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Nachgekocht: Kabeljau auf geschmorten bunten Tomaten aus der Heißluftfritteuse

Dieses leckere Gericht haben wir während der zweiten heißen Phase des Sommers Mitte August gemacht. Da die Heißluftfritteuse im Vorratsraum und nicht in der Küche steht, konnte sie dort vor sich hin köcheln, ohne dass die Temperatur uns groß gestört hätte.

Aufmerksam wurde ich auf Rezept von Zora Klipp über Facebook und das Ergebnis war sehr gelungen!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Stücke Kabeljaufilet à ca. 140 g, frisch oder aufgetaute TK-Ware
  • 300 g bunte Kirschtomaten
  • ca. 120 g Weiße Bohnen aus Glas/Dose
  • 30 – 40 g Oliven nach Wahl
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas frischer Basilikum
  • 1 – 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • optional: eingelegte Kapern

Zubereitung:

Tomaten mit Olivenöl, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Zucker für 8 – 10 Minuten bei 180 °C in den Aifryer geben.

Bohnen, Oliven und Basilikum mischen und unter die Tomaten heben.

Kabeljau salzen, pfeffern, leicht ölen und auf die Tomaten-Bohnenmischung legen. Bei 160 – 170 °C 8 – 10 Minuten zu Ende garen.

Ich habe mit noch ein paar Kapern über das Gericht gegeben und dazu gab es Brot.

Ein sehr lecker leichtes sommerliches Essen!

Blog-Event CCXXXIII – So isst Italien zum 22. Blog-Geburtstag!

Pasta con pesce in scatola nella salsa di pomodoro (Pasta mit Dosenfisch in Tomatensauce)

Blog-Event CCXXXIII - So isst Italien (Einsendeschluss 15. September 2026)

Leider habe ich die letzten vier Blog-Events bei Zorra im Kochtopf auslassen müssen, aber wenn die Patin der guten Küche anlässlich ihres 22. Blog-Geburtstages im September 2026 ruft, dann kann mich nicht viel aufhalten.

Passend zu ihrem Jahresprojekt So isst Italien lädt Zorra ihre Blog-Kolleg:innen zur Geburtstagssause ein und jeder darf etwas mitbringen.

Da stoße ich doch erst einmal mit einem Campari Spritz an und sage Tanti auguri, cara Zorra!

Mein heutiger Beitrag ist eher durch Zufall, quasi rückwärts, entstanden, weil ich erst die Idee hatte und dann recherchiert habe, ob es ein ähnliches Rezept in der italienischen Küche gibt. Ja, gibt es. Fisch aus der Dose, genau gesagt Makrele oder Sardine, in Tomatensauce zu Pasta entstammt der sogenannten Cucina povera, dem italienischen Arme-Leute-Essen.

Ideenlos und unvorbereitet begann ich, uns zum Abendessen Pasta in Tomatensauce zu machen. Da mein GöGa bei so sehr einfachen Speisen immer das Gefühl hat, nichts „Vernünftiges“ in den Magen zu bekommen, fiel mir der Hering in Tomatensauce im Vorrat ein, der flugs mit in der Sauce landete. So entstand ein leckeres Essen, das nun ganz zufällig zu Zorras Geburtstagsevent passt, auch wenn der Hering in Italien vermutlich eher ungebräuchlich ist. Aber immerhin bin ich der Idee der Cucina povera treu geblieben: Schmackhaftes Kochen mit dem, was da und möglichst günstig ist.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 – 250 g Pasta nach Wahl (ich: bunte Fussiloni, also dicke Spiralnudeln)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 400 g Tomaten, enthäutet, entkernt, in Stücke geschnitten (alternativ 1 Dose stückige Tomaten)
  • 1 Dose à 200 g Heringsfilet in Tomatensauce (original: Makrelen oder Sardinen in Öl, abgetropft)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl zum Braten
  • optional: Oliven, Kapern und/oder Kräuter wie Rucola oder Basilikum

Zubereitung:

Pasta wie gewohnt in reichlich Salzwasser kochen.

Knoblauch und Schalotte schälen und fein würfeln.

Bei mittlerer Hitze im Olivenöl glasig dünsten. Tomatenstücke zugeben und einkochen lassen.

