Archiv für den Monat: Januar 2022

Die kulinarische Weltreise: Diri kole ak pwa – Reis mit Bohnen (Haiti)

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Ein weiteres typisches Gericht auf Haiti, wohin uns die kulinarische Weltreise mit Volker mampft im Januar führt, ist Reis mit Bohnen. Ein ganz ähnliches Gericht, nämlich Arroz congri, gab es bei unserem Aufenthalt in Kuba im Februar 2019 schon. Ich vermute, dass Reis und Bohnen in den karibischen Ländern einfach zu den Grundnahrungsmitteln gehören.

Bei uns war es die Beilage zum Griot, einem haitianischen Schweinefleischgericht.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Kidneybohnen aus dem Tiefkühler – Rest von diesem Chili, bei dem ich nicht alle Bohnen gebraucht hatte
  • 200 g Langkornreis
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Thymian
  • 100 g Speckwürfel (ich: roher Schinken)
  • 1 EL Petersilie, fein gehackt (ich: TK-Ware)
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • Chilipulver nach Geschmack

Zubereitung:

Den Reis im Dampfgarer zubereiten.

In einem großen Topf oder einer weiten Pfanne das Öl erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Thymian, Petersilie und Speckwürfel darin circa 5 Minuten anbraten. Reis und Bohnen zugeben und mit ein wenig Wasser kurz erhitzen.

Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken.

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Die kulinarische Weltreise: Griot (Haiti)

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Im Januar machen wir uns mit Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise auf in wärmere, sonnige Gefilde. Es geht kulinarisch nach Haiti.

Nachdem ich schon die Soupe Joumou, die typische Neujahrssuppe zum Gedenken an die Unabhängigkeit von Frankreich am 1. Januar 1804 vorgestellt habe, gibt es nun ein Schweinefleischgericht. Wir verbrauchen gerade nach und nach Vorräte aus der Tiefkühle und den Vorratsschränken weg und ein Stück Schweinenacken befand sich noch im Kälteschlaf.

Griot mit Diri kole ak pwa und schneller Chili-Mango-Sauce

Nach dem Auftauen geht es mit dem Rezept folgendermaßen los:

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleine rote Chilischoten
  • 1 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehen
  • 1 Zitronen
  • 1/2 Orange
  • 300 g mageres Schweinefleisch (ich: ca. 350 g durchzogenen Nacken aus dem Vorrat)
  • je 1 TL Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Zimtpulver
  • gemahlener Kreuzkümmel
  • gemahlene Gewürznelken
  • Thymian
  • eingelegte Silberzwiebeln, ca. 1 pro Fleischstück
  • Öl
  • Spieße nach Wunsch

Zubereitung:

Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Chilischote, Schalotte und Knoblauchzehe fein hacken. Zusammen mit den ausgepressten Zitrusfrüchten in einem genügend großen Gefäß mischen. Fleisch und die Gewürze bis einschließlich Thymian zugeben. Verschließen, gut durchmischen und mindedestens 4 Stunden im Kühlschrank marinieren.

Fleischstücke mit der Marinade in einen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken. Aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und das Fleisch bei mittlerer Hitze etwa 30 Min. garen.

Fleisch abgießen und abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin rundum 2 – 3 Minuten braten.

Nach Wunsch je 2 Fleischstücke mit 2 Silberzwiebeln auf 1 Spieß stecken. Ich habe einfach die Silberzwiebeln so zum Fleisch gegeben.

Als Beilage gibt es ein weiteres typisches Gericht: Diri kole ak pwa – Reis mit Bohnen.

Damit alles ein bisschen besser „rutscht“, hat der GöGa eine einfache Chili-Mango-Sauce gemixt: Chili-Ketchup der Curtice Brothers wurden mit Mango aus dem Glas mit etwas Saft püriert.

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Grundrezept: Tortillas selber backen

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Auf dem kulinarischen Wunschzettel des GöGas stand mal wieder ein Chili. Die Hauptzutaten wie (veganes) Hackfleisch, Mais, Kidneybohnen sowie die passenden Gewürze waren im Vorrat. So weit, so gut.

