Archiv der Kategorie: Mein Rezept

„Graupotto“ mit Möhren

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Dass wir Risotti-Fans sind, habe ich wohl schon mehrfach erwähnt. Dieses leckerer Reisgericht aus der italienischen Küche, das dort als Vorspeise bzw. als erster Hauptgang (primo piatto) serviert wird, kommt bei uns in vielerlei Varianten als Hauptspeise auf den Tisch (unten findet Ihr eine Liste).

Außer mit den typischen Reissorten wie Arborio, Vialone oder Carnaroli kann man ein risotto-ähnliches Gericht auch prima mit anderen Getreidesorten machen.

Bei uns wurde der Reis durch Graupten ersetzt, deshalb die Wortschöpfung „Graupotto“ und mit kleingewürfelten Möhren- und Apfelstückchen serviert.

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Vegane Gemüsepfanne Steakhouse-Style

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Im Mai möchte die kleine Truppe von Leckeres für jeden Tag mal zeigen, dass – vielen Unkenrufen zum Trotz – vegan kochen und backen sehr schmackhaft sein kann.

Ich koche sowieso eigentlich fast täglich vegan oder vegetarisch, hin und wieder gönnen wir uns ein Stück Fleisch oder Fisch von guter Qualität, d. h. Bio-Fleisch und Fisch aus nachhaltiger Fischerei, was inzwischen immer schwieriger wird.

Schaut für Angerungen also gerne mal in meine Kategorie Vegetarisch und vegan.

Heute habe ich ein Gericht „auf der Pfanne“, das in unterschiedlichen Qualitäten unter dem Namen Western- oder Steakhousepfanne in jeder Tiefkühltruhe des Einzelhandels zu finden ist. Hin und wieder greifen wir ganz gerne bei der Firma Frosta zu.

Aber selber kochen klappt super und man kann nach eigenem Gusto mit Zutaten und Geschmäckern spielen.

Vegane Gemüsepfanne Steakhouse-Style mit Rotwein
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Blog-Event CLXXXIII – Crumble & Streusel

Blitzschneller Käsekuchen mit Streuseln im Glas

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Blog-Event CLXXXIII - Crumble & Streusel (Einsendeschluss 15. März 2022)

Bei Zorra im Kochtopf gibt es ein neues Blog-Event: Karin von Wallygusto wünscht sich alles mit Crumble und Streusel.

Ich hätte da einen Käsekuchen im Glas mit Beeren und Streuseln im Angebot. Ich hatte noch etwas Quark übrig und habe mir anhand verschiedener Käsekuchenrezepte im Netz mein Rezept „zusammengebastelt“.

Zutaten für ein Weckglas (290er Sturzglas):

Für die Streusel:

  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Vanillezucker, selbst gemacht
  • 1,5 EL kalte Butter

Zubereitung:

Alle Zutaten mit kalten Händen verkneten, bis sich Streusel bilden. Bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.

Für den Käsekuchen:

  • 100 g (Mager-)Quark
  • 1 Eigelb, Größe M
  • 10 g Speisestärke
  • 1 TL Zucker
  • Limettenschalenabrieb

Zubereitung:

Alle Zutaten mit einem Schneebesen gründlich verrühren.

Außerdem: 1 – 2 EL TK-Beernmischung

Das Weckglas leicht buttern, die Quarkmischung hineingeben, darauf die Beeren (unten links) geben und die Streusel auf der Beerenschicht (unten rechts) verteilen.

Im auf 175 °C Umluft vorgeheizten Backofen 30 – 40 Minuten backen.

Auf einem Rost ca. eine Stunde abkühlen lassen.

Dafür, dass ich kein richtiges Rezept hatte, ist der Käsekuchen im Glas richtig gut geworden!

Tipp: Wenn Ihr keine Weckgläser habt, könnt Ihr natürlich auch eine Souffléeform oder eine flache breite Tasse nehmen.

