Archiv der Kategorie: Irrungen und Wirrungen

Nachgebacken: Bayrisches Klosterbrot mit Bier

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Kürzlich waren wir mit Sylvia von Brotwein im Rahmen ihres neuen Blogevents Deutsche Küche in Bayern. Einer ihrer Beiträge war das Bayrische Klosterbrot. Das sah nicht nur superlecker aus, es las sich auch halbwegs nachvoll-, sprich: -backbar.

Gestern Abend machte ich mich ans Werk, um gleich festzustellen, dass in meinem Roggenmehl 1150 das pure Leben tobte – und leider nicht nur da. Was jetzt? Doch kein Brot backen?

Nö, ich mahlte fix die benötigte Menge Roggen zu einem Roggenvollkornmehl und ging dann nach Rezept vor, nahm aber vorsichtshalber nur die halbe Rezeptmenge. Das ergab letzten Endes ein Brot von ca. 545 g. Und zwar ein so leckeres Brot, dass die Wiederholung sicher nicht lange auf sich warten lassen wird.

Zutaten Sauerteig:
  • 150 g Roggenvollkornmehl
  • 150 g Wasser
  • 20 g Roggenanstellgut (Eigentlich wäre die Hälfte des Originalrezepts 17,5 g gewesen, aber ich handelte frei nach dem Motto „Viel hilft viel“.)

Alles verrühren und abgedeckt (über Nacht) 12 – 14 Stunden reifen lassen.

Der Roggenvollkornsauerteig am Backtag
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Fladenbrot für Pfanne oder Grill

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Es sollte mal wieder Falafel – dieses Mal aus der Heißluftfritteuse – geben. Dazu hab ich einen Minz-Knoblauchjoghurt und einen bunten Salat gemacht.

Als Beilage wurde ein Fladenbrot gewünscht. Nach einigem Durchsuchen einschlägiger Koch- und Backbücher wurde ich im Buch Auf die Hand von Stevan Paul fündig.

Es sollte ein griechisches Fladenbrot werden, das in der Pfanne gebacken bzw. gebraten wird. Naja, in die Pfanne und dann noch mal zum Fertigbacken in den Backofen kam es und es war auch sehr lecker, aber ich glaube, der Teig war bei mir doch geringfügig anders als im Original gedacht.

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Blog-Event: Erdäpfelliebe – Dehydriertes Kartoffelpüree

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blogeventerdäpfelliebe

Bei Sina von Giftigeblonde und Christina von The Apricotlady gibt es ein gemeinsames Blogevent zum Thema Erdäpfel- oder auch Kartoffelliebe.

Auf den allerletzten Drücker komme ich mit einem kleinen Versuch, aus übrig gebliebenem Kartoffelpüree den einschlägigen Herstellern von Kartoffelpüreeflocken Konkurrenz zu machen.

Und das ist auch gelungen!

Kartoffelpüree mit frischer Petersilie aus selbst gemachten Flocken

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Käse-Speck-Olivenbrot reloaded

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Ihr erinnert Euch an das Synchronbacken im Juni? Ich habe mal wieder ganz tief rein gegriffen und ein weiteres misslungenes Brot produziert.

Da mir die Teigmenge damals zu viel war, hatte ich eine Hälfte eingefroren. Zum Glück! Meine Idee war zwar, den Teig einfach vom Tiefkühler in den Backofen zu verfrachten, aber das habe ich mir dann doch verkniffen.

Statt dessen habe ich den Teig ganz langsam über Nacht in der warmen Küche auftauen lassen. Ich meine, dabei sei er auch noch mal aufgegangen. Abends habe ich dann zwei Fladen geformt, diese 45 Minuten bei 50 °C Umluft ein weiteres Mal aufgehen lassen. Dann habe ich die Fladen wie im Rezept angegeben (Bei 250 °C Ober-/Unterhitze 10 Minuten mit Dampf backen. Dann 40 Minuten zu Ende backen.) gebacken.

Und siehe da: Wir konnten wunderbares Käse-Speck-Olivenbrot zur kleinen Mezze-Tafel genießen:

Synchronbacken #37: Käse-Speck-Olivenbrot

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#synchronbacken Juni 2019

Zorra vom Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen rufen mal wieder zum Synchronbacken (Ankündigung bei Zorra mit Links auf Sandra), und ich traue mich auch mal wieder mitzumachen. So oft war ich noch nicht dabei und in 90 % der Fälle war mein Ergebnis eher deprimierend (siehe Liste am Ende des Artikels).

