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Blog-Event CCXXXIII – So isst Italien zum 22. Blog-Geburtstag!

Pasta con crema di zucchini e burrata – Pasta mit Zucchini-Burrata-Creme

Blog-Event CCXXXIII - So isst Italien (Einsendeschluss 15. September 2026)

Mein zweiter Beitrag nach der Pasta mit Dosenfisch in Tomatensauce zu Zorras Geburtstagsfete im Kochtopf ist ein lecker-leichtes Gericht aus Apulien mit wenigen aromatischen Zutaten:

Pasta umschmeicheln sich mit einer cremigen Sauce aus gebratenen, mit Burrata gemixten Zucchini. Dazu kommen Basilikum und Minze, Salz, Pfeffer und serviert wird das ganze mit frisch gehobeltem Parmesan.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Pasta nach Wahl
  • ca. 250 g Zucchini
  • ca. 125 g Burrata (Zimmertemperatur)
  • Olivenöl zum Braten
  • 2 – 4 Blätter frisches Basilikum (+ optional mehr zum Servieren)
  • 2 – 4 Blätter friche Minze
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Abrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone (ich: Limette)
  • ca. 20 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben oder gehobelt

Zubereitung:

Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne im Olivenöl leicht anbraten. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10 – 12 Minuten garen, abei gelegentlich umrühren.

Die Hälfte der Zucchini mit der Hälfte der Burrata und den Kräutern in einen Mixbecher geben und zu einer glatten Creme verrühren, zurück in die Pfanne geben, mit Salz frisch gemahlenem Pfeffer und Limettenschale und -saft abschmecken und mischen.

In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen, etwas vom Kochwasser aufheben.

Die gekochte Pasta mit 1 – 2 Esslöffeln Kochwasser in die Pfanne geben und gut vermengen. Nach Wunsch Zitronen-/Limettenschale hineinreiben.

Auf Teller geben, mit der restlichen Burrata und etwas Parmesan anrichten und servieren.

Die kulinarische Weltreise: Chipas – Käsesnack aus Paraguay

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Die Bezeichnung „Käsesnack“ ist nur bedingt richtig, da Chipas eigentlich eine Art Käsebrötchen aus Maniokmehl bzw. Tapiokastärke sind. Ich wollte bei der Zubereitung kleine Häufchen auf die Silikon-Cookies-Trays setzen, mein GöGa, der wie immer geholfen hat, hat sie wohlmeinend platt gedrückt, so dass wir nun in Wahrheit Käsecookies haben. Schmecken tun sie aber trotzdem fantastisch und eignen sich in der jetzigen Form hervorragend als Chips-Ersatz vorm TV.

In Paraguay, unserem kulinarischen Weltreiseziel im August (mein erstes Gericht war übrigens ein Guiso de Gallina), sind die Chipas so beliebt, dass ihnen sogar ein Tag im Jahr, der Día de las Chipas, jeweils am zweiten Freitag im August gewidmet ist.

In dem Rezept, das ich auf der Seite Nationalgerichtrezepte gefunden hat, wird Yuca-Mehl (= Maniokmehl) verwendet, das man natürlich im herkömmlichen Supermarkt nicht bekommt. Der GöGa ist also extra in einen Asialaden gegangen und kam mit Tapiokastärke zurück. Nun wird diese Stärke zwar aus der Maniokwurzel gewonnen, ist aber nicht dasselbe mit Maniokmehl.

Exkurs via Biofabrik:

Cassavamehl wird aus der gesamten, blanchierten Wurzel der Maniokpflanze gewonnen. Es unterscheidet sich deutlich in seiner Zusammensetzung von Tapiokamehl. Die getrocknete und fein vermahlene Wurzel ergibt ein Mehl mit feiner Textur, das sich hervorragend als glutenfreie, vegane Alternative zu Weizenmehl eignet. Da Cassavamehl aus der ganzen Wurzel gewonnen wird, enthält es natürliche Ballaststoffe, die es besonders vielseitig für eine ausgewogene Ernährung machen. In der Küche wird es geschätzt, da es die Textur von Teigen und Backwaren verbessert und Rezepten eine milde, angenehm nussige Note verleiht.
Dank seiner hellen Farbe und seines neutralen Geschmacks verändert es weder die Farbe noch das Aroma von Speisen beim Kochen oder Backen. Aufgrund seiner feinen Konsistenz kann es zudem als Bindemittel oder zum Andicken von Speisen verwendet werden. Mit seinen vielseitigen Einsatzmöglichkeiten ist Cassavamehl eine praktische Zutat für moderne, pflanzenbasierte und glutenfreie Rezepte und lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren.

