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Die kulinarische Weltreise: Pollo a la Barbacoa (Gastbeitrag Sebastian Reichelt; Cuba)

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Ein Gastbeitrag von Sebastian Reichelt… schnell ins Unreine gepostet, damit es noch mitmachen darf. Die Reinschrift folgt, sobald ich etwas mehr Zeit habe.

 

Angeblich mochte Fidél Castro das Hühnchen so… mit viel Ananas.

Pollo a la Barbacoa (BBQ Hühnchen)

1 Hühnchen (in 8 Stücke zerteilt)
Öl
Limetten zum Servieren

Für die Marinade:

1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Lauchzwiebel
1 rote Chilischote
1 TL Piment
1 TL gemahlenen Zimt
1 TL Thymian, getrocknet
1/2 TL Muskatnuss
Pfeffer
Salz
2 TL brauner Zucker
1 EL Essig
1 EL Limettensaft
2 EL Pflanzenöl
1 Schuss Rum

Das Hühnchen zerteilen und die Haut mehrfach mit einem scharfen Messer einritzen. In einer Küchenmaschine alle Zutaten für die Marinade zu einer Paste verarbeiten. Wer mag kann noch etwas frische Ananas mit in die Marinade geben.
Das Hühnchen mit der Marinade in einen Gefrierbeutel geben und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Den Beutel immer wieder mal durchkneten, damit die Marinade gut in das Hühnchen eindringen kann.
Herausnehmen und auf dem Holzkohlegrill zubereiten. Dabei immer wieder mit der Marinade bepinseln.
Alternativ in einer heißen Bratenpfanne von allen Seiten in etwas Öl anbraten, anschließend im vorgeheiztem Ofen bei 180°C Umluft oder 200 Ober/Unter, 30 – 40 Minuten garen. Immer wieder mit der Marinade bepinseln. Für die letzten Minuten den Grill anschalten.
Mit Limettenspalten servieren.

Moros y Cristianos (Schwarze Bohnen mit Reis)

200 bis 250 g getrocknete schwarze Bohnen
300g Langkornreis
3 grüne Paprikaschoten
2 Zwiebeln
80g durchwachsenen Räucherspeck
Knoblauch nach Belieben
Lorbeerblätter, Oregano, Kümmel, Salz, Pfeffer und Olivenöl

Die schwarzen Bohnen am Vortag einweichen.
Das Einweichwasser weggießen und die Bohnen in frisch aufsetzen und ca.1,5 Stunden, ohne Deckel, kochen. Sie sollten noch Biss haben.
Etwas Kochwasser aufheben.
Speck würfeln und in einer Pfanne, in Olivenöl auslassen.
Zwiebeln und Paprika und in Streifen schneiden. Den Knoblauch fein würfeln und alles, mit den Gewürzen, in die Pfanne geben.
Das Gemüse weich dünsten,ohne dass es Farbe annimmt.
Die Bohnen und den gewaschenen Reis mit in die Pfanne geben. Etwas Bohnenkochwasser und Wasser dazu geben. Insgesamt sollten es 500 ml sein. Kurz aufkochen und bei ganz kleiner Hitze 30 Minuten quellen lassen.

Platanidos fritos (Frittierte Kochbananen)

Kochbananen, schälen und in Scheiben schneiden.
Öl zum frittieren
Salz

Fett erhitzen und die Bananenscheiben frittieren bis die Banane leicht bräunlich ist. Auf ein Brett legen und mit einem breiten Kochmesser, mit leichter Drehbewegung, platt drücken. Vom Brett lösen und nochmals frittieren
bis sie knusprig sind, heraus nehmen und salzen.

Zusätzlich habe ich noch verschiedenfarbige Süßkartoffeln frittiert.

Update: Blog-Event CXLIX – Typisch Schweden

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So schnell ist ein Blog-Event schon wieder Geschichte: Tina von Küchenmomente wollte uns kulinarisch nach Schweden entführen und das ist ihr gelungen, wie Ihr in der Zusammenfassung lesen könnt.

Bei mir gab es die vegetarische Version der typischen Köttbullar mit Namen Grönsakbullar.

