Schlagwort-Archive: Risotto

#wirrettenwaszurettenist: Den Kürbis

Kann Werbung durch weiterführende Links enthalten

Der Kürbis… tja, so lange treibt der sich noch nicht in meiner Küche rum, aber ich glaube, so die letzten fünf Jahre feiert er eine Art Renaissance. Ich kannte Kürbis nur als süßsauer eingelgte Konserve, die ich absolut nicht mochte. Die Kürbisse, die ich bis dato in Erinnerung hatte, waren Riesenboller, mit denen ich nichts anzufangen wusste. Irgendwann kam dann der Hokkaidokürbis, der praktischerweise nicht geschält werden muss und auch in handlicher Zweipersonengrößen daher kommt. Mit dem Aufschwung des Kürbisses kamen dann natürlich auch die Fertiggerichte, seien es Kürbis(kern)brote, -suppen verschiedenster Qualität, auch den eingelegten Kürbis gibt es noch immer.

Nachdem ich schon Kürbisbrot, Suppe und Curry im Blog habe, habe ich am vergangenen Wochenende ein tolles Kürbisrisotto (ich wette, das gibt es auch schon irgendwo und irgendwie als Fertiggericht) gemacht.

Weiterlesen

Nachgekocht: Rote-Bete-Risotto mit Grünkohltopping

Enthält Werbung durch weiterführende Links.

Dieses wunderbar farbenfrohe Rezept hatte Unser Meating zur Rettung des Kohls vor der Konserve beigetragen. #wirrettenwaszurettenist

Es sah nicht nur klasse aus, es las sich auch sehr lecker. Darum besorgte ich eine Rote Bete, um das Gericht für mich als Solomittagessen zu machen. Aber wie das immer geht, irgendwas ist ja immer und die Rote Bete trocknete einem schnöden Tod auf dem Kompost entgegen. Um das zu vermeiden, fragte ich vorsichtig beim GöGa an, ob ich das Gericht eines Samstagabends für uns kochen könne. Rote Bete ist ja eines dieser furchtbar exotischen Lebensmittel, die nicht so seine Sache sind. „Jaaaaa… mach mal. Ich muss auch mal andere Sachen probieren.“ sprach er und es wurde abends gemeinsam gekocht.

Sagen wir mal so: Ich denke, das wird jetzt nicht zu seinem Lieblingsessen, aber er war nicht vollkommen abgeneigt. 😉

Mir hat das Risotto mit dem gebratenen Grünkohl ganz hervorragend geschmeckt, da ich ja ein großer Fan von bitteren und erdigen Aromen bin. Für den GöGa habe ich extra noch etwas Agavendicksaft und Zitrone zum Risotto gegeben, damit die erdige Note der Bete noch etwas verdrängt wird. Und so habe ich das Rezept nachgekocht:

Weiterlesen

Saltimbocca alla Romana mit Risotto alla Milanese – Weinachten 2017

Eigentlich hatte es am ersten Weihnachtstag ein italiensicher Abend werden sollen. Zur Vorspeise war eine Minestrone, zum Dessert Panna Cotta geplant.

Vermutlich hatte ich mir am Morgen zu viel zugemutet, abends war ich völlig k.o. und appetitlos, so dass wir uns auf den Hauptgang beschränkten, bei dem sogar die Gemüsebeilage aus frischem Spinat auch fehlte.

Satt geworden sind wir trotzdem mit unserem Risotto und den Saltimbocca, die wie folgt entstanden:

2 Kalbsschnitzel habe ich halbiert, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit jeweils einer Scheibe italienischen Schinken (Prosciutto di Parma) sowie einem Salbeiblatt belegen. Überklappen, mit einem Zahnstocher feststecken und von beiden Seiten kurz in etwas Olivenöl scharf anbraten.

Wenn Kochs nicht wissen, was sie kochen sollen…

… gibt es im Zweifel Risotto. So auch während des Urlaubs, als wir viel unterwegs waren und keine Lust auf Riesenkochorgien hatten.

Risottoreis ist eigentlich immer im Vorrat, ebenso TK-Erbsen oder -Spinat sowie Black Tiger-Garnelen und Gemüsebrühepulver, Olivenöl, Zwiebel und Knoblauch sowieso. Ein kleines Stück Parmesan liegt auch so gut wie immer im Kühlschrank, aber gerade zu „Fischigem“ geht es zur Not auch mal ohne.

Den Erbsenrisotto nach diesem Rezept zubereiten. Dieses Mal hatte ich zum Schluss noch eine Handvoll frische, gehackte Minze aus dem Garten zugegeben. Perfekt!

Die Black Tiger-Garnelen habe ich in einer Mischung aus Olivenöl, Knoblauch, Ingwer und Chili (alles geputzt und fein gehackt bzw. gerieben) eingelegt und in der Grillpfanne kurz vor Ende der Garzeit des Risotto gebraten.

