Archiv für den Monat: Juli 2015

Reste vom Grillen…

… mit veganem Coleslaw. Ja, auch das geht zusammen!

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Den Salat habe ich nach diesem Rezept, allerdings mit veganer Mayonnaise gemacht.
Eine sehr große Hilfe war mir dabei die KitchenAid mit dem Schnitzelaufsatz. Die Gute haut Möhre und Weißkohl weg wie nix gutes.

Zu dem leckeren Salat gab es Reste vom Fladenbrot, Rostbratwurst und Steak vom Vortag.

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Grundrezept: Vegane Mayonnaise

Vor meiner Nierentransplantation habe ich ja schon des öfteren Blitzmayonnaise gemacht. Nun soll ich aber u. a. auf rohes Ei verzichten und suchte nach einer Alternative. In meinem neuen Kochbuch „Vegan, die pure Kochlust“ von Philip Hochuli

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fand ich ein Rezept für vegane Mayonnaise, die ich am Sonntag ausprobierte.

Für ein Glas von etwas mehr als 250 g braucht man:

  • 50 ml kaltes Wasser
  • 200 ml neutrales Pflanzenöl
  • 1 EL weißes Mandelmus (gibt’s inzwischen sogar in gut sortierten Supermärkten)
  • 1 EL Senf
  • 1 EL Weißweinessig

Zubereitung:

Alles in der Reihenfolge in ein hohes Mixgefäß geben, ohne die Zutaten zu mischen. Den Mixstab unten im Gefäß ca. 20 Sekunden mixen lassen, dann 20 Sekunden auf und ab bewegen. Anschließend mit Salz abschmecken und evtl. noch etwas Zitronensaft für einen frischeren Geschmack zugeben.

Im Kühlschrank ist diese Mayonnaise etwa drei Wochen haltbar, was ich gegenüber der Variante mit Ei von Vorteil finde, weil ich davon Reste oft aus Vorsicht entsorgt habe.

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Endlich das erste Grillen 2015

Am vergangenen Samstag war es endlich soweit: wir haben endlich bei wunderschönem Wetter grillen können.

Dafür habe ich zwei Stücke Lammhüfte eingelegt mit Olivenöl, Zitronenzeste und -saft, Knoblauch, Minze aus dem eigenen Garten sowie Oregano und Rosmarin:

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Auf den Grill kamen außerdem Rostbratwürstchen, Clubsteak, Grillkäse und etwas Paprikaschote und Zucchinischeiben. Ich brauche immer irgendwas an Salat oder Gemüse zum Fleisch:

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Auf dem Teller:

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Fladenbrot, Rostbratwurst, Grillkäse – dazu ein paar Grillsaucen, Ketchup, Senf, Pfeffer und Salz

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Gegrillte Paprikastücke (besonders lecker mit dem Grillkäse zusammen) und Zucchinischeibe

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Ein Traum von einer gegrilten Lammhüfte – köstlich!

Der Trick mit der Lauchzwiebel

Wenn das Grün von Lauchzwiebeln welk geworden ist, muss man nicht unbedingt den ganzen Bund entsorgen. Einfach das verwelkte Grün abschneiden und die weißen „Knollen“ in ein Glas mit wenig Wasser, das mindestens alle zwei Tage gewechselt werden sollte, stellen. Das Grün wächst dann nach und man kann wieder frisch ernten.

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Produkttest: Vegetarischer Curry-Geflügelsalat

Ich weiß, ich weiß! Für viele ist das natürlich ein Widerspruch in sich, aber dieser Salat von Merl (die generell qualitativ sehr hochwertige Salate machen) schmeckt wirklich wie ein „echter“ Geflügelsalat.

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Das ist drin: 

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So sieht er in der Packung aus:

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Und so habe ich ihn auf Knäckebrot zum Abendessen genossen:

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Wirklich sehr lecker!

 

Heißwetteressen

Ich habe heute noch mal die Zitronenpasta mit Lauchspaghetti zu Mittag gemacht. Die sind wirklich super bei dem derzeitigen hochsommerlichen Temperaturen.

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Und weil die Zitronensauce so lecker ist, habe ich sie abends als Salatdressing genommen.

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Eisbergsalatstreifen, Lauchzwiebelröllchen und Cashewnüsse; die Zitronensauce passte erkaltet als Salatdressing einfach super!

 

Produkttest: Vegane Burger

Am Sonntag gab es die veganen Burger von Garden Gourmet, die sehr lecker, durch die verwendeten Finn-Brötchen aber auch sehr mächtig waren.