Veganer Gyrosteller

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Im März geht es bei Leckeres für jeden Tag um Familienfavoriten. Nun sind der Göga und ich nicht wirklich eine Familie, aber natürlich haben wir auch eine Reihe von (Lieblings-)Gerichten, die immer wieder auf den Tisch kommen.

Dazu gehören auf jeden Fall Risotti und Nudelgerichte aller Art. Bratkartoffeln mit verschiedensten Beilagen sorgen für einen glücklichen GöGa, genau wie ein knuspriges Brathähnchen.

Aber auch Pfannengyros oder -döner mit den typischen Beilagen kommen immer gerne auf den Tisch. Klar, dass entsprechende Rezepte im Blog zu finden sind:

Dass ich bisher dieses Gericht noch nicht komplett vegan gemacht habe, liegt daran, dass ich keinen wirklich gut schmeckenden veganen Joghurt gefunden habe. Die Sorten mit Obst finde ich ganz gut, aber ganz ohne hat für mich immer einen leicht pappigen Beigeschmack.

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Knusprige Waffeltürmchen mit Apfelquark und Ahornsirup

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Sonntagnachmittag waren wir zum Kaffeetrinken bei meiner Schwiegermutter eingeladen. Meistens macht sie dann Herzwaffeln mit heißen Kirschen und Sahne. Total lecker, aber natürlich immer viel zu viel.

Sie hat uns also einen kleinen Stapel Waffeln mitgegeben, aus denen ich am Montagabend nach unserem Pastagericht noch einen leckeren Nachtisch machte.

Zutaten:

  • 2 Herzwaffeln (Das Originalrezept habe ich leider nicht.)
  • 2 EL Quark
  • 1 kleiner Apfel
  • ein paar Spritzer Limettensaft
  • etwas Apfelschorle oder Sprudelwasser
  • Ahornsirup

Zubereitung:

Die Waffeln auf dem Backofenrost ca. 10 Minuten auf 150 °C Umluft knusprig werden lassen.

Inzwischen den Apfel schälen, entkernen, vierteln und in dünne Scheibchen schneiden. Mit etwas Limettensaft beträufeln.

Quark mit Apfelschorle (Sprudelwasser) glattrühren, die Apfelscheibchen unterheben.

Waffelherzen teilen und mit jeweils einer Lage Apfelquark auf Dessertellern stapeln. Zum Schluss mit Ahornsirup übergießen.

Aus Resten ist ein schneller und leckerer Nachtisch entstanden.

Pasta mit Franz Kellers Tomatensugo

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Weiter geht es mit dem Inhalt der Bäm-Box. Für die Pinsa unseres Dinner for Two hatten wir ja schon das Tomatensugo von Franz Keller angebrochen. Mit dem Rest machten wir ein einfaches Pastagericht.

Franz Keller war auch schon ein Mitstreiter bei Kitchen Impossible. Keller wurde 1950 in Freiburg geboren. Seine Mutter bekam als Köchin im Restaurant „Schwarzer Adler“ im Jahr 1969 einen Michelin-Stern. In dieser Tradition machte Franz Keller eine Kochausbildung, die ihn unter andererm auch zu Paul Bocuse führt. Er wird auch mit mehreren Michelin-Sternen ausgezeichnet, hat sich inzwischen auf seinen Öko-Bauernhof zurückgezogen, nachdem der Sohn Franz Keller das Restaurant Adler Wirtschaft übernommen hatte.

Die Tomatensauce besteht „nur“ aus Tomaten, Zwiebeln, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili und hat eine sehr feine Konsistenz. Sie ist sehr aromatisch, auch wenn sie mir einen Ticken zu scharf war. So ein tolles Produkt braucht nicht viel Schnick und Schnack, weshalb ich sie auch nur mit Pasta, ein paar schwarzen Oliven und Kapern (für mich) und Parmesan (ebenfalls aus der Bäm-Box) serviert habe.

