Schlagwort-Archive: Erbsen

#wirrettenwaszurettenist: Den Kohl vor der Konserve

Im Januar wird wieder gerettet und zwar jedwede Art von Kohl – vor der Konserve und vor den traditionell mächtigen Rezepturen mit Wurst, Eisbein, Speck und so weiter. Ich rette mit der eigenen Ernte von Grün– und Rotkohl, wobei letzterer leider keine Köpfe angesetzt hat. Dennoch schmecken die inneren zarten Blätter, die mal ein großer Kopf hätten werden sollen,  kurz gedünstet sehr gut. Nur nichts umkommen lassen, denn #wirrettenwaszurettenist.

Selbstverständlich gibt es auch bei mir in der kalten und grauen Jahreszeit den Grünkohl traditionell westfälisch (bitte scrollen) und den Rotkohl als Apfelrotkohl zu deftigen Fleischgerichten, aber dass beide auch leicht können, habe ich auch schon im Blog bewiesen (siehe weiter unten).

Davon ab gibt es unzählige Kohlsorten in der Konserve, egal ob Sauerkraut, Rot- oder Grünkohl, ferner gibt es ganze „Menüs“ in der Aluschale, die neben den Kohlsorten Kasseler und Kartoffelpüree, Roulade und Klöße oder Mettwurst und Kartoffeln enthalten.

Das lasse ich in Krankenhäusern, Seniorenheimen oder bei Essen-auf-Rädern durchgehen, aber nicht in meiner Küche. Das einzige Zugeständnis, das ich bisher gemacht hatte, war Grünkohl aus der Tiefkühltruhe, weil es ihn wirklich erst seit ein oder zwei Jahren wieder frisch zu kaufen gibt. Aber das hat ja nun mit dem Garten ein Ende.

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Fish ’n Chips – nicht ganz authentisch

Der GöGa hatte die erste Oktoberwoche Urlaub und so wurde mal wieder die Lieblingsgerichteliste bemüht. Am vergangenen Wochenende gab es lecker panierte Stückchen Seelachsfilet (leider war die Qualität dieses Mal etwas enttäuschend, aber dafür war er günstig).

Dazu hatten wir selbst geschnitzte Pommes aus der Klarstein-Heißluftfritteuse. Sie hätten noch 5 – 10 Minuten länger gekonnt, waren geschmacklich aber superlecker.

Dazu hatten wir Buttererbsen mit frischer Minze.

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Wenn Kochs nicht wissen, was sie kochen sollen…

… gibt es im Zweifel Risotto. So auch während des Urlaubs, als wir viel unterwegs waren und keine Lust auf Riesenkochorgien hatten.

Risottoreis ist eigentlich immer im Vorrat, ebenso TK-Erbsen oder -Spinat sowie Black Tiger-Garnelen und Gemüsebrühepulver, Olivenöl, Zwiebel und Knoblauch sowieso. Ein kleines Stück Parmesan liegt auch so gut wie immer im Kühlschrank, aber gerade zu „Fischigem“ geht es zur Not auch mal ohne.

Den Erbsenrisotto nach diesem Rezept zubereiten. Dieses Mal hatte ich zum Schluss noch eine Handvoll frische, gehackte Minze aus dem Garten zugegeben. Perfekt!

Die Black Tiger-Garnelen habe ich in einer Mischung aus Olivenöl, Knoblauch, Ingwer und Chili (alles geputzt und fein gehackt bzw. gerieben) eingelegt und in der Grillpfanne kurz vor Ende der Garzeit des Risotto gebraten.

Fischfilet mit Senfhaube und Kartoffelpüree

Wie hier schon geschrieben, „musste“ ich mich erst um drei Blog-Events, an denen ich gerne teilnehmen wollte und die alle im Juni stattfanden, kümmern, dass sie „in time“ online kamen.

Gekocht habe ich natürlich auch, aber mit dem Bilderbearbeiten und Aufschreiben der Rezepte hänge ich jetzt ein wenig.

Aber nun bin ich soweit. Den Anfang meiner Juni-Rückschau macht dieses leckere Fischfilet mit Senfhaube. Die Idee schlummerte schon länger in mir, mindestens seit ich die restliche Senfsauce auf Béchamelbasis von den Eiern in Senfsauce eingefroren habe. Und zwar ziemlich flach eingefroren. Einerseits damit sie bei Bedarf schneller auftaut, andererseits, damit man sie schön flach auf ebenfalls gefrorenes Fischfilet geben konnte. Davon hatte ich auch noch zwei schöne Exemplare vom Rotbarsch im TK-Schrank.

Ich gebe zu, ich wollte den Fisch eigentlich sogar rundherum panieren, aber das ist  nicht so wirklich gelungen. Eigentlich könnt Ihr also die unten gezeigte Zubereitung direkt in Eurer Auflaufform machen.

Jedenfalls wird die Auflaufform leicht ausgebuttert, die dünn eingefrorene Senfsauce auf die Fischstücke gelegt und großzügig mit Semmelbrösel/Paniermehl bestreut. Dieses war eine eigene Mischung aus einem leider misslungenen Brotbackversuch.

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Osternachlese 2017: Karfreitag

Obwohl wir mit den christlichen Feiertagen im tieferen Sinn nicht mehr viel am Hute haben, bewahren wir trotzdem gewisse Traditionen. Unter anderem auch die, dass es Karfreitag Fisch gibt.

