Archiv für den Monat: April 2022

Die kulinarische Weltreise: Ban Mian – Nudelschale mit Schweinehack und Pak Choi (Singapur)

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Ein weiteres Mal ging es bei uns kulinarisch nach Singapur. Volker von Volker mampft hat uns im Rahmen der Kulinarischen Weltreise im April in den Stadtstaat an der Südspitze der malaiischen Halbinsel entführt.

Wie schon das Korean Popcorn Chicken, das Schnelle Fischcurry mit Tomaten und Kurkuma, die Teh Tarik Crème brûlée sowie der Duck Fried Rice ist auch dieses Gericht dem großartigen Buch Shiok Singapur von Nicole Stich entnommen.

Es handelt sich hier eher um ein schnelles Streetfoodgericht, das in einem der zahlreichen Hawker Centres Singapurs angeboten wird. Hawker Centres sind halboffene überdachte Gebäude, die als hygienische Alternative zu den Straßenküchen im Freien eingerichtet wurde. Anstelle von mobilen Speisewagen sind für die Händler dort feste Stände in Freiluftgebäuden vorgesehen. Für die Kunden stehen gemeinsame Tische und Stühle zur Verfügung. Viele Hawker Centres sind auf eine einzige Speise spezialisiert, in anderen gibt es eine Vielfalt verschiedener Küchenrichtungen, so dass auch in einer größeren Runde jeder sein Lieblingsgericht findet.

Das Konzept beschreiben Cornelia von Silver Travellers und Gabi von Langsam kocht besser in ihren Beiträgen.

Für das Ban Mian braucht man getrocknete, Ikan Bilis genannte Anchovis, die mir der GöGa im Internet bestellt hat. Ich hatte erst überlegt, sie wegzulassen, bin aber froh, es nicht getan zu haben. Sie werden gründlich gewässert, weil sie sehr salzig sind, anschließend gut abgetrocknet und in heißem Fett frittiert. Ich bin froh, dass ich sie doch besorgt habe, denn mir haben diese kleinen knusprigen Fischlein, die quasi mit „Haut und Haaren“ gegessen werden, super geschmeckt. Dem GöGa nicht, weshalb er etwas mehr gebratenes Hackfleisch in sein Schüsselchen bekam.

Ban Mian: Reisbandnudeln mit kräftig gewürztem Hackfleisch, Mangold als Pak Choi-Ersatz, pochiertem Ei und den frittierten Anchovis
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Nachgekocht: Grüner Spargel mit Sesam und Zitrone auf Tagliatelle

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Julia von German Abendbrot hatte uns einmal mehr zu einen sehr feinen Abendessen verholfen. Als sie vor ein paar Tagen den Link zu diesem Rezept auf Facebook teilte, fand nicht nur ich das Foto mundwässernd, nein, auch mein GöGa setzte ein Like darunter, so dass ich beschloss, das Gericht nachzukochen.

Es war wirklich ein sehr feines Essen, das bestimmt mal wieder auf den Tisch kommt. Ich erstand an einem neu im Kaff aufgetauchten Spargelstand einen Bund feinen grünen Spargel und ein paar weiße Stangen vierter Wahl – also krumm und schief gewachsen – für den Sud.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich schon direkt vorweg: 500 g frische Nudeln waren viel zu viel für uns zwei; dafür hätte die Menge der Sauce doppelt so viel sein können.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 500 g frische Tagliatelle (250 g hätten absolut gereicht!)
  • 10 – 12 Stangen dünner grüner Spargel (bei uns 1 Bund)
  • 1 EL Rapsöl (ich: Sesamöl)
Für den Sud:
  • 2 Frühlingszwiebeln, grob gehackt
  • Schale von 2 – 3 Stangen weißem Spargel oder 2 komplette Stangen
  • Abschnitte vom grünen Spargel
  • 150 ml Weißwein
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Körner weißer Pfeffer
  • Abrieb einer 1/2 Zitrone
  • Salz
  • Prise Zucker
Für die Sauce:
  • 1 EL Olivenöl
  • ca. 100 ml süße Sahne
  • Saft einer 1/2 Zitrone (fand der GöGa etwas zu viel)
  • 1 TL Tahini (Sesampaste, aus dem türkischen oder asiatischen Supermarkt)
  • Salz
  • weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • optional: eine Messerspitze Chilipulver
  • Zum Servieren: gerösteter weißer Sesam, Sesam-Öl und Piment d’Espelette (ich: Paprika de la Vera)

