Blumenkohl mit Käsesauce, Frikadellen und Bratkartoffeln

 

Vom vormittäglichen Frikadelleneinkochen, hatte ich sechs „deutsche“ Frikadellen zur Seite gelegt und nicht mit eingeweckt. Sie waren abends die Beilage zu einem leckeren Blumenkohl mit Käsesauce aus dem Backofen und Bratkartoffeln.

Zutaten für 2 Portionen:

Zubereitung:

Den Blumenkohl wird im Ganzen verwendet. Dazu wird er in leicht gesalzenes Wasser gelegt, was dafür sorgt, dass eventuell versteckte Insekten ausgespült werden.

Dann den Strunk abschneiden und dann möglichst tief einschneiden. Den Blumenkohl bei 100 °C 30 Minuten im Dampfgarer garen. Alternativ könnt Ihr ihn in siedendem Wasser 10 – 15 Minuten blanchieren.

Den angegarten Blumenkohl in eine passende runde Auflaufform setzen. Die Käsesauce zubereiten und über den Blumenkohl gießen. Im auf 180 °C Umluft vorgeheizten Backofen 30 Minuten fertig garen.

In der Zwischenzeit die Bratkartoffeln zubereiten. Die Frikadellen in der Kartoffelpfanne erwärmen.

Frikadellen mit Bratkartoffeln anrichten und mit einem großen Löffel Blumenkohlröschen abstechen und mit Sauce übergießen.

Die kulinarische Weltreise: Asperges op Vlaamse wijze – Spargel auf flämische Art (Belgien)

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Zu unserer kulinarischen Weltreise, initiiert und betreut von Volker von Volker mampft, bringe ich heute noch eine Vorspeise mit. Wir befinden uns immer noch in Belgien, wo der GöGa und ich im Mai dieses Jahres waren. Den Spargel auf flämische Art gab es in fast jedem Restaurant oder Bistro auf der Karte. Probiert habe ich ihn allerdings nicht.

Das folgende Gerichte ist von der Website Dagelijkse Kost von Jeroen Meus, dessen Kochbuch ich mir aus dem Urlaub mitgebracht hatte.

Jetzt haben wir November und nicht gerade Spargelsaison, aber keine Angst! Ich habe jetzt keinen Importspargel aus Lateinamerika geholt, sondern auf meine eigenen Vorräte zurück gegriffen. Spargel aus dem Kälteschlaf und Spargelfond aus dem Einmachregal.

Zutaten für 1 Person als Vorspeise:

  • 4 – 6 weiße Spargelstangen (je nach Dicke)
  • Salz
  • 30 g geklärte Butter *) (ich: Butterschmalz)
  • 2 kleine Eier
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • frisch gemahlene Muskatnuss
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 200 ml Spargelfond (oder Wasser)

Zubereitung:

*) Die Butter klären: Auf mittlerer Temperatur erhitzen, bis das Eiweiß in weißen Schlieren ausfällt. Diese mit einem Löffel abschöpfen. Ich habe Butterschmalz genommen, das ja nichts anderes als geklärte Butter ist.

Den Spargel mit einem Sparschäler schälen, das untere holzige Ende abschneiden und in köchelndem Salzwasser garen.

Ich habe den gefrorenen rohen (!) Spargel in selbst eingekochtem Spargelfond gegart.

Die Eier hart kochen, abschrecken und pellen. Mit einer Gabel nicht zu „matschig“ zerdrücken. In die geklärte Butter geben, die Petersilie unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Die Spargelstangen auf einem Teller anrichten, das Dressing darüber geben und servieren.

Einkochen: Drei Sorten Frikadellen

Vor ein paar Wochen haben der GöGa un ich mal wieder Frikadellen gemacht, also, er hat mir die je 1 kg Bio-Rind- und -schweinefleisch durch den Fleischwolf gedreht und ist dann zum Blutspenden verschwunden, um mir die ganze Frikadellenarbeit zu überlassen.

