Archiv für den Monat: Februar 2026

Koch mein Rezept (Gelbes Thai Curry mit Like Chicken und Süßkartoffel von Der Reiskoch)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es geht in die 25. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft im Jahr 2020 ins Leben gerufen hat.

Dieses Mal wurde mir Jens‘ Blog Der Reiskoch zugelost, und ich muss sagen, ich war erst einmal erschlagen von der Vielfalt der Rezepte.

Aus meinem Fundus darf sich dieses Mal Sylvia von Brotwein bedienen.

Doch nun erst einmal zu meinem „Gastgeber“: Jens ist irgendwann Ende der 70er Jahre in der Kurpfalz geboren und aufgewachsen, hat dann in Karlsruhe gelebt und ist seit August 2021 in Freiburg zu Hause.

Die Liebe zum Kochen hat er schon früh entdeckt, die Liebe zur asiatischen und hier insbesondere zur thailändischen Küche entstand auf einer dreimonatigen Reise durch Südostasien Ende 2002.

Jens Blog besteht seit 2011 und beinhaltet neben vielfältigen Rezepten aus aller Herren Ländern, wobei der Schwerpunkt trotz allem auf Asien liegt, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen und viel Wissenswertes rund ums Kochen.

Da der GöGa und ich der asiatischen Küche nicht abgeneigt sind, habe ich mich über dieses Los doch sehr gefreut. Gemeinsam haben wir uns für Gaeng Gari Fak Thong Sai Gai (แกงกะหรี่ฟักทองใส่ไก่) entschieden.

Wie immer musste ich mangels Möglichkeiten zum Zutateneinkauf improvisieren, so habe ich die „milde Thaichili“ durch Chilisauce, das Thai-Basilikum durch herkömmliches Basilikum und den Palmzucker durch Kokosblütenzucker ersetzt.

Außerdem habe ich statt Hähnchenfleisch Like Chicken von Like Meat genommen und leider gab es keinen Hokkaido, also haben ich Süßkartoffel genommen. Aber sonst habe ich mich haarklein ans Originalrezept gehalten 😉 und hoffe, dass Jens mir diese allzu freie Auslegung seines Rezeptes verzeiht!

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Die kulinarische Weltreise: Eintöpfe aus aller Welt -Lobio (ლობიო) – Rote-Bohnen-Eintopf mit Walnüssen (Georgien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Für das Sonderthema „Eintöpfe aus aller Welt“ im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft habe ich nach der Sopas mallorquinas noch einen leckeren, schnell gemachten (zufällig) veganen Eintopf aus Georgien. Dort waren wir im April 2020 schon einmal, und ich habe zwei Eintopfgerichte, allerdings jeweils mit Fleisch zubereitet: Tschanachi und Odschakhuri.

Nun also rote Bohnen und Walnüsse, die in Georgien in fast keinem Gericht fehlen dürfen.

Normalerweise bereitet man Lobio mit getrockneten Kidneybohnen zu, die über Nacht in Wasser eingeweicht und dann gekocht werden. Aus Bequemlichkeitsgründen habe ich auf vorgegarte Bohnen aus dem Glas zurückgegriffen, schreibe Euch aber das Originalrezept auf und füge meine Änderungen in Kursivschrift dazu.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 250 g getrocknete Kidneybohnen (ich: ca. 500 g vorgegarte Bohnen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 80 g Gramm getrocknete Tomaten (in Öl)
  • 2 EL Olivenöl
  • 0,5 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 0,5 TL Koriander (gemahlen)
  • 0,5 TL Chilipulver
  • 300 g stückige Tomaten (Dose)
  • 4 Stiele Koriander
  • 2 Stiele glatte Petersilie
  • 80 g Walnüsse
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Limettensaft
  • außerdem: Kartoffelstampfer

Zubereitung:

Bohnen in einem Sieb kalt abspülen. In einer Schüssel mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen.

Bohnen in ein Sieb abgießen. In einem Topf mit reichlich Wasser bedecken, langsam bei mittlerer Hitze mit halb geöffnetem Deckel aufkochen und ca. 1 Stunde bei kleiner Hitze sanft gar kochen. Die Bohnen in einem Sieb abgießen und dabei 500 ml vom Bohnenwasser auffangen.

Ich habe vorgegarte Bohnen auf einem Sieb abgespült und die 500 ml Bohnenwasser durch Gemüsebrühe ersetzt. Mir ist klar, dass das u. U. den Geschmack etwas verändert.

Die Bohnen mit einem Kartoffelstampfer ganz leicht andrücken.

Knoblauch fein würfeln. Getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden.

In einem Topf 2 EL Olivenöl erhitzen, Kreuzkümmel, Koriander und Chilipulver zugeben und kurz anrösten. Knoblauch, getrocknete Tomaten und Bohnen zugeben und 2 – 3 Minuten mit andünsten. Mit dem Bohnenwasser (ich: Gemüsebrühe) auffüllen und die stückigen Tomaten zugeben. Den Eintopf mit halb geöffnetem Deckel ca. 30 Minuten sanft kochen lassen.

Koriander und Petersilie abspülen und trocken schütteln. Koriander mit den zarten Stielen grob schneiden. Petersilie von den Stielen zupfen und grob hacken. Walnusskerne in einer heißen Pfanne ohne Öl rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. In Schalen oder tiefen Tellern anrichten, mit frischen Kräutern und Walnüssen bestreut servieren.

Zum Lobio schmeckt Reis oder – wie bei uns – Fladenbrot. Geschmacklich erinnert dieser Eintopf sehr an ein veganes Chili, nur dass ich dahinein noch Mais und Paprikaschote gebe. Auch die gerösteten gehackten Walnüsse machen einen Unterschied.

Wie immer sammele ich hier im Laufe des Monats die Eintopfgerichte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Eintöpfe aus aller Welt – Sopas mallorquinas (Spanien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Das Thema des Monats Februar im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker von volkermampft passt hervorragend in den Winter, denn gesucht werden Eintöpfe aus aller Welt. Okay, manche Eintöpfe oder modern ausgedrückt One-Pot-Gerichte kann man auch ganz gut in der wärmeren Jahreszeit essen, aber ich denke bei Eintopf klassisch an herzhafte wärmende Wintergerichte.

Was ist eigentlich ein Eintopf?

Das habe ich die KI von Perplexitiy gefragt und folgende Antwort erhalten:

Ein Eintopf ist ein einfaches Gericht, bei dem alle Zutaten zusammen in einem einzigen Topf gekocht und so auch serviert werden.

Grundidee

• Ein Eintopf ist meist eine kräftige, eher dickflüssige Suppe oder ein Suppengericht, das als Hauptmahlzeit gegessen wird.
• Typisch ist, dass nicht wie beim „klassischem Tellergericht“ Beilage, Gemüse und Fleisch getrennt zubereitet werden, sondern alles gemeinsam im Topf gart.

Typische Zutaten

• Häufig enthalten sind Gemüse (z.B. Kohl, Möhren, Porree), Kartoffeln und Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen oder Linsen.
• Je nach Rezept kommen Fleisch, Wurst oder Speck dazu, aber es gibt genauso rein pflanzliche Eintöpfe.

Herkunft und Nutzung

• Eintöpfe gelten traditionell als bäuerliche, sättigende Gerichte, die aus einfachen Zutaten eine vollwertige Mahlzeit machen.
• Heute laufen ähnliche Gerichte oft auch unter dem modernen Begriff „One-Pot“, das Prinzip „alles in einem Topf“ bleibt aber dasselbe.

Perplexitiy

So weit, so gut. Nun beginnt erst mal die Suche nach internationelen Eintopfgerichten, wovon ich natürlich im Rahmen der kulinarischen Weltreise schon einige gekocht habe.

Besondere Highlights waren dabei u. a.:

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Lasagne mit Rote-Linsen-Sugo

Im Februar geht es bei Leckeres für jeden Tag um „Seelenwärmer/Comfort Food“, was man bei kaltem Winterwetter immer gut gebrauchen kann. Suppen, Eintöpfe oder Gerichte aus dem Ofen sind da hochwillkommen.

Frei nach dem Motto „Pasta geht immer“ präsentiere ich Euch eine leckere Lasagne, bei der ich die Bolognese mit Hackfleisch allerdings durch ein Sugo mit roten Linsen ersetzt habe.

Die Béchamelsauce habe ich mit Olivenöl und Brühe angesetzt, so dass alles etwas weniger gehaltvoll wird und der Käse ist vegan.

Zutaten für 4 Portionen:

Für den Sugo:
  • 150 – 200 g Rote Linsen
  • 1 kleine Stange Porree (ich: ersatzweise Lauchzwiebeln)
  • 1 Möhre
  • 2 Stangen Sellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 400 ml passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 EL italienische Kräuter
  • Olivenöl zum Braten
Für die Béchamelsauce:
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe, eventuell mehr
  • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
  • Lasabneblätter
  • (veganer) Käse zum Überbacken

Zubereitung:

Linsen auf einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen.

Gemüse in feine Würfel schneiden und im Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark einrühren und ebenfalls kurz anschwitzen. Linsen zugeben und mit den passierten Tomaten aufgießen, köcheln, bis die Linsen gar, aber noch bissfest sind.

Mit den Gewürzen abschmecken.

In der Zwischenzeit die Béchamelsauce herstellen:

Olivenöl in einem Topf mit dem Mehl verrühren, anschwitzen und unter kräftigem Rühren mit einem Schneebesen die Brühe aufgießen. Zum Kochen bringen und köcheln lassen, bis der Mehlgeschmack verschwindet. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Jetzt schon mal den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

In einer Auflaufform die Lasagne schichten. Dafür mit einer dünnen Schicht Béchamelsauce beginnen, darauf eine Nudelplatte legen, darauf Linsensugo und dann immer weiter schichten, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Möglichst mit Béchamelsauce abschließen.

Lasagne mit (veganem) Käse bestreuen und 35 – 40 Minuten im Ofen backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Gerichte aus dem Ofen bzw. aus der Auflaufform sind immer schwer zu fotografieren, aber ich hoffe mal, Ihr erkennt trotzdem, wie lecker diese vegane Lasagne war.

Und was gibt es sonst noch an leckerem Seelenwärmeressen?