Archiv für den Monat: Oktober 2021

Secreto vom Ibéricoschwein mit Minzbuttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln

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Wie hier geschrieben, hat sich ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Wir haben endlich das „versteckte Filet“ vom iberischen schwarzen Schwein erworben.

Zubereitet habe ich es mit mit Minze aromatisierten Buttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln, auch unter dem Namen Smashed Potatoes bekannt. Über das Rezept für die Kartoffeln bin ich einmal mehr durch eine Facebook-Werbeanzeige gestolpert, habe die Zutaten aber etwas abgewandelt.

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Kartoffeln:

  • 800 g kleine bis mittlere Bio-Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL zerlassene Butter
  • 1 EL fein gehackte mediterrane Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian)
  • grobes Meersalz zum Bestreuen
  • außerdem: 1 Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie oder eine große Auflaufform

Für die Erbsen:

  • 150 – 200 g TK-Erbsen
  • 1 feingehackte Schalotte
  • 1 TL Butter
  • 1 Handvoll fein gehackte Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • etwas Wasser nach Bedarf

Für das Fleisch:

  • ca. 300 g Secreto
  • 1 Grillpfanne

Zubereitung:

Mit den Kartoffeln beginnen: Hierfür diese gründlich waschen und in der Schale 20 – 30 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen und etwas audampfen lassen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Das Backblech bzw. die Auflaufform mit etwas Olivenöl beträufeln. Kartoffeln gleichmäßig darauf/darin verteilen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel andrücken. Dabei darauf achten, dass die Kartoffeln nur leicht auseinander gedrückt werden, ohne dabei zu zerfallen.

Jede Kartoffeln mit etwas Olivenöl bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die gehackte(n) Knoblauchzehe und Kräuter zur zerlassenen Butter geben. Nach der ersten Backzeit die Kartoffeln mit der Buttermischung bepinseln und weitere 10 – 15 Minuten backen bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig aussehen.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, die Erbsen zubreiten: Schalotte fein würfeln, Minze – bis auf ein paar schöne Blätter als Deko – fein hacken. Butter in einem Topf zerlassen, Schalottenwürfel glasig andünsten, Erbsen und Minze zugeben und erwärmen. Eventuell einen Schuss Wasser angießen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Das Fleisch mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. In der zweiten Backzeit der Kartoffeln die Grillpfanne erhitzen und das Fleisch je Seite ca. 3 – 4 Minuten braten. Dabei schmilzt das Fett und gibt ihm den unvergleichlichen Geschmack und die Zartheit. Gewürzt wird erst bei Tisch mit etwas Meersalz und Pfeffer nach Wunsch.

Produkttest: Fleisch und Geflügel vom Genusshandwerker

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Seit ich vor acht Jahren in Portugal war und dort das faszinierend leckere Secreto do Porco preto probieren durfte, „verzehre“ ich mich quasi danach. Es war einfach in örtlichen Geschäften nicht zu bekommen. Nachdem mir Tommy Hart ein paar Mal die Seite der Genusshandwerker aus Düsseldorf hingewiesen hatte, habe ich inzwischen auch den GöGa überzeugt: Wir haben Secreto und noch einige andere Leckerchen bestellt, damit die relativ hohen Versandkosten entfallen.

Der GöGa war zögerlich wegen der Kühlkette und so weiter, aber da hat er sich wirklich umsonst Sorgen gemacht. Die Verpackung ist aus gepresstem Stroh und kann nachhaltig zum Mulchen von Beeten genutzt werden. Statt Kühlakus lagen der Ware drei Flaschen gefrorenes Mineralwasser in Pfandflaschen bei, die man zurückgeben kann. Die sind zwar auch aus PET, aber durch das Pfandsystem werden sie einem mehr oder weniger nachhaltigen Kreislauf zugeführt und recycelt. Allemal besser als den zwanzigsten Kühlaku wegzuwerfen.