Zubereitung:

Zunächst den Sud vorbereiten: Dafür zunächst vom grünen Spargel die Enden abschneiden. In einer kleinen Pfanne oder einem Topf das Rapsöl erhitzen, Frühlingszwiebel darin anschwitzen. Die restlichen Zutaten für den Sud zugeben und etwas einköcheln lassen, dann durch ein Sieb abgießen.

Wasser für die Nudeln salzen und einmal aufkochen lassen, damit es später schnell gehen kann.

Spargel in Sesamöl wälzen und in einer Grillpfanne braten, bis sie leichte Röstaromen haben. Im auf 50 °C aufgeheizten Backofen warm stellen.

Für die Sauce Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Sud hinzugeben und leicht simmern lassen. Sahne, Tahini und Zitronensaft zugeben, gut verrühren und alles leicht einreduzieren lassen, damit es etwas eindickt.

Die Sauce mit Salz, Pfeffer und eventuell einer Prise Zucker abschmecken.

Das Nudelwasser noch einmal aufkochen und die frischen Nudeln nach Packungsanweisung garen.

Nudeln mit Sauce mischen, auf Tellern verteilen den Spargel darauf geben.

Zum Schluss mit Sesam (den ich etwas geröstet habe), einen „Stritz“ Sesamöl und etwas Paprika de la Vera garnieren und servieren.

Vielen Dank, liebe Julia, für die tolle Inspiration.

Update: Die kulinarische Weltreise in Rumänien

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Wir sind zurück aus Rumänien und bei Volker könnt Ihr die Zusammenfassung aller Rezepte lesen oder Euch durch den „Schnelldurchlauf“ unten klicken:

Die kulinarische Weltreise: Duck Fried Rice – Gebratener Reis mit Entenbrust (Singapur)

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Ein weiteres wunderbares Gericht aus dem tollen Kochbuch Shiok Singapur von Nicole Stich war dieser aromatische gebratene Reis. Auch dieses Gericht habe ich für die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft zubereitet, die uns im April nach Singapur führt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Entenbrust (ca. 250 g) *)
  • 1 TL 5-Gewürze-Pulver
  • 1 TL Sesamöl
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Möhre
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1/2 große grüne Chilischote nach Belieben (ich beliebte nicht!)
  • 2 Eier
  • 2 EL helle Sojasauce
  • 1 TL dunkle Sojasauce
  • 300 – 350 g gegarter Basmatireis (ich hatte extra die doppelte Menge zum Fischcurry gekocht)
  • 1 EL Reiswein
  • feines Meersalz
  • (weißer) Pfeffer aus der Mühle
  • außerdem: Limettenvierte, Chilisauce (z. B. Sriracha), Hoisinsauce zum Servieren

*) Ich habe hier die Challans Label rouge Entenbrust vom Genusshandwerker aus dem Tiefkühlschlaf gerettet. Für den Bratreis habe ich anderthalb Entenbrüste sowie die gesamte Haut verwendet. Die halbe Entenbrust habe ich zu Hackfleischsauce zu Pasta verarbeitet.

