Wie schon beim Kartoffelstampf hat auch hier die angegebene Portionsmenge 2 Portionen locker für zwei Mahlzeiten à 2 Portionen gereicht.
Leider waren die Nudeln nach dem Aufwärmen am zweiten Tag etwas sehr matschig, so dass ich auch hier das Rezept halbieren würde. Ansonsten war auch dieses Pastagericht in seiner Einfachheit sehr aromatisch und – wie der Buchtitel verspricht – schnell gemacht.
Zutaten für 4 Portionen:
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
6 Scheiben Bacon
1 EL Tomatenmark
250 Muschelnudeln
1 Dose Tomaten à 400 g
4 Stiele Basilikum
40 g Parmesan am Stück
4 EL Olivenöl zum Braten
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und hacken. Olivenöl in einem (Schmor-)Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten.
Bacon in feine Streifen schneiden, mit Tomatenmark in den Topf geben und ca. 2 Minuten rösten. Nudeln zugeben, salzen, dann Tomaten und 300 ml Wasser angießen. Tomaten, wenn nötig, etwas mit einem Löffel zerkleinern, gut umrühren, aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 12 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch einmal umrühren.
In der Zwischenzeit Basilikumblätter von den Stielen zupfen und grob schneiden.
Deckel vom Topf nehmen, Pasta mit der Sauce gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf Teller geben, Basilikum darüber streuen und Parmesan darüber reiben.
Es gibt wieder ein leckeres Rezept von Jamie Oliver, das ich nachgekocht habe. Er hatte es in einer seiner zahlreichen Kochsendungen gezeigt, und es hörte sich sehr lecker an.
Rotolo ist eine Mischung zwischen Lasagne und Cannelloni; die Füllung war sehr lecker, aber die Zubereitung etwas tricky, so dass ich vermutlich das nächste Mal doch wieder eine herkömmliche Lasagna schichten würde.
Eigentlich sollten die Nudelrollen aufrecht stehen, einige sind mir aber – wie Ihr auf dem Foto sehen könnt – umgekippt. Geschmeckt hat das Gericht natürlich trotzdem!
Zutaten für 4 – 6 Portionen:
1 Butternusskürbis von ca. 1,2 kg (ich: Hokkaidokürbis)
1 rote Zwiebel
Olivenöl
1 TL getrockneter Thymian
500 g TK-Spinat
frische Muskatnuss, Salz, Pfeffer
4 Knoblauchzehen
700 ml Passata (ich: 400 ml + etwas Wasser)
6 frische Pastaplatten von ca. 15 x 20 cm
50 g zerbröselter Feta (ich brauchte etwas mehr)
20 g geriebener Parmesan
Zubereitung:
Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Den ganzen Butternusskürbis auf einem Rost ca. 1,5 Stunden weich backen.
Ich habe den Hokkaido in Spalten geschnitten und ca. 30 Minuten auf dem Backblech gegart, bis er sehr weich war.
In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und grob hacken. In einem Schuss Öl zusammen mit Thymian und einer Prise Salz und Pfeffer auf Mittelhitze 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren weich dünsten.
TK-Spinat einrühren, abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Vom Herd nehmen.
Butternusskürbis halbieren, Kerne und Schale entfernen und mit einer Gabel zerdrücken.
Beim Hokkaido habe ich ebenfalls die Kerne entfernt, die Schale aber dran gelassen und alles kräftig mit einem Kartoffelstampfer bearbeitet.
Spinat und Kürbispüree getrennt voneinander mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und in einer ofenfesten Pfanne in etwas Öl einige Minuten goldbraun braten.
Passata zugeben, das Glas mit etwas Wasser ausspülen und ebenfalls zugeben. Mit Salz und Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zucker, um die Tomatensäure auszugleichen, abschmecken. Zum Kochen bringen und 3 Minuten köcheln lassen.
Nudelplatten auf der Arbeitsfläche auslegen, so dass jeweils die breiten Seiten in Körperrichtung zeigen. Damit die Nudelplatten nicht zu schnell austrocknen, diese mit reichlich Wasser bepinseln. Jeweils mit dem Kürbispüree, dann mit dem Spinat einstreichen und den Feta darüber bröseln. Von der Längsseite aufrollen und in 4 gleichgroße Stücke schneiden. Nebeneinander in die Tomatensauce stellen und mit Parmesan bestreuen.
Auf der unteren Backofenschiende 35 – 40 Minuten backen, bis die Oberfläche knusprig ist.
Leider sind mit die Platten beim Aufrollen trotzdem teilweise zerbrochen, so dass ich sie nicht ganz gleichmäßig schneiden konnte. Auch sind mir ein paar Rollen beim aufrecht Hinstellen in die Tomatensauce umgekippt.
Die Mischung von Kürbis, Spinat und Tomatensauce war sehr schmeckhaft und kommt sicher noch einmal auf den Tisch.
Weil wir noch Kürbispüree übrig hatten, haben wir noch ein leckeres Kürbisbrot gebacken:
Von mir aus wäre ich nie darauf gekommen, Möhren, Mais, Tomaten, Spinat, Senf und Sahne mit Hähnchen und Parmesan zu mischen, aber Birgit von Backen mit Leidenschaft hat mit ihrer Kritharaki-Hähnchen-Pfanne wirklich etwas wunderbares zusammengestellt.
Zutaten für 4 Portionen:
2 El Olivenöl
500 g Pollo fino = ausgelöste Hähnchenschenkel ohne Haut *)
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL Paprikapulver, edelsüss
Pfeffer, Salz
20 g Butter
100 g rote Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
100 g Möhre, in kleine Würfel geschnitten
200 g Kritharaki (oder Orzo-Pasta)
150 g Wasser
150 g Weisswein
200 g Sahne
2 TL Senf
40 g getrocknete Tomaten
Salz, Pfeffer
140 g TK-Mais
30 g geriebener Parmesan
80 g Babyspinat, gewaschen (ich musste auf TK-Spinat zurückgreifen)
ein paar Spritzer Zitrone
außerdem: ofenfeste Pfanne
*) Wenn Euch die leckere Hähnchenhaut auch zu schade zum Wegwerfen ist: Haut in eine kalte beschichtete Pfanne legen, mit einem Stück Backpapier abdecken und einen schweren Topf darauf stellen. Auf hoche Mittelhitze schalten. So brät das Fett aus, ohne dass sich die Haut rollt. Das knusprige Hautstück habe ich dann noch zum Essen serviert.
Zubereitung:
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Hähncheenschenkel auslösen oder auslösen lassen. Die Haut abziehen, dann in grobe Stücke schneiden.
1 Esslöffel Olivenöl mit Oregano, Paprika, Salz und Pfeffer mischen, die Hähnchenstücke darin gut mischen, dass alles mit dem Gewürzöl bedeckt ist.
1 EL in der Pfanne erhitzen und das Fleisch von allen Seiten goldbraun anbraten. Aus der Pfanne nehmen; zur Seite stellen.
Die Butter in die Pfanne geben, Zwiebel, Knoblauch und Möhren darin unter Rühren anschwitzen.
Kritharaki zugeben, weitere 5 Minuten unter Rühren anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, aufkochen lassen, dann Wasser, getrocknete Tomaten, Sahne und Senf zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut verrühren.
Spinat, Mais und Parmesan ebenfalls unterrühren. Hähnchenfleisch obenauf legen.
Nun die Pfanne in den Backofen stellen und ca. 25 Minuten garen.
Servieren und nach Wunsch etwas Zitronensaft über das Gericht träufeln. Wenn Ihr noch einen Salat zur Kritharaki-Hähnchenpfanne reicht, werden auch gut 5 – 6 Personen davon satt.
Vielen Dank, liebe Birgit, für dieses megaleckere Essen, dass bestimmt jetzt öfter auf den Tisch kommt!
Da habe ich doch heute was leckeres gekocht. Es heißt zwar Primavera, also Frühling, passt aber genauso gut in den Sommer und die Gemüse lassen sich sogar austauschen. So kann man statt des Grünen Spargels, dessen Saison genau wie beim weißen Bruder am 24. Juni hier in Deutschland endet, gegen grüne Bohnen tauschen, die Edamame gegen Kaiserschoten. Auch Brokkoli oder zarter Kohlrabi passen in den Gemüsereigen. Je mehr frisches Gemüse man nimmt, desto länger dauert allerdings die Zubereitung für das Putzen und Schnibbeln.
