Aus Raclettezutaten wird eine schnelle Chinapfanne

Das neue Jahr ist jetzt schon ein paar Tage alt, aber sicher noch nicht zu alt, um allen alles Gute für 2019 zu wünschen. Schließlich haben wir alle ja noch 349 Tage vor uns.

Silvester haben wir mit Freunden Raclette gemacht. Zum Fotografieren des gedeckten Tisches bin ich nicht gekommen, aber es gab unter anderem neben Käse Kartoffeln, Hähnchen, Gambas, verschiedene Gemüse und Rindfleisch. In der  Vorbesprechung gab es ein Missverständnis bezüglich des Rindfleisches, es wurde quasi nur vom GöGa und mir gegessen und so hatten wir jede Menge in dünne Scheiben geschnittenes Bio-Rindfleisch übrig.

Da auch noch Chicorée, Paprikaschote und Champignons übrig waren und ich noch Möhren im Vorrat hatte, gab es mittags ein schnelles, leichtes chinesisch angehauchtes Essen:

Das übrig gebliebene Gemüse sowie 1 Möhre und 1 kleine rote Zwiebel in feine Streifen, die Champignons in dünne Scheiben schneiden.

2 EL Erdnussöl in einem Wok erhitzen, die Rindfleisscheiben (ca. 250 g) nach und nach zugeben, braten und an den Rand schieben. Das Gemüse knackig braten. Wieder mit dem Rindfleisch mischen, mit Sojasauce, Pfeffer und 5-Gewürze-Pulver abschmecken.

Wenn man mehr Hunger hat als wir an Neujahr, kann man das Fleisch auf Reisnudeln (Vermicelli) oder Reis anrichten. Vor dem Servieren mit geröstetem Sesam bestreuen.

Auflauf mit saisonalem Gemüse

Zwischen oder nach den meist opulenten Feiertagen habe ich immer das Bedürfnis nach etwas Leichtem, gern mit viel Gemüse und wenig bis gar keinem Fleisch. Es gab Auflauf.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 kleine Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 1 kleine Stange Porree
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 200 g Rosenkohl
  • 2 TK-Brokkoliröschen
  • 4 große Grünkohlblätter (aus dem Garten)
  • ca. 300 g geriebener Käse (hier: Cheddar und Comté)
  • ca. 250 ml Gemüsebrühe (aus Pulver oder eingekocht)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Das Gemüse waschen und putzen. Kartoffeln würfeln, Möhre in dickere Scheiben, Zwiebel halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Den Porree halbieren, gründlich von innen waschen und dann in Stücke schneiden. Den Rosenkohl unten abschneiden und die äußeren welken Blätter abziehen.

Den TK-Brokkoli auftauen, wenn nötig in kleinere Stücke schneiden. Die Grünkohlblätter grob vom Strunk rupfen.

Die Brühe zum Simmern bringen, zunächst die Kartoffeln fünf Minuten blanchieren, in eine Auflaufform umfüllen. Das restliche Gemüse, bis auf Brokkoli und Grünkohl, nach und nach ebenfalls blanchieren und zum Auflauf geben. Brokkoli und Grünkohl roh dazu geben. Die restliche Brühe darüber geben, mit den Gewürzen abschmecken und das Gemüse gut verrühren.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Den Käse reiben und über das Gemüse geben. Den Auflauf 40 Minuten im Backofen backen, bis der Käse goldbraun ist.

 

Selbst gemachte Rigatoni mit Sugo all’Arrabiata und ein kleiner Rückblick

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Am 27. Dezember hatte ich Geburtstag, es war schon der 53ste.

Inzwischen bin ich sehr im Reinen mit mir. Mir ist klar, dass ich den größten Teil meines Lebens gelebt habe und ich bin zufrieden mit mir. Ich denke, 2018 war seit meiner Nierentransplantation und darüber hinaus mein bestes Jahr. Durch wirklich konsequente Besuche im Fitnessstudio meines Reha-Docs, Physiotherapie und nicht zuletzt dem Intervallfasten fühle ich mich wohler denn je. Ich habe mir meine Ernährungsform (sowohl Fasten als auch Diät finde ich eigentlich unpassend) so eingerichtet, dass ich meine Mahlzeiten zwischen 10 bis 18 Uhr einnehme, danach wir dann eben gefastet. Hier sind das Konzept und die Wirkmechanismen des Körpers noch mal erklärt. Ich habe zwar nich zackbumm 50 kg in zwei Wochen abgenommen, aber meine Gewichtskurve geht kontinuierlich nach unten.

Heute, am letzten Tag des Jahres 2018 kann ich stolz verkünden, dass ich mit 80,7 kg das niedrigste Gewicht seit meiner Transplantation habe. Nun ist die 7 ganz vorne mein nächstes Ziel.