Zubereitung:

Alle Zutaten vorbereiten und bereitstellen, da das Braten von Reis schnell von der Hand geht:

Die Haut von der Entenbrust lösen. Dafür mit Küchenpapier ein einer Seite greifen und abziehen. Da die Haut zerkleinert wird, macht es nichts, wenn das nicht sofort in einem Stück klappt. Haut in maximal 1 cm große Stücke schneiden.
Brustfilet längs halbieren, quer zur Faser in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und mit 5-Gewürze-Pulver und Sesamöl mischen.

Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in 4 cm lange Stücke schneiden. Möhre putzen, schälen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
Ingwer und Knoblauch schälen, nach Belieben die Chili entkeren und waschen und alles fein hacken.
Eier mit 1 TL heller Sojasauce in einer Schüssel mit einer Gabel verrühren.

Wok erhitzen. Darin die Entenhaut im eigenen Fett goldbraun und knusprig braten, herausnehmen und auf Küchenpapier entfetten. Fett aus dem Wok bis auf 2 EL abgießen und beiseite stellen (wird noch gebraucht).
Hitze ordentlich erhöhen, Entenbrust zugeben und 2 bis 3 Minuten unter Rühren braten dabei mit der dunklen Sojasauce würzen. Fleisch in eine Schüssel geben und den Wok mit Küchenpapier auswischen.

Restliches Entenfett, Frühlingszwiebel, Möhren, Ingwer und Knoblauch (evtl. Chili) in den Wok geben und bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten anbraten. Reis zugeben, mit dem Pfannenwender auflockern und mit dem Gemüse vermischen. Weitere 4 bis 5 Minuten braten, mit Reiswein und restlicher hellen Sojasauce würzen. Entenfleisch zugeben und alles gut durchmischen.

Reis etwas zur Seite schieben. Eier auf die freie Wokfläche gießen, kurz stocken lassen, umrühren und ganz stocken lassen. Alles gut durchrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Bratreis auf Schalen verteilen, die Entenhautstücke salzen und über den Reis streuen. Sofort servieren.

Bei Tisch nach Vorliebe mit Limettensaft, Chili- und Hoisinsauce und Korianderblättchen würzen.

Dieser eigentlich einfache Bratreis war die reinste Geschmacksexplosion!

Im Laufe des Monats ergänze ich nachfolgend die Gerichte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Teh Tarik Crème Brûlée (Singapur)

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Am Osterwochenende gab es auch mal wieder Nachtisch und im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft nach Singapur bot sich diese besondere Crème brûlée aus Nicole Stichs Buch Shiok Singapur an.

Teh Tarik ist ein in Indien, Malaysia und Singapur beliebtes Getränk. Es handelt sich um einen Schwarztee, der mit gesüßter Kondenzmilch abgeschmeckt wird. Der Name bedeutet dabei so viel wie „gezogener Tee“, weil der Tee mehrmals schwungvoll von einem Gefäß in ein anderes gegossen wird, bis er schäumt.

Neben der Crème brûlée habe ich noch ein Erdbeer-Bananen-Sorbet aus meinem nagelneuen Slow Juicer von Severin gemacht.

Teh Tarik Crème brûlée mit Erdbeer-Bananen-Sorbet

Zutaten für 4 Portionen:

  • 188 g Sahne
  • 35 g gezuckerte Kondensmilch
  • 2 Teebeutel Schwarztee (Assam)
  • 2 Eigelb
  • 40 – 80 g Zucker für die Kruste(n)
  • außerdem: 1 Auflaufform, mehrere kleine Förmchen oder Tassen, 1 Flambierbrenner

Zubereitung:

Sahne mit Kondensmilch und 1 Prise Salz verrühren, aufkochen, vom Herd nehmen. Teebeutel hineinhägen und 5 – 10 Minuten ziehen lassen. Sobald die Sahne das passende Teearoma hat, Beutel gut ausdrücken und entsorgen. Bei mir hat die Mischung tatsächlich erst nach dem Ausdrücken der Beutel wirklich nach Tee geschmeckt.

Backofen auf 150 °C vorheizen. Eine Auflaufform mit hohen Rändern mit Küchenpapier auslegen und die Förmchen hineinstellen.