Ich hatte drei verschiedene Geschmacksorten geplant, wobei ich die Hälfte auf herkömmliche „deutsche“ Weise zubereitet hatte.

Ein Viertel habe ich dann „Asia-Style“ und das anderen Viertel „Mexiko-Style“ zubereitet.

Gegart habe ich alle Frikadellen im Backofen und anschließend fast alle Frikadellen in sterilisierten Weckgläsern eingekocht.

Sechs „deutsche“ Frikadellen habe ich für unser späteres Abendessen zurückbehalten.

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Küchenlatein: Was tun mit grün gebliebenen Tomaten?

Im Oktober war es ja noch außergewöhnlich warm und so waren meine drei Tomatenpflanzen noch voller Früchten und sogar Blüten. Das Problem war, dass die Tomaten noch quietschgrün waren, und ich bezweifelte, dass sie es noch zu einer gesunden Gesichtsfarbe schaffen würden.

Kurz entschlossen erntete ich sie alle am letzten Oktoberwochenende ab und packte sie mit ein den ebenfalls geernteten Äpfeln in einen großen Korb.

Äpfel strömen das Reifegas Ethen (auch Äthen, Ethylen oder Äthylen), was die Reifung von Tomaten vorantreibt. Tatsächlich sind die Tomaten inzwischen größtenteils sanft errötet und schmecken auch noch sehr tomatig.

 

 

Die kulinarische Weltreise: Mosselen met friets – Muscheln mit Fritten (Belgien)

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Im November zieht es uns mit unseren Reiseleiter Volker von Volker mampft während unserer kulinarischen Weltreise nach Belgien. Als wir noch in Bonn wohnten waren wir des öfteren mal über ein Wochenende an der Küste, im August 2008 eine Woche in Brügge und im Mai dieses Jahres haben wir eine Woche in De Haan verbracht.

Auf jeder Speisekarte – zumindest an der Küste bzw. in Küstennähe – ist das heutige Gericht zu finden.

Das erste Mal habe ich diese möglicherweise merkwürdig anmutende Kombination im Restaurant De Schilder in Brügge gegessen.

Dieses Restaurant am Jan-van-Eyck-Plein kann ich wirklich empfehlen. Die Muscheln waren topfrisch und reichlich und die Crème brûlée absolut fantastisch.

Miesmuscheln (mit Pommes Frites)
@ Restaurant „De Schilder“, Jan-van-Eyck-Plein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schnelle Linsensuppe

Die Linsen kommen in Bio-Qualität aus der Dose, weshalb dieses Solomittagessen schnell auf den Tisch kommt.

Zutaten für 1 – 2 Portionen:

  • 1 kleine Dose Bio-Linsen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 – 2 Möhren (je nach Größe)
  • 1 kleines Mettendchen
  • 1 kleine Kartoffel
  • 1 TL Gemüsebrühepulver
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Essig nach Wunsch

Zubereitung:

Das geputzte Gemüse und das Mettendchen in mundgerechte Stücke schneiden. Die Wurstscheiben mit etwa 200 ml kaltem Wasser aufsetzen und und zum Kochen bringen. Das Gemüse zugeben und auf kleiner Hitze garen. Das Brühepulver einrühren, die Linsen dazugeben und erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und Essig nach Wunsch abschmecken.

 

Oktober 2018: Zurück in den Sommer

 

Im Oktober war es ja noch mal ungewöhnlich warm. Da schmeckte eine große Portion Spaghetti mit ein paar Tomaten aus dem Garten noch mal besonders sommerlich.

Für ein leckeres Solomittagessen braucht man Spaghetti – so viele, wie in einen mit Zeigefinger und Daumen gebildeten Kreis passen – die wie gewohnt in reichlich Salzwasser al dente gekocht werden.

