#wirrettenwaszurettenist: Aachener Printen

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In der letzten Rettung des Jahres kümmern wir uns um (Vor-)Weihnachtliches. Zu keiner anderen Jahreszeit hält der Handel wohl so viele fertige Produkte bereit: Ende August kommen die ersten Weihnachtsplätzchen in die Geschäfte, später gibt es ein reichhaltiges Angebot an vorgefertigen Braten von allerlei Getier, die nur noch in den Backofen geschoben werden müssen. Auch Glühwein sowie Punsch gibt es zu kaufen, weihnachtlich verzierte Torten und Nachtische gibt es zu Hauf und das alles in mehrfachen Umverpackungen, auf dass die weihnachtlichen Müllberge wachsen mögen.

© Bea Badet – mit freundlicher Genehmigung

Ich bemühe mich immer, vor den Feiertagen möglichst einfach zu kochen, damit das Fest dann etwas besonderes wird.

Aber selbst gebackene Plätzchen gehören auf jeden Fall auch zum Adventkaffee dazu.

Deshalb habe ich gestern Aachener Printen gebacken, die total toll schmecken, ganz einfach zu backen und zudem auch noch vegan sind:

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Koch mein Rezept (Wintersalat mit Rosenkohl von Münchner Küchenexperimente)

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Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Im Juni 2020 rief Volker von Volker mampft das große Blogwichteln ins Leben. Bei Koch mein Rezept wird dem eigenen Blog ein zweiter Blog zugelost, aus dem man sich ein Rezept zum Nachkochen aussuchen darf.

Gleichzeitig bekommt ein dritter Blog den eigenen zugelost und darf sich daraus ein Rezept zum Nachkochen aussuchen.

Die inzwischen neunte Runde führt mich zu Yvonne, genannt Wonnie von den Münchner Küchenexperimenten, die genau vor einem Jahr aus meinem Blog einen Selleriesalat mit Granatapfel und Feta zubereitet hat. Hier geht es zu meinem „Original“.

Wonnie ist Vegetarierin mit gelegentlichen Ausnahmen – genau wie ich. Angefangen hat es bei ihr mit vier vegetarischen Wochen „zur Probe“ im Jahr 2011, aus denen inzwischen zehn Jahre geworden sind.

Ihr Credo ist dabei: individuelle, einfache, alltagstaugliche Rezepte, die auch mal in die internationale Küche führen. Auch das ist eine Gemeinsamkeit. Deshalb ist die Auswahl an tollen Rezepten natürlich groß.

Da ich auch immer gerne auf saisonales Gemüse zurückgreife, habe ich mich für ihren wunderbaren Wintersalat – Warmer Rosenkohlsalat mit Walnüssen, (veganem) Parmesan und Granatapfeldressing entschieden.

Und dies war eine absolut gute Entscheidung!

Aus meinem Blog darf sich Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf ein Rezept aussuchen.

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Hasselbackkartoffeln

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Hasselbackkartoffeln sind auch als Fächerkartoffeln bekannt und wurden 1953 unter dem Namen Hasselbackspotatis vom schwedischen Koch Leif Elisson im Stockholmer Restaurant Hasselbacken [englischsprachige Wikipediaseite] eingeführt.

Die Kartoffeln werden fächerförmig eingeschnitten und eigentlich mehrfach mit geschmolzener Butter bepinselt. Da ich sie in einem komplett veganen Gericht serviert habe, habe ich Olivenöl genommen.

Zutaten für 2 Portionen als Beilage:

  • 4 mittelgroße festkochende Kartoffeln
  • Olivenöl
  • Salz
  • mediterrane Kräuter
  • Auflaufform
  • 2 Essstäbchen

Zubereitung:

Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen.

Kartoffeln gründlich waschen. Rechts und links an der Längsseite die Essstäbchen platzieren. Am besten holt man sich Hilfe zum Festhalten der Stäbchen.

Kartoffeln mit einem scharfen Messer quer einschneiden. Dabei verhindern die Stäbchen, dass die Kartoffeln komplett durchgeschnitten werden.