Tapiokamehl, auch bekannt als Tapiokastärke, wird in einem speziellen Verfahren gewonnen. Dabei wird die Maniokwurzel gerieben, gewaschen und ausgepresst. Dabei entsteht eine stärkehaltige Flüssigkeit, aus der nach dem Verdampfen des Wassers ein feines, weißes Pulver zurückbleibt. Im Unterschied zu Cassavamehl ist Tapiokastärke geschmacksneutral. Dadurch eignet sie sich ideal, wenn der ursprüngliche Geschmack eines Rezepts unverändert bleiben soll. In der Küche wird sie besonders häufig als Bindemittel oder zum Andicken von Suppen, Saucen und Desserts verwendet.
Sie zeichnet sich durch einen geringen Fett-, Zucker- und Salzgehalt aus und wird daher vielseitig eingesetzt. Aus ihr werden auch die bekannten Tapiokaperlen hergestellt. Diese können eingefärbt und gesüßt werden und sorgen vor allem in gesüßten Tees für den typischen „Bubble“-Effekt. Ebenso finden sie Verwendung in Tapiokapudding und anderen süßen Nachspeisen. Darüber hinaus ist Tapiokastärke eine beliebte Zutat bei der Herstellung glutenfreier Produkte, darunter verschiedene Backwaren und Brotalternativen.

Nun war ich ersteinmal etwas ratlos, zumal die Verkäuferin im Asialaden meinem GöGa steif und fest versichert hatte Tapiokastärke sei dasselbe wie Maniokmehl.

Da in anderen Rezepten im Netz, u. a. bei Jenny von Jenny is baking für Chipas auch Tapiokastärke verwendet wird und das Ergebnis bei ihr wirklich gut aussieht, haben der GöGa und ich uns frohgemut ans Werk gemacht:

Zutaten (16 Stück oder mehr oder weniger, je nach Form):

  • 200 g Yuca-Mehl (ich: Tapiokastärke)
  • 100 g geriebener Käse (z.B. Parmesan)
  • 2 Eier
  • 50 ml Milch (ich: Mineralwasser, da wir selten Milch im Haus haben)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 Teelöffel Backpulver

Zubereitung:

Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, deshalb Käse und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Parmesan in die Backschüssel reiben, die restlichen trockenen Zutaten zugeben und gut mischen. Eier zugeben und anfangen den Teig in der Küchenmaschine (mit dem Handmixer) zu rühren – am besten mit Knethaken. So lange nach und nach Wasser bzw. Milch zugeben, bis der Teig eine glatte, gleichmäßige Konsistenz hat.

Entweder den Teig zu kleinen Bällchen formen und auf ein mit Silikonbackmatte (Backpapier) ausgelegtes Blech geben oder – wie wir – in die Cookies Trays drücken.

20 – 25 Minuten – je nach Dicke des Gebäcks und Funktion des Backofens backen. Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Geschmacklich sind die Chipas super, schön käsig und herzhaft. Da wir noch 200 g Tapiokastärke übrig haben, werden wir dieses Rezept wohl noch einmal nachbacken, dann aber tatsächlich kleine Brötchen formen.

Wie immer sammele ich hier die Rezepte meiner Mitreisenden:

One-Pot-Pasta mit Tomate & Speck

Es folgt das zweite Rezept, das wir aus Steffen Hensslers Kochbuch „Hensslers Schnelle Nummer – Morgens|Mittags|Abends“ nachgekocht haben.

Wie schon beim Kartoffelstampf hat auch hier die angegebene Portionsmenge 2 Portionen locker für zwei Mahlzeiten à 2 Portionen gereicht.

