Schlagwort-Archive: Knoblauch

Pasta geht immer! Penne con Frutti di Mare

Es sind immer noch Gläser mit eingelegtem Meeresgetier übrig. Da das MHD Juli 2017 ist und ich gerade bei Fisch, Muscheln etc. heikler bin als bei anderen Produkten, muss das Zeug endlich weg. Und so gab es eines Samstagabends mal wieder Penne mit Meeresfrüchten in Tomatensauce und dazu Salat.

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Blog-Event: Einmal kulinarisch um die ganze Welt

kochfokus.de Blogevent "Einmal kulinarisch um die ganze Welt"
Gabi von Kochfokus.de möchte mit uns auf kulinarische Weltreise gehen und da schließe ich mich gerne an. Ich nehme Euch mit nach Großbritannien, wo mein indisch anmutendes Gericht in der Nachkriegszeit als Chicken Tikka Massala erfunden wurde.

Meine erste Begegnung mit der indischen Küche im weitesten Sinne fand 1984 während unserer Abi-Abschlussfahrt (Englisch-LK) in die Soester Partnerstadt Bangor in Wales statt. Da wir in Gastfamilien untergekommen waren, hatten wir ein Budget zur Verfügung von dem wir unsere Gastgeber zum Essen einladen konnten und sollten. Meine Gasteltern und mich verschlug es in ein indisches Restaurant, damals eine andere Welt für mich.

Mein GöGa hatte mir die App  Simple Feast besorgt, worauf ich ihn natürlich gleich in die Pflicht nahm, ein Essen für den gestrigen Sonntag auszusuchen. Er hat sich ein Tikka Massala mit Lamm nach einem Rezept von Anders Vald ausgesucht. Was er nicht beachtet hatte, war die lange Zubereitungszeit. Trotz tatkräftiger Unterstützung seinerseits haben wir weit über eine Stunde gebraucht. Aber es hat sich gelohnt, es war super lecker und da ich das Rezept für 4 Portionen statt für 2 gemacht habe, konnte ich auch noch die Hälfte einkochen.

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Blog-Event CXXVII – Restlos glücklich – Rezept 2

Blog-Event CXXVII - Restlos gluecklich -Rezepte-Duos (Einsendeschluss 15. Februar 2017)

Inzwischen ist der Spinatrest vom Pilz-Spinatragout, den ich normalerweise wohl weg geworfen, weil er irgendwann total schlapp im Kühlschrank rumgelegen hätte, gut getrocknet.

Er kommt jetzt in einem ganz neuen Rezept zur Geltung, so wie es sich Carla von  Herbs & Chocolate bei Zorras im 127. Blog-Event wünscht.

Die Blätter kommen in eine einfache elektrische Kaffeemühle…

… in der sie zu einem wunderbaren quietschgrünem Pulver werden.

Diese benutzte ich zunächst, um Nudeln grün zu färben und das ganze wird dann zu

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Penne mit Zucchini und Rucolapesto

zucchini-aquarellEine Sensation! Vor zwei Wochen habe ich die allererste Zucchini aus dem Hochbeet geholt. Inzwischen ist fast täglich eine erntereif – von den Landgurken nicht zu reden.

Zusammen mit ein paar weiteren Kräutern aus dem Garten hatte ich schon den Ansatz einer Idee im Hinterkopf, wie ich das Prachtexemplar schnell verarbeiten könne. Es war ein Donnerstagabend und da kommt der GöGa immer zu allen möglichen und unmöglichen, unabsehbaren Zeiten nach Hause, meist wird es so um die 19 Uhr, weshalb ich schon mal ein bisschen was vorbereitet hatte:

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Hummus

hummus

Ich glaube, für dieses leckere Kichererbsenpüree, das im gesamten östlichen Mittelmeerraum bekannt und beliebt ist, gibt es tatsächlich 1001 Rezept.

Mein erstes Hummus habe ich in der Tat vor Jahrzehnten nach einem Rezept von Christine Kaufmann gemacht, die es als Gast in der legendären Kochshow alfredissimo! von und mit Alfred Biolek zubereitet hatte. Inzwischen mache ich es mehr oder weniger frei Schnauze.

In fast allen Rezepten kommt Tahina, ein Sesammus, vor, das ich überhaupt nicht mag, obwohl ich sonst Sesam, besonderst geröstet, gerne verwende. Also kommen in mein Hummus einfach in der Pfanne geröstete Sesamkerne.