In die leicht geölte Auflaufform mit den Einschnitten nach oben setzen. Mit dem gesalzenen Olivenöl einpinseln. Zunächst 20 Minuten im Ofen backen. Erneut mit dem Öl einpinseln. Nach weiteren 15 Minuten mediterrane Kräuter über die Kartoffeln streuen und noch einmal mit dem Öl einpinseln. In 15 Minuten zu Ende backen.

Bei uns gab es die leckeren Kartoffeln als Beilage zu veganen Frikadellen und einem warmen Wintersalat.

Die kulinarische Weltreise: Bunte Gemüsetajine mit Falafel (Marokko)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Marokko - die besten Rezepte und Gerichte der marokkanischen Küche

Es ist bereits November, und wir segeln von Europa übers Mittelmeer nach Nordafrika. Die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft führt uns nach Marokko.

Der GöGa und ich waren vor zig Jahren mal in Tunesien, das ja eine ähnliche Küche hat, ein Urlaub in einem gemütlichen Riad in Marokko stünde allerdings auch noch ganz oben auf meiner Wunschreiseliste. Ein Riad ist ein traditionelles marokkanisches Haus, das rund um einen gartenähnlichen Innenhof gebaut ist.

Typisch für die marokkansche Küche ist die Zubereitung in einer Tajine. Das ist ursprünglich ein rundes, aus Lehm gebranntes Schmorgefäß mit gewölbtem oder spitzem Deckel und das darin gekochte Gericht der Berber. Sie findet in der gesamten nordafrikanischen Küche des Maghreb Verwendung.

Auch ich bin stolze Besitzerin eines solchen Gefäßes, das ich allerdings meistens nur zum Servieren benutze.

So habe ich es auch bei meinem Gemüsecouscous mit Falafel gemacht, das ich schon im September gekocht hatte, in der Annahme, dass die Reise nach Marokko bereits im Oktober stattfindet. Deshalb konnte ich noch recht sommerliche Gemüse verwenden.

Zutaten für 6 Portionen:

Für das Gemüse:

  • 3 kleine Zucchini (aus dem Garten)
  • 4 kleine Möhren
  • 400 g Kichererbsen, davon etwas weniger als die Hälfte *)
  • 12 getrocknete Aprikosen
  • 1/2 Blumenkohl
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Ras-al Hanout
  • Kreuzkümmel
  • etwas Kurkuma
  • feines Chilisalz
  • Olivenöl, mit etwas Sesamöl aromatisiert

*) entweder aus der Konserve oder 200 g am Vortag eingeweichte getrocknete und weichgekochte Kicherbsen

Für das Hummus:

  • Kichererbsen, etwas mehr als 200 g (Hälfte von oben)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Tahini
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • grobes Chilisalz
  • 1 Schluck Olivenöl
  • 1 Prise Kreuzkümmel
  • Stiele der glattblättrigen Petersilie

außerdem:

  • 150 g Instant-Couscous
  • 200 ml kochendes Wasser
  • glattblättrige Petersilie zur Deko (Stiele für das Hummus benutzen)
  • 150 g Joghurt
  • einige Zweige Minze (aus dem Garten)
  • Salz
  • etwas Limettenabrieb
  • 1 doppeltes Rezept Falafel
  • 4 EL gerösteter Sesam

Zubereitung:

Zucchini und Möhren in Scheiben schneiden, Blumenkohl in Röschen teilen. Paprikaschoten schälen, entkernen und in gröbere Stücke schneiden. Zwiebel schälen, grob würfeln, die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und in Scheiben schneiden.

Jetzt die Falafelmischung zubereiten.

In einer heiße Pfanne Oliven- und Sesamöl mischen, Zwiebel und Knoblauch mit den Gewürzen anbraten. Blumenkohl zugeben und etwas anbraten. Dann das restliche Gemüse zugeben und mit einem Schuss Wasser ablöschen. Zum Schluss die Aprikosen und knapp die Hälfte der Kichererbsen zugeben.

