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Nachgebacken: Fitness-Weizenvollkornbrot mit Möhren und Kernen

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Eine neue Brotsorte hat Einzug in meine kleine heimische Backstube gehalten. Das Fitness-Weizenvollkornbrot von Sigrid oder der Madam Rote Rübe ist geschmacklich und in der Herstellung ein absoluter Volltreffer. Man kann sich die Zeit wunderbar einteilen und das Brot entweder in einem Rutsch innerhalb von ca. 6 Stunden fertig backen oder den Teig problemlos über Nacht im Kühlschrank lassen und am nächsten Tag backen.

Von der Krume über die Kruste, den Geschmack, das Mundgefühl – hier stimmt alles!

Ich habe die Zutatenmenge halbiert und bin folgendermaßen vorgegangen…

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Hilfe! Es lebt! – Ein Küchenanekdötchen

Da will man am Mittwochmorgen, den 25. Januar nichtsahnend den Sauerteig umrühren und was ist?

Er hat seine Fesseln – ähm, den Deckel seines Glases gesprengt und liegt schon zu einem Teil im Kühlschrank, der Schelm.

Als ich dann den Deckel abschraubte, explodierte mir der Inhalt quasi entgegen. Spülbecken, Kaffeemaschine, Hagen von Tronje – alle bekamen ihr Fett weg.

Nachdem ich erst mal den ganzen Mist weggeputzt hatte, durfte Hermann – so nannten wir früher jedenfalls mal diese Art von Sauerteig, der auch gerne an liebe Freundinnen oder Kolleginnen weiter verschenkt wurde – in ein Gurkenglas umziehen. Dabei habe ich ihn gleich noch mal mit 50 g Roggenmehl und 50 ml Wasser gefüttert und das Glas ordentlich beschriftet:

Wenn er mir bei dem großen Glas noch mal entgegen kommt:

Who you gonna call? Ghoooost Busters!

Sauerteigbrot mit selbst „gezüchtetem“ Sauerteig

Mit Sauerteig habe ich ja schon öfter gebacken, vor allem mein bis dato absolutes Lieblingsbrot, das ich immer mal wieder abgewandelt habe. Der Sauerteig kam aus dem Tütchen; ich habe ihn auch schon weitergefüttert, aber so komplett von Anfang an angesetzt und dann auch noch damit gebacken, hatte ich noch nie.

Zufällig habe ich im Blog der Giftigeblonde ein Brotrezept mit Anleitung für den Sauerteig gefunden und habe ich mich todesmutig ans Werk gemacht.

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Möhren-Walnussbrot

Vergangenen Freitag habe ich endlich mal wieder Brot gebacken, nachdem ich ja so lange krank danieder lag.

Als Grundrezept habe ich wieder das bewährte Sauerteigbrotrezept genommen. Inzwischen nehme ich übrigens Ahornsirup statt Zucker, und ich habe mir angewöhnt, das Brot vor dem Backen mit Wasser zu bestreichen. So wird die Kruste schön knusprig.

brot_moehren_01Wie immer hatte ich beim Teigkneten Hilfe von meiner Brunhild, aber dieses Mal hat sie mir auch 3 Möhren durchgeraspelt wie nix. Dazu kamen noch ein paar Walnusskerne (Reste aus der Weihnachtsbäckerei), die ich allerdings fix mit dem großen Küchenmesser durchgehackt habe.

Nach dem ersten Gehen im Backofen (30 Min. bei 50 °C Umluft) habe ich so viel Möhren und gehackte Walnusskerne untergeknetet. Es blieb ein Rest übrig, den ich natürlich später noch weiter verwendet habe.

 

brot_moehren_02

Das zweite Gehen (20 Min. bei 50 °C) im Backofen fand dann im runden Gärkörbchen statt. Schon beim ersten Gehen war der Teig ordentlich hoch gegangen, nach dem zweiten Gehen war der Teigling geradezu monströs.

Allerdings ist er im Ofen ein wenig in die Breite gegangen und damit wieder etwas platter geworden.

Das Ergebnis konnte sich wieder einmal sehen und auch schmecken lassen:

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Da ich etwas zu viele Möhrenraspel und Walnusskerne für den Teig hatte, habe ich uns abends einen leckeren Möhrensalat gemacht.

Sauerteigbrot und Weizenbrötchen die Zweiten

Es schadet ja durchaus nicht, grundsätzlich gelungene Rezepte zu wiederholen und dabei vielleicht noch einen Ticken zu verbessern oder auch nur abzuändern.