In der Zwischenzeit 2 – 3 Tomaten (je nach Größe) sowie 1 Scheibe Feta (ca. 50 g) würfeln. In einer großen Schüssel mischen. Je 1 EL Kapern und Oliven (kleingeschnitten) zugeben. Die garen Spaghetti zugeben und mit 1 – 2 EL Pesto verrühren.

In einem tiefen Teller servieren und mit Basilikum bestreut genießen.

Der letzte Skrei – Winterkabeljau aus der Saison 2017/18

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Vom Oostends Vispannetje war noch ein großes Stück Skrei übrig. Am folgenden Tag gab es ihn auf Gemüse gedünstet. Ein ideales Reste- und Solomittagessen.

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Stück Skrei (oder anderen weißen festfleischigen Fisch), ca. 150 g
  • 2 (bunte) Möhren
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Staudensellerie
  • 1 kleine Kartoffel
  • Rest vom Fond des Vispannetje
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden; Möhren schälen, stifteln; Staudensellerie in dünne Scheiben schneiden; Zwiebel in feine Streifen schneiden.

Das Gemüse in den Fond geben, den Fisch obenauf legen und gar dünsten. Salzen, pfeffern.

Fertig und lecker!

#wirrettenwaszurettenist: Den Kürbis

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Der Kürbis… tja, so lange treibt der sich noch nicht in meiner Küche rum, aber ich glaube, so die letzten fünf Jahre feiert er eine Art Renaissance. Ich kannte Kürbis nur als süßsauer eingelgte Konserve, die ich absolut nicht mochte. Die Kürbisse, die ich bis dato in Erinnerung hatte, waren Riesenboller, mit denen ich nichts anzufangen wusste. Irgendwann kam dann der Hokkaidokürbis, der praktischerweise nicht geschält werden muss und auch in handlicher Zweipersonengrößen daher kommt. Mit dem Aufschwung des Kürbisses kamen dann natürlich auch die Fertiggerichte, seien es Kürbis(kern)brote, -suppen verschiedenster Qualität, auch den eingelegten Kürbis gibt es noch immer.

Nachdem ich schon Kürbisbrot, Suppe und Curry im Blog habe, habe ich am vergangenen Wochenende ein tolles Kürbisrisotto (ich wette, das gibt es auch schon irgendwo und irgendwie als Fertiggericht) gemacht.

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Die kulinarische Weltreise: Oostends Vispannetje – Ostender Fischpfännchen (Belgien)

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Mit unserem Reiseleiter Volker von Volker mampft sind wir bereits ab März auf einer kulinarischen Weltreise. Im November verschlägt es uns nach Belgien.

Woran denkt man, wenn man Belgien mit Essen in Verbindung bringt? Natürlich Schokolade, Waffeln, dicke Fritten und Bier… Aber Belgien hat viel mehr zu bieten, wie wir in verschiedenen Urlauben oder verlängerte Wochenenden, vor allem in Flandern, feststellen konnten.

Erst im Mai dieses Jahres hatte es uns für eine Woche nach De Haan an der Nordseeküste verschlagen.

Während des Urlaubs habe ich nicht nur ein belgisches Kochbuch von Jeroen Mues erworben, sondern auch das heutige Gericht kennenlernen dürfen.

In seinem Buch habe ich es leider nicht gefunden, weil Jeroen Mues, ähnlich wie Jamie Oliver oder Tim Mälzer natürlich auch viel international kocht. Seine Gerichte stellt er in der Fernsehsendung Dagelijkse Kost (Tägliches Essen) vor und auf der dortigen Webseite habe ich die Anleitung dann gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Fischgratin (linkes Foto), denn etwas anderes ist das Oostends Vispannetje nicht, habe ich in Ostende selbst gegessen.

Der Göga hatte am letzten Abend die etwas feinere Version (rechtes Foto) in einem Restaurant in De Haan.

Und so sah schließlich mein Ergebnis aus:

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