Olivenöl in einen Wok geben, erhitzen, bis Bläschen an einem Holzstäbchen aufsteigen. Falafelmasse mit feuchten Händen zu Bällchen formen und im Wok frittieren. Herausschöpfen und auf Küchenpapier abtropfen.

Couscous mit Wasser aufgießen, etwas Salz zugeben und ausquellen lassen.

Die restlichen Kichererbsen mit allen Zutaten für Hummus mit dem Stabmixer pürieren.

Minze fein hacken und mit Salz und Limettenabrief zum Joghurt geben.

Zwischendrin die Sesamsamen in einer trockenen Pfanne rösten.

Zum Servieren den Couscous in die Mitte der Tajine geben, das Gemüse rundum schöpfen und die Falafel obenauf setzen. Mit der Petersilie und dem Sesam bestreun.

Joghurt und Hummus separat in Schüssel reichen.

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Update: Die kulinarische Weltreise in Dänemark

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Lest bei Volker mampft die Zusammenfassung zu unserem Stop-over in Dänemark oder schaut Euch den „Schnelldurchlauf“ an:

Secreto vom Ibéricoschwein mit Minzbuttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln

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Wie hier geschrieben, hat sich ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Wir haben endlich das „versteckte Filet“ vom iberischen schwarzen Schwein erworben.

Zubereitet habe ich es mit mit Minze aromatisierten Buttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln, auch unter dem Namen Smashed Potatoes bekannt. Über das Rezept für die Kartoffeln bin ich einmal mehr durch eine Facebook-Werbeanzeige gestolpert, habe die Zutaten aber etwas abgewandelt.

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Kartoffeln:

  • 800 g kleine bis mittlere Bio-Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL zerlassene Butter
  • 1 EL fein gehackte mediterrane Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian)
  • grobes Meersalz zum Bestreuen
  • außerdem: 1 Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie oder eine große Auflaufform

Für die Erbsen:

  • 150 – 200 g TK-Erbsen
  • 1 feingehackte Schalotte
  • 1 TL Butter
  • 1 Handvoll fein gehackte Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • etwas Wasser nach Bedarf

Für das Fleisch:

  • ca. 300 g Secreto
  • 1 Grillpfanne

Zubereitung:

Mit den Kartoffeln beginnen: Hierfür diese gründlich waschen und in der Schale 20 – 30 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen und etwas audampfen lassen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Das Backblech bzw. die Auflaufform mit etwas Olivenöl beträufeln. Kartoffeln gleichmäßig darauf/darin verteilen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel andrücken. Dabei darauf achten, dass die Kartoffeln nur leicht auseinander gedrückt werden, ohne dabei zu zerfallen.

Jede Kartoffeln mit etwas Olivenöl bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die gehackte(n) Knoblauchzehe und Kräuter zur zerlassenen Butter geben. Nach der ersten Backzeit die Kartoffeln mit der Buttermischung bepinseln und weitere 10 – 15 Minuten backen bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig aussehen.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, die Erbsen zubreiten: Schalotte fein würfeln, Minze – bis auf ein paar schöne Blätter als Deko – fein hacken. Butter in einem Topf zerlassen, Schalottenwürfel glasig andünsten, Erbsen und Minze zugeben und erwärmen. Eventuell einen Schuss Wasser angießen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Das Fleisch mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. In der zweiten Backzeit der Kartoffeln die Grillpfanne erhitzen und das Fleisch je Seite ca. 3 – 4 Minuten braten. Dabei schmilzt das Fett und gibt ihm den unvergleichlichen Geschmack und die Zartheit. Gewürzt wird erst bei Tisch mit etwas Meersalz und Pfeffer nach Wunsch.

