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One-Pot-Pasta mit Tomate & Speck

Es folgt das zweite Rezept, das wir aus Steffen Hensslers Kochbuch „Hensslers Schnelle Nummer – Morgens|Mittags|Abends“ nachgekocht haben.

Wie schon beim Kartoffelstampf hat auch hier die angegebene Portionsmenge 2 Portionen locker für zwei Mahlzeiten à 2 Portionen gereicht.

Leider waren die Nudeln nach dem Aufwärmen am zweiten Tag etwas sehr matschig, so dass ich auch hier das Rezept halbieren würde. Ansonsten war auch dieses Pastagericht in seiner Einfachheit sehr aromatisch und – wie der Buchtitel verspricht – schnell gemacht.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 Scheiben Bacon
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 Muschelnudeln
  • 1 Dose Tomaten à 400 g
  • 4 Stiele Basilikum
  • 40 g Parmesan am Stück
  • 4 EL Olivenöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und hacken.
Olivenöl in einem (Schmor-)Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten.

Bacon in feine Streifen schneiden, mit Tomatenmark in den Topf geben und ca. 2 Minuten rösten.
Nudeln zugeben, salzen, dann Tomaten und 300 ml Wasser angießen. Tomaten, wenn nötig, etwas mit einem Löffel zerkleinern, gut umrühren, aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 12 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch einmal umrühren.

In der Zwischenzeit Basilikumblätter von den Stielen zupfen und grob schneiden.

Deckel vom Topf nehmen, Pasta mit der Sauce gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf Teller geben, Basilikum darüber streuen und Parmesan darüber reiben.

Kartoffelstampf mit Käse und Röstzwiebeln

Dieses Gericht aus Steffen Henssler Kochbuch Morgens|Mittags|Abends aus der Reihe „Hensslers Schnelle Nummer“ ist der beste Kartoffelstampf, den ich je gegessen habe und der – in reduzierter Zutatenmenge – bestimmt öfter auf den Tisch kommt.

Im Buch ist die Zutatenmenge für 2 Personen berechnet und wird zudem noch als Beilage zu Steak empfohlen. Wir sind zweimal richtig satt geworden und zwar ohne weitere Beilagen.

Zutaten für (2 –) 4 Portionen:

  • 750 g mehligkochende Kartoffeln
  • 2 Süßkartoffeln, ca. 700 g
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 rote Peperoni (ich: Chiliflocken)
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 100 g Cheddar am Stück
  • 150 g Doppelrahmfrischkäse
  • 4 EL Röstzwiebeln
  • 4 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • ich zusätzlich: 2 Tomaten in Achteln

Zubereitung:

Kartoffeln, Süßkartoffeln und Zwiebel schälen. Beide Kartoffelsorten würfeln, Zwiebel in Spalten schneiden. Zusammen in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten garen.

In der Zwischenzeit Schnittlauch nach Wunsch in Ringe oder längere Streifen schneiden, Cheddar grob raspeln.

Kartoffeln abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Mit Butter und Frischkäse grob stampfen und bei Bedarf mit Kochwasser cremig rühren. Gleichzeitig sollte der Stampf aber noch stückig sein. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Cheddar vorsichtig unter den Stampf heben und diesen mit Schnittlauch und Röstzwiebeln bestreut servieren. Nach Wunsch Tomatenachtel aufsetzen.

Ich war erst skeptisch wegen der mitgekochten Zwiebel, aber sie war ganz weich und zart und hat ein schönes Aroma abgegeben.

Den Rest vom Stampf haben wir am nächsten mit Baconscheiben belegt als Auflauf serviert.

Das war ebenfalls sehr lecker, aber – wie gesagt – das halbe Rezept hätte absolut gereicht, damit man auch noch eine Beilage wie einen frischen Salat dazu hätte essen können.

