Archiv der Kategorie: Suppen und Eintöpfe

Die kulinarische Weltreise: Serbische Bohnensuppe vegan

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Serbien - die besten Rezepte und Gerichte

Neues Jahr, neues Reiseglück. Vorerst allerdings weiterhin „nur“ virtuell im Rahmen von Volkers kulinarischer Weltreise. Seit März 2018 sind wir kulinarisch kreuz und quer durch die Welt unterwegs. Ist das zu fassen?!

Im Januar geht es nun nach Serbien, dessen Küche nicht unähnlich der kroatischen Küche ist, wo wir tatsächlich im Mai 2018 unterwegs waren. Die Ćevapčići mit Djuvecreis, die ich damals gemacht habe, kennt man auch in Serbien.

Was mir noch einfiel, war einmal die Serbische Bohnensuppe und das Serbische Reisfleisch, wobei ich mir bei letzterem nicht sicher bin, ob das nicht eine deutsche Erfindung ist.

Ich entschied mich also für die Bohnensuppe, deren Rezept ich mir aus verschiedenen Rezepten aus dem Netz zusammengestellt habe, u. a. standen die Serbische Bohnensuppe von Das Mädel vom Lande und die Suppe von Langsam kocht besser Pate.

Letzten Endes ist dann mein eigenes Rezept zustande gekommen. Da im Januar seit 2014 immer die große Aktion Veganuary läuft, ist meine Serbische Bohnensuppe ebenfalls vegan.

Mise en place für die Serbische Bohnensuppe

Zutaten für 4 sättigende Portionen:

  • 1 Glas weiße Bohnen in Tomatensauce (Bio-Qualität), z. B. von Nur puur
  • 100 g getrocknete weiße Bohnen, 12 Stunden eingeweicht und abgekocht
  • 1 Flasche Bio-Passata (passierte Tomaten)
  • 2 Kartoffeln in Würfeln
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote in Streifen
  • 1/2 Gemüsezwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 3 Möhren, in Scheiben
  • 1 kleines Stück Knollensellerie in Würfeln
  • 1 Paket Bauern-Knacker von Wheaty
  • 1 Paket Tofu-Wiener von Taifun
  • Salz, Pfeffer
  • Bohnekraut- und Thymianzweige in einem Gewürzei
  • 1 kleine Chilischote, in hauchdünnen Streifen
  • 1 Prise Zucker
  • Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Gemüsebrühepulver
  • 1 EL Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Im Olivenöl Zwiebel und Knoblauch bei Mittelhitze glasig dünsten. Die Bohnen in Tomatensauce zugeben, das Glas mit Wasser ausspülen und ebenfalls zugeben. Das Gemüse zugeben, mit der Passata aufgießen, die Flasche ebenfalls mit Wasser ausspülen und zugießen. Würzen, das Gewürzei einhängen, einmal aufkochen und bei kleiner Temperatur ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Die beiden Wurstsorten in Scheiben schneiden und kurz erwärmen. Eventuell noch einmal nachwürzen.

In Teller schöpfen und die separat abgekochten weißen Bohnen obenauf geben. Nach Wunsch mit einem Zweig Thymian oder Bohnenkraut dekorieren.

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Weihnachtsrückblick 2020

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© Bea Badet – mit freundlicher Genehmigung

So, wäre Weihnachten 2020 auch wieder geschafft. Dank Corona war es noch ruhiger als in den Jahren zuvor. Hier kommt mein kleiner kulinarischer Rückblick.

An Heiligabend gab es ein vietnamesischer Buffet im Rahmen von unserer Reise nach Vietnam mit der Truppe der kulinarischen Weltreise unter Federführung von Volker mampft.

Am ersten Weihnachtstag wollte mein GöGa unbedingt mal Surf ’n Turf probieren. Dazu wurde vorab im Soester Fischhaus ein Hummer bestellt, der an Heiligabend abgeholt werden konnte. Bekommen haben wir „zwei kleine statt eines großen“ Hummers.

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Champignoncrèmesuppe

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Diese leckere Suppe habe ich uns für den ersten Weihnachtstag als Vorspeise gemacht. Geplant war sie auch für den zweiten Feiertag, aber da verzichteten wir auf die Vorspeise, so dass die zweite Hälfte am Tag nach Weihnachten auf der „Resterampe“ landete.

