit der leckeren Honigmango als Topping. Aber wir mögen auch alles mit Kokos!