Warum ich Euch das alles erzähle? Weil es mir ein Bedürfnis ist. Jetzt aber zurück zum Thema Geburtstag:

Eigentlich wollte der GöGa mir den Röhrennudelaufsatz für die KitchenAid tatsächlich erst zum Geburtstag übergeben. Der Versender hatte sich aber nicht die Mühe gemacht, das Teil mit Umverpackung zu versehen, so dass ich schon im November dieses Paket in Empfang nehmen konnte. Tja, dumm gelaufen. Konsequenterweise blieb das Paket aber bis zum eigentlichen Datum unbenutzt. Des GöGa Pech war nun, dass er für „Ersatz“ sorgen musste.

Und das tat er in Form eines Gutscheins für einen zweitägigen Kurs für Steinbildhauerei im September 19.

Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn das wollte ich immer schon mal machen. Okay, eigentlich wollte ich einen Kurs gewinnen, lobt Herr Düchting ihn doch jedes Jahr als Preis im Adventkalender des Lion’s Clubs aus.

Das hatte sich der GöGa gemerkt und mir so also einen Platz besorgt. Ich werde natürlich berichten, auch wenn es nichts mit Kochen zu tun hat.

 

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Foodblogbilanz 2018

Bei Sina von Giftigeblonde wird auch Ende des Jahres 2018 wieder Foodblogbilanz gezogen und  nach 2015 und 17 (Wo war ich 2016?) bin ich auch gerne wieder dabei:

1. Was war 2018 dein erfolgreichster Blogartikel?

Auch bei der dritten Teilnahme habe ich noch nicht herausgefunden, wie und wo man das herausfindet.

Der Beitrag Winterminestrone (#wirrettenwaszurettenist) im Januar hatte allerdings mit insgesamt 52 Kommis und Pingbacks die meiste Resonanz.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Das sind inzwischen so viele – gerade diejenigen, mit denen ich gegen die Lebensmittelindustrie rette (#wirrettenwaszurettenist) und diejenigen, mit denen ich seit März auf kulinarischer Weltreise unterwegs sind, sind da natürlich hervorzuheben.

Deshalb kann und will ich mich da gar nicht auf drei spezielle Blogs festlegen.

4. Welches der Rezepte, die du 2018 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Die Huevos Rancheros habe ich zum Thema Ei bei #wirrettenwaszurettenist im März das erste Mal gekocht und gebloggt und dieses Gericht danach des öfteren gemacht, wenn es mal schnell gehen musste.

Und nach wie vor sind Risotti, Pasta mit Tomaten- oder Pilzrahmsauce sowie Bratkartoffeln mit Ei und Spinat oder Salat der Renner, wenn es mal schnell und einfach gehen soll.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2018 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ich hatte eine Weile eine Brot(sinn)kriese… kein noch so einfaches Rezept wollte gelingen. Nachdem ich mich bzw. uns dann eine Weile mit gekauftem Brot, Toast bzw. Knäckebrot über Wasser gehalten habe, geht es plötzlich wieder!

Ein Blog-Problem könnte nach dem Sys-Admin meines Vertrauens (aka der GöGa) mit der Umstellung von WordPress auf die neueste Version 5.xx noch vor uns stehen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Seit ich an Volkers kulinarischer Weltreise teilnehme, koche ich jeden Monat über den Tellerrand und habe nicht nur für meinen Blog viele tolle Gerichte entdeckt, sondern auch in den Blogs der anderen TeilnehmerInnen. Diese neuen kulinarischen Erfahrungen kann ich gar nicht an einem Detail festmachen. Es ist tatsächlich alles zusammen. Da bringt das kommende Jahr wieder viele kulinarische Herausforderungen.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Auch hier muss ich wieder passen. Ich weiß immer noch nicht, wo man das nachschauen kann.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2019?

Ich wünsche mir, dass ich nach wie vor den Spaß am Kochen, an neuen kulinarischen Herausforderungen und Horizonten behalte, dass mein Vorratsregal unter der Kellertreppe wächst und gedeiht und mir nie die Inspiration ausgehen möge.


Und hier sind die Blogger die Sinas Aufruf zur Foodblogbilanz gefolgt sind:

Schmeckt nach mehr

Küchenlatein

Anna Antonia

Wienerbroed

Mein wunderbares Chaos

Feed me up before you gogo

Danielas Foodblog

Evchen kocht

Leberkassemmel

Schöner Tag noch

Moey’s Kitchen

1 x umrühren aka Kochtopf

Wallygusto

Jessies Schlemmerkitchen

The Apricot Lady

Feines Gemüse

Burgherrin’s Torten und Meer

Pinch of Spice

Zimtkringel

Gut essen in München

Die Kunst des Backens

Brotwein

Alle kochen

Lunch for one

Barbaras Spielwiese

S-Küche

Verkocht

Blog-Event CXLVIII – Toast (Dinkeltoast)

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Blog-Event CXLVIII - Toast (Einsendeschluss 15. Januar 2019)

Das aktuelle Blog-Event, das Ingrid Auchwas bei Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf ausrichtet, dreht sich alles um das Toast und was man aus ihm machen kann.

