Archiv für den Monat: September 2022

#wirrettenwaszurettenist: Gerichte mit Fisch (Roter Heringssalat mit Rindfleisch)

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Es wird wieder gerettet und zwar Gerichte und Zubereitungen mit Fisch. Was gibt es da nicht alles zu kaufen? Fischstäbchen, die sogenannten Schlemmerfilets (hier oder da oder dort), Fischsalate und was noch alles.

Fisch ist gesund, darüber gibt’s wohl keinen Zweifel. Fisch ist inzwischen aber auch problematisch durch Überfischung, aber auch durch zunehmende Verschmutzung der Meere. Fisch aus Zuchten ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei, denn bei vielen Tieren auf engem Raum besteht auch immer die Gefahr von Durchseuchung, weshalb es dann zu prophylaktischem Einsatz von Antibiotika kommt. Alles also nicht so einfach.

Wenn dann auch noch jede Menge Zusatzstoffe ins Essen gemischt werden, macht man doch lieber alles selber und wenn man dann auch noch so ein tolles Fischgeschäft am Ort hat, in dem auch auf die Herkunft geachtet wird, dann kann man hin und wieder guten Gewissens Fisch essen.

Bei uns gibt es heute eine Hommage an meinen Onkel Gregor, denn den Roten Heringssalat mit Rindfleisch machte er zu jeder Familienfeier, und ich habe diesen Salat geliebt. Wie es immer so ist: Ich wollte immer nach dem Rezept fragen und dann war es leider irgendwann zu spät.

Ich habe mir ein Rezept im Netz ausgesucht, mich dann aber an den Geschmack meiner Erinnerung getastet. Ich finde, es ist gelungen.

Nach dem originalen Surf & Turf und Surf & Turf auf italienisch gibt es jetzt also Surf & Turf auf deutsch.

Zutaten für ca. 4 – 6 Portionen:

Zubereitung:

Am besten am Vortag beginnen, damit der Salat Zeit hat, gut durchzuziehen.

Zwiebel fein würfeln und in Essig einlegen, damit sie etwas weicher wird.

Die rote Bete ca. 45 Minuten kochen oder im Backofen zubereiten. Da ich sowieso gerade eine Lasagne im Ofen hatte, habe ich die Bete in einer kleinen Auflaufform einfach dazu gestellt.

Gleichzeit das Rindfleisch mit kaltem Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und ebenfalls ca. 45 Minuten in siedendem Wasser garen.

Bete und Fleisch abkühlen lassen, dann Bete schälen und würfeln. Rindfleisch ebenfalls in Würfel schneiden.

In der Zwischenzeit den Fisch, die Gurken und den Apfel ebenfalls in etwa gleich große Würfel schneiden. Dann alle Zutaten inklusive des „Zwiebelessigs“ mit Saurer Sahne und Mayonnaise mischen, mit Salz und Zucker abschmecken, gut durchmischen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Vor dem Servieren gehackten Dill untermischen und falls nötig noch einmal mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Dieser Salat eignet sich natürlich hervorragend für Partys, aber auch für ein kaltes Buffet (z. B. auf Pumpernickel angerichtet) oder auch als einfaches Hauptgericht mit Pellkartoffeln serviert.

Und was wurde sonst noch so gerettet? Seht selbst:

Die kulinarische Weltreise: Saltimbocca di Merluzzo (Italien)

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Surf & Turf auf italienisch: Kabeljau belegt sich mit einem Salbeiblatt und wickelt sich in eine Scheibe Parmaschinken.

Ein weiterer Beitrag für die aktuelle Etappe im Rahmen von Volkers kulinarischer Weltreise. Es geht zum zweiten Mal nach März 2018 nach Italien.

Das ursprüngliche Gericht Saltimbocca alla romana (Spring in den Mund auf römische Art) besteht aus dünnen Kalbsschnitzeln, die mit einer Scheibe Schinken und einem Salbeiblatt belegt und dann leicht mehliert in Butter gebraten werden.