Auch dieses Mal gab es ausnahmsweise einen kleinen Nachtisch, nämlich Knusprige Waffeltürmchen mit Apfelquar und Ahornsirup.

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Orangenquarkcrème mit Mandelkaramell

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Bei uns gibt es nicht oft Nachtisch, aber wenn man ein Dinner for Two mit hervorragenden Zutaten macht, dann gehört das einfach dazu.

Dafür habe ich Quark mit Orangensaft, Orangenlikör und Orangenfilets gemischt. Als Clou habe ich ein schnelles Mandelkaramell gemacht, das super schmeckte und der Quarkcrème die nötige Süße gab. Dazu einen Espresso und wir waren rundum zufrieden.

Zutaten für 2 Portionen Quarkcrème:

  • 1 Paket (à 250 g) Speisequark
  • 2 Orangen, je nach Größe
  • 1 Schuss Orangelikör, z. B. Grand Marnier – optional
  • 2 EL Mandelstifte
  • 4 – 6 EL Zucker
  • 1 Bogen Backpapier

Zubereitung:

Eine Orange schälen, die Filets auslösen und halbieren. Dabei möglichst den Saft auffangen.

Von der zweiten Orange die Schale abreiben und dann auspressen.

Den Quark in eine Schüssel geben, mit soviel Orangensaft verrühren, dass er eine crèmige Konsistenz bekommt. Orangenfilets und -abrieb sowie einen Schuss Orangenlikör unterrühren.

In einer beschichteten Pfanne die Mandelstifte kurz trocken anrösten. Zucker zugeben und diesen unter Rühren langsam schmelzen lassen. Mit einem Rest Orangesaft ablöschen, glattrühren und auf dem Backpapier (auf einem Brett oder großen Teller) ausbreiten. Bis zum Anrichten in den Kühlschrank stellen.

Jetzt den Hauptgang zubereiten.

Zum Anrichten die Quarkcrème in Schälchen füllen und das Mandelkaremell darüber verteilen. Lecker!

Die kulinarische Weltreise: Wat mit heimischen Gemüsen (Äthiopien)

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Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Äthiopien - die besten Rezepte und Gerichte

Im Februar geht es mit Volker mampft und der kulinarischen Weltreise nach Äthiopien. Ich hatte schon ein Sega Wat, einen äthiopischen Lammeintopf gemacht, der uns, vor allem aber dem GöGa wegen der exotischen Würze von Berbere sehr gut geschmeckt hat. Da ich davon noch eine halbe Süßkartoffel im Kühlschrank hatte, hatte ich vorgeschlagen, einen Gemüse-Wat (oder Wot, was – so wie ich es verstanden habe – nichts anderes als Ein- oder Schmortopf bedeutet) zu machen, was begeisterten Anklang fand.

Ich habe mich dann für ein kleines afrikanisch-europäisches Cross over entschieden und Gemüse(reste) aus dem Kühlschrank verbraucht: Neben der Süßkartoffeln waren das Blumenkohl, Staudensellerie, Porree und Möhren. Herausgekommen ist ein tolles veganes Gericht.

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Blog-Event CLXXXII – Sheet Pan Dinner – Pizzaschnecken

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Blog-Event CLXXXII - Sheet Pan Dinner (Einsendeschluss 15. Februar 2022)

Scheinbar bin ich meiner Zeit weit voraus, denn das Sheet Pan Dinner oder das One-Sheet Pan-Gericht scheint gerade der heißeste Schei* in der Welt des Essens zu sein.

Ich lasse sehr gerne den Backofen die Arbeit mache und „schmeiße“ verschiedene Zutaten in eine Auflaufform oder ein Blech und verlasse die Küche für die nächste Zeit.

Jedenfalls sucht nun Susanne von Magentratzerl bei Zorra im Kochtopf Ideen zu Gerichten vom Backblech.