Eigelbe in einer Schüssel verschlagen und langsam in der nicht mehr ganz heißen Teesahne verrühren. Möglichst wenig Luft einschlagen, damit die Oberfläche der Créme Brûlée schön glatt bleibt.

Die Eiersahne durch ein feines Sieb in die Förmchen gießen. Auflaufform vorsichtig auf die mittlere Schiene des Ofen schieben und mit so viel Wasser befüllen, dass die Förmchen mindestens zwei Drittel hoch im Wasser stehen.

Crème Brûlée behutsam in 25 – 40 Minuten garen, bis beim vorsichtigen Anstupsen nur noch die Mitte leicht wackelt.

Förmchen aus dem Wasserbad heben und im Kühlschrank mindestens 4 Stunden fest werden lassen.

Ich habe die Crème brûlée im Dampfgarer zubereitet. Dafür habe ich sie im gelochten Blech ca. 40 – 50 Minuten bei 90 °C „bedampft“ und im Ganzen in den Kühlschrank gestellt.

Kurz vor dem Servieren mit Zucker bestreuen und mit dem Flambierbrenner karamellisieren.

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Die kulinarische Weltreise: Schnelles Fischcurry mit Tomaten und Kurkuma (Singapur)

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Im April sind wir im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft in Singapur unterwegs. Eigens zum Zwecke der Rezeptfindung hatte mein GöGa mir das Buch Shiok Singapur von Nicole Stich bestellt. Neben dem Korean Popcorn Chicken ist auch das heutige Gericht aus jenem Buch.

Bitte lest zu Singapurs Esskultur auf jeden Fall mal den sehr ausführlichen Beitrag von Cornelia von Silver Travellers durch und auch ihr zweiter Beitrag zum in Singapur zelebrierten und genossenen Afternoon Tea ist lesenswert.

Wir haben uns für ein leckeres, relativ schnell gemachtes Fischcurry an Karfreitag entschieden. Laut Nicole Stich ist dieses eine gute Alternative zum sehr beliebten Fish Head Curry (hier oder da), da ein ganzer Fischkopf bei uns eher selten zu bekommen und diesen zuzubereiten, sicher nicht jedermanns Sache ist.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 300 – 400 g Kabeljaufilet (Fisch mit festem Fleisch ist gut geeignet, auch Rotbarsch oder Seelachs)
  • 2 TL gemahlener Kurkuma
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL (Sonnenblumen)Öl
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 – 1 rote Chilischote (alternativ: Chilipulver zum besseren Dosieren der Schärfe)
  • 150 g große Cocktailtomaten
  • 3 EL Ghee (ich: Butterschmalz)
  • 1 TL Ceylon-Zimtpulver
  • 200 g Tomaten aus der Dose
  • 125 g Kokosmilch
  • feines Meersalz
  • (weißer) Pfeffer aus der Mühle
  • außerdem: 1 verschließbarer Gefrierbeutel, Korianderblättchen zur Deko
  • Beilage: Basmatireis und ein bisschen Gurkensalat mit Joghurtdressing und geröstetem Sesam

Zubereitung:

Zuerst den Fisch marinieren: Fischfilet in etwa 3 cm große Würfel schneiden und zusammen mit Kurkuma, Fischsauce und (Sonneblumen)Öl in den Gefrierbeutel geben. Den Beutel verschließen und die Fischwürfel mit den Händen behutsam durchkneten, bis sie gleichmäßig mit der Marinade überzogen sind; mindestens 15 Minuten bei Raumtemperatur durchziehen lassen.

Inzwischen Zwiebel schälen, längs halbieren und in dünne Spalten schneiden. Knoblauch schälen, in feine Scheiben schneiden. Chilischote, falls nötig, längs halbieren, entkernen, waschen und in feine Ringe schneiden. Cocktailtomaten waschen und je nach Größe vierteln oder achteln.

