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Die kulinarische Weltreise: Fattoush – فتوش – Libanesischer Brotsalat

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Die kulinarische Weltreise von und mit Volker von volkermampft reist weiter und zwar in den Libanon. Das ist wieder eines von den Ländern, in die man zur Zeit in der Realität vermutlich eher nicht reisen möchte, steckt es doch mitten in dem Konflikt USA – Iran – Israel.

Die Libanesische Republik (arabisch الجمهورية اللبنانية) grenzt im Westen ans Mittelmeer, im Norden und Osten an Syrien und im Süden an Israel. Mehr zu Geschichte, Politik und Geografie erfahrt Ihr auf Wikipedia, denn das alles würde den Rahmen eines Koch-Blogs sprengen.

Wie die Nachbarländer Syrien, Israel, Jordanien sowie Palästina und der türkischen Provinz Hatay wird Libanon der Levante zugerechnet, weshalb die Küchen dieser Länder sehr ähnlich sind und weshalb ich schon einiges an Gerichten im Blog habe.

Grundbestandteile der libanesischen (und levantinischen) Küche sind Gemüse, Obst, getrocknete Hülsenfrüchte, Bulgur, Reis, Fisch, Fleisch, Huhn, Nüsse, Oliven, Joghurt und Tahini. Viele Speisen sind vegetarisch. Fett wird traditionell nur sparsam verwendet.

Zu den bekanntesten Gerichten gehört Kibbeh, das in der gesamten Region gegessen wird. Typisch sind auch Hummus und Taboulé.

Verbreitet sind außerdem gefülltes Gemüse und Eintopfgerichte mit Fleisch und Gemüse. Die libanesischen Mezze (Vorspeisen) gelten als sehr schmackhaft. Burghul bi d’feeneh ist ein Eintopf aus Bulgur, Kichererbsen, Fleisch und Zwiebeln. Hindbeh bilzeyt ist gekochter Löwenzahn mit Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft.

Auch Shawarma, das ich für den Weltreiseabstecher nach Syrien zubereitet hatte, ist im Libanon ebenfalls sehr beliebt.

Heute bringe ich einen leichten erfrischenden Salat, der bei der derzeitigen Hitze genau richtig ist.

Fattoush ist ein Salat aus Tomaten, Gurken, Radieschen, Frühlingszwiebeln und wird mit frittiertem oder geröstetem (Fladen-)Brot serviert.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Bund großblättrige Petersilie
  • frische Pfefferminze
  • 4 – 6 Tomaten, gerne verschiedene Farben und Formen
  • 1/2 Gurke
  • 4 Radieschen
  • 1 – 2 Lauchzwiebeln
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Sumach
  • 1 Stück arabisches Fladenbrot

Zubereitung:

Saft einer halben Zitrone mit Olivenöl und Salz und Pfeffer mischen.

Lauchzwiebel in dünne Röllchen schneiden und in das Salatdressing geben, damit sie etwas weicher und verträglicher werden.

Tomaten, Gurken und Radieschen nach Wunsch klein schneiden; Petersilie und Minze nicht zu fein durchhacken und alles zusammen zum Dressing geben. Sumach über den Salat streuen.

Brot in Stücke reißen oder schneiden und kurz frittieren (geht auch im Airfryer) oder im Backofen knusprig braten.

Da wir auf der Terrassse auf unserem elektrischen Teppanyakigrill gekocht haben, haben wir die Brotstücke auf der Plancha geröstet.

Kurz vor dem Servieren über den Salat geben oder separat dazu reichen. Das Brot sollte keinesfalls im Salat durchweichen, sondern knusprig bleiben.

Wir haben Fattoush mit sehr leckerem ebenfalls auf dem Teppan gegrillten veganen plant-based Pfeffermedaillons von The Green Mountain, Fladenbrot und Kräuterbutter serviert.

Hier sammele ich im Laufe des Monats hoffentlich vielfältige libanesische Rezepte meiner Mitreisenden:

Nachgekocht: Linsensalat mit Nektarinen

Bis Mitte August durfte ich bei Zorra im Kochtopf ein Blog-Event zum Thema Hülsenfrüchte ausrichten. Es sind 31 tolle Rezepte zusammengekommen.

