Erdbeertartelettes mit Vanillepudding

Am letzten Tag des Aprils kamen wir auf der „Durchreise“ vom Lieblingspflanzendealer nach Hause an einem Bauernhofstand vorbei, wo es die ersten deutschen Erdbeeren zu kaufen gab. Da mussten wir natürlich ein Schälchen mitnehmen.

Am Maifeiertag kam ich dann auf die Idee, kleine Mürbteigtörtchen mit Vanillepudding und Erdbeeren zum Nachmittagskaffee zu backen. Gedacht, getan:

Mürbteigtartelettes mit Vanillepudding und frischen Erdbeeren

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Küchenlatein: Blind backen

Von blind backen spricht man, wenn man dafür sorgen möchte, dass der (Mürb-)Teigboden für eine Quiche oder Tarte schön flach bleibt, um eine möglichst hohe Füllung hineingeben zu können.

Am Beispiel meiner Erdbeertörtchen vom 1. Mai möchte ich Euch die Methode hier kurz zeigen:

Nachdem der Mürbteig in die Tarteletteförmchen (natürlich geht das auch mit einer großen Tarteform mit gewelltem Rand) legt man zugeschnittenes Backpapier auf den Boden und gibt darauf getrocknete Hülsenfrüchte zum Beschweren.

Darauf wird das Gebäck bei der für das Rezept angegebenen Temperatur etwa 5 – 10 Minuten vorgebacken. Daraufhin werden Hülsenfrüchte und Papier entfernt, falls man die Füllung auch backen möchte, wird nach Rezeptangabe zu Ende gebacken. Falls eine kalte Füllung – wie bei meinen Erdbeertörtchen – vorgesehen ist, backt man die Tarteletts noch einmal 10 – 15 Minuten weiter, bis auch der Boden goldbraun ist. Darauf kann dann z. B. das Obst verteilt werden.

Die kulinarische Weltreise: Rúgbrauð i dós – Roggenbrot in der Dose (Island)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Nach der Safari nach Südafrika im April geht es mit Volker auf der kulinarischen Weltreise in den Norden Europas, und zwar nach Island. Dazu fallen mir Elfen, Vulkane, Geysire, Islandponys und Wikinger ein; und natürlich die isländische Fußballnationalmannschaft, die bei ihrer ersten Teilnahme an einer Europameisterschaft überhaupt 2016 in Frankreich einen bleibenden sympathischen Eindruck hinterlassen hat.

Ich selbst war noch nie dort, weshalb mir die isländische Küche gänzlich unbekannt ist. Außer dass ich schon mal von dem „Stinkehai“ namens Hákarl gehört habe. Also war mal wieder Web-Recherche vonnöten, bei der ich erst einmal auf den Blog Islandfankochbuch stieß. Von diesem habe ich auch das Rezept für das Roggenbrot in der Dose, das ich hier vorstelle.

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Grundrezept: Chimichurri

Diese Sauce habe ich auf der Suche nach einem Rezept für das aktuelle Südamerika-Event bei Zorra gefunden.

Ich möchte sie Euch gerne noch mal separat vorstellen, weil sie einfach sehr lecker als Sauce, Dip, Dressing oder Marinade zu allerlei anderen Gelegenheiten ist. Ich könnte mir vorstellen, dass man auch Fisch darin marinieren und somit eine Ceviche zubereiten kann.

Zutaten für etwa 150 – 200 ml:

  • 6 EL glatte Petersilie
  • grobes Meersalz
  • 3 kleine Bio-Limetten oder 1 große
  • 1 Zweig Oregano
  • 1 Zweig Thymian
  • Pfeffer
  • 6 EL Olivenöl
  • 1/2 Schalotte
  • 1 kleine Knoblauchzehe

Zubereitung:

Die Kräuter durchhacken, mit Salz, Pfeffer, Limettenabrieb und -saft, sowie dem Olivenöl in einem hohen Gefäß zu einer geschmeidigen Sauce durchmixen. Die fein gehackte Schalotte und Knoblauchzehe zugeben und ebenfalls im Kühlschrank durchziehen lassen.

Durch die Säure ist die Chimichurri mehrere Tage in einem Schraubglas im Kühlschrank haltbar.

Blog-Event CLII – Südamerika (Gegrillter Rindfleischspieß mit Chimichurri aus Argentinien)

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Blog-Event CLII - Südamerika (Einsendeschluss 15. Mai 2019)

Auf geht es zu einem neuen Blog-Event bei Zorra aka Kochtopf. Gastgeberin ist dieses Mal Urs von Coconut & Cucumber, die uns kulinarisch nach Südamerika lockt.

Als Zielländer gibt sie Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Französisch-Guayana, Kolumbien, Paraguay, Peru, Surinam, Uruguay, Venezuela an.

Bei mir geht es mit dem heutigen Essen nach Argentinien. Vermutlich denkt jeder gleich an die Pampa, Gauchos, Churrasco und Rindfleisch über Rindfleisch. Gut, letzterem konnte ich mich auch nicht verwehren, hatte ich doch immer noch Flanksteak von der kubanischen Ropa vieja eingefroren.

Wer schon mal in einem typischen Steakhouse gegessen hat, kennt sicher auch die typische argentinische Chimichurri… ja, was ist das? Eine Sauce, eine Marinade, ein Dip, ein Dressing? Vielleicht von allem etwas?