Nun galt es noch Weizentortillas zu kaufen und da war dann Ende. Aus Gründen hatten wir vergangenen Samstag unsere Einkaufstour falsch herum angetreten. Normalerweise kaufen wir zuerst im Lebensgarten und fahren dann zum Rewe, um dort zu kaufen, was wir im ersten Geschäft nicht bekommen. Da wir verganene Woche zuerst beim Rewe und dann im Lebensgarten waren, gingen wir in puncto Tortillas leider leer aus.

Nun kann man Tortillas ja ganz einfach selber machen. Dachte ich und wunderte mich bei der Suche nach Rezepten im Netz, dass in den meisten Backpulver in der Zutatenliste stand. Aus TV-Dokus weiß ich, dass diese Fladen ursprünglich nur aus Mehl, Wasser und eventuell Salz bestehen.

Ich wollte das Vorhaben erst aufgeben, da fiel mir mein kleines mexikanisches Kochbüchlein von GU ein, dass ich hier schon einmal zu Rate gezogen hatte.

Und richtig: man braucht lediglich Weizenmehl, Maismehl nach Wunsch, Wasser und Salz.

Zutaten für 4 Tortillafladen:

  • 125 g Weizenmehl (ich: Type 550)
  • 125 g Maismehl (ich: Maisgrieß/Polenta)
  • 1 TL Salz
  • 150 – 200 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Mehlsorten mit Salz in einer Rührschüssel mischen. Esslöffelweise das Wasser zugeben, dabei ständig mit dem Knethaken rühren.

Zum Schluss den Teig mit den Händen durchkneten. Er sollte weich sein, aber nicht mehr kleben. Zugedeckt etwa 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

Vier gleich große Kugeln formen und auf einer Silikonbackmatte zu dünnen Fladen ausrollen.

Vier gleich große Kugeln formen und auf einer Silikonbackmatte zu dünnen Fladen ausrollen.

Eine beschichtete Pfanne ohne Fett erhitzen, die Tortillas nacheinander von jeder Seite etwa eine Minute backen.

Bei mir hat das ganz hervorragend der Crêpesmaker gemacht.

Jetzt kann man die Tortillas nach Wunsch weiterverarbeiten.

Solltet Ihr sie bei Tisch füllen und rollen wollen, die fertig gebackenen Fladen bis dahin mit einem feuchten Küchentuch abdecken.

Bei uns wurden sie mit Chili gefüllt, gerollt und mit etwas Käse überbacken. Dazu gab es noch etwas Blattsalat mit Joghurtdressing.

Die kulinarische Weltreise – Soupe Joumou (Haitianische Neujahrssuppe)

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Neues Jahr, neues kulinarisches Reiseziel: Volker von Volker mampft schickt uns im Rahmen der Kulinarischen Weltreise im Januar in die Karibik, genau gesagt nach Haiti.

Haiti ist nach den USA das zweite Land des amerikanischen Kontinents, das seine Unabhängigkeit – von Frankreich – erklärte. Dies geschah am 1. Januar 1804 und das Ereignis wird unter anderem traditionell mit der Soupe Joumou begangen. Diese Delikatesse war bis dato nur der französischstämmigen Oberschicht vorbehalten und wurde von Sklaven zubereitet. Nach der Unabhängigkeit durfte sie jeder genießen. Klar, dass sie dadurch ein Symbol für die Freiheit wurde.

Haiti teilt sich mit der Dominikanischen Republik die Insel Hispaniola. Durch die Lage Hispaniolas auf der Grenze zwischen Karibischer und Nordamerikanischer Platte kommt es häufig zu schweren Erdbeben – das letzte war erst 2021.

Auch Tropenwirbelstürme beuteln das Land immer wieder. Durch die instabile politische Lage gilt Haiti als ärmstes Land der westlichen Hemisphäre.

Die Küche Haitis ist kreolisch und geprägt durch afrikanische (durch die Sklaven), französische (durch die Kolonisten), ursprünglicher Küche der Taíno genannten Ureinwohner sowie spanischen und arabischen Einflüssen. Damit unterscheidet sie sich kaum von der restlichen karibischen Küche.

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