Meine Pizzaschnecken entsprechen wohl nicht so ganz der Grundidee, aber mit wenig Vorbereitung hat man schnell ein leckeres Essen – vielleicht macht man einen kleinen Salat, während die Hauptkomponente im Backofen schmurgelt – auf dem Tisch.

Einen Schönheitspreis gewinnen die Schnecken nicht, aber geschmacklich waren sie top!

Meine Schnecken sind vegetarisch und bio – bis auf die vegane Mühlensalami. Ich finde da kann man auch mal auf Fertigzutaten wie den Pizzateig auf der Rolle und den Bruschetta-Aufstrich zurückgreifen.

Zutaten für ca. 6 Schnecken – je nachdem wie dick Ihr sie schneidet:

Zubereitung:

Den Pizzateig abrollen, mit dem Antipastiaufstrich bestreichen (oben links). Die Mozzarella gezupft über dem Aufstrich verteilen (oben rechts).

Mit der Salami (unten links) und den Champignonscheiben (unten rechts) belegen.

Von der Schmalseite aufrollen und in sechs Stücke schneiden. Aufrecht auf ein Backblech setzen, jede Schnecke mit etwas Gouda belegen. Bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und der Teig im Innern gar ist.

Wenn Ihr den Teig an der Längsseite aufrollt und dann in schmalere Scheiben schneidet, bekommt Ihr kleine Schnecken, die Ihr bequem mit der Hand snacken könnt.

Pizza bianca con Spinaci e Frutti di Mare

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Hallo, ich bin die Neue… Die Beiträge zu Leckeres für jeden Tag habe ich schon öfter auf den einschlägigen Social Media gesehen und nun habe ich mich auch mal angemeldet und bin gespannt, wie das ganze so abläuft.

Den Januar habe ich ja schon verpasst, aber für das Februar-Thema „Fisch und Meeresfrüchte“ habe ich tatsächlich ein Rezept in petto.

Januar ist ja irgendwie der Monat der guten Vorsätze und des Neusortierens. Wir misten gerade mal unsere Vorräte in Küchenschränken und der Tiefkühle aus. U. a. hatten wir noch eine Tüte „Frutti di mare“ und Spinat im Kälteschlaf gefunden.

Der GöGa meinte, beides böte sich doch vortrefflich als Pizzabelag an. Gedacht, getan.

Pizzateig wurde mit meinem gerade aufgefrischtem Lievito madre angesetzt und über Nacht im Kühlschrank zum Gehen gelassen. Ich tat mich ein bisschen schwer bei dem Gedanken, zu den zarten Meeresfrüchten (Tintenfischringe, Muscheln, Garnelen) Tomatensugo zu benutzen.

Also beschloss ich, eine weiße Pizza zu backen und als Basis Ricotta zu nehmen. Das hat nicht nur wunderbar geklappt, sondern auch noch ganz toll geschmeckt.

Zutaten für eine Pizza für Zwei:

  • 1/2 Pizzateig (Ihr könnt natürlich auch Euren eigenen Favoriten nehmen!)
  • 2 – 3 EL Ricotta
  • etwas Salz
  • 1 TL mediterrane Kräuter
  • 100 – 150 g TK-Spinat
  • 1 Kugel Mozzarella
  • TK-Meeresfrüchte – Menge nach Wunsch

Zubereitung:

Pizzateig zubereiten, über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Backofen mit Pizzastein falls vorhanden auf höchster Stufe vorheizen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Auf ein passend großes Stück Backpapier legen. Ich belege den Teig, während er schon auf dem Pizzaschieber ruht.

Ricotta mit wenig Salz und Kräutern mischen, auf den Teig geben. Darauf Spinat und Meeresfrüchte verteilen. Mozzarella in Stückchen reißen und über den Belag geben.

Pizza auf den Backstein befördern und – je nach Betriebstemperatur – 8 – 15 Minuten backen.

Die Pizza hat mit Ricotta statt Tomatensugo sehr fein geschmeckt.

Hier geht es zu den leckeren Rezepten der anderen: