Schlagwort-Archive: Kokosmilch

Hähnchencurry mit Mango

Ich hinke wieder etwas hinterher, weil der GöGa und ich anlässlich unseres 19. Hochzeitstages zwei Tage unterwegs waren. Vorgestern Abend waren wir im Musical Tarzan in Oberhausen, wo wir uns dann eine Übernachtung gegönnt hatten, um am nächsten Tag noch die Ausstellung Wunder der Natur im Gasometer anschauen zu können.

Tarzan war atemberaubend schön und beeindruckend, und ich kann nur jedem empfehlen, der auch die Musik von Phil Collins mag, einmal eine Vorstellung zu besuchen.

Die Fotoausstellung im Gasometer läuft noch bis zum 30. November 2017 und auch hier kann ich jedem, der an meisterhafter Fotografie und den Wundern, die unsere Erde zu bieten hat, interessiert ist, empfehlen, mal einen Abstecher nach Oberhausen zu machen. Günstige Hotels gibt es rund um das CentrO bzw. die Neue Mitte, so dass man auch noch Geld beim Shoppen ausgeben kann.

Doch nun zum Sonntagsessen von vor zwei Wochen… Wir hatten vom Vortag noch ein paar Brokkoliröschen übrig, außerdem kamen je eine Zucchini, eine Möhre, eine Mango und eine Hähnchenbrust ins Essen. Da ich nur noch eine Brust mit Haut im Tiefkühlschrank hatte, habe ich diese entfernt und später richtig schön kross gebraten und als Chip serviert.

Mit dem Reis als Beilage hatte es der GöGa („Ist eh nicht mehr viel drin, ich nehme mal alles.“) sehr gut gemeint, so dass ich noch zwei Tage davon hatte (Reisgemüsesüppchen und Bratreis)

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Blogevent: Religionen der Welt kulinarisch

Religionen der Welt kulinarisch – Reformationsjahr 2017

Anlässlich des Lutherjahres 2017 hat sich Peter von Aus meinem Kochtopf dieses Event ausgedacht. Beinahe hätte ich als Nicht-Protestantin und vom Glauben abgefallene Katholiken müde lächelnd abgewinkt, aber dann doch – neugierig wie ich bin – gelesen, worum es geht.

Martin Luther und sein Jubiläumsjahr sind zwar irgendwie Anlass, aber nicht Hauptfigur in diesem Event. Denn Peter hätte gerne gewusst, wie man in allen anderen Religionen der Welt deren speziellen Feiertage kulinarisch begeht.

Leider muss ich sagen, dass die Recherche im Netz eher fruchtlos war. Einen lieben Facebook-Freund habe ich auf einen nepalesischen Kollegen angesetzt, der dem Hinduismus angehört. Dort gibt es wohl keine Speisen, die speziell einem Fest zugeordnet werden wie bei uns die Weihnachtsgans und das Osterlamm.

Inzwischen habe ich erfahren, dass der höchste hinduistische Feiertag, zumindest auf Bali, Nyepi heißt und das Kochen da sehr einfach ausfällt – im wahrsten Sinne des Wortes, denn es wird gefastet und meditiert.

Ebenfalls stellte der GöGa die Frage im internen Netz seiner internationalen Firma – bisher ohne Resonanz.

Damit mein erster Beitrag zumindest „exotisch“ wird, wenn es auch im Christentum und zwar im recht strengen Katholizismus bleibt, fragte ich eine philippinische FB-Freundin, die endlich Erbarmen zeigte und mir einen Link zu Rezepten geschickt hat, die typischerweise in der vorösterlichen Fastenzeit gegessen werden.

Wer bei dem Blogevent mitmachen möchte, sollte für eine Mindestspende von 1,45 € einen kleinen Playmobil-Luther bestellen, was ich getan hatte und der dankenswerterweise gestern eingetrudelt war.

So konnte ich gestern, am Vorabend des heutigen Palmsonntags, das philippinische Fastengericht Ginataang Tilapia kochen, wobei ich ein bisschen etwas ändern musste, weil ich

a) keinen Tilapia bekommen habe und dafür Rotbarsch genommen habe und
b) nicht wirklich herausfinden konnte, worum es sich bei der banana pepper handelt. Ich habe mich also für Spitzpaprika entschieden und mangels grün dann ein rotes Exemplar genommen.

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Einkochen: Kürbis-Karottencrèmesuppe

kuerbis-karottencremesuppe04Ich bin im Einkochfieber, ich liebe Suppen, und ich mag orientalisch-indische Gewürze zu Kürbis und Karotten. Was liegt da näher als ein schönes Süppchen zu kochen und dann portionsweise haltbar zu machen?

Da sich beim Einkochvorgang ein Glas von 500 ml nicht verschlossen hatten, konnten wir gleich mal den Geschmack testen. Ich habe noch eine Handvoll Kürbiskerne und in Ermangelung von Kürbiskernöl (ist natürlich inzwischen gekauft) mit etwas Walnussöl drüber gegeben.

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Weihnachten 2015 – Essen am 1. Feiertag

Am ersten Weihnachtstag konnte ich es mir relativ einfach machen und auf Dinge zurückgreifen, die ich schon in der Woche zuvor zubereitet hatte und zusammen mit dem Rest im Tiefkühler schlummerten. So musste ich teilweise nur noch aufwärmen bzw. vollenden.

Zur Vorspeise gab es die Karotten-Kürbiscrèmesuppe mit Kokosmilchschaum und einer Black Tiger-Garnele und zum Hauptgericht Hirschsteak unter der Haselnusskruste (orignal mit Mandeln) mit Apfelrotkohl und Semmelknödel.

weihnacht2015-01vorspeise weihnacht2015-01hauptgericht

Der Nachtisch fiel wegen Magenüberfüllung aus… später haben wir beim gemütlichen Fernsehen im Bett noch etwas Eis direkt aus der Packung geschlabbert.