Leider waren die Nudeln nach dem Aufwärmen am zweiten Tag etwas sehr matschig, so dass ich auch hier das Rezept halbieren würde. Ansonsten war auch dieses Pastagericht in seiner Einfachheit sehr aromatisch und – wie der Buchtitel verspricht – schnell gemacht.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 Scheiben Bacon
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 Muschelnudeln
  • 1 Dose Tomaten à 400 g
  • 4 Stiele Basilikum
  • 40 g Parmesan am Stück
  • 4 EL Olivenöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und hacken.
Olivenöl in einem (Schmor-)Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten.

Bacon in feine Streifen schneiden, mit Tomatenmark in den Topf geben und ca. 2 Minuten rösten.
Nudeln zugeben, salzen, dann Tomaten und 300 ml Wasser angießen. Tomaten, wenn nötig, etwas mit einem Löffel zerkleinern, gut umrühren, aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 12 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch einmal umrühren.

In der Zwischenzeit Basilikumblätter von den Stielen zupfen und grob schneiden.

Deckel vom Topf nehmen, Pasta mit der Sauce gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Teller geben, Basilikum darüber streuen und Parmesan darüber reiben.

Nachgekocht: Rotolo mit Kürbis und Spinat

Es gibt wieder ein leckeres Rezept von Jamie Oliver, das ich nachgekocht habe. Er hatte es in einer seiner zahlreichen Kochsendungen gezeigt, und es hörte sich sehr lecker an.

Rotolo ist eine Mischung zwischen Lasagne und Cannelloni; die Füllung war sehr lecker, aber die Zubereitung etwas tricky, so dass ich vermutlich das nächste Mal doch wieder eine herkömmliche Lasagna schichten würde.

Eigentlich sollten die Nudelrollen aufrecht stehen, einige sind mir aber – wie Ihr auf dem Foto sehen könnt – umgekippt. Geschmeckt hat das Gericht natürlich trotzdem!

Zutaten für 4 – 6 Portionen:

  • 1 Butternusskürbis von ca. 1,2 kg (ich: Hokkaidokürbis)
  • 1 rote Zwiebel
  • Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 500 g TK-Spinat
  • frische Muskatnuss, Salz, Pfeffer
  • 4 Knoblauchzehen
  • 700 ml Passata (ich: 400 ml + etwas Wasser)
  • 6 frische Pastaplatten von ca. 15 x 20 cm
  • 50 g zerbröselter Feta (ich brauchte etwas mehr)
  • 20 g geriebener Parmesan

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Den ganzen Butternusskürbis auf einem Rost ca. 1,5 Stunden weich backen.

Ich habe den Hokkaido in Spalten geschnitten und ca. 30 Minuten auf dem Backblech gegart, bis er sehr weich war.

In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und grob hacken. In einem Schuss Öl zusammen mit Thymian und einer Prise Salz und Pfeffer auf Mittelhitze 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren weich dünsten.

TK-Spinat einrühren, abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Vom Herd nehmen.

Butternusskürbis halbieren, Kerne und Schale entfernen und mit einer Gabel zerdrücken.

Beim Hokkaido habe ich ebenfalls die Kerne entfernt, die Schale aber dran gelassen und alles kräftig mit einem Kartoffelstampfer bearbeitet.

Spinat und Kürbispüree getrennt voneinander mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und in einer ofenfesten Pfanne in etwas Öl einige Minuten goldbraun braten.

Passata zugeben, das Glas mit etwas Wasser ausspülen und ebenfalls zugeben. Mit Salz und Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zucker, um die Tomatensäure auszugleichen, abschmecken. Zum Kochen bringen und 3 Minuten köcheln lassen.

Nudelplatten auf der Arbeitsfläche auslegen, so dass jeweils die breiten Seiten in Körperrichtung zeigen. Damit die Nudelplatten nicht zu schnell austrocknen, diese mit reichlich Wasser bepinseln. Jeweils mit dem Kürbispüree, dann mit dem Spinat einstreichen und den Feta darüber bröseln. Von der Längsseite aufrollen und in 4 gleichgroße Stücke schneiden. Nebeneinander in die Tomatensauce stellen und mit Parmesan bestreuen.

Auf der unteren Backofenschiende 35 – 40 Minuten backen, bis die Oberfläche knusprig ist.