Das Rezept ist aus Jamie Olivers Kochbuch ONE – Simple one-Pan Wonders und steht tatsächlich in 30 Minuten auf dem Tisch, wenn einem die Küchenarbeit flott von der Hand geht.
Zutaten für 2 Portionen:
250 g frische Lasagneplatten, in 5 cm Stücke geschnitten (ich habe 200 g breite trockene Bandnudeln genommen)
*) Die japanische Bezeichnung Edamame (jap. 枝豆) bedeutet etwa Bohnen am Zweig; mit ihr werden sowohl die noch unreif geernteten Sojabohnen selbst bezeichnet als auch das daraus zubereitete Gericht. Achtet auf jeden Fall darauf, dass Ihr die reinen Bohnenkerne erwischt. Ich hatte eine Packung von Denn’s gekauft, die mit schönen knackigen Kernen bedruckt ist, sich aber dann als ganze Schoten – ähnlich wie bei Dicke Bohnen – herausstellte. Angeblich waren sie so verzehrfertig, aber uns waren die Schoten viel zu hart und holzig. Hätte ich vorher gesehen, dass es sich nicht um die reinen Kerne handelte, hätte ich sie aufgetaut und die Kerne herausgelöst.
Zubereitung:
Falls Ihr getrocknete Pasta nehmt, solltet Ihr sie kurz vorkochen (sie dürfen dann noch Biss haben) und beim Abgießen ca. 600 ml Wasser auffangen oder auf eine kurze Kochzeit achten. Die oben genannten Bandnudeln haben eine sehr kurze Kochzeit, so dass ich sie in heißem Wasser ganz kurz eingeweicht und sofort wieder abgegossen habe.
Ohne Vorkochen 600 ml Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen.
Knoblauchzehen schälen und in feine Scheiben schneiden. Die holzigen Enden vom Spargel abschneiden und bis auf die Köpfe in feine Scheiben schneiden. Minzeblätter abzupfen, wenn nötig in feine Streifen schneiden. Parmesan fein reiben. Eine Pfanne von ca. 28 cm Durchmesser auf hoher Temperatur aufsetzen.
Etwas Olivenöl zum Braten mit Knoblauch und Spargel in die heiße Pfanne geben. Wenn der Knoblauch anfängt goldbraun zu werden, die gefrorenen Erbsen und Edamame und anschließend die Pasta und die Minzeblätter in die Pfanne geben.
Vorsichtig so viel Wasser aus dem Wasserkessel zugeben, dass der Inhalt gerade bedeckt ist. Etwa 4 Minuten oder bis die Pasta das meiste Wasser aufgesogen hat bzw. bis sich eine einfache Sauce bildet unter Rühren köcheln lassen. Wenn nötig noch etwas Wasser nachgießen.
Hitze ausschalten, Feta hineinbröckeln, Parmesan unterrühren und nach Wunsch abschmecken. Ich habe nur Salz und etwas Kampotpfeffer genommen.
Anrichten und mit frischer Minze bestreut sowie einem Limettenviertel servieren.
Ein herrlich frisches Gericht, bei dem sich die beiden Käsesorten mit dem Wasser zu einer cremigen Sauce verbinden.
Shermin von Der magische Kessel sucht bei Zorra im Kochtopf kreative Ideen für die Vorbereitung von Mahlzeiten. Eine Meal-Prepperin im eigentlichen Sinne bin ich nicht, ich bin eher so die Resteköchin. Meistens plane ich meine Gerichte so, dass sie mindestens an zwei Tagen gegessen werden können. Eintöpfe und Schmorgerichte schmecken aufgewärmt sowieso am besten, aber auch aus anderen Mahlzeiten lässt sich oft im Handumdrehen eine weitere Mahlzeit zubereiten. Reis- oder Nudelnreste kann man braten und mit den verschiedensten Zutaten aufpeppen.