Manchmal werden die Schnitzel auch zusammengeklappt, so dass Schinken und Salbei innen liegen, so wie ich es Weihnachten 2017 gemacht habe:

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Die kulinarische Weltreise: Pasta alla Puttanesca (Italien)

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Bereits zum zweiten Mal nach dem Start der Kulinarischen Weltreise im März 2018 geht es im September nach Italien. Wie hier beschrieben, war ich einmal kurz im Rahmen einer Kreuzfahrt in Venedig. Meine Beiträge waren damals Penne rigate mit Borlottibohnen und Pancetta sowie Spaghetti Carbonara.

Natürlich gibt es viele weitere italienische Rezepte wie Risotti, Pizza und Pastagerichte im Blog. Diese Gerichte bestechen meistens einfach durch ihre Einfachheit mit wenigen guten Zutaten eine schmackhafte Mahlzeit zuzubereiten.

Da machen auch die „Nudeln nach Hurenart“ aus Süditalien keine Ausnahme.

Der Ursprung des Namens ist ungeklärt. Nach einer unter verschiedenen anekdotischen Erklärungen soll er darauf zurückgehen, dass Prostituierte das Gericht schnell und einfach zubereiten konnten. Einer anderen Erklärung nach hängt er damit zusammen, dass italienische Bordelle in den 1950er Jahren – die damals case chiuse (wörtlich: geschlossene Häuser), Häuser mit geschlossenen Fensterläden, waren – vom Staat betrieben wurden und die Prostituierten nur einmal wöchentlich zum Einkaufen hätten gehen dürfen und ihre Zeit kostbar gewesen sei. Das Gericht sei demnach aus den besser haltbaren Resten in der Speisekammer entstanden, wenn die Vorräte zur Neige gingen. [Quelle: Wikipedia]

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Blog-Event CLXXXIX – Rezepte mit Schwips zum 18. kochtopf-Geburtstag! und Die kulinarische Weltreise: Italien (Campari Spritz)

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Blog-Event CLXXXIX - Rezepte mit Schwips zum 18. kochtopf-Geburtstag! (Einsendeschluss 15. September 2022)

Wer hätte das gedacht? Zorras Blog 1x umrühren bitte aka Kochtopf wird volljährig. Sage und schreibe 18 Jahre lang blogt das „Urgestein“ der Foodblogger:innen schon. In dieser Zeit hat sie natürlich unzählige Rezepte veröffentlicht, aber auch Blog-Events verastaltet oder gehostet. Ich erinnere nur an das Synchronbacken oder den World Bread Day.

Dafür an dieser Stelle mal ein ganz herzliches Dankeschön für Deinen steten Einsatz und Dein Engagement.

Anlässlich der Volljährigkeit des Blogs wünscht sich Zorra Rezepte mit Schwips, egal ob in Form eines Drinks oder einer Mahlzeit, die mit einem Schüsschen Alkohol nur besser wird.

Update: 30 beschwipste Rezepte sind für Zorras Geburtstagsause zusammengekommen.

Heute bringe ich Euch – nicht ganz ohne Hintergedanken – einen Klassiker aus Italien, nämlich einen Campari Spritz. Der Hintergedanke dabei ist, dass ich damit gleich auch noch einen Beitrag zur diesmonatigen Station im Rahmen von Volkers Kulinarischer Weltreise habe, denn es geht nach Italien.

Ein Spritz ein Mixgetränk aus Weißwein und Mineralwasser oder Prosecco und einer Spirituose. Er ist traditionell in Venedig und Venetien, im Friaul und in Trentino-Südtirol sehr beliebt, wird aber mittlerweile weltweit angeboten.