Schon während die Teilnahmephase lief, habe ich dieses Rezept von Sabine von Einfach kochen und mehr mit kleinen Anpassungen nachgemacht, denn erstens war es heiß und uns gelüstete einfach nach leichten Speisen und zweitens hatte ich unfassbare Mengen an Belugalinsen von den gefüllten Paprikaschoten aus dem Ofen übrig, die ich sogar zwischenzeitlich eingefroren hatte.

Nun wurden sie aus dem Kälteschlaf geweckt und mit knackiger Paprika und Gurke sowie fruchtiger Nektarine zu einem Salat vereint. Da ich (rohe Lauch)zwiebeln nicht gut vertrage, habe ich Rucola dazu genommen, was sehr gut gepasst hat.

    Rezept für 2 – 3 Portionen:

    • 250 g gekochte Belugalinsen (entspricht etwa 125 g getrocknete Ware)
    • Saft von ½ Zitrone
    • 1 EL Honig
    • 1 TL Kräutersalz (ich: Kretisches Gewürzsalz)
    • Pfeffer, frisch gemahlen
    • 2 EL Olivenöl extra vergine
    • 1 reife Nektarine, gewürfelt
    • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote, geschält, gewürfelt
    • 1 kleine Landgurke, geviertelt, entkernt und gewürfelt
    • 1 Handvoll Rucola
    • 2 EL frische Minze, gehackt
    • 100 g Feta, grob zerbröselt

    Zubereitung:

    In der Salatschüssel Zitronensaft, Honig Salz, Pfeffer und Olivenöl zu einer Vinaigrette verschlagen.

    Linsen und die restlichen Zutaten unterheben und genießen.

    Wir haben diesen köstlichen Salat mit einem selbst gebackenen Fladenbrot und etwas kretischem Olivenöl mit Kräutern zum Dippen genossen.

    Die kulinarische Weltreise: Saladu Awooka àk Mango – Avocado-Mango-Salat (Senegal)

    Zu meinem Poulet Yassa aus dem Senegal habe ich einen erfrischenden Salat aus Avocado und Mango serviert. Gefunden habe ich dieses Rezept auf der Seite Saveur und habe es für uns halbiert.

    Zutaten für ca. 4 Portionen:

    • 12 Tasse fein gehackte Petersilie
    • 14 Tasse Erdnuss- oder Rapsöl
    • 14 Tasse Limettensaft
    • 2 EL Orangensaft
    • 1 Jalapeño, geputzt und fein gehackt
    • (Meer-)Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Gescmack
    • 2 reife Mangos, geschält, vom Kern und in Würfel geschnitten
    • 2 reife Avocados, geschält, entkernt und gewürfelt
    • 1 kleine (Navel-)Orange, geschält und in Segmente geteilt *)
    • 2 TL ungesüßte Kokosraspeln (optional)

    *) Leider gab es nur Saftorangen, die sich nicht gut schälen und in Stücke teilen ließ, so dass ich sie weggelassen habe.

    Zubereitung:

    6 EL Petersilie, Öl, beide Zitrussäfte, Jalapeño, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel mixen.

    Mango- und Avocadowürfel zugeben und vorsichtig unterheben. Mit Folie abdecken (ich habe dehnbare Silikondeckel) und ca. 1 Stunde kühlen.

    Zum Servieren in eine Schüssel geben, die Orangensegmente vierteln und auf den Salat legen. Restliche Petersilie und nach Geschmack die Kokosraspelndarüber streuen.

    Der Salat hat sehr gut geschmeckt, allerdings war der Rest, den ich am nächsten Tag gegessen hatte, noch besser durchgezogen und somit auch schmackhafter.

    Hier geht es zu den Rezepten meiner Mitreisenden:

    Die kulinarische Weltreise: Vegane Rezepte aus aller Welt (Erfrischender Sommersalat – östliches Mittelmeer/Nordafrika)

    Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

    Wenn die Temperaturen steigen, kommt ein erfrischender Salat mit Zitrusnoten und Minze gerade recht. Diesen Salat, den ich zum Thema Vegane Rezepte aus aller Welt im Rahmen der kulinarischen Weltreise von Volkermampft zubereitet ist, würde ich am ehesten in den oben genannten Gegenden des Mittelmeerraums verorten.

