Kochen in Miniküchen – eine Herausforderung

Am 1. Mai waren wir bei einem ehemaligen Arbeitskollegen zum Grillen eingeladen. Ich hatte gesagt, dass ich einen Salat mitbringe, und zwar Nudelsalat Caprese.

Da ich es hasse, wenn alles im Dressing vor sich hin matscht, hatte ich morgens die Zutaten getrennt von einander vorbereitet und in verschiedene Gefäße zum Transport gegeben. So eignet sich das ganze auch hervorragend für ein Picknick o. ä.

Ein halbes Paket Nudeln (Fussili, Penne, Gabelspaghetti) in Salzwasser kochen, was ich mangels richtig großem Topf in einer breiten Pfanne gemacht habe.

Abgießen und sofort – was man eigentlich nicht macht – mit kaltem Wasser abbrausen. In ein geeignetes verschließbares Gefäß umfüllen.

Kirschtomaten halbieren, Mozzarella (ich hatte eine Rolle mit „eingebautem“ Basilikum gefunden) in Würfel schneiden, dazu eine Handvoll Rucola geben und in eine zweite verschließbare Schüssel geben.

Schließlich das Salatdressing aus Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und etwas Zucker anrühren und in ein Schraubglas geben.

Beim Gastgeber alles in eine Schüssel füllen und servieren.


Da beim Grillen die Augen größer waren als der Magen, haben wir ein ganzes Steak (Entrecôte) sowie einen großen Rest des Salates (der Gastgeber ist Diabetiker, woran ich nicht mehr gedacht hatte und durfte deshalb wegen der Nudeln nicht so viel davon essen.

Jedenfalls habe ich aus den Resten abends unter Zuhilfenahme eines zugekauften Bechers Schlagsahne noch eine tolle Nudelpfanne gemacht:

Das Mise en place sieht zugegeben etwas unästhetisch aus, aber es steh nun mal nur die kleine Abtropffläche der Spüle zur Verfügung, recht befinden sich gleich die beiden Elektroplatten.

Da muss man halt auch mal zum Spülbecken als Abstellfläche zurückgreifen.

Das Steak hatte ich jedenfalls in Streifen geschnitten, zum Salat noch ein paar zusätzliche Kirschtomaten sowie den Rucola vorbereitet.

 

 

Die Steakstreifen habe ich in etwas Olivenöl rundum gebraten und aus der Pfanne geholt. Dahinein kam dann der Nudelsalat mitsamt Dressing und dem Rucola.

Alles etwas anschmoren, dann die Sahne zugeben, in der der Mozzarella dann schön schmelzen konnte. Zum Schluss die Steakstreifen wieder zugeben und servieren.

Das sieht alles etwas unkoordiniert aus, aber geschmeckt hat es wirklich gut.

 

Jetzt bin ich aber echt froh, wieder meine große Küche zu Hause zu haben!

Übrigens ist ja nicht nur das Kochen auf kleinstem Raum eine Herausforderung: der GöGa hat ja nicht alle Gerätschaften und Zutaten/Gewürze, die ich von zu Hause gewohnt bin. Er isst für gewöhnlich mittags in der Kantine und macht sich abends entweder mal eine Pizza o. ä. oder isst einfach nur Brote.

Ich finde aber, wir haben die zwei Wochen trotz allem ganz gut hinbekommen.

Ein Gedanke zu „Kochen in Miniküchen – eine Herausforderung

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