Leider sind mit die Platten beim Aufrollen trotzdem teilweise zerbrochen, so dass ich sie nicht ganz gleichmäßig schneiden konnte. Auch sind mir ein paar Rollen beim aufrecht Hinstellen in die Tomatensauce umgekippt.

Die Mischung von Kürbis, Spinat und Tomatensauce war sehr schmeckhaft und kommt sicher noch einmal auf den Tisch.

Weil wir noch Kürbispüree übrig hatten, haben wir noch ein leckeres Kürbisbrot gebacken:

Nachgekocht: Kritharaki-Hähnchen-Pfanne

Beim Blog-Event CCIV Eintopf – Alles auf einem Topf oder ein Topf für alles, das Sabine von Einfach kochen und mehr.de im Februar im Kochtopf ausgerichtet hat, sind 23 wundervolle Rezepte zusammengekommen. Eines davon habe ich kürzlich nachgekocht und war maximal begeistert von dem Geschmackserlebnis.

Von mir aus wäre ich nie darauf gekommen, Möhren, Mais, Tomaten, Spinat, Senf und Sahne mit Hähnchen und Parmesan zu mischen, aber Birgit von Backen mit Leidenschaft hat mit ihrer Kritharaki-Hähnchen-Pfanne wirklich etwas wunderbares zusammengestellt.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 El Olivenöl
  • 500 g Pollo fino = ausgelöste Hähnchenschenkel ohne Haut *)
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüss
  • Pfeffer, Salz
  • 20 g Butter
  • 100 g rote Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 g Möhre, in kleine Würfel geschnitten
  • 200 g Kritharaki (oder Orzo-Pasta)
  • 150 g Wasser
  • 150 g Weisswein
  • 200 g Sahne
  • 2 TL Senf 
  • 40 g getrocknete Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • 140 g TK-Mais
  • 30 g geriebener Parmesan
  • 80 g Babyspinat, gewaschen (ich musste auf TK-Spinat zurückgreifen)
  • ein paar Spritzer Zitrone
  • außerdem: ofenfeste Pfanne

*) Wenn Euch die leckere Hähnchenhaut auch zu schade zum Wegwerfen ist:
Haut in eine kalte beschichtete Pfanne legen, mit einem Stück Backpapier abdecken und einen schweren Topf darauf stellen. Auf hoche Mittelhitze schalten. So brät das Fett aus, ohne dass sich die Haut rollt. Das knusprige Hautstück habe ich dann noch zum Essen serviert.

Zubereitung:

Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Hähncheenschenkel auslösen oder auslösen lassen. Die Haut abziehen, dann in grobe Stücke schneiden.

1 Esslöffel Olivenöl mit Oregano, Paprika, Salz und Pfeffer mischen, die Hähnchenstücke darin gut mischen, dass alles mit dem Gewürzöl bedeckt ist.

1 EL in der Pfanne erhitzen und das Fleisch von allen Seiten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen; zur Seite stellen.

Die Butter in die Pfanne geben, Zwiebel, Knoblauch und Möhren darin unter Rühren anschwitzen.

Kritharaki zugeben, weitere 5 Minuten unter Rühren anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, aufkochen lassen, dann Wasser, getrocknete Tomaten, Sahne und Senf zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut verrühren.

Spinat, Mais und Parmesan ebenfalls unterrühren. Hähnchenfleisch obenauf legen.

Nun die Pfanne in den Backofen stellen und ca. 25 Minuten garen.

Servieren und nach Wunsch etwas Zitronensaft über das Gericht träufeln. Wenn Ihr noch einen Salat zur Kritharaki-Hähnchenpfanne reicht, werden auch gut 5 – 6 Personen davon satt.

Vielen Dank, liebe Birgit, für dieses megaleckere Essen, dass bestimmt jetzt öfter auf den Tisch kommt!

Blog-Event CXCVIII – Schnelle Sommerrezepte (Stracci Primavera)

Blog-Event CXCVIII - Schnelle Sommerrezepte (Einsendeschluss 15. Juli 2023)

Jenny von Jenny is baking, eine gute alte Blogbekannte, richtet das 198. Blog-Event bei Zorra im Kochtopf aus und wünscht sich Gerichte, die man an heißen Sommertagen problemlos in 30 Minuten auf den Tisch bringt.