Die kulinarische Weltreise: Шопска салата – Schopska-Salat (Bulgarien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Nach Abstechern nach Lateinamerika im Mai und Afrika im Juni geht es im Juli im Rahmen der kulinarischen Weltreise, initiiert von Volker von volkermampft nach Südosteuropa, genau gesagt nach Bulgarien. Das Land nimmt den Großteil der östlichen Balkanhalbinsel ein und grenzt im Norden an Rumänien, im Westen an Serbien und Nordmazedonien, im Süden an Griechenland und die Türkei und im Osten an das Schwarze Meer. Bulgarien gehörte bis zu dessen Zerschlagung dem Warschauer Pakt an und ist seit 2004 Mitglied der NATO und seit 2007 der EU an.

Zugegebenermaßen weiß ich gar nicht so viel über Bulgarien, außer dass Sofia die Hauptstadt ist. Mehr über das Land gibt es bei Wikipedia zu lesen.

Unser Hauptthema ist natürlich die Küche Bulgariens, die der Balkanküche zuzuordnen ist und durch orientalsiche und mediterrane Einflüsse geprägt ist. Die bulgarische Küche basiert auf in der Donauebene angebaute Getreide die Weizen und Mais, weiter südlich wird auch Reis angebaut.

Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch gehören genauso zum Speiseplan wie Aprikosen, Mandeln, Walnüsse, Esskastanien, aber auch Erdnüsse und Feigen.

Wichtiger Bestandteil sind außerdem Joghurt und der typische Sirene genannte bulgarische Salzlakenkäse aus Schafsmilch.

Dieser, allerdings durch griechischen Feta ersetzt, spielt eine Rolle im Schopska-Salat, der schnell gemacht ist und super bei heißem Wetter passt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Gurke
  • 2 Tomaten
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel (ich: ein paar Lauchzwiebelringe)
  • 100 g Feta
  • Petersilie nach Geschmack
  • Salz
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Essig

Zubereitung:

Das Gemüse waschen, Gurke – nach Wunsch geschält – längs halbieren und in 0,5 cm dicke Stücke schneiden. Tomaten würfeln. Lauchzwiebel in Ringe schneiden.

Alles in einer Schüssel mischen, den Feta darüber bröseln und mit Salz, Öl und Essig abschmecken.

Dieser Salat eignet sich als Beilage zum Grillen genauso gut wie als leichtes Hauptgericht an heißen Tagen.

Das Rezept habe ich von der Seite Einfach bulgarisch, von der auch ein weiteres Rezept, nämlich die kalte Joghurtsuppe kommt.

Hier sammle ich die Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Fasuliye bi Zet – Grüne Bohnen فاصولية بي زيت (Syrien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im April sind wir mit der kulinarischen Weltreise von und mit unserem „Reiseleiter“ Volker in Syrien unterwegs. Über das von einem über zehnjährigen Bürgerkrieg dauernden gebeutelten Land habe ich im meinem ersten Beitrag schon kurz geschrieben.

Das heutige Rezept habe ich im Blog Hudas Welten gefunden. Huda ist Deutsch-Syrerin, in Worms als Kind syrischer Eltern geboren und teilt seit 2012 die kulinarische Vielfalt ihrer zweiten, syrischen Heimat.

Es ist Ostern und es gibt Lammbraten. So weit, so gut. Bohnen mit Tomaten waren sowieso geplant. Die passen wunderbar zu Lamm und tatsächlich esse ich Reste gerne am Folgetag kalt als Salat. Es gibt da ein griechisches Gericht namens Fasolakia. Ich sehe da tatsächlich eine Namensähnlichkeit mit dem syrischen Fasuliye.

Nun also keine griechische, sondern eine syrische Beilage zum Lamm:

Zutaten für 2 Portionen als Hauptgericht oder 4 Portionen als Beilage:

  • 400 g Grüne Bohnen (ich: TK-Prinzessbohnen)
  • 1 Zwiebel
  • 3 – 4 Tomaten
  • 3 – 4 EL passierte Tomaten (ich: Tomatenmark)
  • ca. 150 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Sonnenblumenöl (ich: Bratöl Olive)

Zubereitung:

TK-Bohnen auftauen. Frische Bohnen putzen und nach Bedarf in kleinere Stücke schneiden.

Zwiebel und Tomaten schälen und klein hacken.

Zwiebel in etwas Öl anbraten, dann Tomaten und zum Schluss Bohnen zugeben und kurz anbraten. Mit passierten Tomaten und Wasser ablöschen bzw. Tomatenmark unterrühren und mit Wasser ablöschen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf kleiner Temperatur ca. 45 Minuten köcheln lassen.

