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Die kulinarische Weltreise (Svensk Sommarsoppa * – Schweden)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Schweden

*) Ich hoffe der Google-Translator hat mich nicht belogen und der Rezepttitel heißt wirklich schwedische Sommersuppe.

Im Juli geht es mit Volker mampft auf kulinarischer Weltreise in den hohen Norden Europas, genau gesagt nach Schweden. Außer den typischen Köttbullar vom schwedischen Möbelhaus und der ebenfalls dort käuflich zu erwerbenden Mandeltorte und der Haferkekse habe ich noch nicht viel kulinarische Schwedenerfahrung. Und selber dort war ich auch noch nicht.

Wie es der Zufall will, gab es im Februar 2019 ein Blog-Event zum Thema Schweden, das Tina von Küchenmomente bei Zorra vom Kochtopf organisiert hatte. Ich hatte damals die vegetarische Variante der Köttbullar, Grönsakbullar genannt, beigetragen. Selbstverständlich hatte ich mich nun im Zuge der Weltreisenetappe bei den damaligen Mitstreiter*innen umgeschaut, aber mir war das alles im Prinzip zu winterlich und zu viel Backwerk.

Also das Internet bemüht und siehe da: Ich fand die oben genannte schwedische Sommersuppe, hinter der sich eine leichte Kartoffelsuppe mit viel Dill und Lachseinlage verbirgt. Ich habe das ganze natürlich noch ein bisschen gepimpt, wie Ihr im nachfolgenden Rezept lesen könnt. Wir sind zu zweit mit der für 4 Portionen berechneten Suppe gut satt geworden.

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Nachgekocht: Bratkartoffelsalat mit Kabeljau

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Dieses leckere Rezept flatterte mir mit dem Newsletter von Essen & Trinken ins Haus. Der GöGa und ich waren uns sofort einig, dass wir das Rezept einmal nachkochen wollten.

Gesagt – getan! Die Zutaten waren teilweise im Vorrat bzw. wurden rasch besorgt. Unter anderem der supertolle Kabeljau aus unserem Fischhaus. Immer die Topanlaufstelle in Sachen Fisch und Meeresfrüchte im Kaff.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 400 g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 4 EL Öl
  • 1/2 Salatgurke
  • 4 Stiele Dill
  • einige Bätter Lollo rosso (aus dem Garten)
  • 2 TL Rotisseursenf (der mit den ganzen Körnern)
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • 2 EL Weißweinessig
  • 4 EL Schlagsahne
  • 300 g Kabeljaufilets
Zubereitung:

Kartoffeln waschen, klein würfeln und in einer heißen beschichteten Pfanne mit 3 EL Öl anbraten. Bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Wenden 15 – 20 Minuten weich braten.

Inzwischen die Salatgurke streifig schälen, längs halbieren und mit einem Teelöffel entkernen. Längs in Streifen schneiden, dann würfeln. Dillspitzen fein hacken. Salat putzen, waschen und trocken schleudern. Blätter in mundgerechte Stücke zupfen.

Dill, Senf, Zucker, etwas Salz, 3 EL Wasser, Essig und Sahne in einer Salatschüssel kräftig verrühren. Gurken und Salatblätter daraufgeben, aber noch nicht mischen.

Kabeljau in breite Streifen schneiden und salzen. Kartoffeln auf einen Teller geben. 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Kabeljaustücke von jeder Seite ca. 1 Min. hellbraun braten.

Salat und Dressing mischen, mit Kartoffelwürfeln und Kabeljau anrichten. Sofort servieren.

Die Salatmischung auf dem Teller – sehr, sehr lecker!

Das Ergebnis war wirklich ungewöhnlich lecker und genau richtig bei sommerlich-heißen Temperaturen.

#wirrettenwaszurettenist: Ravioli, Teigtaschen und Co. (Nudeltaschen mit Flusskrebsfüllung auf Spinatsauce)

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Copyright: Zorra Arroz (2015)

Tatsächlich jährt sich in diesem März die große Lebensmittelrettungsaktion schon zum sechsten Mal. Bis jetzt ist auch kein Ende in Sicht, dass uns die Themen zu Fertiggerichten und Conveniencegerichten in den Supermärkten, von denen wir zeigen, dass man sie auch leicht zu Hause zubereiten kann, ausgingen. Daher kann man mal ein ganz großes Lob aussprechen an Sina, die Giftigeblonde und Susi, die Turbohausfrau, die diese Aktion 2014 aus der Taufe gehoben haben.