Ich habe jedenfalls das Fleisch darin mariniert und den Salat damit „gedresst“, der Rest kam als Sauce zum fertigen Gericht.

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Gezeichnete Etiketten für meine Vorratsgläser

In meinen Gewürzschubladen und -schränken stapelte es sich. Ich wünschte mir ein kleines Hängeschränkchen für Gewürzgläser – Hauptsächlich für meine eigenen Mixturen.

Anfang April kam es an und mir gefällt es wirklich gut:

In den drei kleinen Schubladen habe ich Tee untergebracht und ein paar meiner alten Apothekengläser (die mir mein Apotheker, als er 2016 in den Ruhestand ging, überlassen hatte) mit getrockneten Kräutern, Champignons, Sellerie- und Liebstöckelsalz sowie Gemüsebrühepulver eingeräumt, allerdings nehmen sie liegenderweise viel Platz weg. In den drei Schubladen ist übrigens Tee untergebracht.

Also habe ich begonnen, Etiketten zu zeichnen:

Bei der Gelegenheit hatte ich gleich auch noch mal Gemüsebrühepulver hergestellt:

Dadurch, dass ich jetzt die Gläser übereinander stellen kann, habe ich noch mehr Stauraum im Regal:

 

Blitzschnelle Bananen-Haferflocken-Cookies

Ich hatte mal wieder zwei kleine braun gewordene Bananen im Vorrat. Am liebsten mag ich sie, wenn die Schale noch fast hellgrün ist. Sobald sie bräunliche Stellen bekommen, ist es mit der Begeisterung vorbei.

Aber für leckere, schnell gemachte vegane Cookies sind sie im braunen Zustand ideal.

Leider kann ich keine genauen Angaben machen, da ich die Cookiesmasse nach Gefühl zusammengemischt habe.

Backofen auf 180 °C  Umluft vorheizen.

Zwei kleine oder eine große sehr reife Bananen schälen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel fein zerquetschen. Dazu habe ich vier Handvoll ungesüßte Müeslimischung gegeben, Ihr könnt aber auch Haferflocken nehmen.

Die Mischung sollte eine geschmeidige Konsistenz haben:

Dazu kommen ein paar getrocknete Cranberrys und ca. 1 EL geraspelte Zartbitterschokolade.

Entweder die Masse mit einem Esslöffel auf ein mit Backpapier belegtes Bleck geben und etwas flach drücken oder auf ein Silikon-Cookies-Tray verteilen.

Etwa 15 – 20 Minuten backen, herausnehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.


Der GöGa hat recht, dass es sich hier eher um Müesliriegel (in rund) handelt, als um richtige Cookies, aber ich finde sie richtig lecker – auch zum Nachmittagskaffee!

Ostermontag: Lammlachs mit geschmortem Gemüse à la Ratatouille, dazu gebratene Kartoffelwürfelchen

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Die beiden Lammlachse hatte ich einen Tag vorher bereits mit etwas Olivenöl (zum Braten), Rosmarin, Salbei und Thymian (hat alles hat im Garten überlebt – Hurra!) und 2 – 3 ganzen Knoblauchzehen mariniert.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Lammlachse (mariniert, siehe oben)
  • 2 – 3 Kartoffeln
  • 1 Rosmarinzweig
  • 1/2 Zucchini
  • 1/2 Aubergine
  • 1/2 gelbe Paprikaschote
  • 1 Möhre
  • 3 – 4 Tomaten, je nach Größe
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 EL fein gehackte mediterrane Kräuter nach Angebot
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln entweder von Hand in feine Würfel schneiden oder mit einem entsprechenden Aufsatz der Küchenmaschine.

Das übrige Gemüse außer der Tomaten in etwa gleich große Würfel schneiden. Ich schäle dabei immer die Paprikaschote, die ich so besser vertrage.

Die Tomaten schälen, dann einfach mit den Fingern die Kerne herauspulen und fein durchhacken. In einer Schüssel mit den mediterranen Kräutern mischen.

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Update: Die kulinarische Weltreise – Südafrika

Die Zusammenfassung der südafrikanischen Rezepte bei Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise ist online.

Hier gibt es alle Rezeptlinks – inklusive meiner eigenen – noch mal im „Schnelldurchlauf“:

Späte Einsicht über das Backen von Vollkorndinkelbrot ;-)

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Manche brauchen etwas länger… Wenn das Brot in den letzten Zügen liegt, ich aber keine Lust auf lange Teigführung, Gare, sonstwas habe, mache ich gerne entweder Miriams 3-Minuten-Vielfaltbrot *) oder aber das Dinkelvollkronbrot von Alnatura.

*) Hier stelle ich ein paar Variationen in den Zutaten vor.

Letzteres habe ich bisher immer in meiner Silikonbackform gebacken, in der es gerne mal übergelaufen ist und kleine knuffige Scheiben ergab.

Letztens kam ich dann mal auf die Idee, das ganze in meiner Toastbackform zu machen und siehe: Das Brot geht genau bis zur Oberkante der Form auf, und wir haben schöne regelmäßge rechteckige Scheiben auf dem Teller.

Diese Variante ist mal mit Mohn und Cashewnüssen statt der Sonneblumen- und Kürbiskerne.