Pfannenbrot zu Kürbiscurry

Am vergangenen Wochenende gab es mal wieder ein leckeres Kürbiscurry bei uns, das ich im Blog ja schon in verschiedenen Variationen vorgestellt habe, z. B. hier.

Bei mir wechseln die Gemüsesorten immer nach Lust, Laune und Angebot, aber obligatorisch sind Kürbis und Kartoffeln. Dieses Mal gab es Möhren, Blumenkohl und rote Paprika dazu.

pfannenbrot_zu_kuerbiscurry

 

Statt mit Reis habe ich das Curry allerdings dieses Mal mit Pfannenbrot serviert, das schnell und einfach gemacht ist.

Für 12 Stück:

300 g Mehl, 2 Teelöffel Salz, Kreuzkümmelsamen und 150 ml lauwarmes Wasser mischen. Alles zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig in 12 gleich große Scheiben schneiden und dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Eine beschichtete Pfanne stark erhitzen und ohne Fettzugabe die Brote auf jeder Seite 2 – 3 Minuten backen.

Die Pfanne nach jedem Backvorgang von verbrannten Stellen reinigen.

Karotten-Kürbis-Süppchen mit Kokosschaum

GG_Bloggergeburtstag_Querformat

Der Blog Geschmeidige Köstlichkeiten feiert den dritten Geburtstag, und Claudia bittet ihre Geburtstagsgäste, einen Beitrag für das Geburtstagsbuffet mitzubringen.

Die Herausforderung besteht darin, das die Gerichte geeignet sein müssen für Menschen mit Kau- und Schluckproblemen z. B. nach Schlaganfall, Krebserkrankungen im Mundbereich und vielen anderen Erkrankungen, die mit der Problematik, keine feste Nahrung zu sich nehmen zu können, einhergehen.

Ich habe eine feine Suppe zum Fest dabei.

kuerbiskarottencreme

Zutaten für ca. 2 Liter Suppe:

  • je 400 g Möhren/Karotten und Hokkaidokürbis in Würfeln
  • 1 Knoblauchzehe, grob gehackt
  • 1 Zwiebel, grob gehackt
  • 1 Stück (ca. 10 g) Ingwer, grob gehackt
  • 1 EL Erdnussöl
  • 1 EL Currymischung nach Wahl
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1 l Wasser (oder Gemüsebrühe)
  • 1 Bio-Limette, Saft und Abrieb
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 3 EL Creamed Coconut
  • Salz
  • Chiliflocken aus der Mühle nach Geschmack
  • 200 ml Kokosmilch und zusätzliche Kokosmilch zum Aufschäumen

Zubereitung:

Knoblauch, Ingwer und Zwiebel im Erdnussöl mit Curry, Kurkuma, Koriander und Cumin anschwitzen. Möhren und Kürbis zugeben, kurz anbraten und mit Wasser ablöschen. Sämtliche übrigen Zutaten zugeben. Köcheln, bis das Gemüse weich ist, dann in einem Standmixer pürieren, bis eine cremige Suppe ohne Stückchen entstanden ist.

Je nach gewünschter Konsistenz – die Suppe sollte nicht schwer wie Babybrei sein – noch etwas Wasser zufügen und eventuell nochmals abschmecken.

Die zusätzliche Kokosmilch in einer Tasse aufschäumen (z. B. mit einem kleinen batteriebetriebenen Milchaufschäumer). Die Suppe in Tassen oder Gläser füllen und vorsichtig etwas von dem Kokosmilchschaum darauf geben.

 

Gemüsecurry mit roten Linsen

Currygerichte finde ich ja immer wieder lecker und gerade Gemüsecurries sind ja auch so schön wandelbar. Da passt ja (fast) jede Sorte Gemüse rein. Deshalb sind meine Rezepte auch immer nur Vorschläge und Anregungen.

Dieses Mal hatte ich für 2 Portionen:

  • 1 Lauchzwiebel , in ca. 2 cm lange Stücke geschnitten
  • 1 Stück Ingwer, geschält u. fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen in Scheiben
  • 2 EL Erdnussöl
  • je 1 TL gemahlener Koriander, Currymischung nach Wahl und Kurkuma
  • 1 Stange Zitronengras, platt gehauen, so dass die Fasern aufspringen
  • 1 Möhre, geschält u. in Scheiben
  • 1/2 Paprikaschote, in mundgerechten Stücken
  • 1 Zucchini, in Scheiben
  • 150 g rote Linsen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Nektarine, in mundgerechten Stücken
  • Salz
  • Chiliflocken aus der Mühle
  • Zitronensaft
  • 1/2 Tasse Basmatireis
  • grob gehacktes Koriandergrün (alternativ glattblättrige Petersilie)

Zubereitung:

Zuerst den Basmatireis mit der doppelten Menge Wasser und einem Teelöffel Salz aufkochen und auf kleiner Temperatur garen.

Lauchzwiebelstücke mit Ingwer und Knoblauch in dem Erdnussöl anbraten. Koriander, Curry und Kurkuma darüber streuen und kurz mitbraten. Das Zitronengras zugeben.

Nacheinander Möhrenscheiben, Paprikastücke und Zucchinischeiben zugeben und jeweils etwas anbraten.

Die roten Linsen zugeben, mit Kokosmilch aufgießen und aufkochen lassen.

Zum Schluss die Nektarinenstücke dazu geben, mit Salz, Chili und Zitronensaft abschmecken.

Mit Basmatireis anrichten u. dem grob gehackten Koriander bestreuen.

Die Gemüse- und Obstsorten sind – wie schon erwähnt – beliebig austauschbar.

 

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