Archiv der Kategorie: Suppen und Eintöpfe

Die heilende Hühnersuppe

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Der GöGa brachte Ende September eine fiese Erkältung mit nach Hause, natürlich pünktlich zu seinem einwöchigen „Brückenurlaub“ rund um den 3. Oktober.

Am Freitag hätte er eigentlich noch Home Office gehabt, hat sich aber krank gemeldet. Ich fragte ihn, ob ich uns eine schöne Hühnersuppe kochen solle.

Ja, gute Idee! Und so fuhr ich zum nahegelegenen E*e*ka, wo ich eigentlich Hühnerklein kaufen wollte. Ein ganzes Huhn erschien mir zu viel. Gab’s nicht. Okay, dass Hähnchenschenkel, drei von der Maispoularde, bitte. Nee, meinte die Verkäuferin, das lohne sich doch nicht (die Schenkel kosteten ca. 6 €/kg) und zeigte auf die Qual-Antibiotika-Billigvariante für knapp 2 €/kg. Wo das Fleisch denn herkäme, fragte ich. Na, aus Deutschland.
Ja, gut, aber aus einer riesigen Qualzucht mit Antibiotikagabe gratis? Ja, wenn ich von Antibiotika anfangen wolle, dann bräuchte man ja gar nichts mehr essen. Ich so: „Doch, Bio und aus artgerechter Haltung und jetzt hätte ich gerne drei Maispoulardenschenkel.“

Was ist das denn bitte für eine Argumentation? Natürlich lohnt sich das teure Fleisch auch für die Suppe. Die kommt ja schließlich irgendwann inklusive Fleisch in meinen Körper.

Suppengrün (Möhren, Sellerie, Poree, Petersilie) kam auch noch mit in den Einkaufswagen, Hustenbonbons, Trost-Geleebananen für den armen Mann und nebenan in der Apotheke wurde noch die Tunierpackung W*ck Med*nait erstanden.

Wieder zu Hause fing ich auch gleich mit dem Werk an:

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Vorratshaltung: Getrocknete Champignons, Rinderbrühe und Gemüsebrühepulver

Ich liebe es, Vorräte anzulegen und leckere Sachen selber zu machen.

So habe ich im Juni mal wieder nicht mehr ganz frische Champignons im Dörrautomaten getrocknet (Foto links) und 3 Liter Rinderbrühe eingeweckt (eingekocht), teilweise mit Fleischstücken, teilweise ohne (Foto rechts).

 

 

 

 

 

 

 

Die Brühe habe ich nach diesem Rezept hergestellt, nur dass ich dieses Mal Abschnitte (Parüren) von der Bulettenproduktion sowie sechs Ochsenschwanzknochen zur Verfügung hatte. Von den Knochen habe ich dann auch das Fleisch für die Einlage „abgepiddelt“.

Damit nichts umkommt, habe ich aus den Resten der Suppengemüse noch Gemüsebrühepulver im Dörrautomaten hergestellt.

Leichtes Spargelsüppchen mit gebratenem grünen Spargel

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Ich hatte mir einen ganzen 500-g-Bund grünen Spargel gekauft, der in einem feuchten Küchentuch eingewickelt und in der Gemüseschublade aufbewahrt, eine knappe Woche ohne Verluste überlebt hat. Da ich gerade den grünen Spargel gerne roh esse, hatte ich immer zwischendurch mal ein paar Stangen direkt aus dem Kühlschrank geknabbert. Es gab ihn außerdem gebraten in einem asiatischen Wokgericht mit Jackfruit und Champignons. Der Rest durfte nun in einem Spargelsüppchen baden, das ich aus gesammelten Schalen, Abschnitten und dem Kochsud des weißen Spargels, den ich für den Spargelsalat gebraucht hatte, so wie hier erklärt gekocht habe.

Diesmal habe ich die Suppe fast gar nicht gebunden, also nur jeweils einen Teelöffel Butter und Mehl genommen.

Den grünen Spargel habe ich gedrittelt, in etwas Olivenöl knackig gebraten. Die Brühe habe ich kräftig mit Harissa abgeschmeckt und über die in einer Schale angerichteten Spargelstücke gegeben.

Schnell, einfach, lecker – und außerdem Resteverwertung vom feinsten.

Blog-Event CXLI – Mexikanische Küche

Blog-Event CXLI - Mexikanische Küche (Einsendeschluss 15. Mai 2018)

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Zum mexikanischen Nationalfeiertag Cinco de Mayo (5. Mai) gibt es eine heiße Fiesta mexicana bei Zorra im Kochtopf. Gastgeberin ist dieses Mal Simone von Aus der Lameng.

Ein schönes Thema, denn ich mag die mexikanische Küche sehr. Die Mutter meiner Kindergartenfreundin ist Mexikanerin, und ich kam schon als Kind in den Genuss dieses leckeren Essens.

Zum Glück habe ich mein kleines GU-Kochbüchlein Mexikanisch kochen wieder gefunden und habe mir als erstes Gericht eine Crema (de) elote rausgesucht.

Dabei handelt es sich um eine fix gemachte und sehr leckere Maiscremesuppe. Ich habe ja mal spanisch gelernt und kenne Mais tatsächlich als el maíz. Ich habe in der spanischen Wikipedia nach elote gesucht und es so verstanden, dass damit das Maiskorn als solches bezeichnet wird.

Wie auch immer, hier kommt das Rezept, bei dem ich wie so oft ein paar Änderungen vorgenommen habe. Diese Änderungen/Ergänzungen stehen wie immer in Kursivschrift.

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Ostern 2018: Erbsenschaumsüppchen als Vorspeise

Als Vorspeise gab es ein feines Erbsenschaumsüppchen. Am Ostersonntag für den GöGa und mich mit einer Knoblauchgarnele, am nächsten Tag mit gebratenen Zuckerschoten und Erbsensprossen, weil meine Schwiegermutter keine Meeresfrüchte verträgt.

Zutaten für 4 – 6 Portionen *):

  • 300 g TK-Erbsen
  • 1 Schalotte
  • 25 g Butter
  • 1 gehäufter EL Mehl
  • 150 ml trockener Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 Beutel Pfefferminztee
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Zucker
  • abgeriebene Zitronenschale

Option 1:

2 – 4 Black Tiger-Garnelen
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl

Option 2:

3 Zweige Minze
6 Zuckerschoten pro Person
1 EL Butter
1 Handvoll Erbsensprossen

*) Je nachdem, ob man die Suppe als Vorspeise oder eventuell mit mehr Einlage als Hauptgericht essen möchte.

Zubereitung:

Die Erbsen in einem Sieb auftauen lassen. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Das Mehl darüber stäuben und leicht anschwitzen, mit dem Weißwein ablöschen und der Brühe auffüllen. Aufkochen und gut mit einem Schneebesen verrühren, damit das Mehl keine Klümpchen bildet. Die Kokosmilch ebenfalls zugeben, den Beutel Minztee in die Suppe hängen und auf die Hälfte reduzieren lassen.

Die aufgetauten Erbsen in die Suppe geben und einmal kurz aufkochen, anschließend die Suppe pürieren und durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronenschale und Zucker abschmecken.

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Update: Blog-Event CXXXIX – ZU GUT FÜR DIE TONNE!

Das von Lanis Leckerecke initiierte Event bei Zorra ist passé. Obwohl Gastgeberin Henriette Bedenken hatte, ob wohl überhaupt Resonanz bekommt, haben die BloggerInnen sie natürlich nicht im Stich gelassen, wie Ihr in der Zusammenfassung seht.

Ich war dieses Mal nur mit einem Rezept vertreten, aber durch das Einwecken hat man lange etwas von der Gemüsebrühe aus Abfällen.

BLOG-EVENT CXXXIX – ZU GUT FÜR DIE TONNE!

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

Dieses Thema gegen die allgemeine Lebensmittelverschwendung kommt mir sehr entgegen, habe ich doch selber auch schon oft dagegen gewettert und auch gezeigt, was man aus nicht mehr ganz so guten Obst- oder Gemüsestücken oder auch aus vermeintlichen Resten für den Müll machen kann.

Auch Jette von Lanis Leckerecke hat definitiv etwas gegen Lebensmittelverschwendung, weshalb sie bei Zorra das Event Zu gut für die Tonne ausrichtet.

Ich möchte Euch zeigen, dass man selbst vermeintliche Abfälle nicht weg werfen muss und habe ca. über eine Woche Gemüsereste gesammelt:

Strünke von Brokkoli und Grünkohl, Zwiebelschalen, Schalen und Wurzelenden von Möhren und Lauch, das dunkelgrüne vom Lauch, ein paar nicht mehr ganz so knackfrische Möhren, ein paar leicht angewelkte Brokkoliröschen, ein leicht schlapper Staudensellerie. Einzige Abweichung vom „Abfall“ waren zwei frische Zwiebeln, zwei getrocknete Tomaten und natürlich die Gewürze.

Daraus habe ich eine sehr schmackhafte Gemüsebrühe gemacht, die ich in jeweils 500-ml-Portionen eingekocht habe.

Ich habe zwar schon Gemüsebrühe (hier und hier) selber gemacht, dort ist aber frisches Suppengemüse enthalten, während ich mich hier komplett – bis auf die genannten Ausnahmen – auf Abfälle beschränkt habe.

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Schnelle Asia-Hühnersuppe

 

Vom Asia-Wokgemüse war noch einiges an Gemüse übrig, zusammen mit Hühnerbrühe aus dem Vorrat wurde eine leckere Suppe für ein Solomittagessen daraus.

Während die Brühe aufkocht, Möhre, Porree und Staudensellerie in Juliennes schhneiden. Zusammen mit einer feingehackten Knoblauchzehe, einem Stück Zitronengras und in längere Stücke geschnittener Frühlingszwiebel zur Suppe geben. Chinakohl in Streifen schneiden und mit Reis-Vermicelli zur Suppe geben. Mit 1 TL Misopaste, Salz und Pfeffer abschmecken und heiß genießen.

Update: Bog-Event CXXXVII – Zurück zu den Wurzeln

Das Event von Eva (Evchen kocht) bei Zorra ist auch schon wieder Geschichte. Hier kommt die Zusammenfassung.

Meine Beiträge waren:

Nachgekocht: Brasilianischer Lachs-Stew

Susanne und ihr Blog Magentratzerl waren für mich ja schon öfter ein Quell der kulinarischen Inspiration *). So verhalf sie uns auch vor einigen Wochen wieder einmal zu einem besonderen sonntäglichen Geschmackserlebnis mit ihrem Brasilianischen Lachs-Stew. Ich habe – wie meistens – ein bisschen mit den Zutaten gespielt. Heraus gekommen ist etwas überaus köstliches! Danke, liebe Susanne!

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