Hier gibt es einen lesenswerten Bericht von Stevan Paul im Taste France-Maganzin über Genusshandwerker Hans Georg Pestka. Zudem ist dem Versandkarton ein Heftchen über Pestkas Partner und deren Art, die Waren zu produzieren, beigelegt (diese Infos findet man auch auf der Webseite).

Ich würde mal sagen, hier kann man mit gutem Gewissen gute tierische Produkte kaufen.

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World Bread Day 2021: Danish Rye Bread – Dansk Rugbrød

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Banner World Bread Day, October 16, 2021

It’s that day of the year again on October 16th: World Bread day.

For the 16th time it’s Zorra who organises the event in her blog Kochtopf.

My participation this year is a bread that I’ve been wanted to bake for some weeks already. It was planned for an event of German-speaking bloggers, called Die kulinarsiche Weltreise (The culinary world trip). The idea is to virtually travel to a different country of the world every month and cook/bake and share typical recipes.

The Danish Rye Bread was planned for the August trip to Denmark but I postponed the baking over and over again until the deadline was over.

That’s why I baked this simple, hearty bread for the World Bread Day finally.

Ingridients for 1 bread (of about 28 slices):

  • 100 g rye sourdough starter
  • (me: some crumbles of fresh yeast, because my sourdough did not rise as expected)
  • 900 g whole grain rye flour
  • 1 tablespoon salt
  • baking tin (28 cm length)
  • 1 teapsoon butter
  • rye flour for dusting

Directions:

Mix sourdough starter with 400 g flour and 400 ml water thoroughly in a bowl. Cover and let sour for about 12 hours – best would be overnight – at room temperature or in a folding proofer at 22 °C), i. e. by Brød & Taylor.

The following day add remaining flour (500 g), 450 ml water (with the fresh yeast if necessary) and 1 tablespoon salt to the sourdough starter. Knead well with kneading hooks of your handmixer or in a kitchen machine for about 10 minutes until the dough has a viscous consistency.

Grease baking tin with the butter. Fill in the dough, smooth the surface, dust with some flour, cover and let rise for 1 hour at room temperature or in the folding proofer as above.

Preheat oven at 250 °C top and bottom heat. Place an ovenproof dish on the oven’s bottom to heat too. Put the bread on the ofenrost at lowest level, pour 150 ml boiling water into the dish and close oven door immediately. Bake bread for 1 hour, while reducing temperature to 200 °C after 5 minutes and removing the dish with water after 15 minutes. Be careful: It is very hot!

At the end of the baking time remove bread from the tin, sit back on the grate and bake for another 15 minutes. Let cool on the grate.


I already parcitipated in some previous World Bread Days:

World Bread Day 2021: Dänisches Roggenbrot – Dansk Rugbrød

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Banner World Bread Day, October 16, 2021

Am 16. Oktober ist es wieder so weit! Es ist World Bread Day, den auch dieses Jahr Zorra vom Kochtopf schon zum 16. Mal organisiert.

Wie das Ganze funktioniert, lest Ihr hier.

Mein Beitrag dieses Jahr ist ein Roggenbrot aus Dänemark. Eigentlich wollte ich dieses Rezept schon für Die kulinarische Weltreise von Volker mampft, die im August in Dänermark Station machte, backen, aber irgendwie schob ich immer weiter hinaus, bis der Abgabetermin vorbei war.

Also besann ich mich auf das Vorhaben und buk das leckere Roggenbrot einfach für den World Bread Day.

Zutaten für ein Brot (ca. 28 Scheiben):

  • 100 g Roggensauerteigansatz
  • (ich: ein paar Krümel Frischhefe, weil mein Sauerteig nicht so fleißig war, wie gehofft)
  • 900 g Vollkorn-Roggenmehl
  • Salz
  • Brotbackform (28 cm lang)
  • 1 TL Butter
  • Vollkorn-Roggenmehl zum Bestäuben

Zubereitung:

Sauerteigansatz mit 400 g Mehl und 400 ml Wasser in einer Rührschüssel gründlich verrühren. Dann abgedeckt ca. 12 Stunden – am besten über Nacht – bei Raumtemperatur (ich: in meiner Brød & Taylor Gärbox bei 22 °C) säuern lassen.