Als Aperitif wird der Spritz meist aus weißem Schaumwein aus dem Veneto (40 Prozent), Sodawasser (30 Prozent) und Beigabe von Aperol oder Campari, seltener auch mit Cynar, Limoncello oder anderen Likören gemischt. Üblicherweise wird er auf Eis mit einer Orangen- oder Zitronenscheibe serviert. Mancherorts wird der Spritz auf der Basis von Prosecco (70 Prozent), in diesem Falle meist ohne Mineralwasser, zubereitet. Auch Beigaben von Rotwein, Gin oder anderen Spirituosen sind möglich und regional unterschiedlich gebräuchlich.

Der Ausdruck „Spritz“ dürfte eine phonetische Verkürzung von „Gespritzter“ sein, der österreichischen Bezeichnung für die Mischung von Wein und Mineral- oder Sodawasser, die die Norditaliener während der Zugehörigkeit der Region zu Österreich bis 1866 übernommen haben.

In den vergangenen Jahren wurde der Spritz auch außerhalb Italiens bekannt und zu einem festen Bestandteil der Barkultur. [Quelle: Wikipedia]

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Die Rezeptur von der Seite von Campari sieht eine etwas andere Zusammenstellung vor als oben beschrieben. Die Herstellung ist aber denkbar einfach, wobei die Mengenanbabe 1 Teil bei Campari 9 cl umfasst, ich habe einen Messlöffel von 6 cl genommen:

Gebt etwas Eis in ein Weinglas und füllt es mit 3 Teilen Prosecco, 2 Teilen Campari und 1 Teil Sodawasser oder Mineralwasser. Das Glas mit einer Scheibe Orange ausgarnieren. So weit ich weiß, wird der Campari Spritz mit einem Strohhalm serviert; leider habe ich so etwas gar nicht.

Hier seht Ihr im Laufe des Monats zusammengefasst alle weiteren Rezepte aus Italien:

Die kulinarische Weltreise: Piccata alla Milanese (Italien)

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Im März 2018 fing alles an: Volker von Volker mampft kam auf die Idee, interessierte Foodblogger:innen auf eine kulinarische Weltreise einzuladen. Inzwischen sind wir über vier Jahre unterwegs und haben viele neue Länder und Kochstile kennengelernt, sind aber auch noch einmal tiefer in vielleicht bekannte Kochwelten eingetaucht.

Ich habe tatsächlich noch kein einziges Reiseziel oder Sonderthema verpasst, auch wenn die Teilnahme oft wegen meiner Gesundheit nicht einfach war oder auch das Recherchieren nach Rezepten gerade aus „exotischeren“ Ländern und die Beschaffung der nicht minder „exotischen“ Zutaten ihr übriges taten.

Im September 2022 geht es ein weiteres Mal nach Italien.

Hier geht es noch einmal zur Zusammenfassung der 21 Rezepte aus dem März 2018. Damals gab es bei uns Penne rigate mit Borlottibohnen und Pancetta, ein Rezept von Signora Brunetti, der Frau des berühmten Commissario aus Venedig und Spaghetti Carbonara.

Inzwischen sind unzählige Rezepte für Pasta, Risotti, Pizza, aber auch Brote etc. im Blog dazu gekommen, so dass es immer schwieriger wird, noch neue Rezepte zu finden, die auch in deutschen Küchen nachkochbar sind.

Heute gibt es ein bekanntes Fleischgericht, nämlich die Piccata alla Milanese. Dünn geklopfte Kalbsschnitzel werden in einer Hülle aus Parmesan und Semmelbrösel gebraten.

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Apfelkuchen mit Vanillepudding und Streuseln

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Am 1. September beginnt der metereologische Herbst und bei Leckeres für jeden Tag werden Rezepte mit Herbstfrüchten und -gemüsen vorgestellt.

Bei uns reifen langsam die Äpfel am Baum und deshalb werden sie für das Blog-Event verarbeitet.

Apfelkuchen und sonstiges Gebäck mit Äpfeln habe ich schon einige im Blog:
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