Osternachlese 2017: Karfreitag

Obwohl wir mit den christlichen Feiertagen im tieferen Sinn nicht mehr viel am Hute haben, bewahren wir trotzdem gewisse Traditionen. Unter anderem auch die, dass es Karfreitag Fisch gibt.

Ich hatte im Soester Fischhaus zwei Zanderfilets mit Haut sowie geräucherten Wildlachs fürs Frühstück vorbestellt und Gründonnerstag abgeholt. Bisher hatte ich immer TK-Zander geholt, wie hier, hier oder hier zu sehen. Ich Unwissende! Das waren scheinbar immer nur die hinteren, spitz zulaufenden Schwanzstücke. Jedenfalls packte ich, abends als es ans Kochen ging, zwei Riesenlappen aus. Gut, haben wir also statt zwei Portionen gleich sechs und die restlichen Stücke eingefroren. Weiterlesen

Spinatrisotto mit mariniertem Limetten-Pfeffer-Lachs

spinatrisotto_lachsfilet

Seit ich den GöGa davon überzeugen konnte, den kleinen Umweg über das Fischhaus zu fahren und dort frisch einzukaufen, schwelgen wir jede Woche in Köstlichkeiten. So gab es am vergangenen Samstag mal wieder Spinatrisotto mit einem wunderbaren fertig mariniertem Lachsfilet. Die Mischung aus Limette und Pfeffer passte ganz hervorragend zu Fisch und Risotto.

Weiterlesen

Erbsen-Minz-Risotto mit gegrillten Filets von der roten Meerbare

Risotti sind immer so unsere „Was sollen wir bloß kochen“-Rettungsanker. Schnell gemacht, bisschen Spinat oder Erbsen rein oder mit Champignons und schon hat man ein leckeres Essen.

So gab es auch einen Samstagabend mal wieder Risotto. Wenn wir ihn nicht rein vegetarisch essen, mögen wir gerne „fischiges“ dazu: Zander, Wolfsbarsch oder Black Tiger-Garnelen.

Beim letzten Mal wollte ich gerne mal rote Meerbaren probieren, weil die gar so lecker anzuschauen sind. Gesagt, gekauft, leider bei uns nur TK-Ware, aber natürlich aus nachhaltiger Fischerei.

Weiterlesen

Schatzsuche im Vorratsschrank – Runde 8

Tatsächlich ist auch die 8. Runde der Schatzsuche bei Magentratzerl schon wieder Geschichte . Es sind – wie nicht anders zu erwarten – herrlich kreative Rezepte zusammen gekommen.

Meine Beiträge waren:

Gebratener Risotto mit Spargelspitzen

Ich habe ja schon mehrfach geschrieben, dass ich es hasse, Lebensmittel wegzuwerfen. Deshalb gibt es auch oft Resteküche bei mir.

Am vergangenen Samstag habe ich ja Bruchspargel verarbeitet: ein Fond wurde eingekocht, von den Mittelstücken habe ich dieses wunderbare Mittelding zwischen Sauce und Pesto – nach einer Idee Aus Peters Kochtopf – und mit den Spargespitzen habe ich den vom Sonntag übrig gebliebenen Risotto verfeinert.

Wie ich hier schon mal geschrienem hatte, finde ich es eher schwierig Risotto aufzuwärmen und so machte ich am Dienstag einfach Bratrisotto daraus.

Als Dreingabe gab es gebratene Spitzen vom weißen Spargel und krosse Serranostreifen.

Für 1 Portion 2 Scheiben Serranoschinken in Streifen reißen, in der trockenen Pfanne auf mittlerer Temperatur knusprig braten. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp etwas entfetten.

In derselben Pfanne 1 EL Distelöl erhitzen, nach Geschmack und Hunger ca. 10 Spargelspitzen rundherum anbraten. Mit 1 EL Orangensaft (ich hatte noch eine viertel Orange von diesem Kuchen übrig; ansonsten Zitronensaft und 1 Prise Zucker nehmen) ablöschen, mit Salz abschmecken und zusammen mit den Schinkenstreifen zum gebratenen Risotto anrichten.

gebratene_risottoreste

Weißes Spargelrisotto mit Black Tiger Garnele

Letzten Freitag gab es mal wieder eine Variante vom Spargelrisotto. Da der GöGa am liebsten weichen Spargel mach, habe ich die Stangen in kleine Stücke geschnitten und schön weich gekocht. Den Risotto habe ich dann statt mit Brühe mit dem Spargelsud aufgegossen – sehr lecker, genau wie die Black Tiger Garnele dazu.

spargelrisotto_garnele

Weiterlesen