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Knusprig gebratene Mock Duck *) mit Asiagemüse auf Glasnudeln

*) Mock Duck heißt so viel wie „nachgemachte Ente“ und besteht aus Seitan. Der GöGa hatte vor einiger Zeit eine Packung online bestellt. Die Hälfte war schon verbraucht, die zweite Hälfte, die im Tiefkühler schlummerte, wurde am gestrigen Sonntag verarbeitet.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g vegane Ente
  • 100 g Vermicelli (Reisglasnudeln)
  • 1/2 Stange Porree
  • 1 dicke Möhre
  • 1/2 Paprikaschote, Rest vom Nudelsalat am Vortag
  • 10 Kaiserschoten
  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 EL grüne Currypasste
  • je ein Spritzer Soja- und Worcestersauce
  • ein wenig Wasser zum Ablöschen des Bratsatzes
  • 1 EL Öl

Zubereitung:

Das Gemüse vorbereiten: Dafür den halben Porree längs halbieren, unter fließendem Wasser spülen, in längliches Schmale Streifen (Juliennes) schneiden.
Die Möhre schälen, dann mit dem Sparschäler lange, dünne Streifen herunter schneiden.
Die Paprikaschote schälen, ebenfalls in möglichst dünne Streifen schneiden.
Die Kaiserschoten auch in Juliennes schneiden.
Die Knoblauchzehe sowie den Ingwer schälen, fein hacken.

Den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen.
Die Mock Duck-Stücke etwas auseinander ziehen und in einer großen Pfanne rundum knusprig braten. Wenn der gewünschte Bräunungsgrad erreicht ist, auf einen Teller geben und im Backofen warm halten.

Die Vermicelli mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

In der selben Pfanne, in der die Mock Duck gebraten wurde, das Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen und zunächst Porree, Möhren und Paprikaschote dünsten, an den Pfannenrand schieben.

Currypaste, Knoblauch- und Ingwerwürfel zugeben, glasig dünsten, an den Pfannenrand schieben.

Die Kaiserschotenstreifen ebenfalls kurz dünsten, den Babyspinat unterrühren und zusammenfallen lassen. Mit etwas Wasser den Bratsatz ablöschen.

Das Gemüse verrühren, mit Soja- und Worcestersauce abschmecken.

Zum Servieren die Hälfte der Vermicelli auf einem Teller anrichten, das Gemüse oben auf legen und die Mock Duck-Streifen rundum verteilen.

mockduck_asiagemuese

Tomatensuppe

Und noch eine Resteverwertung: aus dem halben Paket stückige Tomaten, das von der montäglichen Pizza Spinaci noch übrig war, habe ich mir heute eine tolle Tomatensuppe gemacht.

Zutaten für 1 Portion Suppe als Hauptspeise oder 2 Portion als Vorsuppe:

  • 1/2 Paket stückige Tomaten
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark mit Chili
  • 1/2 TL getr. Basilikum
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Aceto Balsamico
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Saure Sahne (alternativ: Schmand oder Crème fraîche)
  • 1 kleine Strauchtomate
  • Kapern zur Deko

Zubereitung:

Schalotte, Knoblauchzehe und Strauchtomate würfeln. Schalotte und Knoblauch im Olivenöl auf mittlerer Temperatur in einem kleinen Kochtopf andünsten. Das Tomatenmark zugeben und ebenfalls andünsten.

Die stückigen Tomaten zugeben, das Paket mit Wasser (ca. 1/4 des Inhalts) ausspülen und zugeben.

Mit Salz, Pfeffer, dem Basilikum sowie dem Aceto abschmecken.

Köcheln lassen, bis die Schalottenwürfel weich sind.

In einer Schale oder einem Suppenteller anrichten, die Saure Sahne vorsichtig auf die Suppe setzen, damit sie nicht „untergeht“. Die Tomatenwürfel und Kapern über die Saure Sahne streuen.

tomatensuppe

Guacamole – neu erfunden

Ein Resteessen bedingt irgendwie bei mir immer das nächste. Von dem Spaghetti-Dreierlei gestern Mittag hatte ich noch etwas Zucchini übrig. Von meinen zwei beim Wochenendeinkauf erstandenen Avocados war eine weich genug zur Verwendung, also mischte ich mir eine etwas andere Guacamole als Brotbelag zum Abendessen zusammen.

Zutaten für 1 Portion Guacamole:

  • 1 Avocaco
  • 1 Stück Zucchini
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Olivenöl
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • grobes Meersalz
  • gemahlener Chili aus der Mühle
  • 1 kleine Strauchtomate
  • Chilifäden und/oder frischer Koriander (den ich mal wieder nicht bekommen habe)

Zubereitung:

Die Zucchini in feine Würfel schneiden, die Knoblauchzehe klein hacken. Das Olivenöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen, Zucchiniwürfel und Knoblauch dünsten.

In der Zwischenzeit die Avocado aus der Schale lösen, den Stein entfernen und die Avocado mit etwas Zitronensaft zu einem Püree verrühren. Bei so einer kleinen Menge reicht da eine Gabel, ansonsten nimmt man einen Stabmixer.

Das Avocadopüree mit Meersalz und Chili würzen.

Die kleine Strauchtomate vierteln, das Kerngehäuse mit der Flüssigkeit entfernen. Das Fruchtfleisch fein würfeln.

Die Guacamole anrichten, mit den Tomaten- und Zucchiniwürfeln sowie ein Chilifäden und/oder Korianderblättern garnieren.

guacamole_zucchini

Ich habe die Guacamole auf zwei Scheiben Sesamknäckebrot genossen.

Pizza Spinaci

Da ich noch Teig von unseren Sonntagsbrötchen übrig hatte, habe ich mir gestern wieder mal eine leckere Pizza gemacht. Sooo lecker! Da kann der Doktor aus Bielefeld aber mal gepflegt einpacken.

Zutaten für 1 Pizza:

  • ca. die Hälfte vom Brötchenteig (diesmal mit 300 g Dinkelvollkorn- und 200 g Weizenmehl 550)
  • 1/2 Päckchen stückige Tomaten (es musste schnell gehen, sonst natürlich selbst gemachtes Tomatensugo)
  • Pizzagewürzmischung
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 150 – 200 g TK- oder frischen Spinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 rote Zwiebel

Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Sugo zubereiten:
Entweder die stückigen Tomaten mit Pizzagewürzmischung sowie Salz und Pfeffer vermischen oder wie in diesem Rezept beschrieben zubereiten.

Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl einstäuben, einen Esslöffel Olivenöl zum Teig geben und diesen zu einer geschmeidigen Teigkugel kneten. Diese von der Mitte aus rund formen, so dass sie Pizzagröße erreicht und der Teig dabei schön dünn wird.

Den „Pizzafladen“ auf rundes Pizzablech (Alternativen: Backblech oder Pizzastein) legen und das Tomatensugo auf dem Teig verteilen; dabei einen kleinen Rand lassen.

Die Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und über dem Tomatensugo verteilen.

Darüber den aufgetauten, gut ausgedrückten Spinat geben; alternativ kurz blanchierten frischen Spinat.

Die Knoblauchzehen in dünne Scheiben, die rote Zwiebel in dünne Streifen schneiden und beides auf dem Spinat verteilen (siehe Foto unten):

pizzaspinaci_vorher

Die Pizza für ca. 8 – 10 Minuten backen und genießen:

pizzaspinaci_nachher

 

Knoblauch-Brotchips – beste Verwertung von altbackenem Brot

Wie ich schon öfter erwähnt habe, werfe ich höchst ungern Lebensmittel weg, nur weil sie ihre besten Tage schon gesehen haben.

So habe ich nicht mehr ganz knackfrische Möhren öfter gerieben in meinem Brot verbacken und aus den harten Endstücken von altbackenem Brot habe ich auch schon Bruschetta oder Brotauflauf gemacht.

Nun hatte ich letzte Woche zur Maronencrèmesuppe schon ein paar Brotchips gemacht und am Sonntag habe ich dann aus dem Endstück des Brotes ein paar Chips auf Vorrat gemacht.


brotchips01Für die Chips altbackenes Brot am besten auf der Brotschneidemaschine in ganz dünne Scheiben schneiden. Anschließend in chips-große Stücke zupfen.
Eine Knoblauchzehe halbieren und ein paar Kräuterzweige bereit legen; ich hatte Oregano.

 

brotchips02Etwas Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen, halbierte Knoblauchzehen und Kräuterzweige zugeben und die Brotchips von beiden Seiten goldgelb rösten.
Zwischen Küchenkrepplagen entfetten und abkühlen lassen.

In einer verschlossenen Blechdose aufbewahren.


brotchips03