Das Ghee (Butterschmalz) in einem Wok erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Chili mit Zimtpulver glasig andünsten. Sobald die Zwiebelspalten leicht Farbe annehmen, die Tomaten in der Dose mit einem Messer oder der Küchenschere grob zerkleinern (oder gleich Tomatenwürfel nehmen) und mit Kokosmilch und 100 ml Wasser in den Wok geben. Kurz aufkochen lassen, dann Fischwürfel samt Marinade unterrühren.

Das Curry bei schwacher Hitze 8 bis 10 Minuten sanft gar ziehen lassen, nach 5 Minuten die Cocktailtomaten dazugeben. Das fertige Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf Schalen verteilen. Mit einer ordentlichen Portion Korianderblättern bestreuen und servieren – dazu pass Reis oder Fladenbrot, bei uns gab es noch ein bisschen Gurkensalat.

Im Laufe des Monats ergänze ich nachfolgend die Gerichte meiner Mitreisenden:

Nachgekocht: Versunkene Eier im Spinatbett

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Ihr mögt gerne Spinat mit Kartoffeln und Eiern? Ja, wir auch und deshalb haben wir mal alles in einen Auflauf gepackt. Eine schöne Idee und total lecker.

Vielleicht ist das auch ein schönes Rezept für den kommenden Gründonnerstag, an dem ja traditionell grüne Gerichte auf den Teller kommen.

Das Rezept habe ich auf der Seite Das Kochrezept entdeckt.

Leider hatte ich etwas zu wenig Spinat im Tiefkühler, aber das tat dem Geschmack keinen Abbruch und satt geworden sind wir auf jeden Fall!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g Kartoffeln (gekocht, gepellt)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 280 g TK-Spinat
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 Eier
  • 50 g Gouda mit Kräutern, gerieben
  • außerdem: 1 große oder 2 kleine Auflaufformen

Zubereitung:

Schalotten und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Im Olivenöl glasig dünsten, Spinat zugeben und mit Deckel so lange dünsten, bis der Spinat aufgetaut ist. 2/3 der Sahne, also ca. 80 ml zugeben, mit den Gewürzen abschmecken.

Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine bzw. zwei gefettete Auflaufform(en) geben. Spinat gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen. Mit einem Löffel Vertiefungen in den Spinat drücken und in jede Mulde den Inhalt eines rohen Eis geben.

Restliche Sahne über den Spinat gießen und den Käse so verteilen, dass die Eier noch zu sehen sind.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft: 155 °C) ca. 20 – 30 Minuten (je nach gewünschter Konsistenz der Eier) überbacken.

Entweder den Auflauf mit je einem Ei auf Tellern verteilen oder die kleinen Förmchen auf Holzbrettern direkt servieren.

Die kulinarische Weltreise: Korean Popcorn Chicken (Singapur)

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Im April führt uns die Kulinarische Weltreise mit unserem Reiseleiter Volker mampft mal wieder nach Asien – genau gesagt nach Singapur.

Wie hier schon beschrieben, ist der Stadtstaat Singapur ein wahrer „melting pot“ der verschiedenen Kochstile und so hat auch dieses köstliche Hähnchengericht aus Korea hier seine Berechtigung. Es ist aus dem Buch Shiok Singapur von Nicole Stich und hat uns wahnsinnig gut geschmeckt.

Wie immer, wenn es um „exotische“ Zutaten geht, hatte ich auch hier wieder Mut zur Lücke und habe verwendet, was ich bekommen konnte bzw. im Vorrat hatte.

Statt der im Rezept erwähnten koreanischen Gewürzpaste Gochujang habe ich meine rote Thai-Curry-Paste genommen, was zu einem überaus köstlichen Ergebnis geführt hat. Wie schon bei anderen Weltreisezielen erwähnt, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten zum Original und deshalb war und bin ich mit dem Geschmack zufrieden.