Produkttest: Fleisch und Geflügel vom Genusshandwerker

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Seit ich vor acht Jahren in Portugal war und dort das faszinierend leckere Secreto do Porco preto probieren durfte, „verzehre“ ich mich quasi danach. Es war einfach in örtlichen Geschäften nicht zu bekommen. Nachdem mir Tommy Hart ein paar Mal die Seite der Genusshandwerker aus Düsseldorf hingewiesen hatte, habe ich inzwischen auch den GöGa überzeugt: Wir haben Secreto und noch einige andere Leckerchen bestellt, damit die relativ hohen Versandkosten entfallen.

Der GöGa war zögerlich wegen der Kühlkette und so weiter, aber da hat er sich wirklich umsonst Sorgen gemacht. Die Verpackung ist aus gepresstem Stroh und kann nachhaltig zum Mulchen von Beeten genutzt werden. Statt Kühlakus lagen der Ware drei Flaschen gefrorenes Mineralwasser in Pfandflaschen bei, die man zurückgeben kann. Die sind zwar auch aus PET, aber durch das Pfandsystem werden sie einem mehr oder weniger nachhaltigen Kreislauf zugeführt und recycelt. Allemal besser als den zwanzigsten Kühlaku wegzuwerfen.

Hier gibt es einen lesenswerten Bericht von Stevan Paul im Taste France-Maganzin über Genusshandwerker Hans Georg Pestka. Zudem ist dem Versandkarton ein Heftchen über Pestkas Partner und deren Art, die Waren zu produzieren, beigelegt (diese Infos findet man auch auf der Webseite).

Ich würde mal sagen, hier kann man mit gutem Gewissen gute tierische Produkte kaufen.

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World Bread Day 2021: Danish Rye Bread – Dansk Rugbrød

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Banner World Bread Day, October 16, 2021

It’s that day of the year again on October 16th: World Bread day.

For the 16th time it’s Zorra who organises the event in her blog Kochtopf.

My participation this year is a bread that I’ve been wanted to bake for some weeks already. It was planned for an event of German-speaking bloggers, called Die kulinarsiche Weltreise (The culinary world trip). The idea is to virtually travel to a different country of the world every month and cook/bake and share typical recipes.

The Danish Rye Bread was planned for the August trip to Denmark but I postponed the baking over and over again until the deadline was over.

That’s why I baked this simple, hearty bread for the World Bread Day finally.

Ingridients for 1 bread (of about 28 slices):

  • 100 g rye sourdough starter
  • (me: some crumbles of fresh yeast, because my sourdough did not rise as expected)
  • 900 g whole grain rye flour
  • 1 tablespoon salt
  • baking tin (28 cm length)
  • 1 teapsoon butter
  • rye flour for dusting

Directions:

Mix sourdough starter with 400 g flour and 400 ml water thoroughly in a bowl. Cover and let sour for about 12 hours – best would be overnight – at room temperature or in a folding proofer at 22 °C), i. e. by Brød & Taylor.

The following day add remaining flour (500 g), 450 ml water (with the fresh yeast if necessary) and 1 tablespoon salt to the sourdough starter. Knead well with kneading hooks of your handmixer or in a kitchen machine for about 10 minutes until the dough has a viscous consistency.

Grease baking tin with the butter. Fill in the dough, smooth the surface, dust with some flour, cover and let rise for 1 hour at room temperature or in the folding proofer as above.

Preheat oven at 250 °C top and bottom heat. Place an ovenproof dish on the oven’s bottom to heat too. Put the bread on the ofenrost at lowest level, pour 150 ml boiling water into the dish and close oven door immediately. Bake bread for 1 hour, while reducing temperature to 200 °C after 5 minutes and removing the dish with water after 15 minutes. Be careful: It is very hot!

At the end of the baking time remove bread from the tin, sit back on the grate and bake for another 15 minutes. Let cool on the grate.


I already parcitipated in some previous World Bread Days:

World Bread Day 2021: Dänisches Roggenbrot – Dansk Rugbrød

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Banner World Bread Day, October 16, 2021

Am 16. Oktober ist es wieder so weit! Es ist World Bread Day, den auch dieses Jahr Zorra vom Kochtopf schon zum 16. Mal organisiert.