Da habe ich doch heute was leckeres gekocht. Es heißt zwar Primavera, also Frühling, passt aber genauso gut in den Sommer und die Gemüse lassen sich sogar austauschen. So kann man statt des Grünen Spargels, dessen Saison genau wie beim weißen Bruder am 24. Juni hier in Deutschland endet, gegen grüne Bohnen tauschen, die Edamame gegen Kaiserschoten. Auch Brokkoli oder zarter Kohlrabi passen in den Gemüsereigen. Je mehr frisches Gemüse man nimmt, desto länger dauert allerdings die Zubereitung für das Putzen und Schnibbeln.

Das Rezept ist aus Jamie Olivers Kochbuch ONE – Simple one-Pan Wonders und steht tatsächlich in 30 Minuten auf dem Tisch, wenn einem die Küchenarbeit flott von der Hand geht.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 250 g frische Lasagneplatten, in 5 cm Stücke geschnitten (ich habe 200 g breite trockene Bandnudeln genommen)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 dicke grüne Spargelstangen
  • frische Minze
  • 80 g TK-Erbsen
  • 80 g TK-Edamame-Bohnen *)
  • 20 g Parmesan
  • 20 g Feta
  • Olivenöl (zum Braten)
  • Salz, frisch gemahlener roter Kampot-Pfeffer
  • frische Minzblätter und Limette zur Deko

*) Die japanische Bezeichnung Edamame (jap. 枝豆) bedeutet etwa Bohnen am Zweig; mit ihr werden sowohl die noch unreif geernteten Sojabohnen selbst bezeichnet als auch das daraus zubereitete Gericht. Achtet auf jeden Fall darauf, dass Ihr die reinen Bohnenkerne erwischt. Ich hatte eine Packung von Denn’s gekauft, die mit schönen knackigen Kernen bedruckt ist, sich aber dann als ganze Schoten – ähnlich wie bei Dicke Bohnen – herausstellte. Angeblich waren sie so verzehrfertig, aber uns waren die Schoten viel zu hart und holzig. Hätte ich vorher gesehen, dass es sich nicht um die reinen Kerne handelte, hätte ich sie aufgetaut und die Kerne herausgelöst.

Zubereitung:

Falls Ihr getrocknete Pasta nehmt, solltet Ihr sie kurz vorkochen (sie dürfen dann noch Biss haben) und beim Abgießen ca. 600 ml Wasser auffangen oder auf eine kurze Kochzeit achten. Die oben genannten Bandnudeln haben eine sehr kurze Kochzeit, so dass ich sie in heißem Wasser ganz kurz eingeweicht und sofort wieder abgegossen habe.

Ohne Vorkochen 600 ml Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen.

Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden und bis auf die Köpfe in feine Scheiben schneiden. Minzeblätter abzupfen, wenn nötig in feine Streifen schneiden. Parmesan fein reiben. Eine Pfanne von ca. 28 cm Durchmesser auf hoher Temperatur aufsetzen.

Etwas Olivenöl zum Braten mit Knoblauch und Spargel in die heiße Pfanne geben. Wenn der Knoblauch anfängt goldbraun zu werden, die gefrorenen Erbsen und Edamame und anschließend die Pasta und die Minzeblätter in die Pfanne geben.

Vorsichtig so viel Wasser aus dem Wasserkessel zugeben, dass der Inhalt gerade bedeckt ist. Etwa 4 Minuten oder bis die Pasta das meiste Wasser aufgesogen hat bzw. bis sich eine einfache Sauce bildet unter Rühren köcheln lassen. Wenn nötig noch etwas Wasser nachgießen.

Hitze ausschalten, Feta hineinbröckeln, Parmesan unterrühren und nach Wunsch abschmecken. Ich habe nur Salz und etwas Kampotpfeffer genommen.

Anrichten und mit frischer Minze bestreut sowie einem Limettenviertel servieren.

Ein herrlich frisches Gericht, bei dem sich die beiden Käsesorten mit dem Wasser zu einer cremigen Sauce verbinden.

Update: 40 tolle schnelle Sommerrezepte sind zusammengekommen.