So machte ich es mit dem Sauerteigbrot, das ich dieses Mal in der Kastenform gebacken hatte. Statt der gemischten Kerne habe ich nur Kürbiskerne unter den Teig gemischt und auf 3 TL Salz erhöht. Wenn ich jetzt auch noch einen Tipp bekomme, wie ich die Kürbiskerne oben auf das Brot „geklebt“ bekomme, so dass sie nicht schon während des Herausholens aus der Kastenform sowie des Schneidens vom Brot purzeln, könnte ich mich wirklich dem perfekten Brot nähern. Immerhin hatte ich so ein paar frisch geröstete Kürbiskerne zur Hand.

sauerteigbrot_kastenform

kastenbrot_schnitte


Und auch den Weizenbrötchen habe ich eine neue Chance gegeben. Gestern Abend habe ich Brunhild schnell den Teig kneten lassen und über Nacht im Kühlschrank ist er bombig aufgegangen.

Ich konnte schöne Brötchen formen, die aber im Ofen noch mal so aufgegangen sind, dass ich sie statt 25 Minuten 35 Minuten backen musste. Sie sehen besser aus als letzte Woche, sind schön knusprig, auch hier hatte ich die Salzmenge noch mal erhöht und die Krume ist ganz locker.

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Aber knapp 170 g pro Brötchen ist schon ganz schön üppig, also:

Auf zum dritten Versuch!

 

Brot backen

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Früher habe ich oft Brot gebacken, zunächst „per Hand“, später hatten wir dann einen Brotbackautomaten. Abends alles rein, programmieren und morgens gab es frisches Brot.

Ich hatte mir schon länger vorgenommen, wieder selber zu backen, aber welches Rezept nehmen? Beim Einkaufen wurde ich dann auf Brotbackmischungen für Seitenbacher Landbrot aufmerksam. Darin enthalten sind eine abgestimmte Mehlmischung für ein Brot von ca. 1300 kg Brot sowie je zwei Tütchen Hefe und Sauerteig.

Das ist ja fast wie komplett selber backen. Das erste Brot gelang schon ganz gut, allerdings nur aus der Hälfte der Zutaten. Gestern verarbeitete ich dann die zweite Hälfte (alle Zutaten zimmerwarm):

225 ml handwarmes Wasser in eine angewärmte Rührschüssel geben. 1 Tütchen Hefe mit 1 TL Zucker oder Honig verrühren und einige Minuten gegen lassen, bis die Hefe anfängt zu schäumen. 1 Beutel Sauerteig vor dem Aufschneiden etwas durchkneten, danach den Inhalt zur Hefelösung geben und kurz verrühren.

Mit dem Knethaken, der Küchenmaschine oder den Händen die Hälfte der Mehlmischung einkneten, bis es einen gleichmäßig geschmeidigen Teig gibt.

Die Rührschüssel mit einem feuchten Tuch abdecken und 10 – 20 Minuten an einen warmen Ort stellen. Ich habe sie bei 50 °C Ober-/Unterhitze in den Backofen gestellt.

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Der Teig nach dem ersten Gehen.

Eine Kastenform gut ausfetten. Ich habe eine Silikonform, die muss man nur mit etwas Wasser durchspülen.

Den Teig nochmals kurz durchkneten und in die Kastenform füllen (halbvoll).

Wiederum abdecken und an einem warmen Ort (ich wieder Backofen) ca. 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Teigvolumen fast verdoppelt hat.

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Teig nach dem zweiten Gehen in der Form.

Inzwischen Ofen auf 220 °C vorheizen. Für eine besonders knusprige Kruste eine flache Schlae mit heißem Wasser den Ofen stellen und auch während des Backvorgangs im Ofen lassen.

Auf unterer Schiene 10 Minuten bei 220 °C Umluft backen, dann auf 170 °C zurückschalten und weitere 50 Minuten backen.

Brot aus der Form nehmen, kräftig mit Wasser bestreichen und bei abgeschaltetem Elektroherd noch mal 10 Minuten nachbacken.

Brot auf einem  Gitter auskühlen lassen.

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Das fertige Brot, ich hatte noch ein paar Sonnenblumenkerne vor dem Backen oben auf gestreut.

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Das Brot aufgeschnitten und …

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… nur mit Butter und kretischem Kräutersalz einfach ein Genuss.