Archiv der Kategorie: Mein Rezept

Gemüsenudeltopf mit Fleischbällchen aus dem Backofen

Gemüsenudeltopf stand auf des GöGas Wunschliste „Das würde ich gerne mal wieder essen“, aber so richtig vorstellen, was er wollte konnte ich mir auch nicht. So gab es erstmal Gesprächsbedarf. Ein bisschen ins italienische sollte es gehen – auf jeden Fall mit Tomaten und so einigten wir uns auf die folgende „Grundzutaten“: Nudeln namens Volanti (italienisch für Fliegende Untertasse), Brokkoli, Zucchini und rote Paprika.

Die Fleischbällchen hatte ich vorgeschlagen und passten sehr gut zum Nudeltopf.

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Kartoffelsalat mit Bratwurst

Und es sprach der GöGa: „Lass uns doch einfach Bratwurst mit Kartoffelsalat machen. Aber den Kartoffelsalat magst Du ja wieder nicht.“

Nein, abgesehen davon, dass ich den Kartoffelsalat von den verschiedensten Herstellern tatsächlich nicht mag, ist er ja auch mit etwas Planung schnell gemacht.

Nur die Mayonnaise hatte dieses Mal nicht so gut geklappt und geschmeckt. Vor meiner Nierentransplantation hatte ich immer schnell Blitzmayonnaise zusammen gerührt, danach die vegane Alternative mit Mandelmus. Da sah ich aber schon wieder ein leichtes Naserümpfen beim GöGa, aber kaufen wollte ich die olle Industriepampe auch nicht.

Also fix mal einem flüchtigen Gedanken im Netz nachgespürt: Ja, man kann Mayo auch mit gekochtem Eigelb machen. Gesagt, getan und nach diesem Rezept aus der Koch-Wiki vorgegangen. Was soll ich sagen, außer einem inbrünstigen Najaaaaaa…

Ich weiß nicht ob und was ich falsch gemacht habe, aber die Mayo war viel zu flüssig geraten und glich eher einer Senfsauce als einer ordentlichen Mayonnaise. Sie war anfangs auch total grisselig, also Eigelb und Öl wollten keine richtige Emulsion bilden. Da half dann zwar der Trick mit dem eiskalten Wasser, aber zufrieden war ich mit dem Ergebnis trotzdem nicht.

Und einen Rest für den nächsten Tag, gab es wider Erwarten auch nicht.

Immerhin passte sie geschmacklich zum Kartoffelsalat, der aus 2 dicken vorgekochten, ausgekühlten und gepellten Kartoffeln, also Pellkartoffeln, bestand. Weiter kamen in feine Scheibchen geschnittene Cornichons, eine Handvoll TK-Erbsen, sowie die Körner eines Maiskolbens und die gehackten Eiweiße dazu.

Als Beilage haben wir hausgemachte Paprikawürstchen von Metzger Stolper (im Rewe) in der Grillpfanne gebraten.

Und es war Freitag…

… nein, nicht der 13., aber fast genauso gruselig, ging es doch einmal mehr um die leidige Frage, was wir Freitag, Samstag und Sonntag essen sollten.

Nach einigem Hin und Her gestand mir der GöGa, er habe in letzter Zeit richtig Lust auf einfache, teilweise Kindheitsgerichte, ohne viel „Gedöns“ wie abgefahrene Gewürze oder Zutaten. Kurz, ihm war im Grunde nach Hausmannskost.

Das war, als wir uns vor 20 Jahren kennenlernten noch anders. Klar, gab es da auch mal Klassiker wie Gulasch, Kotelett oder – immer noch gern gesehen und gegessen – Frikadellen. Jetzt fiel sogar das Wort „Braten“. Ich war baff erstaunt.

Am Ende der Diskussion hatten wir uns auf Essen für die folgenden drei Tage geeinigt, und wir konnten entspannt die Zutaten für den Abend einkaufen und am Samstag genauso entspannt auch den Wochenendeinkauf erledigen. HEUREKA!

Ebenso ermutigte ich den GöGa unter der Woche seine spontanen Essensgelüste in eine gemeinsame Liste*) auf dem iPhone einzutragen.

Am Freitag gab es dann ganz schnell, ganz einfach Tortellini (selbst gekauft**) in Schinken-Sahne-Sauce. Ein paar TK-Erbsen durften mit rein und sogar eine Salatbeilage wurde akzeptiert. Aber bitte nicht mit Currypulver, mit dem ich dieses Gericht sonst gerne aufpeppte, weil ich dachte, dass es dann nicht so langweilig sei.

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Update Blog-Event CXXX

Ich habe gerade gesehen, dass ich Euch noch die Zusammenfassung des Blog-Events Genuss des Frühlings schuldig bin.

Hier sind die Rezepte der anderen Teilnehmer; ich war mit

vertreten.