Am nächsten Tag restliches Mehl (500 g), 450 ml Wasser (falls nötig mit der Hefe) und 1 EL Salz zum Sauerteigansatz geben. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts bzw. der Küchenmaschine in ca. 10 Minuten zu einem zähflüssigen Teig verkneten.

Die Form mit Butter einfetten. Den Teig einfüllen, glatt streichen, mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt 1 Stunde bei Raumtemperatur (ich: wie oben in der Gärbox) gehen lassen.

Den Backofen auf 250° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dabei eine ofenfeste Schale auf den Ofenboden stellen und mit aufheizen. Das Brot auf den Ofenrost (unten) stellen, 150 ml kochendes Wasser in die Schale gießen und die Ofentür sofort schließen. Das Brot ca. 1 Sunde backen, dabei nach ca. 5 Minuten die Temperatur auf 200° C reduzieren und nach ca. 15 Minuten die Wasserschale (Vorsicht: Heiß!) herausnehmen.

Nach Ende dieser Backzeit das Brot aus der Form lösen, auf den Rost setzen und in weiteren ca. 15 Minuten fertig backen. Auf dem Rost auskühlen lassen.


In den vergangenen Jahren habe ich ein paar Mal am World Bread Day teilgenommen:

Blog-Event CLXXIX – Leckeres für die Herbstzeit

Miesmuscheln in Tomatensauce auf Linguine

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Blog-Event CLXXIX - Leckeres für die Herbstzeit (Einsendeschluss 15. Oktober 2021)

SeptembeR ist der erste Monat im Herbst mit R. Das heißt nach der inzwischen weitgehend überholten Regel, dass es wieder frische Miesmuscheln gibt. Der Grund für die alte Regel ist folgender: Muscheln ernähren sich unter anderem von Algen. Bestimmte Algenarten hinterlassen jedoch geringe Mengen Gift im Muschelfleisch. In den warmen Sommermonaten kann es im Meer zur Algenblüte kommen.

ABER: Die alte Regel, Muscheln nur in Monaten mit „r“ zu verzehren, hat nur noch bedingt Gültigkeit. Aufgrund durchgängiger Kühlketten, strenger Auflagen und Kontrollen seitens der Behörden ist die Lebensmittelsicherheit weitestgehend gewährleistet.

Trotzdem esse ich in den warmen Monaten eher selten frische Muscheln, sondern dann eher Tiefkühlware.

Deshalb passt mein heutiges Gericht wunderbar zum Blog-Event Leckeres für die Herbstzeit, das Caroline von Linal’s Backhimmel noch bis zum 15. Oktober bei Zorra im Kochtopf ausrichtet.

Ein paar Gerichte mit Miesmuscheln habe ich schon im Blog:

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Die kulinarische Weltreise – Witlofstamppot met ham en kaas (Niederlande)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in den Niederlanden - die besten Rezepte und Gerichte der niederländischen Küche

Im Oktober trifft sich die Reisegruppe der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft als Reiseleiter bei unseren nordwestlichen Nachbarn. Es geht in die Niederlande.

Als wir noch in Bonn gewohnt haben, haben wir des öfteren mal einen Sonntagsausflug nach Maastricht gemacht. Es war ja „nur“ eine Fahrt von ca. eineinhalb Stunden. Vom Kaff fährt man fast eine Stunde länger, so dass wir von so einer weiten Fahrt nun eher Abstand nehmen.