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Die kulinarische Weltreise: Shiok Singapur

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Es geht im April mit der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft nach Asien, genau gesagt nach Singapur.

Ich fand die Suche nach passenden Rezepten im Netz schwierig, worauf ich bei meinen Mitreisenden auf Facebook nach Tipps fragte.

Unter anderem wurde mir das Buch Shiok Singapur von Nicole Stich empfohlen. Während ich noch antwortete, ich könne mir doch nicht zu jedem etwas „exotischerem“ Reiseziel ein Buch kaufen, hatte der GöGa es schon bestellt.

Ja, ein schönes Buch mit einer Fülle von Erklärungen und einführenden Worten und Rezepten, die eins besser als das andere aussehen und klingen.

Da ich nicht in einer Großstadt mit zig Asiamärkten und Feinkostgeschäften wohne, bekomme ich leider viele Zutaten nicht. Das sehe ich inzwischen aber ganz pragmatisch und sage: Mut zur Lücke!

Ich google, worum es sich handelt und wie es in etwa schmecken müsste und dann ersetze ich es mit etwas von dem ich annehme, dass es passt.

So habe ich auch beim ersten Rezept aus obigem Buch gehalten:

Es gab ein Korean Popcorn Chicken. Koreanisch? Ja, denn in Singapur kommt alles aus Asien zusammen und auch Einflüsse aus dem Rest der Welt schlagen sich in der Küche nieder.

Auf der Seite Visit Singapur könnt Ihr noch mehr Informationen über Sehenswürdigkeiten, typisches lokales Essen sowie Restaurants bekommen.

Singapur ist ein Stadt- und Inselstaat und liegt an der Südspitze der Malaiischen Halbinsel. Er umfasst eine Hauptinselm drei größere und 58 kleinere Inseln. Die Bevölkerung setzt sich zum größten Teil aus Chinesen (knapp 77 %), Malaien (knapp 14 %), Indern (knapp 8 %) und etwas über 1 % anderen Ethnien zusammen.

Hieraus ergibt sich auch die Vielfalt an unterschiedlichen Küchenstilen, die sich aber auch untereinander vermischen und die für mich die Auswahl zunächst so schwierig machte, weil ich mir natürlich noch „Luft“ für Besuche der kulinarischen Weltreise in anderen asiatischen Ländern lassen möchte.

Inzwischen habe ich im vorgenannten Buch ein paar feine Rezepte gefunden, die ich im Laufe des Monats vorstellen werde.

Gespannt bin ich auch auf die Gerichte meiner Mitreisenden, die ebenfalls im Laufe des Monats hier vorgestellt werden.

Nachgekocht: Skrei mit geröstetem Gewürzblumenkohl und Sesamjoghurt

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In zwei Wochen ist schon Ostern, und Ihr habt noch keinen Plan, was Ihr kochen wollt? Hilfe könnte von den Foodbloggern von Leckeres für jeden Tag kommen. Schaut doch am Ende dieses Beitrags auf die Vorschläge.

Bei mir gibt es eine feine Vorspeise für das Ostermenü, Ihr könnt das Gericht aber auch an Karfreitag als traditionelles Fischgericht servieren. Dann verdoppelt einfach die Menge der Zutaten und macht noch ein paar Kartoffeln dazu.

Im Februar kommt meistens der Skrei, der Winterkabeljau auf den Markt, so auch in unserem Soester Fischhaus. Meistens besorge ich dann ein ganzes Kilo und friere den Fisch portionsweise ein, so dass wir auch außerhalb der Saison diesen tollen Fisch genießen können. Wenn Ihr keinen Skrei bekommt, könnt Ihr auch jeden anderen Fisch mit festem weißen Fleisch nehmen, z. B. „normalen“ Kabeljau, aber auch ein Süßwasserfisch wie Zander passt gut.

Das Rezept habe ich beim Genusshandwerker gefunden und hatte beim Nachkochen nur kleine Änderungen vorgenommen.

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