Aus Kartoffelpüreeresten mache ich gerne eine leckere Kartoffelsuppe oder ein Nudelgericht mit Sauce verwandelt sich in einen tollen Auflauf.
Mehr Vorschläge finden sich in meiner Kategorie Resteverwertung.
So geschehen auch mit den Penne mit Zucchini nach Carbonara-Art, die am Folgetag mit einer Mischung aus Vollkornpaniermehl, Parmesan und Kürbiskernen überbacken wurden.
Zutaten für 4 Portionen:
3 Knoblauchzehen
30 g Parmesankäse
2 Frühlingszwiebeln
500 g Zucchini
100 ml Weißwein
400 g (Vollkorn-)Penne
Salz
Pfeffer
1 EL Olivenöl zum Braten
4 frische Eigelbe
2 EL Crème fraîche
etwas Basilikum zur Deko
Zubereitung:
Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe, Zucchini in feine Scheiben schneiden.
Penne nach Packungsanweisung kochen.
In der Zwischenzeit Olivenöl in einer weiten Pfanne oder einem Wok auf mittlerer Temperatur erhitzen, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Zucchini darin dünsten. Mit Weißwein ablöschen.
Eigelbe in einer Schüssel mit Crèmefraîche und 3/4 des Parmesans vermischen. Mit kochendem Nudelwasser glatt rühren.
Zum Ende der Nudelkochzeit über die Zucchini geben, gut verrühren und auf kleiner Temperatur warm halten. Nach Wunsch kann man noch weiteres Nudelwasser zufügen, falls die Sauce zu dick erscheint.
Pasta abgießen, mit der Sauce mischen, auf Tellern anrichten und etwas Basilikum und dem restlichen Parmesan garnieren.
Im März 2018 fing alles an: Volker von Volker mampft kam auf die Idee, interessierte Foodblogger:innen auf eine kulinarische Weltreise einzuladen. Inzwischen sind wir über vier Jahre unterwegs und haben viele neue Länder und Kochstile kennengelernt, sind aber auch noch einmal tiefer in vielleicht bekannte Kochwelten eingetaucht.
Ich habe tatsächlich noch kein einziges Reiseziel oder Sonderthema verpasst, auch wenn die Teilnahme oft wegen meiner Gesundheit nicht einfach war oder auch das Recherchieren nach Rezepten gerade aus „exotischeren“ Ländern und die Beschaffung der nicht minder „exotischen“ Zutaten ihr übriges taten.
Im September 2022 geht es ein weiteres Mal nach Italien.
Inzwischen sind unzählige Rezepte für Pasta, Risotti, Pizza, aber auch Brote etc. im Blog dazu gekommen, so dass es immer schwieriger wird, noch neue Rezepte zu finden, die auch in deutschen Küchen nachkochbar sind.
Heute gibt es ein bekanntes Fleischgericht, nämlich die Piccata alla Milanese. Dünn geklopfte Kalbsschnitzel werden in einer Hülle aus Parmesan und Semmelbrösel gebraten.
In der zwölften Runde von Koch mein Rezept, dem großen Food-Blog-Wichteln, das Volker von Volker mampft ins Leben gerufen hat, wurde mir der Blog Coconut & Cucumber zugelost. Aus meinem Blog wiederum muss oder darf sich Sus vom Corum-Blog etwas aussuchen.
Urs vom Blog Coconut & Cucumber ist mir schon bei einigen Blog-Events begegnet, aber wirklich viel wusste ich bis dato nicht von ihr.
Eigentlich „tickt“ sie wie so viele andere Foodblogger:innen auch:
Sie liebt es in Kochbüchern und -zeitschriften zu stöbern – so wie ich.
Sie kocht gerne, ist gerne Gastgeberin und futtert sich durch die Küchen der Welt – so wie ich.
Ebenso gerne lässt sie sich bekochen und schaut liebend gerne in fremde Kochtöpfe.
Sie achtet möglichst auf regionale und saisonale Küche und besorgt ihre Zutaten am liebsten auf Bauernmärkten oder im Bioladen.
Abseits des Kochens und Schlemmens begeistert Urs sich fürs Rollerfahren.