Wir haben einmal auch ein ganzes Wochenende rund um unseren Hochzeitstag dort verbracht. Mir gefällt Maastricht sehr gut und vielleicht kommen wir mal wieder hin.

Auch in Enschede, Heerlen, Venlo und Sluis waren wir schon. Das Essen hat uns allerdings meistens nicht so begeistert.

Das heutige Gericht gibt es ganz ähnlich auch bei uns in Westfalen und im Rheinland: eine Mischung aus Kartoffeln und Gemüse, z. B. mit Möhre, Steckrübe oder Endiviensalat. Diese Zubereitung heißt bei uns in Westfalen „durcheinander“, im Rheinland „untereinander“ und in den Niederlanden also Stamppot, was so viel wie Stampftopf heißt.

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Update: Die kulinarisch Weltreise – Ecuador

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Die Zusammenfassung bei Volker mampft ist online.

Hier geht’s zum „Schnelldurchlauf“:

Blog-Event CLXXIX – Leckeres für die Herbstzeit

Fruchtig-herzhafte Kürbissuppe mit Garnelen

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Blog-Event CLXXIX - Leckeres für die Herbstzeit (Einsendeschluss 15. Oktober 2021)

Noch bis zum 15. Oktober richtet Caroline von Linal’s Backhimmel das herbstliche Blog-Event bei Zorra im Kochtopf aus.

Heute ist nicht nur Tag der Deutschen Einheit (Hilfe! Man hat uns einen freien Tag gestohlen!), sondern auch Erntedankfest.

Früher, als ich noch zur Kirche ging, war das immer ein wunderschönes Ereignis. Der Altar war mit Getreidegarben, Feldfrüchten und Obst reich geschmückt und dem lieben Gott wurde für die reiche Ernte gedankt.

Heute denkt man oft nicht mal mehr an die irdischen Produzenten, denn es liegt alles sauber und ordentlich – im schlimmsten Fall in Plastik verpackt – im Supermarkt.

Um so schöner, dass Caroline sich dieses Event ausgedacht hat.

Ich mag ja die Fülle an erntefrischen heimischen Gemüsen und Obstsorten, die in der Zwischenzeit von Sommer zu Winter besonders reichhaltig ist, denn die letzten sommerlichen Erträge kommen genauso in die Geschäfte und auf die Märkte wie die ersten Wintergemüse wie Kohl und ähnliches.

Besonders der Kürbis ist für mich ein absolutes Herbstgemüse, deshalb wird mindestens einmal in der Saison ein Hokkaido „geschlachtet“.

Heute möchte ich Euch eine leckere, cremige Kürbissuppe als Resteverwertung vorstellen.

Kürbissuppe mit Möhren- und Apfelstückchen, gerösteten Kürbiskernen, Garnele und Toastcroûton
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Produkttest: Die Kartoffeldönerbratwurst

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Im September gab es auf Vox eine Sendung mit dem Namen Die leckerste Idee Deutschlands. Ähnlich wie bei dem auf demselben Sender laufende Format Die Höhe der Löwen haben dort Startups ihre Food-Ideen vorgestellt. Aus jeweils zwei „Duellanten“ in vier Kategorien steht am Ende ein Sieger fest, dessen Idee bei den REWE-Märkten in Deutschland in die Regale kommt.

Gewonnen hat Hani Alhay mit seiner Kartoffeldönerbratwurst, die beim nächsten Wocheneinkauf unbdingt in den Einkaufswagen wollte.

  • Im Bild links ist die Verpackung zu sehen. Vier Bratwürste kosten 4,99 €.
  • Die Innenansicht im Rohzustand (2. v. l.) ist zumindest „interessant“ anzuschauen. Man sieht deutlich die Kartoffelstücke und Kräuter. Der Geschmack ist schön würzig.
  • Serviert habe ich die Bratwurst mit Krautsalat und Tzatziki.
  • Im fertig gebratenen Zustand ist die Wurst dann schön knusprig und geschmacklich auch sehr lecker. Allerdings müssen wir die Kartoffeldönerbratwurst jetzt nicht jede Woche auf dem Teller haben.