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Zutaten für 4 Burger:

  • 2 Pakete vegane Burger von Garden Gourmet
  • 2 Pakere Finn-Brötchen von Rewe
  • 4 große Salatblätter
  • 4 Zucchinischeiben
  • 4 Tomatenscheiben
  • 4 TL Senf
  • 2 TL Tomatenketchup
  • 2 TL Exotic-Ketchup
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Die Zucchinischeiben zusammen mit den Knoblauchzehen im Olivenöl von beiden Seiten anbraten. Danach die veganen Burger von beiden Seiten braten.

In der Zwischenzeit die Finn-Brötchen leicht toasten. Jeweils 4 Hälften mit Senf, je 2 Hälften mit den zwei Ketchup-Sorten bestreichen. Auf die Senfhälften je ein Salatblatt legen, darauf einen veganen Burger, darauf die Zucchini- und die Tomatenscheibe. Zum Schluß die Ketchuphälften auflegen und die Burger servieren.

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Die Hälften der Finn-Brötchen jeweils mit Senf und Ketchup bestreichen.

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Salatblatt und veganen Burger auflegen.

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Die gebratene Zucchinischeibe auflegen. Alternativ gehen auch Salat- oder Gewürzgurke.

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Zum Schluss kommt die Tomatenscheibe drauf…

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… und der mit Ketchup bestrichene Decke. Fertig ist der leckere Burger.

Tumbet – Mallorquinischer Gemüseauflauf

Dieses leckere Gericht habe ich mir heute mal gemacht. Jetzt darf ich ja wieder in Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und Gemüse allgemein schwelgen.

Auf Mallorca wird Tumbet traditionell mit gegrillter Schweinelende (lomo de cerdo) serviert, deshalb eignet sich das Gericht perfekt zum Grillen. Um so mehr, als es auch ohne weiteres kalt gegessen werden kann.

Das unten stehende Gericht reicht für zwei als Beilage oder aber für ein reichhaltiges veganes Mittagessen für eine Person.

Für 1 – 2 Portionen als Beilage:

  • 2 große Tomaten, z. B. Coeur de Boeuf, notfalls eine halbe Dose stückige Tomaten
  • 2 große oder 4 kleine Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Aubergine
  • 1/2 Zucchini
  • 1/2 Paprikaschote
  • 4 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst die Tomatensauce kochen. Dafür die Tomaten grob würfeln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und zwei angedrückte Knoblauchzehen anbraten. Die Tomatenwürfel zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und zu einer dicklichen Sauce einkochen lassen.

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Inzwischen die Kartoffeln in Scheiben schneiden, ebenso die Zucchini und Aubergine. Letztere salzen und Wasser ziehen lassen. Nach ca. 30 Minuten das Salz abwaschen und die Auberginenscheiben gut trocken tupfen.

Die Paprikaschote schälen, entkernen und würfeln.

Eine zweite Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die Kartoffeln von beiden Seiten braten. Abtropfen lassen und in eine Auflaufform geben. Auf Mallorca nimmt man dafür die typische Form namens Greixonera. Ich habe mir so eine Form sogar selber getöpfert, aber die ist noch in irgendeinem Umzugskarton.

Nacheinander die Auberginen- und Zucchinischeiben ebenfalls anbraten, über die Kartoffelscheiben geben.

Die weiteren zwei Knoblauchzehen ins verbliebene Olivenöl geben und die Paprikawürfel ebenfalls anbraten. Zu dem restlichen Gemüse in die Auflaufform geben, alles mit der eingekochten Tomatensauce übergießen und im vorgeheiztem Backofen bei ca. 150 Grad Umluft 10 Minuten schmoren.

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Tumbet – frisch aus dem Ofen

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Halbwegs elegant auf den Teller befördert

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Tumbet-Türmchen à la The Taste

 

Brat- statt Grillwürstchen

Gestern wollten wir eigentlich die vegetarischen Würstchen von Quorn grillen. Allerdings war es abends um 19 Uhr noch 35 Grad warm, so dass wir uns dann spontan für die Alternative Pfanne umentschieden.

Sowohl die Grill- als auch die Rostbratwürstchen hatten einen angenehmen Geschmack und einen guten Biss. Man merkt schon, dass es keine Würstchen aus Fleisch sind, aber sie sind eine wirklich gute Alternative.

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v. l. n. r.: Fladenbrot, Grillwürstchen, Rostbratwürstchen, gemischter Salat

Als Beilage gab es die restliche Hälfte vom Fladenbrot und wieder einen gemischten Salat. Dieses Mal fiel er etwas reichhaltiger aus, denn neben Eisberg, Tomatenwürfeln und Lauchzwiebelringen waren noch Paprikawürfel, schwarze Oliven und Pinienkerne mit von der Partie. Das Dressing war eine einfache Kräutervinaigrette.