Zur Feier der Weihnacht kam Mutters gutes Fürstenberggeschirr mit Goldrand auf den Tisch.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g Champignons + 4 große Champignonscheiben zur Deko
  • 1 TL Butter
  • 1 kleine Schalotte
  • 10 Stiele Kerbel + etwas Kerbel zur Deko
  • 100 ml Weißwein
  • 250 ml Schlagsahne + etwas Wasser nach Bedarf
  • 1 EL Pilzpulver
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Scheibe Toast + Sternausstecher

Zubereitung:

Champignons grob durchhacken. Schalotte in feine Würfel schneiden.

Champignons in einer trockenen Pfanne braten. Butter mit Schalotten und Kerbelstielen zugeben, weichdünsten und mit Wein ablöschen. Sahne aufgießen, alles mit einem Pürierstab zu einer sämigen Cremesuppe aufmixen. Mit Pilzpulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren die Suppe mit einer Champignonscheibe, einem Toaststern und gehacktem Kerbel anrichten.

Die kulinarische Weltreise: Phở gà – Hühnerbrühe (Vietnam)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft sammelt Gerichte und Rezepte aus Vietnam

Im Dezember geht es mit der kulinarischen Weltreise von Volker mampft nach Vietnam. Selber war ich dort leider noch nie und Gelgenheit, vietnamesisch zu essen, hat man im Kaff nicht. Kennengelernt habe ich die vietnamesiche Küche in Bonn und war nach dem ersten Mal so nachhaltig begeistert, dass ich mir gleich zwei Kochbücher zulegte.

Vietnam von Jean-Philippe Mido und Youssouf Hando sowie
Vietnamesische Straßenküche von Tracey Lister und Andreas Pohl

Der GöGa und ich hatten uns überlegt, an Heiligabend ein kleines vietnamesisches Buffet zu machen und für mich musste unbedingt eine Phở auf den Tisch. Das ist DIE traditionelle Suppe in Vietnam, die mit verschiedensten Zutaten serviert werden kann. Der Zusatz weist auf die Zutat Hühnerbrühe und -fleisch hin.

Das ursprüngliche Rezept ist für 6 – 8 Portionen. Es enthält neben Huhn auch Markknochen und Rinderwade, ich habe mich aber rein auf das Huhn beschränkt.

Die übrigen Zutatenmenge habe ich ungefähr auf zwei Portionen runtergerechntet. Okay! Der GöGa war’s. Der hat es mehr mit Zahlen als ich.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Hühnerbrust (TK-Vorrat)
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1/4 Zwiebel
  • 1/2 Sternanis
  • 1/2 Zimtstange
  • Salz, Pfeffer
  • 1,5 EL Fischsauce (nuoc mam)
  • 70 g Reisnudeln (banh pho *)
  • 3 Stängel Thaibasilikum (gab es leider nicht zu kaufen)
  • 1/2 kleine Frühlingszwiebel
  • 1/4 Bd. Minze
  • 1/4 Bd. Schnittlauch
  • 1/4 Bd. (vietnamesischer) Korinader
  • 75 g Sojasprossen
  • 2 Champignons in Scheiben
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 Zitrone oder Limette in Spalten

*) banh pho sind eigentlich flache dünne Reisnudeln, von der Form an Fettuccini erinnernd. Ich habe allerdings die noch dünnern Reisvermicelli genommen.

Zubereitung:

Für die Brühe die Hühnerbrust in einen Topf mit 1000 ml kaltem, gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Ingwer und Zwiebel über einer offenen Flamme anrösten (ich in einer unbeschichteten Pfanne ohne Fett), abspülen und in die Brühe geben.
Bei mittlerer Hitze 1 Stunde köcheln lassen, dabei immer wieder den Schaum abschöpfen.
Sternanis, Zimt, Fischsauce und Pfeffer zugeben und bei schwacher Hitze eine weitere Stunde garziehen lassen.
Fleisch aus der Brühe nehmen, abkühlen lassen und klein schneiden.

Die Nudeln in kochendem Wasser nach Packungsanleitung bissfest garen. Unter kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Für die Kräuter die Minze bis auf zwei Blättchen zur Deko grob hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Frühlingszwiebel in Stücke schneiden und mischen. Die Korianderblätter von den Stängeln zupfen.

Zum Anrichten Nudeln und Sojasprossen auf Suppenschalen verteilen. Die Kräutermischung und eine Prise Pfeffer zugeben und mit der kochenden Brühe übergießen, so dass alles bedeckt ist. Mit Korianderblättern bestreuen.
Auf sechs kleinen Tellern Hähnchenfleisch, Chilischoten, Zitronenspalten, Champignonscheiben und die restliche Minze anrichten und dazu reichen, so dass sich jeder die Zutate für die Suppe selber zusammenstellen kann.

Der Einfachheit halber habe ich alle Zutaten gleichmäßig auf zwei Suppenschalen verteilt und die Brühe darüber gegossen.

Die Phở hat gigantisch gut geschmeckt – wie ich sie aus dem Restaurant District Mot in Bonn in Erinnerung habe. Leider hat dort inzwischen der Inhaber gewechselt und letzten Mai hat es uns dort nicht mehr so gut geschmeckt.

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#wirrettenwaszurettenist: Suppen/Eintöpfe (aus Tüte und Dose)

Mulligatawnysoup

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Im November ist es wieder soweit: Es wird gerettet. Dieses Mal dreht sich alles um Suppen und Eintöpfen aus Dose oder Tüte. Die Supermarktregale sind voll davon. Der Tüteninhalt wird mit Wasser aufgegossen und schmeckt meistens auch so. Bei den Dosensuppen gibt es eine größere Range zwischen ganz billig und auch teureren Sorten. Auch die heutige Suppe haben wir in der Not schon aus der Dose genossen, aber selbstgekocht? Üüüüüberhaupt kein Vergleich!

Nach kurzer Recherche nach einem Rezept im Netz, habe ich mich daran erinnert, dass doch jemand beim Abstecher nach Indien im Rahmen der Kulinarischen Weltreise eine Mulligatawney-Soup gekocht hatte. Schnell nachgeschaut… Richtig, Conny von Mein wunderbares Chaos hatte Miss Sophies *) Lieblingssuppe vorgestellt, und ich habe sie für unsere Rettungsaktion nachgekocht.

*) Miss Sophie kennt Ihr, ne?! Das ist die schrullige Alte vom alljährlichen Silvester-Dinner-for-One. Der arme Butler James bekommt ja vom Essen nichts ab, der muss nur saufen.

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Die kulinarische Weltreise: Irish Fish Chowder *)

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*) Chowder: Dabei handelt es sich um eine dickflüssige Fisch- und/oder Meeresfrüchtesuppe. Am bekanntesten ist Clam Chowder aus den USA, aber auch in Irland, das durch seine Insellage natürlich reich an Fischgerichten ist, wird es gerne gegessen.

Im November reisen wir mit Volker auf der kulinarischen Weltreise nach Irland. Auch dieses Rezept fand ich auf der Food-Seite der BBC, musste es aber etwas an die Einkaufsmöglichkeiten bei uns anpassen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 große Kartoffel
  • 250 g geräuchertes Schellfischfilet mit Haut (ich: Räuchermakrele)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 halbierte Schalotte
  • 650 ml Vollmilch
  • 30 g ungesalzene Butter
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe in Scheiben
  • 150 g Maiskörner (aufgetaut, falls TK)
  • 1 Handvoll breite Bohnen, gedrittelt (aus meinem TK-Vorrat)
  • 6 Kammmuscheln, in Scheiben geschnitten (ich: Jakobsmuscheln)
  • 12 gedämpfte Sandmuscheln (ich: Miesmuscheln aus dem TK-Vorrat)
  • 200 g Seelachsfilet, gewürfelt
  • 150 g Garnelen
  • 1 EL glatte Petersilie
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die geschälte Kartoffel würfeln, in köchelndem Salzwasser 15 – 20 Minuten weich kochen, zur Seite stellen.

Den Schellfisch (Makrele) mit der Haut nach oben mit dem Lorbeerblatt in eine Casserole geben und mit der Milch aufgießen. Wenige Minuten simmern lassen, von der Hitze nehmen und in der Milch ziehen lassen.

In einer weiten Pfanne die Zwiebeln sanft in der Butter glasig dünsten. Knoblauch, Kartoffel, Mais und die Bohnen zugeben.

Den Schellfisch (Makrele) mit einer Schaumkelle aus der Milch heben und auf eine Platte oder ein Küchenbrett geben. Die Haut abziehen und in Stücke rupfen.

