Schlagwort-Archive: Tortilla

Hähnchenschenkel mit Pimentón de la Vera auf Gemüsebett

Enthält möglicherweise Werbung durch weiterführende Links

Am zweiten Maiwochenende ging es in den Urlaub und Vorräte wollten wegverarbeitet werden.

Ich checkte die Tiefkühle und fand zwei ordentliche Kikok-Hähnchenschenkel. Außerdem mussten Kartoffeln, Tomaten, Möhren, Gemüsezwiebel und Paprikaschote verarbeitet werden. Ebenfalls fanden sich noch eingefrorene Gartenbohnen aus dem letzten Jahr. Das Essen für den Feiertag (Christi Himmelfahrt) war gerettet.

Inspiriert von diesem Rezept von Sina, der Giftigenblonde, habe ich dieses Ofengericht kreiert.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Hähnchenschenkel
  • Pimentón de la Vera
  • Salz
  • Olivenöl
  • Gemüsereste nach Wunsch (siehe oben)
  • Meersalzmischung mit mediterranen Kräutern

Zubereitung:

Die Hähnchenkeulen mit Pimentón und Salz marinieren.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Das Gemüse putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. in einer leicht geölten Auflaufform verteilen. Mit dem Meersalz bestreuen.

Die Hähnchenschenkel obenauf legen und ca. 40 Minuten garen.

Die Haut ist wunderbar knusprig geworden. Das Gemüse war durch den ausgetretenen Fleischsaft auch sehr aromatisch geworden.

Vom Gemüse war noch so viel übrig, dass wir am nächsten Tag mit drei Eiern – die natürlich auch am besten noch verbraucht werden sollten – noch eine leckere Tortilla (in etwa nach diesem Rezept) machen konnten.

Nachdem wir unsere Katze Gina in die Katzenpension gebrach hatten, machten wir uns Freitag noch auf den Weg, zunächst nach Bonn.

Da wir auch dort nich ohne Essen blieben, werde ich nach und nach vom Urlaub berichten.

Blog-Event CXLI – Mexikanische Küche

Blog-Event CXLI - Mexikanische Küche (Einsendeschluss 15. Mai 2018)

Enthält Werbung

Bei meinem zweiten Beitrag zur Fiesta mexicana bei Zorra im Kochtopf gibt es für Gastgeberin Simone von Aus der Lameng ein typisches mexikanisches Streetfood, die Quesadilla. Bei uns wurde sie noch etwas gepimpt und war sie Beilage zu gegrilltem Ibérico-Nackensteak und -filet sowie einem bunten Salat. mit Omma Tonis Joghurtdressing.

Weiterlesen

Nachgekocht: Zucchini-Kartoffel-Tortilla

Das Rezept habe ich über die FB-Gruppe Heart & Soul Food gefunden. Petra von Gramue hatte es unter dem Namen Zucchini-Kartoffel-Pizza dort vorgestellt, ich persönlich finde aber Tortilla passender.

Ich habe das Originalrezept wie immer an meine Gegebenheiten angepasst.

Zutaten für 2 – 4 Portionen, je nachdem, ob Vor- oder Hauptspeise:

  • 1 großer Zucchino
  • 300 g Kartoffeln
  • 3 Eier
  • 200 g Mozzarella
  • 100 g Schinken (ich: 3 Scheiben Prosciuto di Parma)
  • 1/2 chinesischer Knoblauch (ich: 1 kleine „normale“ Zehe)
  • 125 ml Crèmefine (ich: ersatzlos gestrichen)
  • 2 kleine Zwiebeln und
  • 1/2 Bund Schnittlauch (ich: ersetzt durch zwei Frühlingszwiebeln)

Zubereitung:

Die Zucchini und die rohen Kartoffeln reiben.

Die Mozzarella fein hacken, den Schinken in Streifen schneiden (geht super mit der Küchenschere) und den Knoblauch fein hacken; die Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden, dabei etwas Grün zur Deko zurückbehalten.

Die Eier verschlagen, alle Zutaten gut unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Backofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Die Tortillamasse in eine Auflaufform füllen, glatt streichen und ca. 40 – 45 Minuten backen.

Die Tortilla ist fertig, wenn die Eiermasse gestockt ist und die Oberfläche schön goldbraun ist.

Die Tortilla in Portionsstücke schneiden, auf Teller geben und mit den zurückbehaltenen Frühlingszwiebelröllchen bestreuen.