Die kulinarische Weltreise: Moros y Cristianos oder Arroz congri (Cuba)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampftAls Hauptgericht bringe ich das Rindfleischschmorgericht Ropa Vieja mit von der kulinarischen Weltreise nach Cuba, wie gewohnt unter der Federführung von Volker mampft.

Als Beilage gibt es Reis mit schwarzen Bohnen. Von den gegensätzlichen Farben hat dieses Gericht auch den Namen Moros y Cristianos, wörtlich Mauren und Christen. Hier habe ich das Rezept, das ich im wahrsten Sinne etwas abgespeckt habe, gefunden und dazu gibt es eine Erklärung, wie der Arroz congri zu seinem zweiten Namen kam.

 

Zutaten für 3 – 4 Portionen als Beilage:

  • 100 g schwarze Bohnen aus dem Glas
  • 100 g Langkornreis
  • 1/2 Zwiebel
  • je 1/2 gelbgrüne und rote Paprikaschote
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Öl

Zubereitung:

Die Bohnen auf einem Sieb abgießen und mit klarem Wasser abspülen.

Den Reis mit 150 ml Wasser im Dampfgarer (oder wie im zitierten Rezept) 15 – 20 Minuten kochen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Paprikaschote waschen, schälen und in Streifen schneiden, in etwas Öl weich dünsten, Reis und schwarze Bohnen dazu und abschmecken.

Die kulinarische Weltreise: Ropa Vieja (Cuba)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampftDer Reisetrupp der kulinarischen Weltreise unter Leitung von Volker mampft hat sich im Februar auf den Weg nach Cuba gemacht. Leider war ich noch nie in diesem karibischen Land, soll aber durchaus eine Reise wert sein.

Wenn ich zunächst den Namen Cuba höre, denke ich natürlich an Fidél und Che (¡Viva la Revolución!), Schweinebucht, Cubakrise. Dann an dicke Havannazigarren, Amischlitten aus den 50ern, Cuba Libre und tolle, schwungvolle Musik.

Bei cubanischem Essen hört es auf, und ich musste erst einmal recherchieren. Auf dieser Seite wurde ich fündig und erfuhr, dass die Ropa Vieja, die es heute gibt, fast ein typisches Armeleuteessen ist. Flanksteak ist nämlich, im Gegensatz zu Deutschland, eher ein minderwertiges Stück Rindfleisch, das, ebenfalls im Gegensatz zu Deutschland, günstig zu haben ist. Das Ergebnis ist ein lange geschmorter Eintopf mit Pulled Beef – sozusagen.

Dazu gab es eine typische Beilage, den Arroz congri oder auch Moros y Cristioanos.

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#wirrettenwaszurettenist: Chicken Teriyaki Sub (Essen zum Mitnehmen)

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Im Februar wird wieder gerettet; und zwar das Essen zum Mitnehmen.

Ich war schon in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts schnell des langweiligen Kantinenessens überdrüssig. Oft aß ich etwas nach dem Motto „Der Hunger treibt’s rein“. Außerdem fühlte ich mich nach der Mittagspause völlig müde und kaputt. Irgendwann entschied ich mich, in der Pause lieber spazieren zu gehen und mittags nur schnell etwas im Büro zu essen. Das waren meist ein paar Butterbrote, Salat (im Sommer) oder – jaaa, ich geb’s zu – Tassensuppe im Winter.

Gekocht und gegessen habe ich dann abends zu Hause.

Inzwischen hat es sich fast überall eingebürgert, irgendwo ein „Take away“ auf die Hand zu essen. Sei es in den Arbeitspausen oder unterwegs. Es gibt durchaus gute „Fast Food“-Restaurants, wie z. B. Dean and David und auch Subway halte ich zumindest für etwas besser als die bekanntesten Burger-Ketten.

Den Chicken Teriyaki Sub habe ich auch tatsächlich schon öfter gegessen und fand ihn recht lecker. Aber das ist absolut GAR nichts gegen die selbst gemachte Variante. Man weiß nicht nur, was drin ist, es schmeckt einfach unvergleichlich viel besser!

Man sieht hier noch nicht viel, aber wartet es ab!