Blog-Event CXCVI – Meal Prep – immer gut vorbereitet! (Penne mit Zucchini nach Carbonara-Art wird zum leckeren Auflauf)

Blog-Event CXCVI - Meal Prep - immer gut vorbereitet! (Einsendeschluss 15. Mai 2023)

Shermin von Der magische Kessel sucht bei Zorra im Kochtopf kreative Ideen für die Vorbereitung von Mahlzeiten. Eine Meal-Prepperin im eigentlichen Sinne bin ich nicht, ich bin eher so die Resteköchin. Meistens plane ich meine Gerichte so, dass sie mindestens an zwei Tagen gegessen werden können. Eintöpfe und Schmorgerichte schmecken aufgewärmt sowieso am besten, aber auch aus anderen Mahlzeiten lässt sich oft im Handumdrehen eine weitere Mahlzeit zubereiten. Reis- oder Nudelnreste kann man braten und mit den verschiedensten Zutaten aufpeppen.

Aus Kartoffelpüreeresten mache ich gerne eine leckere Kartoffelsuppe oder ein Nudelgericht mit Sauce verwandelt sich in einen tollen Auflauf.

Mehr Vorschläge finden sich in meiner Kategorie Resteverwertung.

So geschehen auch mit den Penne mit Zucchini nach Carbonara-Art, die am Folgetag mit einer Mischung aus Vollkornpaniermehl, Parmesan und Kürbiskernen überbacken wurden.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 3 Knoblauchzehen
  • 30 g Parmesankäse
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 500 g Zucchini
  • 100 ml Weißwein
  • 400 g (Vollkorn-)Penne
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 4 frische Eigelbe
  • 2 EL Crème fraîche
  • etwas Basilikum zur Deko

Zubereitung:

Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe, Zucchini in feine Scheiben schneiden.

Penne nach Packungsanweisung kochen.

In der Zwischenzeit Olivenöl in einer weiten Pfanne oder einem Wok auf mittlerer Temperatur erhitzen, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Zucchini darin dünsten. Mit Weißwein ablöschen.

Eigelbe in einer Schüssel mit Crèmefraîche und 3/4 des Parmesans vermischen. Mit kochendem Nudelwasser glatt rühren.

Zum Ende der Nudelkochzeit über die Zucchini geben, gut verrühren und auf kleiner Temperatur warm halten. Nach Wunsch kann man noch weiteres Nudelwasser zufügen, falls die Sauce zu dick erscheint.

Pasta abgießen, mit der Sauce mischen, auf Tellern anrichten und etwas Basilikum und dem restlichen Parmesan garnieren.

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Die kulinarische Weltreise: Piccata alla Milanese (Italien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Italien - die besten Rezepte und Gerichte

Im März 2018 fing alles an: Volker von Volker mampft kam auf die Idee, interessierte Foodblogger:innen auf eine kulinarische Weltreise einzuladen. Inzwischen sind wir über vier Jahre unterwegs und haben viele neue Länder und Kochstile kennengelernt, sind aber auch noch einmal tiefer in vielleicht bekannte Kochwelten eingetaucht.

Ich habe tatsächlich noch kein einziges Reiseziel oder Sonderthema verpasst, auch wenn die Teilnahme oft wegen meiner Gesundheit nicht einfach war oder auch das Recherchieren nach Rezepten gerade aus „exotischeren“ Ländern und die Beschaffung der nicht minder „exotischen“ Zutaten ihr übriges taten.

Im September 2022 geht es ein weiteres Mal nach Italien.

Hier geht es noch einmal zur Zusammenfassung der 21 Rezepte aus dem März 2018. Damals gab es bei uns Penne rigate mit Borlottibohnen und Pancetta, ein Rezept von Signora Brunetti, der Frau des berühmten Commissario aus Venedig und Spaghetti Carbonara.

Inzwischen sind unzählige Rezepte für Pasta, Risotti, Pizza, aber auch Brote etc. im Blog dazu gekommen, so dass es immer schwieriger wird, noch neue Rezepte zu finden, die auch in deutschen Küchen nachkochbar sind.

Heute gibt es ein bekanntes Fleischgericht, nämlich die Piccata alla Milanese. Dünn geklopfte Kalbsschnitzel werden in einer Hülle aus Parmesan und Semmelbrösel gebraten.