Zusammengeklaubt aus den Vorräten

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-DauereventGestern Abend: Mistwetter, keine Lust, noch irgendwie einen Fuß vor die Tür zu setzen, aber Hunger. Brote? Och nööö… Also, die Vorräte überprüft, fündig geworden und so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Hunger gestillt und einen Beitrag für Magentratzerls Dauerevent „Schatzsuche im Vorratsschrank“ gebastelt.

Gefunden wurden: 2 eingefrorene Bratwürstchen (langsam in der Mikro aufgetaut), Kartoffeln (sind sowieso meistens bevorratet), je eine halbe rote und gelbe Paprikaschote vom vergangenen Sonntag, ein halber Bund Lauchzwiebeln, der seine besten Tage auch schon hinter sich hatte, geriebener Gouda und drei Eier. Entstanden ist eine

Kartoffel-Paprika-Tortilla, dazu Bratwurstbällchen mit geschmolzenem Gouda

Für 2 Portionen braucht man also:

  • Brät von 2 frischen (ungebrühten) Bratwürsten
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Paprikaschote, z.B. je 1/2 rote und gelbe
  • 1/2 Bund Lauchzwiebeln, davon die unteren weißen Enden
  • 2 EL geriebener Gouda oder anderer Käse
  • 1 EL Olivenöl
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer, Paprika de la vera
  • 1 kleine Auflaufform

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffeln schälen, würfeln und in dem Olivenöl knusprig anbraten. In der Zwischenzeit die Paprikaschoten schälen, ebenfalls würfeln. Die Lauchzwiebel in etwa 1 cm lange Stücke schneiden. Beides zu den Kartoffeln geben und etwas mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika de la Vera würzen.

Die Eier in einer Schüssel verschlagen, ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Kartoffel-Paprikamischung in die Auflaufform umfüllen. Das Ei darüber gießen und im vorgeheizten Backofen bei 150 °C Umluft 25 Minuten garen.

Inzwischen die Bratwürste längs aufschneiden, das Brät heraus drücken und kleine Bällchen formen. In der gebrauchten Pfanne von allen Seiten braten, zum Schluss den Gouda darüber geben und leicht schmelzen lassen.

Zum Servieren die Tortilla in Stücke schneiden und zusammen mit den Bratwurstbällchen anrichten.

schatzsuche_tortilla

Tortilla-Wraps…

Tortilla Wraps

… hatten wir schon ziemlich lange nicht mehr. Die Zubereitung ist etwas langwierig, aber dafür ist das ganze mega lecker. Da wir heute Abend die vegetarische Variante mit Sojaschnetzel hatten, ist der erste Schritt, die Schnetzel nach Packungsanweisung zuzubereiten. Ich habe 30 g Sojaschnetzel mit knapp 100 ml kochendem Wasser aufgegossen und zum Quellen beiseite gestellt. Das dauert mindestens 10 Minuten; länger stehen lassen schadet aber auch nicht.

Für die Salsa de Tomate habe ich 3 Tomaten geschält, entkernt und in Würfel geschnitten. Etwa einen Esslöffel voll für die Guacamole beiseite stellen. Den Rest mit etwas Zitronensaft marinieren und mit SalzZucker und gemahlenen Chiliflocken abschmecken. Gehackten Koriander nach Wunsch zugeben und kalt stellen.

Weiter geht es mit der Guacamole. Dafür 1 reife Avocado halbieren, den Kern heraus nehmen und entweder mit einer Gabel zerdrücken oder mit dem Mixstab pürieren. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit die Guacamole nicht grau wird. 1 Knoblauchzehe fein hacken, mit etwas grobem Meersalz mit der Klinge eines breiten Messer zu einem Püree zerreiben und zur Guacamole geben. Wenn nötig mit Salz (und nach Wunsch gemahlenen Chiliflocken) abschmecken und die Tomatenwürfel unterheben. Ebenfalls kühl stellen.

Für das Chili habe ich zunächst 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe gehackt und mit gemahlenem Kreuzkümmel sowie gemahlenen Koriandersamen in einem Esslöffel Öl angeschwitzt. Die Sojaschnetzel etwas ausdrücken und zugeben. Salzen und bei großer Temperatur kross braten.
Eine halbe Dose Kidneybohnen und eine Dose gehackte Tomaten zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Flüssigkeit einkochen lassen.

Einen Viertel Eisberg in Streifen schneiden, 2 Esslöffel Crème fraîche mit 2 Esslöffeln Joghurt mischen, Käse reiben bzw. geriebenen Käse in eine Schüssel geben.

Alle Zutaten in Schüsseln bereitstellen. Tortillas nach Packungsanweisung erwärmen, diese dann nach Herzenslust belegen, zum Wrap falten und genießen.