
Am ersten Sonntag im März widmen wir von Leckeres für jeden Tag uns den neu interpretierten Klassikern.
Bei uns gab es schon vor ein paar Tagen dieses leckere Pastarezept, das der GöGa im Internet entdeckt hatte.
Die klassische Carbonara mit Guanciale, Pecorino romano und Ei wurde mit Kürbis und Sahne aufgewertet, weshalb ich den Zusatz „Carbonara Art“ verwende.
Die Sauce hat der Cookit für uns gemixt, man kann aber auch einen handelsüblichen Mixstab verwenden. Ich habe auch sonst ein paar Änderungen im Rezept vorgenommen, z. B. habe ich den Kürbis im Ofen gebacken, statt ihn in der Pfanne bzw. dem Topf gebraten.
Zutaten für 4 sehr reichliche Portionen:
- 400 g Spaghetti
- Salz
- 1 Hokkaidokürbis (600 g)
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 80 g Bacon-Würfel
- 100 ml Gemüsebrühe
- 3 Eier
- 250 ml Sahne
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Servieren
Zubereitung:
Kürbis in Spalten schneiden und bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten im Backofen vorgaren. Kerne herauskratzen und Kürbis in Würfel schneiden. 300 g für die Sauce abwiegen, die restlichen Würfel zur Seite stellen.
In einer beschichteten Pfanne den Speck auslassen und zusammen mit den Zwiebelwürfeln braten.
Kürbis für die Sauce mit Gemüsebrühe pürieren, unter Rühren Eier und Sahne zugeben und in einem Topf ebenfalls unter Rühren auf mindestens 60 °C erhitzen. Ein weiteres Mal zu einer sämigen Sauce pürieren.
Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser al dente garen. Abgießen, dabei etwas Kochwasser zurückbehalten.
Speck-Zwiebel-Mischung zur Kürbissauce geben, mit der Pasta mischen, gegebenfalls noch etwas Kochwasser unterrühren. Je nachdem, wie stark der Bacon gesalzen ist, die Sauce mit Salz abschmecken.
Anrichten und mit den zurückbehaltenen Kürbiswürfeln und reichlich frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Diese Pastavariante hat uns sehr gut geschmeckt, der Kürbis brachte eine schöne nussige Note mit und die Sauce war schön cremig. Nur war das Ganze durch Eier (ich habe schon eines weniger als im Originalrezept genommen) und Sahne (auch hier habe ich nicht die vollen 300 ml genommen) sehr mächtig geworden.
Beim nächsten Mal würde ich von allem, auch von der Pasta, deutlich weniger nehmen.
Jetzt bin ich gespannt auf die neu interpretierten Klassiker der Bloggerkolleg:innen:
- Caroline von Linal’s Backhimmel mit Schwarzwälder Kirsch Cheesecake
- Daniela von Kartoffelwerkstatt mit Senfeier mit knusprigen Kartoffeln
- Tina von Küchenmomente mit Zupfkuchen-Muffins
- Gabi von slowcooker.de mit Quarkschmarrn für viele
- Britta von Backmaedchen 1967 mit Schwarzwälder Kirschtorte im Glas
- Regina von bistroglobal.de mit Byrek dekonstruiert
- Simone von zimtkringel mit italienisch angehauchte Fleischküchle
- Bianca von ELBCUISINE mit Caprese im Glas – das perfekte Party-Rezept für den italienischen Klassiker
- Sylvia von Brotwein mit Würstchengulasch
- Gabi von USA kulinarisch mit TexMex Mac and Cheese
- Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Eierlikörkuchen mit Schokolade
- Silke von Blackforestkitchen mit Schwarzwälder Kirsch Muffins
- Susan von Labsalliebe mit Manti für Faule – Türkische Pasta mit Hackfleisch




