Aus ihrem Fundus an großartigen Rezepten habe ich mich für ein Salatrezept mit Dicke Bohnen und Pesto entschieden. Die Kombination las sich sehr spannend, kennt man Dicke Bohnen doch zumeist als deftigen Eintopf mit Speck. Dass sie auch „leicht“ können, beweisen sie jetzt hier. Ich habe den „Salat“ übrigens als lauwarme Sauce zu Spaghetti serviert, was super gut gepasst hat.
Schade nur, dass ich keine frischen Dicken Bohnen bekommen habe und deshalb auf TK-Ware in Bioqualität zurückgreifen musste.
Wie jedes Jahr eskalieren mal wieder die Zucchini, weshalb ich sie dieses Mal mit dem Spiralschneider der KitchenAid zu einer langen „Zoodle“ verarbeitet habe, die ich dann mit Spaghetti gemischt habe.
Da ich mir das Rezept selber ausgedacht habe, habe ich auch hier wieder als Land Italien und Deutschland angegeben. Eine Deutsche kocht mit italienischen Zutaten.
Zutaten für 2 Portionen:
1 mittelgroße Zucchini
1 EL Olivenöl zum Braten
1 Knoblauchzehe
1/2 Bio-Zitrone
Thymian
Salz
Chiliflocken
2 TL Kapern mit etwas von der Lake
frisch gehobelter Parmesan
150 – 200 g Spaghetti
Zubereitung:
Die Zucchini mit dem Spiralschneider schneiden. Mit einer Küchenschere einfach mehrmals kürzer schneiden.
Knoblauchzehe fein hacken. Die Zitrone gründlich waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Blättchen vom Thymian abziehen.
Alles im Olivenöl leicht anschwitzen, die Zucchinispirale zugeben und unter Rühren nicht zu weich dünsten.
Parallel die Spaghetti al dente kochen, abgießen und mit den „Zoodles“ mischen. Mit Salz, Chiliflocken und Kapern abschmecken. Auf Teller geben und mit Parmesanspänen servieren. Dazu gab es – trotz der Hitze – einen leichten gekühlten Weißwein.
Dass wir Risotti-Fans sind, habe ich wohl schon mehrfach erwähnt. Dieses leckerer Reisgericht aus der italienischen Küche, das dort als Vorspeise bzw. als erster Hauptgang (primo piatto) serviert wird, kommt bei uns in vielerlei Varianten als Hauptspeise auf den Tisch (unten findet Ihr eine Liste).
Außer mit den typischen Reissorten wie Arborio, Vialone oder Carnaroli kann man ein risotto-ähnliches Gericht auch prima mit anderen Getreidesorten machen.
Bei uns wurde der Reis durch Graupten ersetzt, deshalb die Wortschöpfung „Graupotto“ und mit kleingewürfelten Möhren- und Apfelstückchen serviert.
Weiter geht es mit dem Inhalt der Bäm-Box. Für die Pinsa unseres Dinner for Two hatten wir ja schon das Tomatensugo von Franz Keller angebrochen. Mit dem Rest machten wir ein einfaches Pastagericht.
Franz Keller war auch schon ein Mitstreiter bei Kitchen Impossible. Keller wurde 1950 in Freiburg geboren. Seine Mutter bekam als Köchin im Restaurant „Schwarzer Adler“ im Jahr 1969 einen Michelin-Stern. In dieser Tradition machte Franz Keller eine Kochausbildung, die ihn unter andererm auch zu Paul Bocuse führt. Er wird auch mit mehreren Michelin-Sternen ausgezeichnet, hat sich inzwischen auf seinen Öko-Bauernhof zurückgezogen, nachdem der Sohn Franz Keller das Restaurant Adler Wirtschaft übernommen hatte.
Die Tomatensauce besteht „nur“ aus Tomaten, Zwiebeln, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili und hat eine sehr feine Konsistenz. Sie ist sehr aromatisch, auch wenn sie mir einen Ticken zu scharf war. So ein tolles Produkt braucht nicht viel Schnick und Schnack, weshalb ich sie auch nur mit Pasta, ein paar schwarzen Oliven und Kapern (für mich) und Parmesan (ebenfalls aus der Bäm-Box) serviert habe.