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Koch mein Rezept (Dicke Bohnen-Salat mit Pesto, gerösteten Pinienkernen und Parmesan von Coconut & Cucumber)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

In der zwölften Runde von Koch mein Rezept, dem großen Food-Blog-Wichteln, das Volker von Volker mampft ins Leben gerufen hat, wurde mir der Blog Coconut & Cucumber zugelost. Aus meinem Blog wiederum muss oder darf sich Sus vom Corum-Blog etwas aussuchen.

Inzwischen ist raus, dass sich Sus meinen Eichblattsalat mit Edamame und Kabeljau ausgesucht hat, ihren Eichblattsalat mit Edamame und Lachs aber etwas abgewandelt hat. Vielen Dank für Deine netten Worte.

Urs vom Blog Coconut & Cucumber ist mir schon bei einigen Blog-Events begegnet, aber wirklich viel wusste ich bis dato nicht von ihr.

Eigentlich „tickt“ sie wie so viele andere Foodblogger:innen auch:

  • Sie liebt es in Kochbüchern und -zeitschriften zu stöbern – so wie ich.
  • Sie kocht gerne, ist gerne Gastgeberin und futtert sich durch die Küchen der Welt – so wie ich.
  • Ebenso gerne lässt sie sich bekochen und schaut liebend gerne in fremde Kochtöpfe.
  • Sie achtet möglichst auf regionale und saisonale Küche und besorgt ihre Zutaten am liebsten auf Bauernmärkten oder im Bioladen.
  • Abseits des Kochens und Schlemmens begeistert Urs sich fürs Rollerfahren.

Aus ihrem Fundus an großartigen Rezepten habe ich mich für ein Salatrezept mit Dicke Bohnen und Pesto entschieden. Die Kombination las sich sehr spannend, kennt man Dicke Bohnen doch zumeist als deftigen Eintopf mit Speck. Dass sie auch „leicht“ können, beweisen sie jetzt hier. Ich habe den „Salat“ übrigens als lauwarme Sauce zu Spaghetti serviert, was super gut gepasst hat.

Schade nur, dass ich keine frischen Dicken Bohnen bekommen habe und deshalb auf TK-Ware in Bioqualität zurückgreifen musste.

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Die kulinarische Weltreise: Gerichte gegen die Hitze aus aller Welt (Spaghetti mit Zucchinispiralen – Italien/Deutschland)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in sucht Gerichte gegen die Hitze - die besten Rezepte aus der ganzen Welt

Im August sucht Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise Rezepte gegen die derzeitige Hitze. Ich muss ehrlich sagen, dass ich im Moment eigentlich am liebsten Salate zum Sattessen oder lauwarme Pastagerichte esse.

Wie jedes Jahr eskalieren mal wieder die Zucchini, weshalb ich sie dieses Mal mit dem Spiralschneider der KitchenAid zu einer langen „Zoodle“ verarbeitet habe, die ich dann mit Spaghetti gemischt habe.

Da ich mir das Rezept selber ausgedacht habe, habe ich auch hier wieder als Land Italien und Deutschland angegeben. Eine Deutsche kocht mit italienischen Zutaten.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • Thymian
  • Salz
  • Chiliflocken
  • 2 TL Kapern mit etwas von der Lake
  • frisch gehobelter Parmesan
  • 150 – 200 g Spaghetti

Zubereitung:

Die Zucchini mit dem Spiralschneider schneiden. Mit einer Küchenschere einfach mehrmals kürzer schneiden.

Knoblauchzehe fein hacken. Die Zitrone gründlich waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Blättchen vom Thymian abziehen.

Alles im Olivenöl leicht anschwitzen, die Zucchinispirale zugeben und unter Rühren nicht zu weich dünsten.

Parallel die Spaghetti al dente kochen, abgießen und mit den „Zoodles“ mischen. Mit Salz, Chiliflocken und Kapern abschmecken. Auf Teller geben und mit Parmesanspänen servieren. Dazu gab es – trotz der Hitze – einen leichten gekühlten Weißwein.

Und was kochen die Mitreisenden gegen die Hitze?