Im März sollen Ravioli und sonstige Teigtaschen aller Art gerettet werden. Da nicht nur die Rettungsaktion sondern auch mein lieber GöGa im März Geburtstag hat, bot es sich wieder an, etwas besonderes für ihn zu kochen.

Letztes Jahr wurden ja die Muffins bzw. Cupcakes gerettet, und es für seinen Geburtstagskaffee mit der Verwandtschaft Schwarzwälder Kirsch-Cupcakes. Was habe ich nicht geflucht! *lach*

Aber letzten Endes waren sie richtig lecker geworden, wie auch die Gäste befanden.

Dieses Jahr gibt es also Teigtaschen mit Flusskrebsschwanzfüllung. Inspiration für dieses Gericht gab die Kandidatin Renate Trummer der ZDF-Sendung „Die Küchenschlacht„, die die Teigtaschen am 27. Februar vorgestellt hatte. Ich wäre aber natürlich nicht ich, hätte ich nicht ein paar Änderungen vorgenommen.

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Nachgekocht: Houby Paprikás – Ungarische Paprikapilze

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Im Rahmen der Kulinarischen Weltreise nach Ungarn im Januar hatte Susanne von Magentratzerl dieses Pilzgericht vorgestellt. Es klang so lecker, dass ich es unbedingt im Rahmen eines Solomittagessens nachkochen musste.

Bei ihr gab es Spätzle als Beilage, ich hatte extra zum Palak Halloumi am Vortag etwas mehr Reis gemacht, den ich – während ich die Pilze zubereitete – einfach bei ca. 80 °C im Dampfgarer aufwärmte. Dazu gab es noch einen leckeren Kopfsalat mit Omma Tonis Salatsauce.

Leider hatte ich vergessen, Sauerrahm (Saure Sahne) zu kaufen, so dass ich Joghurt nehmen musste. Der ist dann, obwohl ich ihn ganz zum Schluss untergerührt habe, etwas grisselig geworden. Das sieht zwar nicht so schön aus, tat dem guten Geschmack aber keinen Abbruch.

Was mich zunächst etwas skeptisch gemacht hatte, war die Zugabe von Dill zu den Pilzen. Darauf wäre ich von alleine nicht gekommen, hat aber erstaunlich gut geschmeckt

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Die kulinarische Weltreise: Freekeh-Salat mit Frühlingsgemüse (Israel)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Hier hatte ich Euch ja kurz mein exklusiv für das aktuelle Reiseziel Israel im Rahmen der kulinarischen Weltreise bei Volker mampft erworbene Kochbuch Levante vorgestellt.

Das erste Gericht, das ich daraus nachgekocht habe, ist ein leckerer Salat, dem hier sicher auch bekannten Taboulé nicht unähnlich. Statt Bulgur oder Couscous wird hier unreif geernteter und anschließend gerösteter Weizen (ähnlich wie Grünkern und Dinkel) verwendet. Er ist auch unter den Namen Frique, Frikeh oder Firik bekannt.

Der Legende nach soll ein Dorf im östlchen Mittelmeerraum belagert worden sein, worauf die Bewohner beschlossen, ihren Weizen vorzeitig zu ernten. Die Angreifer eroberten das Dorf und zündeten unter anderem auch die Ernte an. Zunächst entsetzt über den Verlust, bemerkten die Dorfbewohner rasch, dass der geröstete Weizen nicht nur essbar, sondern auch äußerst schmackhaft und bekömmlich war.

Hätte ich Freekeh nicht in einem kleinen, von einer wunderbaren syrischen Frau geführten Lädchen im Kaff bekommen, hätte ich vermutlich auf normalen Weizen bzw. Grünkern zurück gegriffen, aber so konnte ich tatsächlich das Original nachkochen:

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Gemischte Salatplatte mit Black-Tiger-Prawns und Räucherlachs

Obwohl der GöGa immer sagt, dass er von Salat alleine nicht satt wird, fordert das derzeitige Sommerwetter auch bei ihm seinen Tribut.

Er war mit Salat, Garnelen und Lachs zufrieden. Konnte er auch sein, denn es war sehr lecker!