    Er schmeckt so als Beilage zum (veganen) Grillfest, kann aber mit Reis, Nudeln, Getreide oder Hülsenfrüchten schnell zur vollwertigen Hauptmahlzeit an heißen Tagen werden. Das leckere Dressing schreit förmlich danach, mit Fladenbrot oder Baguette aufgetunkt zu werden!

    Zutaten für 2 – 4 Portionen:

    • 1 Salatgurke
    • 1 große Paprikaschote – wegen des Farbspiels am besten gelb oder orange
    • 8 Strauchtomaten oder verschiedenfarbige Tomaten
    • 2 EL natives Olivenöl (ich mag am liebsten das kretische, da es recht mild im Geschmack ist)
    • Saft und etwas abgeriebene Schale einer Zitrone (man kann auch gut Orange oder aber Grapefruit nehmen)
    • fein gehackte Minze – Menge nach Wunsch – oder andere mediterrane Kräuter
    • Salz, Pfeffer
    • Agavendicksaft

    Zubereitung:

    Salatzutaten waschen und putzen. Alles in etwa gleich große Würfel schneiden und n eine Schüssel geben. Olivenöl, Saft und Agavendicksaft darüber geben. Mit den Gewürzen abschmecken, gut umrühren und Minze darüber streuen.

    Hier geht es zu den anderen veganen Rezepten aus aller Welt:

    Die kulinarische Weltreise: Pastrami-Sandwich (USA)

    Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in den USA - die besten Rezepte und Gerichte

    „Ich will genau das, was sie hatte“ sagt die Frau am Nebentisch, nachdem Sally nach dem Biss in ein Sandwich in Katz’s Diner einen Mega-Fake-Orgasmus hinlegt. Da staunt auch Harry nicht schlecht. (Harry und Sally)

    Ob das besagte Sandwich dieselben Auswirkungen auf Euch hat, bleibt Euer Geheimnis. Uns hat es zumindest gut geschmeckt.

    Ach so, im Juli geht es mit Volker und der kulinarischen Weltreise in die USA, zum zweiten Mal nach Juni 2018 wie hier beschrieben.

    Zutaten für 2 Sandwiches:

    • 120 g Pastrami *)
    • 4 Scheiben Roggenbrot (ich: Dinkeltoast)
    • 1 TL Senf
    • 1 – 2 Tomaten, je nach Größe
    • 1 kleines Glas Saure Gurken (ich: Senfgurken, da meine Saure Gurken leider hinüber waren)
    • 0,5 Kopf Eisbergsalat (ich: Lollo rosso aus dem Garten)
    • optional: 1 TL Mayonnaise

    Zubereitung:

    Salat und Tomaten waschen; Salat in Stücke zupfen und Tomaten in Scheiben schneiden.

    Brotscheiben toasten, die jeweils unteren Hälften mit Senf bestreichen, mit Salat und Tomaten belegen. Nach Wunsch salzen und pfeffern. Optional die oberen Toastscheiben mit Mayonnaise bestreichen.

    Pastrami und in Scheiben geschnittene Saure Gurken (ich: Senfgurken) auf die unteren Brothälften legen, zuklappen, reinbeißen und abwarten, was passiert.

    *) Pastrami ist ein Sandwichbelag, der aus gepökelter, geräucherter und stark gewürzter Rinderschulter oder -brust hergestellt wird. Sie kam vermutlich Endes des 19. Jahrhunderts über jüdische Einwanderer aus dem Königreich Rumänien in die USA. Im Gegensatz zu (Schweine-)Schinken ist Pastrami mit den jüdischen (koscher) und islamischen (halal) Speisevorschriften vereinbar.

    Weitere leckere Sandwichrezepte:

    Hier werden im Laufe des Monats die Rezeptlinks der Mitreisenden gesammelt:

    Coleslaw

    Für ein Sandwich brauchte ich Coleslaw und so habe ich ihn zubereitet:

    Zutaten für 2 Portionen:

    • 50 g rote Zwiebel
    • 100 g Möhren
    • ca. 125 g Spitzkohl
    • Salz
    • 1,5 EL Mayonnaise
    • 2,5 EL Joghurt
    • 1 Prise scharfes Currypulver

    Zubereitung:

    Zwiebel fein würfeln, in ein Sieb geben, mit kochendem Wasser überbrühen und abtropfen lassen.

    Möhren putzen, schälen und grob raspeln.

    Spitzkohl mit einem großen Kochmesser in feine Streifen schneiden oder mit dem Gemüsehobel hobeln. In einer Schüssel mit Salz mischen und mit den Händen ca. 2 Minuten kneten.

    Möhren und Zwiebeln sowie Mayonnaise, Joghurt und Curry zugeben und gut vermischen. Ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

    Produkttest: Tomahawk-Steak vom Geschwisterkalb

    Hier hatte ich Euch schon ausführlich über die Idee der Geschwisterkälber in der Bio-Milchwirtschaft berichtet.

    Wir hatten noch Kalbstomahawksteaks eingefroren, die wir endlich für ein feines Sonntagsessen verwendeten.

    Sie wurden zwei Stunden lang sousvide im Dampfgarer bei 45 °C gegart. Eigentlich sollten es 55 Grad sein, aber irgendwie hatte sich der Temperaturknopf verstellt.

    Es war zum Glück nicht zum Schaden des Fleisches!

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    Nachgemacht: Persischer Gurken-Apfelsalat

    Im August war es sehr heiß, weshalb wir im Rahmen der Kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft Rezepte gegen die Hitze gesucht haben.

    Dabei ist mir der persische Gurken-Apfelsalat von Simone von Zimtkringel sehr positiv aufgefallen. So positiv, dass ich ihn vor kurzem nachgemacht habe.

    Ich habe mich ziemlich exakt an Simones Rezept gehalten, habe nur veganen Feta (war noch im Vorrat und wollte mal weg) verwendet, die Frühlingszwiebel habe ich weggelassen und statt dessen noch etwas Sumach für die säuerlich-orientalische Note über den Salat gepulvert.

    Zutaten für 1 – 2 Portionen:

    • 100 g Feta, bei mir vegan
    • 150 g Joghurt, alternativ: veganer Frischkäse mit etwa aufgesprudeltem Wasser verdünnt
    • 1 säuerlicher Apfel
    • 1 kleine Salatgurke
    • einige Stengel Dill
    • 1 Frühlingszwiebel
    • 2 TL Schwarzkümmelsamen
    • Salz und Pfeffer
    • etwas Olivenöl
    • ich zusätzlich: etwas Sumach

    Zubereitung:

    Feta in einer Schüssel mit einer Gabel etwas zerdrücken. Mit dem Joghurt gut vermischen.

    Dill fein hacken, bis auf ein paar Dekospitzen zur Joghurtmischung geben.

    Gurke längs halbieren, Kerne herauskratzen und in dünne Scheiben schneiden. Apfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und mit Schale ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Unter den Joghurt geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Schwarzkümmel und Sumach bestreuen. Etwa Olivenöl darüber träufeln und zum Schluss noch mit etwas Dillspitzen garnieren.

    Da es nicht mehr ganz so heiß war, habe ich die Hälfte des Salates mit einer Pellkartoffel genossen. Die zweite Hälfte habe ich abends mit einem Stück Brot gegessen.

    Ein sehr leckerer Salat, der unbedingt nach Wiederholung schreit.

    #wirrettenwaszurettenist: Gerichte mit Fisch (Roter Heringssalat mit Rindfleisch)

    Es wird wieder gerettet und zwar Gerichte und Zubereitungen mit Fisch. Was gibt es da nicht alles zu kaufen? Fischstäbchen, die sogenannten Schlemmerfilets (hier oder da oder dort), Fischsalate und was noch alles.

    Fisch ist gesund, darüber gibt’s wohl keinen Zweifel. Fisch ist inzwischen aber auch problematisch durch Überfischung, aber auch durch zunehmende Verschmutzung der Meere. Fisch aus Zuchten ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei, denn bei vielen Tieren auf engem Raum besteht auch immer die Gefahr von Durchseuchung, weshalb es dann zu prophylaktischem Einsatz von Antibiotika kommt. Alles also nicht so einfach.

    Wenn dann auch noch jede Menge Zusatzstoffe ins Essen gemischt werden, macht man doch lieber alles selber und wenn man dann auch noch so ein tolles Fischgeschäft am Ort hat, in dem auch auf die Herkunft geachtet wird, dann kann man hin und wieder guten Gewissens Fisch essen.

    Bei uns gibt es heute eine Hommage an meinen Onkel Gregor, denn den Roten Heringssalat mit Rindfleisch machte er zu jeder Familienfeier, und ich habe diesen Salat geliebt. Wie es immer so ist: Ich wollte immer nach dem Rezept fragen und dann war es leider irgendwann zu spät.

    Ich habe mir ein Rezept im Netz ausgesucht, mich dann aber an den Geschmack meiner Erinnerung getastet. Ich finde, es ist gelungen.

    Nach dem originalen Surf & Turf und Surf & Turf auf italienisch gibt es jetzt also Surf & Turf auf deutsch.

    Zutaten für ca. 4 – 6 Portionen:

    Zubereitung:

    Am besten am Vortag beginnen, damit der Salat Zeit hat, gut durchzuziehen.

    Zwiebel fein würfeln und in Essig einlegen, damit sie etwas weicher wird.

    Die rote Bete ca. 45 Minuten kochen oder im Backofen zubereiten. Da ich sowieso gerade eine Lasagne im Ofen hatte, habe ich die Bete in einer kleinen Auflaufform einfach dazu gestellt.

    Gleichzeit das Rindfleisch mit kaltem Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und ebenfalls ca. 45 Minuten in siedendem Wasser garen.

    Bete und Fleisch abkühlen lassen, dann Bete schälen und würfeln. Rindfleisch ebenfalls in Würfel schneiden.

    In der Zwischenzeit den Fisch, die Gurken und den Apfel ebenfalls in etwa gleich große Würfel schneiden. Dann alle Zutaten inklusive des „Zwiebelessigs“ mit Saurer Sahne und Mayonnaise mischen, mit Salz und Zucker abschmecken, gut durchmischen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

    Vor dem Servieren gehackten Dill untermischen und falls nötig noch einmal mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

    Dieser Salat eignet sich natürlich hervorragend für Partys, aber auch für ein kaltes Buffet (z. B. auf Pumpernickel angerichtet) oder auch als einfaches Hauptgericht mit Pellkartoffeln serviert.

    Und was wurde sonst noch so gerettet? Seht selbst:

    #wirrettenwaszurettenist: Streetfood/Vom Imbiss (Lahmacun)

    Bei der Lebensmittelrettung im Juli geht es dieses Mal um die schnelle Mahlzeit vom Imbiss, neudeutsch auch „Streetfood“ genannt.

    Wer kennt ihn nicht, den kleinen Hunger zwischendurch? Beim Einkaufen, aber auch während eines Ausfluges oder einfach so, wenn gerade keine Zeit zum Kochen ist.

    Dann geht man gerne mal an die „Pommesbude“ und holt sich bei uns – in der Nähe zum Ruhrgebiet – eine Mantaplatte (Currywurst mit Pommes frites) oder Pommes „Schranke“ (Pommes frites mit Ketchup und Mayo).

    Die „Ode an die Currywurst“:

    Aber auch der Döner oder die Gyros Pitta werden gerne genommen. Gerade auf Volks- und Stadtfesten ist die Vielfalt der Imbissstände mittlerweile groß.

    Wer sein Imbissessen bzw. sein Streetfood auch mal schön zu Hause genießen möchte, kann sich Anregungen bei den Mitretter:innen (siehe Liste am Ende) holen.

    Bei uns gibt es ein türkisches Lahmacun, hier fälschlicherweise gerne als türkische Pizza bezeichnet.

    Lahmacun [lahmaˈdʒun] (gebildet aus arabisch لحم بعجين, DMG laḥm bi-ʿaǧīn ‚Fleisch mit Teig‘), ist ein Fladenbrot aus Hefeteig, das vor dem Backen dünn mit einer würzigen Mischung aus Hackfleisch, Zwiebeln und Tomaten bestrichen wird.

    Das Gericht ist in der Türkei ein traditioneller Imbiss, der meist heiß direkt aus dem Backofen gegessen wird. Ähnliche Gerichte sind auch im arabischen Raum bekannt. [weiterlesen auf Wikipedia]

    Das Rezept habe ich von der Seite Koch Dich türkisch von Orkide und Orhan Tançgil.

    Den Teig könnt Ihr schon am Vortag vorbereiten und dann über Nacht gehen lassen.

    Zutaten für 2 Lahmacun:

    Für den Teig:

    • 225 g Mehl
    • 75 ml lauwarmes Wasser
    • 1/4 Würfel Hefe = ca. 11 g
    • 1 Prise Zucker
    • 1/2 TL Salz
    • 1 EL Naturjoghurt (3,5% Fettanteil)
    • 1 EL Speiseöl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)

    Zubereitung:

    Für den Teig zuerst in einer Schüssel Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen, ca. 5 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.

    Dann auch die restlichen Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben. Mit der Hand zu einem sehr weichen und glatten Teig verkneten, der nur noch ganz leicht klebt. Je nach Bedarf etwas Wasser oder Mehl zugeben, um die richtige Konsistenz zu bekommen.

    Im Türkischen spricht man von der Konsistenz gleich eines „Ohrläppchens“ (kulak memesi kıvamı).

    Mit einer Frischhaltefolie bedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde (am besten über Nacht) zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

    Für die Füllung:

    • 150 g Hackfleisch (ich: Lamm, frisch gewolft)
    • 1 Möhre, fein gerieben oder in der Küchenmaschine zerkleinert
    • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
    • 2 grüne Spitzpaprika, geschält, entkernt und fein gewürfelt (ich: eine große rote)
    • 1,5 EL Tomaten-Paprikamark
    • 2 Tomate, geschält (ich: 1/2 Ochsenherztomate)
    • 0,5 handvoll glatte Petersilie, fein gehackt
    • 1 TL getr. Thymian-Oregano-Mischung
    • 1 Knoblauchzehe, gepresst oder fein gehackt
    • 0,5 TL Pul biber (Chiliflocken)
    • 1 TL Sumach
    • 1 – 1,5 TL Salz
    • optional: in feine Streifen geschnittener Eisbergsalat, Gurkenscheiben, Tomatenstücke, Petersilie zum Belegen

    Zubereitung:

    Für die Füllung Karotte, Zwiebel, Spitzpaprika, Tomaten und Petersilie in der Küchenmaschine fein zerkleinern oder mit einem Kochmesser fein durchhacken und mit dem Hackfleisch sowie den anderen Zutaten vermengen.

    Diese Mischung ist geschmacklich so der Hammer! Das Rezept werde ich mal für Köfte nehmen.

    Fertigstellung:

    Wenn Ihr einen Pizzastein habt, diesen auf die unterste Schiene des Backofens legen und mindestens 30 Minuten auf höchster Ofentemperatur vorheizen.

    Teig auf einer glatten Arbeitsfläche ohne Mehl nochmals etwas kneten, in 2 gleichgroße Portionen aufteilen, Kugeln daraus formen und wieder mit einem Küchentuch abdecken.

    Je eine dieser Teigkugeln gleichmäßig auf einem passenden Stück Backpapier so dünn wie möglich ausrollen. Ich habe sie nicht rund, sondern länglich geformt, damit sie nebeneinander auf den Backstein passen. Eine gute Portion der rohen Hackfleisch-Füllung mittig darauf platzieren und dünn bis zum Rand verteilen.

    Fladen direkt mit dem Backpapier auf den Backstein heben.

    Bei 250 °C Ober-/Unterhitze ca. 5 – 6 Minuten backen, bis der Boden ganz leicht Farbe bekommt und beginnt Blasen zu werfen.

    Im türkischen Imbiss wird das Lahmacun dann aufgerollt und mit Papier umwickelt über die Theke zum direkten Verzehr gereicht.

    Ich haben sie auf Tellern serviert, mit einem Steakmesser in handliche Stücke geschnitten und dann aus der Hand gegessen.

    Ein Hochgenuss vom Imbiss zu Hause!

    Lest hier, was uns die anderen Retter:innen Leckeres an Streetfood/Imbissgerichten zubereitet haben: