Archiv der Kategorie: Brotaufstriche, süß und herzhaft

Deutsche Küche – Bayern: Erdäpfelkas

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Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Sylvia von Brotwein hat sich ein tolles Blog-Event ausgedacht: Sie reist mit uns durch Deutschland und sucht die besten Rezepte aus allen 16 Bundeländern.

Start der Reise ist Bayern und mit der Küche habe ich – gelinde gesagt – so meine Probleme. Teilweise ist sie mir zu deftig und fleischlastig, dann stört mich, dass sehr viel Kümmel verwendet wird, den ich nur in kleinen Dosen ertrage und überhaupt… was mir aus der bayrischen Küche schmeckt, habe ich im Grunde schon im Blog – und im Zweifel an unseren westfälischen Geschmack angepasst.

Nun bin ich durch Zufall beziehungsweise anderhalb Restkartoffeln vom Vortag doch noch zu einem Rezept gekommen: Erdäpfelkas, das ist ein Brotaufstrich aus Kartoffeln, einem Sauermilchprodukt, Schnittlauch und gemahlenem Kümmel. Der geht gerade so!

Um mal mit Herrn Schuhbeck zu sprechen: „Schlecht war’s net.“

Da ich den Erdäpfelkas pi mal Auge zusammengerührt habe, habe ich keine sehr präzisen Mengenangaben:

3 halbe Kartoffeln vom Vortag mit einer Gabel zerdrücken. 1 kleine Zwiebel fein würfeln und mit heißem Wasser überbrühen *). Über einem Sieb abgießen und zu den Kartoffeln geben.

*) In allen Rezepten, die ich gefunden habe, kommen die Zwiebeln roh in den Aufstrich. Da ich aber keine rohen Zwiebelgewächse vertrage, kam mir die Idee mit dem Überbrühen.

Mit 3 EL Joghurt, Salz, Pfeffer und einer Prise gemahlenem Kümmel gut verrühren, bis eine geschmeidige Konsistenz entstanden ist. Einige Stängel Schnittlauch mit der Küchenschere in feinen Röllchen über den Erdäpfelkas geben, unterheben und zum Servieren gefällig in einer Schüssel anrichten und mit – wenn vorhanden – Schnittlauchblüten dekorieren.

Schmeckt gut auf kräftigem dunklen Brot, z. B. diesem oder auch diesem.

Hier findet Ihr weitere Rezepte aus Bayern:

#wirrettenwaszurettenist: Belegte Brote und Wraps (Roastbeef-Brot mit Remoulade)

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Butterbrot, Schnitte, Schnittchen, Pemme, Bemme, Bütterken, Kniffte – Es gibt sicher unzählige regionale Begriffe für das belegte Brot, das diesen Monat das Thema der Rettungstruppe im Kampf gegen die Lebensmittelindustrie ist. Als Alternative dürfen auch Wraps gewickelt werden.

Der GöGa und ich haben uns auf den fast letzten Drücker für ein mit Roastbeef und Remoulade belegtes Brot entschieden.

Butterbrot mit Roastbeef und Remoulade

Als Grund- und Unterlage diente dieses Brot, das ich morgens nach einer fünfzehnstündigen Kühlschrankgare gebacken hatte. Man könnte aber auch ein Baguettebrötchen oder eine Scheibe Roggenbrot nehmen.

Für den Belag braucht Ihr eigentlich nur Roastbeef, ein paar Salatblätter und Remoulade.

Das Roastbeef habe ich einen Tag vorher mariniert und dann im Kühlschrank schön einziehen lassen.

Die Anregung dazu habe ich mir hier geholt.

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Schneller Frischkäseaufstrich „Tomate-Basilikum“

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Ich liebe Frischkäse zum Frühstück, z. B. einfach mit etwas Wasabipaste gemischt aufs Brot gestrichen und mit Gurkenscheiben belegt.

Zum letzten Wochenendfrühstück bereitete ich uns diese fruchtig-tomatige Mischung zu:

2 EL Frischkäse mit 4 – 5 in warmem Wasser eingeweichten getrockneten Tomaten, ein paar Basilikumblättern, etwas Tomatenmark und einem Schuss Olivenöl mit dem Mixstab durchpürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Reste halten sich ein bis zwei Tage in einer Frischhaltedose im Kühlschrank.

Blog-Event CLVIII – Kür mit Biss – Kürbisrezepte (Portugiesischer Kürbisaufstrich)

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Blog-Event CLVIII - Kür mit Biss (Einsendeschluss 15. November 2019)

Da Jenny von Jenny is baking unter dem Motto kür mit biss  bei Zorra im Kochtopf auch gerne süße Rezepte mit Kürbis wünscht, bin ich heute mit einem portugiesischen Kürbisaufstrich dabei.

Es flatterte mir mal wieder mit dem Essen & Trinken-Newsletter in die Mailbox. Ich habe es wie immer etwas abgewandelt, zumal ich nur die halbe Menge geputzten Kürbis zusammen bekam.

Über mangelnde Süße muss man sich bei diesem Aufstrich wirklich keine Gedanken machen. Sollte ich ihn noch einmal machen, würde ich die Zuckermenge drastisch reduzieren. Da ich den Aufstrich zum Schluss kurz eingekocht habe, dürfte das auch kein Problem sein.

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Lachswraps zum Frühstück

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Normalerweise essen wir Lachs ja auf Toast oder frischen Brötchen, aber seit Ewigkeiten lagen noch zwei Weizentortillas im Kühlschrank, die ich endlich mal weg haben wollte.

Also gab es Wraps:

Zunächst habe ich 2 gehäufte Teelöffel Frischkäse mit Wasabipaste und geriebenem Meerrettich (TK-Fund) sowie einem Schluck Wasser mit viel Kohlensäure (Milch geht natürlich auch) verrührt und leicht gesalzen.

1/2 Schlangengurke habe ich längs und quer halbiert, von den Kernen befreit und in schmale Sticks geschnitten.

Die Tortillas nach Packungsanweisung kurz im Backofen erwärmen, sofort mit der Frischkäsecrème bestreichen und den Lachsscheiben belegen. Die Gurkensticks in die Mitte legen. Von beiden Seiten die Tortilla etwas einschlagen, dann von oben nach unten zusammenrollen, in der Mitte schräg halbieren und stehend anrichten.Wir hatten diesmal gekauften Bio-Lachs aus dem Soester Fischhaus. Wie Ihr Graved Lachs einfach selber machen könnt, erfahrt Ihr hier.

Süßkartoffel-Frischkäseaufstrich

Von der Süßkartoffelbeilage zum Rindfleischspieß mit Chimichurri war ein Rest übrige, den ich am nächsten Morgen mit Frischkäse und einem Schluck Wasser (Milch geht natürlich auch) im Mixer püriert habe. Mit Salz und Pfeffer nachgeschmeckt, war dieser Aufstrich super lecker auf frischem Brot.

Chicoréesalat mit Apfel

Ich mag die leicht bitteren Noten von Chicorée, Radicchio oder Friséesalat bzw. Endivie sehr gerne und kombiniere sie am liebsten mit etwas fruchtig-süßem.

So wie bei diesem leckeren Chicoréesalat mit Apfel als Solo-Mittagessen, dazu gab es einfach eine Scheibe Knäckebrot mit selbst gemachten Hummus.

Zutaten für 1 großen Salat:

  • 2 – 4 Chicorées, je nach größe
  • 1 Apfel (aus dem Garten)
  • 1 EL Erdnüsse
  • Schnittlauch in Röllchen
  • 1 Rezept Himbeervinaigrette

Zubereitung:

Die Vinaigrette zubereiten und zur Seite stellen.

Chicorée waschen putzen und in Scheiben schneiden. Den Apfel vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden.

Alles auf einem Teller mit der Vinaigrette mischen und mit Erdnüssen und Schnittlauchröllchen bestreuen.

Schnell, einfach, lecker!

 

Gastrezept: Thorstens Zwetschgenmus

Mein lieber Facebook-Freund Thorsten Brandt hat mir ein Glas selbst gemachtes Zwetschgenmus geschickt und etwas später gleich noch das Rezept verraten. Das Mus ist total köstlich und genau richtig für meinen Geschmack, weil es nicht so übersüß ist und noch ein paar Stückchen drin hat.

Hier das Rezept:

2 kg Zwetschgen in Stückchen schneiden und in eine genügend große Auflaufform geben.

500 g Gelierzucker 2:1, 1 EL Lebkuchengewürz und 3 Zimtstangen  zugeben, alles gut vermischen und bei 2 Stunden bei 175°C im Backofen köcheln.

Etwas durchrühren, wenn sich eine Haut gebildet hat. Zum Ende der Garzeit die Zimtstangen raus nehmen. Das Mus heiß in sterilisierte Gläser füllen, die Deckel aufschrauben und auf einem feuchten Handtuch auskühlen lassen.

 

Einkochen: Kürbispüree und Champignonaufstrich

 

Da ich unbedingt weitere Exemplare des unglaublich guten Kürbisbrotes backen möchte, hatte ich vergangene Woche aus zwei großen Hokkaidokürbissen vier Gläser à 300 g und 1 Glas à 285 g (die 15 g werde ich wohl durch etwas mehr Flüssigkeit beim Teigkneten ausgleichen können) einkochen können. Fünf weitere Broten steht jetzt also nichts mehr im Wege…

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Perfekt zum Grillen: Butter mit Pepp

Zu einem saftig gegrillten Steak oder auch zu Fisch kaufen ja viele gerne fertige Kräuterbutter oder ganze Kräuterbaguettes.

Dabei ist es so einfach, eine Grillbutter – so nenne ich sie jetzt mal – selber herzustellen: nach eigenem Geschmack, mit verschiedenen frischen Kräutern, mit Oliven, mit viel Knoblauch oder wenig, kräftig gesalzen oder mild, scharf oder sanft. Ganz nach eigenem Gusto.

Hier zeige ich Euch zwei Beispiele, nach deren Prinzip ihr jede Butter nach Herzenslust und ganz nach Eurem Geschmack selber zusammenmixen könnt.

Kräuterbutter2 EL Butter, 1 kleine fein gehackte Knoblauchzehe, etwas Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer, gemischte fein gehackte Kräuter (Oregano, Thymian, Zitronenmelisse). Alles gut miteinander verrühren, in Schälen füllen und bis zum Essen kalt stellen.

Tomatenbutter2 EL Butter, 4 getrocknete Tomaten (in warmem Wasser eingeweicht, dann fein gehackt), fein gehackter Basilikum, Salz, etwas gemahlener Chili. Ebenfalls durchmischen und in einem Schälchen kalt stellen.