Wie das Ganze funktioniert, lest Ihr hier.

Mein Beitrag dieses Jahr ist ein Roggenbrot aus Dänemark. Eigentlich wollte ich dieses Rezept schon für Die kulinarische Weltreise von Volker mampft, die im August in Dänermark Station machte, backen, aber irgendwie schob ich immer weiter hinaus, bis der Abgabetermin vorbei war.

Also besann ich mich auf das Vorhaben und buk das leckere Roggenbrot einfach für den World Bread Day.

Zutaten für ein Brot (ca. 28 Scheiben):

  • 100 g Roggensauerteigansatz
  • (ich: ein paar Krümel Frischhefe, weil mein Sauerteig nicht so fleißig war, wie gehofft)
  • 900 g Vollkorn-Roggenmehl
  • Salz
  • Brotbackform (28 cm lang)
  • 1 TL Butter
  • Vollkorn-Roggenmehl zum Bestäuben

Zubereitung:

Sauerteigansatz mit 400 g Mehl und 400 ml Wasser in einer Rührschüssel gründlich verrühren. Dann abgedeckt ca. 12 Stunden – am besten über Nacht – bei Raumtemperatur (ich: in meiner Brød & Taylor Gärbox bei 22 °C) säuern lassen.

Am nächsten Tag restliches Mehl (500 g), 450 ml Wasser (falls nötig mit der Hefe) und 1 EL Salz zum Sauerteigansatz geben. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts bzw. der Küchenmaschine in ca. 10 Minuten zu einem zähflüssigen Teig verkneten.

Die Form mit Butter einfetten. Den Teig einfüllen, glatt streichen, mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur (ich: wie oben in der Gärbox) gehen lassen.

Den Backofen auf 250° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dabei eine ofenfeste Schale auf den Ofenboden stellen und mit aufheizen. Das Brot auf den Ofenrost (unten) stellen, 150 ml kochendes Wasser in die Schale gießen und die Ofentür sofort schließen. Das Brot ca. 1 Sunde backen, dabei nach ca. 5 Minuten die Temperatur auf 200° C reduzieren und nach ca. 15 Minuten die Wasserschale (Vorsicht: Heiß!) herausnehmen.

Nach Ende dieser Backzeit das Brot aus der Form lösen, auf den Rost setzen und in weiteren ca. 15 Minuten fertig backen. Auf dem Rost auskühlen lassen.


In den vergangenen Jahren habe ich ein paar Mal am World Bread Day teilgenommen:

Blog-Event CLXXIX – Leckeres für die Herbstzeit

Miesmuscheln in Tomatensauce auf Linguine

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Blog-Event CLXXIX - Leckeres für die Herbstzeit (Einsendeschluss 15. Oktober 2021)

SeptembeR ist der erste Monat im Herbst mit R. Das heißt nach der inzwischen weitgehend überholten Regel, dass es wieder frische Miesmuscheln gibt. Der Grund für die alte Regel ist folgender: Muscheln ernähren sich unter anderem von Algen. Bestimmte Algenarten hinterlassen jedoch geringe Mengen Gift im Muschelfleisch. In den warmen Sommermonaten kann es im Meer zur Algenblüte kommen.

ABER: Die alte Regel, Muscheln nur in Monaten mit „r“ zu verzehren, hat nur noch bedingt Gültigkeit. Aufgrund durchgängiger Kühlketten, strenger Auflagen und Kontrollen seitens der Behörden ist die Lebensmittelsicherheit weitestgehend gewährleistet.

Trotzdem esse ich in den warmen Monaten eher selten frische Muscheln, sondern dann eher Tiefkühlware.

Deshalb passt mein heutiges Gericht wunderbar zum Blog-Event Leckeres für die Herbstzeit, das Caroline von Linal’s Backhimmel noch bis zum 15. Oktober bei Zorra im Kochtopf ausrichtet.

Ein paar Gerichte mit Miesmuscheln habe ich schon im Blog:

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