Dosenfisch, wenn nötig etwas klein zupfen, zur Sauce geben, kurz erwärmen. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nach Wunsch Oliven und Kapern zugeben oder separat reichen und die Pasta nach dem Anrichten mit Rucola bestreuen.

Spaghetti Thai-Style

Wir lieben die Thai-Kochboxen von KONKRUA. Sie beinhalten alle Gewürze und Kräuter, die es bei uns im Kaff eher selten zu kaufen gibt, für ein leckeres thailändisches Gericht. Man fügt nur noch frische Zutaten hinzu und schon hat man ein tolles Essen, das meisens für 4 Portionen reicht.

Das erste Gericht, das wir gekocht haben, war ein veganes rotes Thai-Curry.

Seither gab es schon einige leckere Gerichte, wie z. B.:

Tom Ka Gai – Rotes Thai-Currry mit Mock Duck (oben) – mit knuspriger Ente (unten) – Pad Thai mit Weinbegleitung

Gestern gab es eine Fusion aus Italien (Spaghetti, Oliven, Speck bzw. bei uns Räuchertofu) und Thailand (Chilis und eine thailändische Würzsauce), die uns absolut überzeugt hat.

Zum Valentinstag hatte der GöGa eine weitere „Kochbox“ bestellt. Vermutlich nur, weil ein hölzerner Herzlöffel dabei war. 😉

Die Spaghetti mit der veganen Premium Thai-Sauce (ohne Glutamat) waren schnell gemacht und superlecker!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 140 g Spaghetti
  • 1 EL Speiseöl
  • 160 g Speck (ich: 140 g Räuchertofu)
  • 2 in dünne Halbringe geschnittene Zwiebeln
  • 3 große Knoblauchzehen
  • 6 schwarze Oliven, in dünnen Scheiben
  • 5 getrocknete Chilichoten (ich hatte vorsichtshalber nur 2 Stück genommen, aber Vorsicht: Feueralarm!)
  • 3 EL Premium Thai Sauce
  • 1/2 TL Schwarzer Pfeffer (ich: ohne, weil das Gericht auch so schon scharf genug war)
  • 2 EL gehackte Petersilie, davon 1 EL mit fein gehackten Stielen
  • ich zusätzlich: gehackte geröstete Cashews

Zubereitung:

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen.

Öl in einer weitern Pfanne oder einem Wok erhitzen, Räuchertofu, Zwiebel, Knoblauch und Chili darin braten.

Spaghetti, Premium Thai Sauce und Petersilie mit den fein gehackten Stielen zugeben und gut verrühren.

Auf Tellern anrichten und mit der restlichen Petersilie und den Cashews bestreut servieren.

Die Spaghetti waren sehr lecker, durch die Chili allerdings sehr scharf. Nicht auszudenken, ich hätte tatsächlich fünf Chilischoten genommen! Als die Nudeln abgekühlt waren, konnte ich sie allerdings, mit einem Löffel Schmand (oder Joghurt) zum Abkühlen zwischendurch aber sehr gut essen.

Die kulinarische Weltreise: Pasta alla Puttanesca (Italien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Italien - die besten Rezepte und Gerichte

Bereits zum zweiten Mal nach dem Start der Kulinarischen Weltreise im März 2018 geht es im September nach Italien. Wie hier beschrieben, war ich einmal kurz im Rahmen einer Kreuzfahrt in Venedig. Meine Beiträge waren damals Penne rigate mit Borlottibohnen und Pancetta sowie Spaghetti Carbonara.

Natürlich gibt es viele weitere italienische Rezepte wie Risotti, Pizza und Pastagerichte im Blog. Diese Gerichte bestechen meistens einfach durch ihre Einfachheit mit wenigen guten Zutaten eine schmackhafte Mahlzeit zuzubereiten.

Da machen auch die „Nudeln nach Hurenart“ aus Süditalien keine Ausnahme.

Der Ursprung des Namens ist ungeklärt. Nach einer unter verschiedenen anekdotischen Erklärungen soll er darauf zurückgehen, dass Prostituierte das Gericht schnell und einfach zubereiten konnten. Einer anderen Erklärung nach hängt er damit zusammen, dass italienische Bordelle in den 1950er Jahren – die damals case chiuse (wörtlich: geschlossene Häuser), Häuser mit geschlossenen Fensterläden, waren – vom Staat betrieben wurden und die Prostituierten nur einmal wöchentlich zum Einkaufen hätten gehen dürfen und ihre Zeit kostbar gewesen sei. Das Gericht sei demnach aus den besser haltbaren Resten in der Speisekammer entstanden, wenn die Vorräte zur Neige gingen. [Quelle: Wikipedia]

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Veganer Gyrosteller

Im März geht es bei Leckeres für jeden Tag um Familienfavoriten. Nun sind der Göga und ich nicht wirklich eine Familie, aber natürlich haben wir auch eine Reihe von (Lieblings-)Gerichten, die immer wieder auf den Tisch kommen.

Dazu gehören auf jeden Fall Risotti und Nudelgerichte aller Art. Bratkartoffeln mit verschiedensten Beilagen sorgen für einen glücklichen GöGa, genau wie ein knuspriges Brathähnchen.

Aber auch Pfannengyros oder -döner mit den typischen Beilagen kommen immer gerne auf den Tisch. Klar, dass entsprechende Rezepte im Blog zu finden sind:

Dass ich bisher dieses Gericht noch nicht komplett vegan gemacht habe, liegt daran, dass ich keinen wirklich gut schmeckenden veganen Joghurt gefunden habe. Die Sorten mit Obst finde ich ganz gut, aber ganz ohne hat für mich immer einen leicht pappigen Beigeschmack.

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Pasta mit Franz Kellers Tomatensugo

Weiter geht es mit dem Inhalt der Bäm-Box. Für die Pinsa unseres Dinner for Two hatten wir ja schon das Tomatensugo von Franz Keller angebrochen. Mit dem Rest machten wir ein einfaches Pastagericht.

Franz Keller war auch schon ein Mitstreiter bei Kitchen Impossible. Keller wurde 1950 in Freiburg geboren. Seine Mutter bekam als Köchin im Restaurant „Schwarzer Adler“ im Jahr 1969 einen Michelin-Stern. In dieser Tradition machte Franz Keller eine Kochausbildung, die ihn unter andererm auch zu Paul Bocuse führt. Er wird auch mit mehreren Michelin-Sternen ausgezeichnet, hat sich inzwischen auf seinen Öko-Bauernhof zurückgezogen, nachdem der Sohn Franz Keller das Restaurant Adler Wirtschaft übernommen hatte.

Die Tomatensauce besteht „nur“ aus Tomaten, Zwiebeln, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili und hat eine sehr feine Konsistenz. Sie ist sehr aromatisch, auch wenn sie mir einen Ticken zu scharf war. So ein tolles Produkt braucht nicht viel Schnick und Schnack, weshalb ich sie auch nur mit Pasta, ein paar schwarzen Oliven und Kapern (für mich) und Parmesan (ebenfalls aus der Bäm-Box) serviert habe.

Auch dieses Mal gab es ausnahmsweise einen kleinen Nachtisch, nämlich Knusprige Waffeltürmchen mit Apfelquar und Ahornsirup.

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Die kulinarische Weltreise: σουβλάκι – Souvlaki (Griechenland)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Griechenland - die besten Rezepte und Gerichte

Im Juni reisen wir mit Volker im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Griechenland. Wie Ihr hier lesen könnt, waren der GöGa und ich 2005 einen Tag in Athen und eine Woche auf Kreta. Es hat uns dort sehr gut gefallen, aber irgendwie blieb es bei diesem einen Griechenlandurlaub.

Souvlaki mit Tzatziki, gegrillter Paprikaschote, Oliven und Fladenbrot

Das heutige Gericht haben wir mit Sicherheit auf Kreta auch gegessen, man findet es aber auch in griechischen Restaurants und Imbissen in Deutschland.

In Griechenland ist Souvlaki, übersetzt „Spießchen“, ein Imbissgericht „für auf die Hand“, wie bei uns die Curry- oder Bratwurst.

Ich hatte noch ein schönes Stück Ibériconacken eingefroren und ging am Feiertag (Fronleichnam) fröhlich ans Werk. Neben den Fleischspießen gab es Tzatziki (mit frischer Minze und glatter Petersilie aus dem Garten und etwas TK-Dill), Fladenbrot, Oliven und gegrillte Paprikaschote.

Zutaten für 2 Souvlaki:

  • 350 g Schweinerückensteak (ich: 2 Ibéricoschnitzel und 1 Stück Ibériconacken aus dem Kälteschlaf)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 unbehandelte Zitrone, davon der Saft
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Oregano, Thymian und Zitronenmelisse aus dem Garten
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle gemahlen
  • 2 gewässerte Holzspieße

Zubereitung:

Schweinefleisch in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Jede Scheibe in drei Rechtecke schneiden. Knoblauch pellen, fein hacken und mit etwas grobem Meersalz zu einer Paste verarbeiten. Zitrone waschen, halbieren und auspressen. Zitronensaft mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schweinestücke in ein verschließbares Gefäß geben, Marinade darüber verteilen, verschließen und für mindestens 3 Stunden ziehen lassen.

Schön wäre es gewesen, wenn wir hätten grillen können, aber über dem Kaff zog ein Unwetter auf und so wurde mal wieder auf dem Herd gegrillt, und zwar mit dem Grilldeckel des Multibräters von d.die Pfanne.

Die Fleischstücke auf die Holzspieße stecken.

Die Grillpfanne erhitzen und die Souvlaki von jeder Seite 3 – 4 Minuten grillen bzw. braten.

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Blog-Event CLXX mit Schweizer Käse – Kreative Raclette Pfännchen

Blog-Event CLXX mit Schweizer Käse - Kreative Raclette Pfännchen (Einsendeschluss 15. Dezember 2020)

Beim aktuellen Blog-Event, das noch bis zum 15. Dezember bei Zorra im Blog läuft, dreht sich alles um das Thema Raclette und die kreativsten Pfännchen in Kooperation mit Schweizer Käse, wo man sogar ein Racelttepaket gewinnen oder bis 22. November bestellen konnte. Gewonnen habe ich nicht, bestellen habe ich verpennt, aber ein paar heiße Pfännchen habe ich trotzdem noch im Angebot.

Dazu kauften wir nicht nur ein neues, schnuckeliges Ein-bis-Zwei-Personen-Raclette *), nein wir besorgten im Lebensgarten, unserem Bio-Markt vor Ort, original Bio-Schweizer Emmentaler und Bio-Raclette Suisse. Ich konnte dann allerdings auch einem Scamorza Affumicata nicht widerstehen, auch wenn dieser Käse nicht aus der Schweiz kommt.

Die Pfännchen, die ich hier vorstelle, sind aber nur mit den schweizer Sorten.

Wir machen meistens nicht noch viel Fleisch oder ähnliches auf der Grillplatte und so gab es als Zutaten neben dem Käse:

  • Pellkartoffel
  • Räuchertofu
  • Champignons
  • Zucchini – jeweils in Scheiben
  • Paprikaschote in Streifen
  • Cocktailtomaten halbiert
  • Kasseler- und Putenbrustaufschnitt
  • Toastbrot, entrindet, in dünne Scheiben ausgerollt und in Viertel geschnitten
  • Bio-Tomatenketchup von den Curtice Brothers
  • Oliven und
  • Chips aus Kartoffelschalen zum Snacken während des Wartens auf das Pfännchen
Mini-Raclette und Zutatenplaten (hinten links: Rächertofu, Kasseler, Chorizo, Putenbrust; vorne links: Emmentaler, Raclettekäse, Toastscheiben; rechts v. h.: Champignons, Kirschtomaten, Paprikastreifen, Kartoffel- und Zucchinischeiben)
Toast- und Kartoffelscheiben auf der kleinen Grillplatte

Meine Lieblingspfännchen von gestern:

Toastscheibe, etwas Ketchup, Champignon, Paprikastreifen, Raclettekäse

Kartoffelscheibe, Räuchertofu, Champignon, Emmentaler – im Hintergrund der vorbereitete Inhalt des nächsten Pfännchens

Chicoréeblatt, gefüllt mit Putenbrust, gefüllt mit Paprikastreifen, darüber Raclettekäse – im Hintergrund der Inhalt des nächstens Pfännchens

Das Pizzapfännchen – ohne Pfännchen:
Toastscheibe, Ketchup, Champignon, Zucchini, Raclettekäse, Oliven, Tomaten

Das ultimative Restepfännchen:
Kartoffelscheibe, Putenbrust, Chicoréeblatt, Emmentaler

Eigentlich isst man sich ja an Raclette ein wenig hungrig, denkt man immer. Auch ich hätte gestern noch mehr essen können. Naja, zwei weitere Pfännchen hatte mit gleichem Inhalt hatte ich auch noch, aber als wir dann „Feierabend“ gemacht und alles weggeräumt hatten, war ich doch angenehm satt. Zum Abschluss gab es dann noch einen Espresso und ein Stück Orangenbrot, das in unserem Bio-Laden selbst gebacken und in Pfandgläsern angeboten wird.

*) Wir haben eigentlich ein Raclette, aber es ist groß und sperrig, für bis zu 8 Personen bestimmt und so fristet es eher ein einsames Dasein. Es ist auch immerhin schon über 30 Jahre alt, ein Weihnachtsgeschenk meines Vaters. Wollen wir mal wieder in größerer Runde „racletten“ wird es bestimmt wieder vorgeholt.

Spaghetti mit veganen Polpette mit Tomaten, schwarzen Oliven und frittierten Kapern

Das ist ein schönes sommerliches Essen, leicht und schnell gemacht. Dazu gab es einen Spätburgunder aus der Pfalz.

Was sind eigentlich Polpette? Das ist schlicht und ergreifend die italienische Übersetzung des Wortes Fleischbällchen. Bei uns kamen sie in der veganen Form von Like Meat ins Essen, Ihr könnt aber natürlich auch euer Lieblingsfrikadellenrezept nehmen.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 200 – 250 g Spaghetti (ich nehme pro Portion, was in den „Ring“ von Daumen und Zeigefinger passt)
  • 250 g Tomaten (schön sind verschiedene Größen und Farben)
  • 1 gute Handvoll Rucola (ein paar Blätter zurück behalten)
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer oder „Rainbowpfeffer“
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 6 TL Kapern, gut abgtropft
  • Olivenöl zum Braten (so viel, dass die Kapern leicht schwimmen)
  • 2 – 4 EL schwarze Oliven
  • 50 g grob geriebener Parmesan
Zubereitung:

Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Die Tomaten nicht zu ordentlich würfeln. Die schwarzen Oliven nach Wunsch in Scheiben schneiden, halbieren oder ganz lassen. Rucola, wenn nötig, halbieren oder dritteln.

In einem kleinen Topf (z. B. dem Saucenpfännchen von d. die Pfanne) zwei Finger hoch hitzebeständiges Olivenöl zum Sprudeln bringen. Die gut abgetropften Kapern sowie ein paar Rucolablätter darin frittieren. Über einem Teesieb abgießen, dabei das Öl auffangen, und auf Küchenpapier entfetten.

Etwa 1 EL von dem Öl in einer großen Pfanne, die Fleischbällchen bei guter Mittelhitze darin anbraten, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und glasig dünsten. Tomaten zugeben und nicht zu weich dünsten. Herd ausstellen, Oliven und Rucola unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spaghetti auf zwei Teller geben, die Polpette mit den Tomaten darüber verteilen. Mit frittierten Kapern und Rucola sowie dem Parmesan garnieren.

Synchronbacken #37: Käse-Speck-Olivenbrot

Enthält Werbung durch weiterführende Links

#synchronbacken Juni 2019

Zorra vom Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen rufen mal wieder zum Synchronbacken (Ankündigung bei Zorra mit Links auf Sandra), und ich traue mich auch mal wieder mitzumachen. So oft war ich noch nicht dabei und in 90 % der Fälle war mein Ergebnis eher deprimierend (siehe Liste am Ende des Artikels).

Nachgebacken wird das o. g. Brot vom Plötzblog, das sich für mich erstmal „machbar“ las. Immerhin standen ja Zorra, Sandra und einige andere erfahrene BrotbäckerInnen mit Rat und Tipps zur Seite.

Wie immer starteten samstags die Vorbereitungen und sonntags wurde gebacken.

Ich habe das Originalrezept kopiert und meine minimalen Änderungen/Abweichungen wie immer kursiv dazu geschrieben. Außerdem habe ich letztendlich den Teig halbiert und nur eine Hälfte als Beilage zu unserem Abendessen gebacken und die andere Hälfte eingefroren.

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