Ich hatte im Soester Fischhaus zwei Zanderfilets mit Haut sowie geräucherten Wildlachs fürs Frühstück vorbestellt und Gründonnerstag abgeholt. Bisher hatte ich immer TK-Zander geholt, wie hier, hier oder hier zu sehen. Ich Unwissende! Das waren scheinbar immer nur die hinteren, spitz zulaufenden Schwanzstücke. Jedenfalls packte ich, abends als es ans Kochen ging, zwei Riesenlappen aus. Gut, haben wir also statt zwei Portionen gleich sechs und die restlichen Stücke eingefroren. Weiterlesen

Weihnachten 2016: Heiligabend

Ich hoffe, Ihr hattet alles ein schönes Weihnachtsfest, mit Euren Lieblingsmenschen, ohne Stress, Unglücke oder gar Todesfällen. Dafür mit feinem Essen und viel Genuss.

Hier kommt meine Weihnachtsnachlese, natürlich beginnend mit dem Heiligen Abend:

Dieses Jahr haben wir nach vielen, vielen Jahren mit der Tradition gebrochen, und es gab mal keine Reibekuchen mit Lachs.

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Hühnerfrikassee „wie früher“

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Hier seht Ihr die Zutaten und ja, Ihr seht Champignons und Spargelabschnitte aus der Konserve. Aber wir mögen das beide so, dass ist der Geschmack der Kindheit!

Neben den Champignons und dem Spargel benötigt man natürlich Hähnchenfleisch, dazu – optional – Erbsen, Butter, Mehl, Weißwein und Hühnerbrühe.

Das Hähnchenfleisch stammt von einem riesigen Brathähnchen vom Vortag; ich hatte extra einen über 2 kg schweren Gockel geholt, weil ich das Hühnerfrikassee einkochen wollte. Leider funktionierte das nicht wie geplant, weil man Speisen, die Mehl enthalten nicht einwecken darf.

huehnerbruehe Das Ende vom Lied war, dass ich einen Teil des Hühnerfleisches für das Frikassee genommen habe und das restliche Fleisch dann in Brühe eingekocht habe: Twist-off-Gläser plus Deckel (ich hatte keine Weck-Gläser mehr) im Dampfgarer bei 100 °C sterilisieren. Das Hähnchenfleisch mit etwas Wasser kräftig aufkochen, dann auf die sterilisierten Gläser verteilen, die Brühe darüber geben, die Gläser gut verschließen und 120 Minuten bei 100 °C im Dampfgarer einkochen.

Doch nun zum Rezept des Frikassees.

 

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Keema Matar – Ein Rezept aus Pakistan

kochbuch_bessereswirDas Buch „Rezepte für ein besseres Wir“ habe ich schon länger. Gekauft habe ich es nach einem Bericht im TV über die Initiative Über den Tellerrand kochen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über das gemeinsame Kochen mit Flüchtlingen diese besser zu verstehen und kennen zu lernen.

Es sind inzwischen so viele Rezepte zusammen gekommen, dass ein Kochbuch entstanden ist.

Dieses ist aufwendig gestaltet, jedem Rezept und seinem Koch sind drei Doppelseiten gewidmet. Am Schluss jeden Rezeptes wird der Koch und sein Schicksal kurz vorgestellt.

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Gemüsesuppe nach „Minestrone-Art“

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In meiner Kindheit war der Samstag war der klassische Suppen- und Eintopftag. Das ist inzwischen nicht mehr ganz so, aber ausgerechnet bei dem warmen, teilweisen sehr schwülen Wetter, war mir nach einer leichten Suppe. Ich kaufte, was ich im Bioladen an passendem Gemüse finden konnte. Ihr könnt natürlich Gemüsesorten nach Geschmack und Angebot nehmen.

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Exotischer Nudelsalat mit Mango

Irgendwann hatte ich so „en passant“ vom GöGa ein „Oh, lecker Mango!“ aufgeschnappt. Für den Samstagabend wünschte er sich Nudelsalat. Das sollte doch irgendwie in einen Topf zu kriegen sein. Heraus kam ein Nudelsalat mit Mango – megalecker!

Zutaten für 3 – 4 Portionen, entsprechend mehr als Beilage z. B. zum Grillen:

  • 250 g kleine Nudeln (Gabelspaghetti, Farfalle o. ä., bei mir Girandole)
  • 1/2 Mango
  • 1/2 Paprikaschote (ich hatte nur eine gelbe bekommen, für das Farbspiel wäre eine rote schöner gewesen)
  • 150 g TK-Erbsen
  • 50 g TK-Mais
  • 1/2 Stange Frühlingszwiebel
  • weitere Gemüsesorten wie Möhren, Sojasprossen, o. ä., wenn der Salat für eine größere Runde gedacht sein sollte; dann evtl. die ganze Mango verwenden
  • 1/2 Rezept vegane Mayonnaise
  • 2 – 3 EL Joghurt
  • 1 – 2 TL grüne Currypaste
  • Chili aus der Mühle
  • Zitronensaft
  • Salz

Zubereitung:

Die Nudeln in Salzwasser bis zur gewünschten Konsistenz garen. Dabei das Wasser sehr gut salzen. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen.

Das Gemüse vorbereiten: Das TK-Gemüse auftauen lassen, die halbe Paprikaschote schälen und grob würfeln, die Mangohälfte ebenfalls würfeln und die Frühlingszwiebel in dünne Scheiben schneiden. Wenn gewünscht, die weiteren Gemüse vorbereiten.

Die vegane Mayonnaise zubereiten, mit Joghurt verrühren und mit Currypaste, Chili, Zitronensaft und Salz abschmecken. Dabei darf man ruhig etwas übertreiben, weil die Salatzutaten den Geschmack quasi „aufsaugen“.

In einer großen Schüssel Nudeln, Gemüse und Sauce mischen und servieren.

nudelsalat-mit-mango