Da ich ja immer schon mal das Toast als solches selber backen wollte, packte ich die Gelegenheit beim Schopf und suchte und fand das folgende Rezept beim Brotdoc.

Ich muss sagen, dass ich fast zufrieden bin. Fast deshalb, weil der Teig meine Toastbrotform nicht komplett ausgefüllt hat und so die typische eckige Form fehlt. Geschmeckt hat es natürlich trotzdem.

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Die kulinarische Weltreise: Beef Wellington (Großbritannien)

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Ich bleibe dieses Weihnachten mit dem Sonderthema Weihnachten rund um die Welt im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker komplett in Europa. Ich bin aber sehr auf die Rezepte meiner Mitreisenden gespannt.

Es gibt Beef Wellington, das in Großbritannien zu den typischen Weihnachtsgerichten gehört. Das Rezept habe ich mir bei Jamie Oliver abgeschaut und nur ein wenig modifiziert.

Zutaten für 2 – 4  Portionen:

  • ca. 600 g Bio-Rinderfilet
  • Meersalz, schwarzer Pfeffer
  • Olivenöl
  • 2 Stücke ungesalzene Butter
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 g gemischte Pilze (bei uns leider nur Champignons)
  • 10 0 g Hühnerleber
  • 1 EL Worcestershiresauce
  • 30 g Paniermehl
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 großes Bio-Ei

Für die Sauce:

  • 2 Zwiebel
  • 4 Thymianzweig
  • 1 gehäufter TL Schwarze-Johannisbeermarmelade (bei mir wurde es Brombeergelee und mindestens 5 TL davon)
  • 100 ml Madeira (bei mir Marsala)
  • 1 gehäufter TL englischer Senf (bei mir Dijonsenf)
  • 2 gehäufte TL Mehl, plus etwas extra zum Bestäuben
  • 300 ml heiße Rinderbrühe

Zubereitung:

Eine Bratpfanne auf hohe Temperatur vorheizen. Das Filet rundum mit Meersalz und schwarzem Pfeffer einreiben. Einen guten Schuss Öl in die Pfanne geben, das Fleisch, ein Stück Butter und einen Rosmarinzweig zugeben.

Das Fleisch etwa 4 Minuten lang rundum scharf anbraten, indem man es gleichmäßig mit einer Zange dreht. Auf einen Teller legen.

Zwiebel und Knoblauch sowie die Pilze sehr fein hacken. Die Pfanne etwas auswischen und zurück auf Mittelhitze stellen. Die Mischung mit dem zweiten Stück Butter und einem Schuss Öl in die Pfanne geben. Von den restlichen Rosmarinzweigen die Nadeln abstreifen, zu der Pilzmischung geben. Etwa 15 Minuten kochen, bis die Menge zu karamellisieren anfängt. Gleichmäßig rühren.

Die Leber und die Worcestershiresauce unterrühren und ein paar weitere Minuten kochen. Dann die Masse auf ein großes Brett geben und mit dem Messer durchhacken, bis eine streichbare Paste entstanden ist. (Ich bin einmal mit dem Pürierstab durchgegangen und hatte eine superleckere Leberwurst mit Pilzen. *lach*) Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Paniermehl einrühren.

Den Backofen zunächst auf 210 °C Unterhitze vorheizen.

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Crèmiges Kartoffel-Fenchel-Gemüse

Habt Ihr auch das Gefühl, dass es vor den Feiertagen gerne etwas leichtes, auch vegetarisches sein darf. Oder zwischen Weihnachten und Silvester oder im Neuen Jahr?

Da habe ich etwas für Euch! Bei mir war es ein Resteesse, weil ich noch Kartoffeln und Fenchel im Vorrat liegen hatte, aber natürlich könnt Ihr alle Zutaten auch frisch kaufen.

Für eine Portion: 2 geschälte Kartoffeln in etwas Olivenöl angebraten und in der Zwischenzeit 1 Fenchelknolle in Streifen und 1 Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten. Zu den Kartoffeln geben und auf kleiner Temperatur so lange braten, bis die Kartoffeln gar sind. Herd ausschalten.

1 gehäuften EL Crème fraîche (Rest von der Maronensuppe; Saure Sahne, Schmand oder Joghrut tun’s natürlich auch) unterrühren, mit Salz, Orangenpfeffer, etwas gemahlenem Fenchelpulver und Saft von 1/2 Mandarine abschmecken.

