#wirrettenwaszurettenist: Den Kürbis

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Der Kürbis… tja, so lange treibt der sich noch nicht in meiner Küche rum, aber ich glaube, so die letzten fünf Jahre feiert er eine Art Renaissance. Ich kannte Kürbis nur als süßsauer eingelgte Konserve, die ich absolut nicht mochte. Die Kürbisse, die ich bis dato in Erinnerung hatte, waren Riesenboller, mit denen ich nichts anzufangen wusste. Irgendwann kam dann der Hokkaidokürbis, der praktischerweise nicht geschält werden muss und auch in handlicher Zweipersonengrößen daher kommt. Mit dem Aufschwung des Kürbisses kamen dann natürlich auch die Fertiggerichte, seien es Kürbis(kern)brote, -suppen verschiedenster Qualität, auch den eingelegten Kürbis gibt es noch immer.

Nachdem ich schon Kürbisbrot, Suppe und Curry im Blog habe, habe ich am vergangenen Wochenende ein tolles Kürbisrisotto (ich wette, das gibt es auch schon irgendwo und irgendwie als Fertiggericht) gemacht.

Kennt Ihr das, wenn Ihr vorher schon den Geschmack des Gerichts auf der Zunge habt? So ging es mir mit dem Risotto auch.

Für zwei Portionen braucht Ihr:

  • 150 g Risottoreis
  • 150 g Kürbispüree von einem Hokkaidokürbis
  • 600 ml Gemüsebrühe *) + 2 Lorbeer- und Salbeiblätter
  • 1 Schalotte
  • 50 g geriebener Bergkäse
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • eine Prise feines Chilisalz (oder Salz und Chilipulver)
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Zitronen-/Limettensaft
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 EL Kürbiskerne
  • Salbeiblätter nach Wunsch, in Streifen geschnitten
  • 2 TL Kürbiskernöl

*) Gemüsebrühe: entweder aus selbst gemachtem Pulver oder fertige Brühe aus dem Vorrat

Zubereitung:

Zunächst den Kürbis halbieren, bei 180 °C Umluft zunächst 30 Minuten backen. Vier schmale Spalten abschneiden und zur Seite stellen, den restlichen Kürbis weitere 10 Minuten weiterbacken. Abkühlen lassen und mit einem Mixstab pürieren.

In der Zwischenzeit die Schalotte in feine Würfel schneiden, die Gemüsebrühe vorbereiten. Einen Esslöffel Olivenöl in eine breite Pfanne oder einen Wok geben, die Schalotte und den Reis darin glasig anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und nach und nach mit Brühe auffüllen.

Gegen Ende der Garzeit die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne anrösten, zur Seite geben. Den zweiten Esslöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen, die Salbestreifen darin knusprig braten, auf Küchenkrepp entfetten. Den Ahornsirup in das restliche Öl geben und die Kürbisspalten von beiden Seiten darin karamellisieren.

In den fertigen Risotto das Kürbispüree und den Bergkäse einrühren. Mit Chilisalz, Pfeffer und etwas Zitronen-/Limettensaft abschmecken.

Den Risotto auf tiefe Teller verteilen, jeweils zwei Kürbisspalten an den Seiten drapieren. In die Mitte eine kleine Mulde drücken und jeweils einen Teelöffel Kürbiskernöl hineingeben. Mit den gerösteten Kürbiskernen und dem gebratenen Salbei bestreuen und servieren.

Ingrid von Auchwas hat diese Rettungsaktion initiiert. Danke für die schöne Idee. Mein GöGa hat sich wieder um das Erstellen der HTML-Liste zum bequemen Einfügen der Rezepte der anderen Teilnehmerinnen gekümmert. Danke an beide.

Hier kommen die Rezepte der anderen KürbisretterInnen:

auchwas – Kürbis süß-sauer
Bonjour Alsace – Kürbis Spaghetti mit Olivenöl und Thymian
Brigittas Kulinarium – Kürbisravioli aus Kartoffelteig
Brotwein – Saftiges Kürbisbrot mit frischer Hefe und Hokkaido
Cakes Cookies an more – Mac and Cheese mit Kürbis
CorumBlog 2.0 – Kürbis-Konfitüre
Das Mädel vom Land – Wickelknödel mit Kürbis und Pilzen
evchenkocht – Kürbis-Cannelloni
Fliederbaum – Kürbis-Kartoffel-Gratin
genial-lecker – Kürbis-Möhren-Quiche
lieberlecker – Kürbis Vermicelles
Madam Rote Rübe – Schmackhafte Kürbis-Suppe mit Linsen und Zwiebeln
our food creations – Vielseitiges Kürbismus
Pane-Bistecca – Kuerbis Prussien
Unser Meating – Kürbis-Käse-Suppe
Turbohausfrau – Kürbistascherl mit Grammeln

27 Gedanken zu „#wirrettenwaszurettenist: Den Kürbis

  1. Pingback: Brot: Saftiges Kürbisbrot mit frischer Hefe und Hokkaido - Brotwein

  2. Pingback: Kürbis-Cannelloni mit Mangold - nicht hübsch, aber geil! - evchen kocht

  3. Pingback: Kürbis Vermicelles | lieberlecker

  4. Brigitta Reiter

    Kürbisrisotto steht schon am Freitag bei mir am Programm, meine Schwester kommt mit ihren Töchtern und hat sich das gewünscht! Da kann ich gleich Dein Rezept ausprobieren!
    Liebe Grüße Brigitta

    Antworten
    1. Britta

      Wow, liebe Brigitta, das freut mich aber.

      Gib mir doch bitte Feedback, wie Euch der Risotto geschmeckt hat.

      LG Britta

      Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Leider ist schon alles verputzt, aber ich bin mir sicher, dass Du so ein Kürbisrisotto auch selber hinbekommst. 😉

      LG Britta

      Antworten
  5. Ingrid

    Liebe Britta,
    so hat jeder seinen ‚Geschmack und auch verschiedene Geschmäcker sind ganz wunderbar, sie bieten Vielfalt. Schade das ich mit meinem Kübis süß-sauer nicht Deinen Geschmack getroffen habe, dafür aber Du meinen mit dem Risotto.Herzlichen Dank für’s mitmachen und für das schöne Rezept und einen wunderschönen Tag.
    LG
    Ingrid

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Liebe Ingrid,

      tut mir ja auch sehr leid, aber ich glaube, ich habe da eine Art Kindheitstrauma.
      Danke, dass Du mein Risotto nicht verschmähst. 😉

      LG Britta

      Antworten
  6. Sigrid

    Liebe Britta,
    ein feines Risotto hast du da gezaubert und da ich noch genug Kürbisse habe, kommt es jetzt sofort auf die Nachkochliste. Es klingt wunderbar lecker.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Liebe Andrea,

      ich vorher auch noch nicht, aber es hat sich gelohnt. Würde mich sehr freuen, wenn Du mal Feedback gibst, falls Du mein Risotto nachkochst.

      LG Britta

      Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Liebe Eva,

      das Cremige kam tatsächlich durch das Kürbispüree. Sonst ist mein Risotto nicht ganz so…

      LG Britta

      Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Bisher gab es bei uns mindestens einmal pro Saison ein Curry mit Kürbis. Der Risotto könnte zu einer neuen Tradition werden. 😉

      LG Britta

      Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Ich habe vor, mal das eine oder andere Rezept nachzukochen.
      Als Testesser hast Du das ganze gute steirische Kernöl zur Seite geschoben. 😀

      Antworten

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