Auf einer großen Platte die Salatzutaten nach Wunsch anrichten. Wir hatten Eichblattsalat, rote Paprika, Zucchini aus dem Garten (Hatte ich erwähnt, dass die uns über die Köpfe wachsen?), Champignons, Möhrenstreifen, Tomaten und Black-Tiger-Garnelen (gepuhlt und kurz in Knoblauch-Öl gebraten). Außerdem gab es noch sehr leckeren Räucherlachs (der nicht mehr auf die Platte passte, wie Ihr seht).

Das Salatdressing bestand aus 1 Becher Joghurt, einem daumenspitzengroßen Stück geriebenem Ingwer, ordentlich Wasabipaste, gehacktem Dill, Frühlingszwiebelringen, Limettenzeste und -saft sowie Salz.

Die Frühlingszwiebelringe hatte ich im Limettensaft etwas „gar“ ziehen lassen, damit ich sie besser vertrage.

Einfach alles zusammenrühren und pikant abschmecken.

Und damit der GöGa auch wirklich satt wurde, gab es zusätzlich noch schnelle Quesadillas, einfach nur mit Schmelzkäsescheibletten gefüllt.

Grundrezept: Gravlaxsås

Der Klassiker zu Lachs ist super schnell selber zu machen. Für meine Version braucht man nur Senf*), Honig bzw. Agavendicksaft und gehackten Dill.

Alles verrühren und in einem Schälchen servieren.

*) Für den Senf Senfmehl, Essig, Salz, Pfeffer und Öl mit dem Zauberstab schön dick aufschlagen. Danach kann man mit verschiedensten Aromaten arbeiten. Falls der Senf zu scharf wird, kann man mit etwas Wasser nachhelfen. Der Senf zieht im Kühlschrank an und wird schön dick.

 

Frischkäsedip, zum Beispiel zu Lachs

Für 2 Portionen:

  • 2 gehäufte EL Frischkäse
  • 2 gehäufte EL gehackter Dill
  • 1 kleine Gurke, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Zistronenzesten

Zubereitung:

Alles, evtl. mit etwas zusätzlichem Sprudelwasser, glatt rühren und in einem Schüsselchen anrichten.

Der Dip schmeckt natürlich auch „nur“ als Brotaufstrich.

Taglierini mit Schmorgurken, gegrilltem Lachs und Garnele

Freitags gibt’s – manchmal – Fisch, aber dieses Abendessen hätte auch einem Sonntag zur Ehre gereicht.

Da der GöGa freitags immer Home Office macht, dachte ich mir, ich könnte mich auch nützlich machen und bereitete ein paar Dinge in der Küche zu: Zunächst hatte ich uns wieder das leckere 3-Minuten-Vielfaltbrot gebacken, dass inzwischen fester Bestandteil im Brotrepertoire ist.

Dann galt es mal wieder die zahlreich herumlungernden Gartengurken zu verarbeiten, so dass es abends zumindest schon mal Schmorgurken mit Lachs, der noch gekauft werden musste, geben sollte. Ach, wenn die Küchenmaschine eh schon im Gebrauch ist, kann ich auch gleich ein paar Nudeln machen.

Nach diesem halben Rezept stellte ich den Teig her und ließ ihn bis abends im Kühlschrank ausruhen.

Einen Pizzateig für den kommenden Samstag habe ich dann auch noch schnell vorbereitet, doch das ist eine anderen Geschichte.

Später kauften wir im Fischhaus noch zwei wunderbare Lachsfilets, zwei dicke Frischwassergarnelen sowie etwas norwegischen Wildlachs fürs Samstagsfrühstück.

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Zucchinipuffer mit dreierlei Dips

zucchinipuffer01

Der Göttergatte hat Urlaub (leider ist inzwischen schon eine von zwei Wochen rum), die Sonne scheint, und wir können die meisten Mahlzeiten auf der Terrasse genießen.

So wie letzte Woche, als ich die vermeintlich letzten beiden Zucchini geerntet habe – allerdings habe ich heute beim „Kontrollgang“ durch den Garten gesehen, dass wieder zwei große Blüten an einer Pflanze sind. Es geht also scheinbar doch noch weiter.

Daraus habe ich uns Zucchinipuffer mit Tomatensalsa, Tzatziki und Raita zum Abendessen gemacht. Weiterlesen