Die Milch durch ein Sieb zur Zwiebel-Kartoffel-Mischung geben und 20 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss den Schellfisch (Makrele), die Kammmuscheln (Jakobsmuscheln), Sandmuscheln (Miesmuscheln), Seelachs und Garnelen zugeben und warm ziehen lassen. Dann Petersilie einrühren und mit viel schwarzem Pfeffer würzen.

Zum Servieren den Chowder in Schüsseln schöpfen und mit Sodabrotscheiben servieren.

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Die kulinarische Weltreise – Kapuśniak (Gastbeitrag v. Sebastian Reichelt; Polen)

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Ich freue mich, dass ich einmal mehr Sebastian Reichelt als Reisebegleiter auf der kulinarischen Weltreise begrüßen darf. Er bringt uns einen herzhaften Krauteintopf aus Polen mit.

Wie immer liegen das Copyright für Bild und Rezept des Spitzkohleintopfes mit Tomaten, Dill und Bacon bei Sebastian.

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • ca. 800 g Rindfleisch (z.B. Hohe Rippe)
  • 1 Spitzkohl
  • 6-8 Kartoffeln
  • Suppengrün (Porree, 1 – 2 Möhren, Sellerie, Petersilie)
  • 2 Dosen Eiertomaten
  • Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehe
  • Pimentkörner
  • Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • ggf. Zucker
  • etwas Kümmel
  • frischen Dill
  • 1 Packung Bacon

Zubereitung:

Aus dem Rindfleisch und der Petersilie, Piment-, Pfefferkörner, Salz und Lorbeerblättern eine Brühe kochen.

Das Rindfleisch aus der Brühe nehmen, in Würfel schneiden und beiseite legen, Petersilie und die Gewürze entsorgen.

Das Suppengrün, Knoblauch und Kartoffeln in Würfel oder in Scheiben schneiden.

Den Kohl klein schneiden, Strunk und dicke Blattadern entfernen.

In der Brühe zuerst das Suppengrün, die Kartoffeln und den Knoblauch kochen, sobald die Kartoffeln fast gar sind, den Kohl dazu geben. Der Kohl braucht nicht lange zum garen.

Wenn der Kohl gar ist, die Tomaten hinzufügen, vorher in der Dose grob zerkleinern. Alles noch etwas kochen lassen, evt. etwas Tomatenmark hinzufügen, mit Salz, frischem Pfeffer und ggf. Zucker abschmecken.

Die Suppe sollte angenehm säuerlich (tomatig) schmecken.

Den Dill hacken und einen großen Teil unter die Suppe rühren, der Rest kommt auf die Suppe beim Anrichten. Der Bacon wird in der Pfanne gebraten, auf Küchenpapier entfettet und dann auf die Suppe gelegt oder drüber gebröselt.


Und hier findet Ihr die Rezepte des Polen-Reisetrupps:

Berliner Erbsensuppe mit Bockwurst und Speck

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Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Es ist Juli und normalerweise gäbe es im Hochsommer garantiert keinen Eintopf, egal ob Erbse, Linse (veganer Linseneintopf) oder Graupe (Graupeneintopf), aber dieser Sommer ist ja eher eine kühle Regenzeit mit ein paar zaghaften Sonnentagen. Der GöGa und ich waren uns also wegen der kühlen Temperaturen schnell einig und so gab es zwei Tage hintereinander diesen superleckern Eintopf.

Zubereitet wurde er im Rahmen des Events Deutsche Küche von Sylvia von Brotwein. Nachdem wir in Bayern gestartet waren, geht es diesen Monat (bis Mitte August) nach Berlin. Von dort hatte ich Euch auch schon Königsberger Klopse und Eier in Senfsauce mitgebracht.

Als Anregung diente dieses Rezept, das ich ein bisschen abgewandelt habe. Die Zutaten waren schnell gekauft. Naja, bis auf den Schinkenknochen. Ich kenne es von früher, dass meine Oma sehr oft Eintopf „auf“ Schinkenknochen gekocht hat und konnte mir nicht vorstellen, dass man sie heutzutage nicht einfach an der Metzgertheke oder der sogenannten „Landmetzgerei“ käuflich erwerben kann. Ich hatte mich durch verschiedene Metzgereien telefoniert – ohne Erfolg. „Wir bekommen die Schinken schon ausgelöst“ oder „Das ist gegen die Hygienebedingungen“ bekam ich als Antowrt auf meine Frage, wieso es denn keine Schinkenknochen mehr zu kaufen gäbe.

Letzten Endes bot mir eine Metzgerei, bei der ich nicht mal Kundin bin, an, dass ich mir Schinkenschwarten abholen könne. Für „umme“. Vielen Dank dafür an die Metzgerei Jedowski!

Aus den angegebenen Zutaten bekommt man übrigens mindestens 6 Portionen, so dass wir zwei Tage sehr reichlich essen und noch einen Rest einfrieren konnten.

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Steckrübeneintopf mit Kohlwurst und Mettenden

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In der Tiefkühle schlummerte noch eine von zwei Kohlwürsten. So sehr ich diese Wurst mag, ist es für mich fast ein No-Go diese in der warmen Zeit des Jahres zu essen. Traditionell essen wir sie zum Grünkohl und auch der gehört ja eher in die kalte Jahreszeit.

Da es nun zusehends wärmer wird, gab es noch einmal einen herzhaften Steckrübeneintopf, von dem wir zweimal satt wurden.

Zutaten für 4 reichliche Portionen:
  • 1 kleine Steckrübe
  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 dicke Möhren
  • 1/2 Gemüsezwiebel (Rest vom Frit Mallorquí)
  • 1 Ring Kohlwurst
  • 4 dünne Mettenden
  • eine Prise gemahlener Kümmel
  • 1 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 1 Espressolöffel Majoran (getrocknet oder frisch)
  • etwas Wasser
  • 1 EL Butterschmalz
Zubereitung:

Gemüse waschen, putzen, schälen, eventuell noch einmal waschen und in ca. 1 cm große Würfel/Stücke schneiden.

Die halbe Gemüsezwiebel ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

Das Butterschmalz in einem Schmortopf zerlassen, die Zwiebel glasig dünsten. Mit dem Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen. Das restliche Gemüse mit Kümmel und Majoran zugeben, mit Wasser angießen und die Würste obenauf legen.

Mit geschlossenem Deckel ca. 20 – 30 Minuten garen. Die Würste herausnehmen, das Gemüse mit Salz und Pfeffer, eventuell auch noch mal mit Majoran und Kümmel abschmecken.

Am besten in tiefe Teller schöpfen, jeder bekommt ein Viertel der Kohlwurst und ein Mettendchen.

Wenn man die Reste am nächsten oder übernächsten Tag essen möchte, sollte die Würste getrennt vom Gemüse im Kühlschrank aufbewahren. Dann erst das Gemüse kurz aufkochen, die Würste wieder obenauf legen und 10 Minuten erwärmen.

Jambalaya vegan

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Kochen im Zeichen der Krone oder auch Coronavirus und kein Ende.

In der ersten Märzwoche hatte der GöGa Urlaub, seit letzter Woche Montag macht er nun auch noch HomeOffice. Das stellt mich kochtechnisch manchmal vor Herausforderungen, da er vieles, was ich auf die Schnelle als Solomittagessen koche, nicht mag.

Einkaufen gehen wir i. d. R. sowieso nur einmal pro Woche, nun wühle ich mich auch durch meinen Blog und grabe hin und wieder ein altes Rezept aus. So wie das Jambalaya, das ich für uns nur mit Gemüse gemacht habe.

Der GöGa war begeistert, auch wenn er im Vorhinein meinte, wohl nicht satt zu werden.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 150 g Reis (ich: 10-Minuten-Reis von Oryza)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote Rest vom Frit Mallorquí)
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • 1 Möhre
  • 3 EL Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • 1 Spritzer Tabasco
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 300 ml Wasser bzw. so viel, dass das Gemüse knapp bedeckt ist
  • 2 EL ofengeröstete Erdnüsse
Zubereitung:

Erdnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten; aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Zwiebel, Knoblauch, Ingwer putzen, schälen und durchhacken.

Gemüse waschen, putzen, Paprikaschote schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Das Erdnussöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Ingwer und Knoblauch glasig andünsten. Das restliche Gemüse zugeben und ebenfalls dünsten.

Den Reis zugeben, mit Wasser knapp aufgießen und mit den Gewürzen abschmecken.

In ca. 15 – 20 Minuten garen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat. Eventuell noch einmal abschmecken, auf Teller verteilen und mit den Erdnüssen bestreut servieren.