Auf einem Teller anrichten und mit Mandarinenscheiben und Fenchelgrün garnieren.

Die kulinarische Weltreise: Graved Lachs (Skandinavien)

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Ich mag Lachs sehr gerne, auch wenn sein Ruf inzwischen sehr gelitten hat. Früher war er etwas ganz besonderes und kam wirklich nur an Festtagen in kleinen Portionen auf den Tisch – zumindest bei uns. Genau wie Spargel übrigens.

Deshalb habe ich die Lachsseite für meinen Beitrag für Heiligabend auch im Soester Fischhaus gekauft. Da weiß ich, dass Qualität und Herkunft noch stimmen und dafür bezahle ich auch gerne einen Euro mehr.

Nach der im März gestarteten kulinarischen Weltreise mit Volker von Volker mampft, geht es zu Weihnachten entspannt zu. Wir wären aber keine Weltreisenden, gäbe es nicht auch zu Weihnachten internationale Gerichte.

Ich wollte immer schon mal Graved Lachs selber machen, und so ging ich am Freitag vor Heiligabend frisch ans Werk.

Eine schöne Lachsseite wurde gekauft, dazu Dill und eine Bio-Limette. Meersalz, Zucker, Wacholderbeeren, weiße Pfefferkörner sowie Gin befanden sich bereits im Vorrat.

Das Rezept hatte ich bei Lecker.de gefunden

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Blog-Event Entstaubte Klassiker: Feuriges Kartoffelgulasch

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Julia von German Abendbrot hat sich ein wunderbares neues Blog-Event einfallen lassen:

Entstaubte Klassiker

Die Idee ist, jeden Monat zum 13. bis zum 12. des Folgemonats einen entstaubten Klassiker, sei es wirklich ein Gericht aus der Kindheit oder aus einem früheren Jahrzehnt/Jahrhundert oder aus dem Blog-Archiv, das dann mindestens 12 Monate alt sein muss, neu zu interpretieren und dann mit einem Link bei Julia zu kommentieren.

Ich muss sagen, dass ich für den 13. Dezember schon mindestens 3 Rezepte hätte, aber eines werde ich in diesem Beitrag beisteuern, nämlich das in der Überschrift erwähnte Feurige Kartoffelgulasch, das ich am 14. Februar 2014 das erste Mal im Blog präsentierte.

Schön sieht anders aus, würde ich mal sagen. *hüstel*

Und warum habe ich das Gericht jetzt wieder aus der Versenkung geholt? Ich überlege ja immer, was ich unter der Woche, wenn der GöGa in Bonn arbeitet, für mich alleine kochen könnte. Oft gibt es dann Zutaten, die ihm nicht so behagen, wie Feta, Oliven, Süßkartoffeln, Rote Bete o. ä., aber manchmal bin ich ich auch ideenlos und überfordert. Und in genau so einem Zustand stand ich eines Tages vor der Gemüseauslage des Bio-Marktes meines Vertrauens.

„Soll ich Dir mal sagen, was es letzte Woche in der Kantine gab?“, ertönte des GöGas Stimme. Nicken meinerseits. „Kartoffelgulasch!“

Oh, das ist doch mal was! und Ja, darauf hätte ich mal wieder Lust! Schnell bemühte ich per Smartphone meinen Blog und kaufte die benötigten Zutaten. Viel war es nicht: Außer Schmand und Paprikaschote hatte ich alles zu Hause.

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Die kulinarische Weltreise: Soupe châtaigne à la crème (Weihnachten rund um die Welt: Frankreich)

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Die kulinarische Weltreise 2018 geht in den Jahresendspurt. Gestartet sind wir im März in Italien, waren auf den Philippinen, in Kroatien, den USA, Thailand, Portugal, Mexiko, Indien und zuletzt im November in Belgien.

Es sind eine Vielzahl wunderbarer Rezepte zusammengekommen, und ich fühlte mich jeden Monat herausgefordert, über meinen Tellerrand hinaus zu kochen.

Im Dezember sind wir auf der Suche nach typischen Weihnachtsrezepten aus aller Herren Länder.

Bei der Recherche stieß ich unter anderem auf diese Seite und habe mich dann für eine französische Maronencrèmesuppe, die als beliebte Vorspeise für die Weihnachtstage in unserem westlichen Nachbarland vorgestellt wird, entschieden.

Ich habe das Rezept – wie fast immer – an meine Begebenheiten angepasst und hatte in kürzester Zeit eine schmackhafte Suppe auf dem Tisch. Hatte? Ja! Ich habe mir die Suppe als Solomittagessen gemacht, weil der GöGa für Maronen absolut nicht zu haben ist.

Trotz des dicken Klacks Crème fraîche ist diese Suppe leicht und eignet sich hervorragen als Vorspeise.

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