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Synchronbacken #33 – Buttertoastbrot mit dem Salz-Hefe-Verfahren

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#synchronbacken Februar 2019 Ich habe mir mal wieder ein Herz genommen und am Februar-Synchronbacken teilgenommen.

Wie immer wird es von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von From Snugs Kitchen organisiert.

Es sollte Toast nach dem Salz-Hefe-Verfahren geben. Mooooment! werden jetzt sicher einige von Euch sagen. Hefe und Salz, das geht doch gar nicht. Doch, das geht. Sehr gut sogar! Hier findet Ihr eine kurze Erklärung, wie es funktioniert.

 

Mein fertiges Toast ist nicht ganz zu meiner vollständigen Zufriedenheit hochgegangen, aber der Teig war nicht „sitzengeblieben“ und „kletschig“, sondern die Krume ist schön locker geworden und der Geschmack passt auch. Was mir allerdings aufgefallen ist, ist, dass man von diesem Brot viel schneller satt wird als von gekauftem Toast und dass es beim Toasten nur knusprig wird, sich aber nicht goldenbraun verfärbt. Ob da wohl Zuckercouleur oder ein ähnliches Hilfsmittel aus der Industriebäckerei fehlt?

Der Knapp, also das Endstück, getoastet und mit Butter genossen – sehr gut!

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Blog-Event CXLIX – Typisch Schweden (Grönsakbullar mit Rahmsauce und Kartoffel-Steckrübenstampf)

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Blog-Event CXLIX - Typisch Schweden (Einsendeschluss 15. Februar 2019)

Tina von Küchenmomente hätte gerne schwedische Gerichte im Februar-Blogevent in Zorras Kochtopf.

Ich habe so gar keinen Bezug zu Schweden und denke spontan erst mal an ABBA, Pippi Langstrumpf, ein paar Tennisspieler aus den Achtzigern des letzten Jahrhunderts (Björn Borg, Mats Wilander, Stefan Edberg) und Henning Mankell, einen meiner Lieblingsautoren.

Und natürlich an IKEA… und bei Ikea gibt es u. a. Köttbullar, die Fleischklöpschen in Rahmsauce und den unausprechlich süßen Mandelkuchen; beim reinen Gedanken schüttelt es mich da.

Köttbullar wollte ich aber immer schon mal selber machen. Wären da nicht die Unkenrufe bei der Ankündigung des Events gewesen: „Oh, da bin ich ja mal gespannt, wieviele Köttbullarrezepte zusammenkommen.“

Na dann mache ich eben Grönsakbullar, die gibt’s inzwischen auch bei IKEA und die sind vegetarisch.

Das Rezept habe ich hier gefunden und ein bisschen abgeändert. Als Beilage gab es einen Kartoffel-Steckrübenstampf sowie eine leckere Rahmsauce. Die Steckrübe dümplete im Vorrat und tatsächlich ist die laut Wikipedia-Recherche auch in Schwedens Küche unter dem Namen Kålrot bekannt. Glück gehabt!

Man kann übrigens alle Komponenten super vorbereiten. Während die Grönsakbullar im Backofen sind, werden Sauce und Stampf vorsichtig erwärmt und das Cranberrykompott zubereitet.

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Grundrezept: Teriyakisauce

Für mein Rezept zur aktuellen Rettung (Link folgt am 7. Feb. 19) brauchte ich eine Teriyakisauce. Aus verschiedenen Rezepten habe ich mir das folgende zusammengerührt. Im Foto ist bereits das Hähnchengeschnetzelte in die Sauce eingetaucht.

  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Worcestershiresauce (vegan)
  • 3 EL Essig (Reisessig od. Apfelessig)
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 1,5 EL Tomatenmark
  • 1 EL Senf (Dijon)
  • 1 fingernagelgroßes Stück Ingwer, fein gehackt
  • 1 kleinen Knoblauchzehe, fein gehackt

in einem Topf zusammenrühren und erhitzen. Dicklich einkochen lassen und dann weiterverwenden. Hier z. B. für Hühnchen Teriyaki.

Update: Die kulinarische Weltreise ist zurück aus Österreich

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Die Zusammenfassung unserer Reise nach Österreich lest Ihr hier bei Volker mampft.

Hier noch mal als Linksliste:

Im Februar geht es dann nach Kuba.