Wir sind Titanen

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Nein, uns ist nicht Irgendetwas zu Kopf gestiegen.

Der Göga und ich waren am 21. August 23 Jahre verheiratet und diesen Tag nennt man nun mal Titanhochzeit:

Die Titanhochzeit feiert Ihr am 23. Hochzeitstag. Das Metall Titan kennen die Menschen noch nicht sehr lange, es wurde erst im späten 18. Jahrhundert entdeckt. Reines, weiß-metallisch glänzendes Titan ist nicht ganz billig (aber günstiger als Silber), denn diese Reinheit muss erst chemisch hergestellt werden – in der Natur kommt das Metall nur an andere Stoffe gebunden vor. Als Titanen bezeichneten die alten Griechen auch ihre Götter, und einen gottgleichen Status hat Titan als Industriemetall. Es ist sehr hart sowie korrosions- und temperaturbeständig bei geringem Gewicht, weshalb es unter anderem gern für Schiffspropeller verwendet wird. Auch der Rahmen von hochwertigen Fahrrädern besteht oft aus Titan, ebenso leichte Eisschrauben für das Bergsteigen und Zahnimplantate. Die Schmuckindustrie verwendet das Metall natürlich auch.Bedeutung der TitanhochzeitAus den genannten wirklich bemerkenswerten Eigenschaften des Metalls Titan ließe sich nun kurzerhand ableiten, dass der 23. Hochzeitstag von daher seinen Namen erhielt, doch ein Bezug zur griechischen Götterwelt erscheint ebenso wahrscheinlich. Vielleicht wurde auch die Bezeichnung des Metalls Titan unter Zuhilfenahme der griechischen Mythologie erfunden. All das würde aber auch gut zu einer Ehe passen, die nach 23 Jahren immer noch hält und vielleicht in den Augen der Allgemeinheit einen göttlichen Status beanspruchen darf. Viele Paare kennen den Begriff für diesen Hochzeitstag nicht, sie denken eher an die bevorstehende Silberhochzeit und feiern das 23. Jubiläum daher in kleinem Kreis oder gleich ganz und gar zu zweit. Doch natürlich dürfen Paare, die sich lieben wie die Titanen und unverbrüchlich zusammenhalten wie das Metall Titan, auch eine große Feier zelebrieren. Dabei bietet sich eine Dekoration mit silberfarbenen bzw. metallisch-glänzenden Elementen (Kerzenständern) an.

[aus dem Internet]

Der Tag begann mit einer blumigen Überraschung:

Der Göga hatte bei einem bekannten Blumenlieferanten diesen wunderschönen Strauß bestellt.

Für abends hatte er außerdem einen Tisch bestellt. Die Auswahl an wirklich guten Restaurants ist im Kaff eher begrenzt, aber es gibt einen Lichtblick im Einerlei aus deutscher Wirtshausküche, Pizza-Pasta-Italienern und Gyros- oder Dönerbuden:

Das Restaurant Goldarm, das sich in einem schönen Fachwerkgebäude befindet, welches bereits seit 1557 verschiedenste Gaststätten beherbergt. In meiner Jugend war ein „Jugoslawe“ in den Räumlichkeiten, später lange eine Pizzeria und nun eine gehobene Gastronomie mit wechselnden Speisekarten.

Das Essen war ganz hervorragend und der Service von Julia unaufgeregt aufmerksam und freundlich.

Die sehr schöne, gemütliche Inneneinrichtung; coronabedingt fehlen einige Tische und Plätze

Wir warten gespannt auf unsere bestellten Speisen:

Wie man es in einem guten Restaurant erwarten kann, gab es ein Amuse Gueule in Form von

Kartoffelsalat mit Pesto und hausgebeiztem Lachs.

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