 

Blog-Event CXXXIII – Mit einem Salat rund ums Mittelmeer

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Birgit von Backen mit Leidenschaft wünscht sich von Zorras geneigter Leserschaft im – bereits! – 133ten Blog-Event sommerliche Gerichte aus aller Welt. Da ich nicht wirklich etwas konkretes aus einem bestimmten Land habe, nehme ich Euch mit diesem Couscous-Salat einmal rund um’s Mittelmeer:

Der Couscous ist in ganz Nordafrika bis hin nach Israel beliebt, und ich habe ihn in einem Tunesienurlaub zwar nicht kennen gelernt, aber vielfältig genossen.

Außerdem sind Zucchini im Salat, die man sicherlich rundherum von Spanien bis nach Marokko kennt, anbaut und verspeist. Ein für mich ganz typisches Sommergericht aus Mallorca ist das Tumbet, ein geschichteter Gemüseauflauf.

Zudem sind Oliven und Tomaten, die man natürlich auch im gesamten Mittelmeerraum findet sowie Feta – so typisch für Griechenland, in diesem Salat.

Eigentlich wollte ich an dem Tag sogar diesen Reissalat nachkochen, aber dann bin ich doch auf andere Pfade geraten und habe ihn komplett umgemodelt und somit ein neues Gericht erschaffen:

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Kräuterrührei und Tomatensalat

Wohl dem, der sich mit Kräutern aus dem eigenen Garten bedienen kann (von oben):

  • Blattpetersilie, die aber über das obige Kleinblätterstadium nicht hinaus kommt. Schmeckt aber trotzdem.
  • Strauchbasilikum, der schon kräftig geblüht hat und dadurch bitter wurde. Nach dem kräftigen Rückschnitt sind die Blätter jetzt geschmacklich wieder, wie sie sein sollen.
  • Salbei… was mir als Hustentee oder -bonbon zuwider ist, mag ich in mediterranem Essen. Wenn der Salbei angebraten wird, schmeckt er mir am besten.
  • Wilder Majoran – ich mag seinen Geschmack besonders auch zu Fleisch.

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Champignonpizza mit Lievito Madre

Vor einiger Zeit hatte Susanne von Magentratzerl mir ja ein bisschen von ihrer Lievito Madre abgetreten, die ich dann auch fleißig weiter gefüttert, gehegt und gepflegt habe. Wirklich verarbeitet hatte ich sie danach aber auch nicht, weil mir die Rezepte, die ich gefunden hatte, doch auch umständlich erschienen. Ich bin halt nicht der Typ Bäckerin, die montags schon mit dem Brot fürs Wochenende anfängt. Schande über mich!

Dann wurde bei Zorras und vorletztem Synchronbacken ein Almhefekuchen vorgestellt, in dem u. a. ein Weizensauerteig verbacken wurde. Ich habe ihn zwar erst eine Woche später gebacken, war aber wirklich begeistert von der Konsistenz des Teiges und vom wunderbaren Geschmack des fertigen Kuchens.

Einen Samstag Ende Juli sollte es dann mal wieder Pizza geben, und ich schummelte Lievito Madre in meinen bis dahin bewährten Hefeteig für Brötchen, Pizza, Fladenbrot usw.

Bester selbst gemachter Pizzateig ever. Er ist zwar im Kühlschrank nicht so bombastisch hochgegangen wie der bisher benutzte Hefeteig, aber er fühlte sich trotzdem irgendwie viel geschmeidiger und formbarer an, obwohl er recht klebrig war. Auch der GöGa war sehr angetan.

Und so habe ich den üblichen Teig abgewandelt:

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Lachsfrühstück

Nachdem wir am Freitagabend schon ein sonntagswürdiges Essen hatten, ging es am nächsten Morgen gleich mit einem – eigentlich – Sonntagsfrühstück weiter. Ich hatte aus dem Fischhaus auch noch norwegischen Sockeye Wildlachs mitgebracht.

Dazu hatte ich noch einen schnellen Frischkäsedip und eine Gravlaxsås gemacht.

Statt Brötchen gab es das leckere 3-Minuten-Vielfaltbrot dazu – und natürlich Kaffee. Sehr lecker!

Grundrezept: Gravlaxsås

Der Klassiker zu Lachs ist super schnell selber zu machen. Für meine Version braucht man nur Senf*), Honig bzw. Agavendicksaft und gehackten Dill.

Alles verrühren und in einem Schälchen servieren.

*) Für den Senf Senfmehl, Essig, Salz, Pfeffer und Öl mit dem Zauberstab schön dick aufschlagen. Danach kann man mit verschiedensten Aromaten arbeiten. Falls der Senf zu scharf wird, kann man mit etwas Wasser nachhelfen. Der Senf zieht im Kühlschrank an und wird schön dick.

 

Frischkäsedip, zum Beispiel zu Lachs

Für 2 Portionen:

  • 2 gehäufte EL Frischkäse
  • 2 gehäufte EL gehackter Dill
  • 1 kleine Gurke, entkernt und in dünne Scheiben geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Zistronenzesten

Zubereitung:

Alles, evtl. mit etwas zusätzlichem Sprudelwasser, glatt rühren und in einem Schüsselchen anrichten.

Der Dip schmeckt natürlich auch „nur“ als Brotaufstrich.