Nachgebacken wird das o. g. Brot vom Plötzblog, das sich für mich erstmal „machbar“ las. Immerhin standen ja Zorra, Sandra und einige andere erfahrene BrotbäckerInnen mit Rat und Tipps zur Seite.

Wie immer starteten samstags die Vorbereitungen und sonntags wurde gebacken.

Ich habe das Originalrezept kopiert und meine minimalen Änderungen/Abweichungen wie immer kursiv dazu geschrieben. Außerdem habe ich letztendlich den Teig halbiert und nur eine Hälfte als Beilage zu unserem Abendessen gebacken und die andere Hälfte eingefroren.

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Nachgebacken: Kartoffel-Vollkorn-Topfbrot mit Haferflocken

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Sigrid, die Madam Rote Rübe, hat wieder ein wundervolles Brot vorgestellt, das ich unbedingt nachbacken wollte. Es ist köstlich geworden, auch wenn ich einmal mehr mit ein paar Irrungen und Wirrungen zu kämpfen hatte. Meine Anmerkungen und Änderungen habe ich in Kursivschrift vermerkt.

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Fussili mit dem Röhrennudelaufsatz der KitchenAid

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Zum Geburtstag hatte ich ja den Röhrennudelaufsatz zu meiner Brunhild bekommen und auch schon Rigatoni ausprobiert. Sie blieben ja nicht so schön rund, wie man es von der getrockneten Variante aus der Packung kennt. Geschmeckt haben sie natürlich trotzdem.

Nun sollte auch einmal der Vorsatz für Fussili ausprobiert werden. Ich hatte mein – eigentlich – bewährtes Pastarezept zubereitet, aber so richtig schön gedrehte Fussili kamen nicht aus der Maschine. Auch diese haben natürlich mit der Champignonrahmsauce sehr gut geschmeckt, aber die Form machte mich nicht zufrieden. Ich bekam den Tipp, der Teig dürfe kein Öl enthalten und müsse sehr trocken, fast bröselig sein und so startete ich einige Wochen später einen neuen Versuch (Link folgt).

 

 

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Irrungen und Wirrungen: Kno-knead Dinkelvollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

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Das niederschmetternde Ergebnis des nachgebackenen Brotes von Madam Rote Rübe sah so aus.Brot

Es klebte im Topf und ließ sich nur auf relativ brutale Art und Weise herausbefördern.

Da ich sofort wusste, wo der Fehler lag – Ich hatte vergessen, den Topf zu mehlen! – und das Brot supergut geschmeckt hat, habe ich eine Woche später noch einmal ein Brot gebacken, den Topf gemehlt und ein superschönes Ergebnis bekommen.

Zunächst mal zum Rezept…

 

 

 

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Nachgebacken: Nussiges Zucchini-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

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Auf der Suche nach Verwendungsmöglichkeiten für meine Zucchini stieß ich auf dieses Rezept von Sigrid aka Madam Rote Rübe.

Ich hatte alle Zutaten zu Hause, sogar eingefrorene Frischhefe, die ich zum Auftauen in den Kühlschrank legte, so dass ich frisch zu Werke ging gehen wollte.

Dass Hefe beim Auftauen den Aggregatzustand „flüssig“ annimmt, war mir nicht bewusst und so war das Papier quasi leer und die verflüssigte Hefe klebte auf dem Joghurtdeckel. Aber nicht nur das: die komplette Glasplatte war mit Hefeschmier verklebt.

Also war erst einmal putzen angesagt.

Als Alternative griff ich zu Lievito Madre (LM) und Trockenhefe, was zum Glück wunderbar funktioniert hat.

 

 

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Die kulinarische Weltreise: Pemmicam (USA)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Ein drittes Rezept habe ich noch von meiner virtuellen Rundreise durch die USA mitgebracht. Nach dem Succotash, einem nachempfundenen Rezept der Ureinwohner und einem New York Cheesecake nach Cynthia Barcomi, bringe ich noch ein Rezept der Ureinwohner mit:

Es gibt sozusagen indianische Müesliriegel, die ich zum besseren Aufbewahren in Kraftkugeln verwandelte. Doch dazu später mehr.

Das Rezept für Pemmican habe ich wiederum auf der Seite USA kulinarisch gefunden. Hier heißt es, dass die Pemmican gerne zur Jagd mitgenommen wurde und ursprünglich auch noch Schmalz und Trockenfleisch enthielt. Diese zwei Zutaten kommen im Rezept nicht vor, welches ich noch mal etwas abgewandelt habe:

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