Wenn Ihr Fassuliye bi Zet als veganes Hauptgericht genießen wollt, serviert es mit arabischem Fladenbrot oder Reis.

Bei uns kam das Bohnengemüse – wie gesagt – Ostern mit sousvide gegartem Lamm und Pommes aus der Heißluftfritteuse auf den Tisch.

Hier geht es zu den Rezepten der Mitreisenden:

Koch mein Rezept (Schmorhuhn mit Rotkraut von Zimtkringel)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Die 22. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft vor fünf Jahren ins Leben gerufen hatte, hat mir den Blog Zimtkringel von Simone zugelost. Aus meinem Blog darf sich „The Volker himself“ etwas aussuchen.

Update: Volker hat meinen Skrei mit orientalischem Blumenkohl und Sesamjoghurt nachgekocht.

Simone ist wirklich eine liebe Blogger-Kollegin; wir laufen uns immer bei den verschiedenen Blog-Events über den Weg. Sie bloggt aus dem – O-Ton – Herzen des Schwabenlandes, was Heimatküche bedeutet, aber natürlich geht es auch bei Simone weit über den Tellerrand.

Als Buchhändlerin sitzt sie an der Quelle, was neue Kochbücher angeht und außerdem hat sie ein Faible für alle möglichen Küchengatchets. Wenn man ihr Portraitfoto anschaut und ihre humorigen Rezepttexte liest, ist Simone einem sofort absolut sympathisch.

Wie immer habe ich meinem GöGa den Blog zum Aussuchen eines Gerichtes zum Nachkochen gezeigt und relativ schnell hat er sich für Simones Schmorhuhn mit Rotkraut entschieden, welches wir gesten nachgekocht haben.

Das Ergebnis war eine absolute Geschmacksexplosion!

Heiß aus dem Backofen kam das Schmorhuhn auf den Tisch! Wie es dort hinkam, lest Ihr hier:

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 große Hähnchenschenkel mit Bruststück, zusammen ca. 1200g
  • 1/2 kleiner Rotkohl
  • 2 rote Zwiebeln (ich: eine richtig große…)
  • 3 Karotten
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Baconwürfel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 3 EL Mehl
  • Öl zum Anbraten
  • 300 ml Rotwein
  • 250 ml Geflügelbrühe
  • 2 EL Balsamico
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL brauner Zucker

Zubereitung:

Zwiebel, Sellerie und Möhren waschen, putzen und in Würfel schneiden; Knoblauchzehe hacken.

Hähnchenschenkel im Gelenk mit einem Messer oder der Geflügelschere teilen.

Rotkohl falls nötig von den Außenblättern befreien und so in Spalten schneiden, dass sie am Strunk noch zusammenhalten.

Das Fleisch rundum salzen, in Mehl wenden und im heißen Fett in einem Schmortopf oder einer backofenfesten Pfanne braten. Herausnehmen und das gewürfelte Gemüse dünsten.

Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen.

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Die kulinarische Weltreise/Leckeres für jeden Tag: Pepián aus Guatemala

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Ich freue mich ja immer, wenn ich zwei Blog-Events mit einem Rezept „erschlagen“ kann und im Oktober ist es wieder so weit:

Die kulinarische Weltreise rund um Volker von volkermampft reist über den großen Teich nach Mittelamerika – genau gesagt nach Guatemala – und bei Leckeres für jeden Tag dreht sich am ersten Sonntag im Oktober alles um Eintöpfe und One-Pot-Gerichte.

Für beide Gelegenheit kommt da das guatemaltekische Nationalgericht Pepián gerade recht.

Es handelt sich um einen herzhaften Eintopf aus zu einer Paste verarbeiteten geröstetem Gemüsen wie Tomaten, Zwiebeln, Paprikaschote und Guajillao-Chilis mit Hähnchnfleisch.

Die benötigten Guajillo-Chilis sind relativ mild im Geschmack und besitzen ein leichtes Raucharoma.

Ich habe sie beim großen A online bestellt.

Guatemala ist wieder eines der eher problematischen Länder, die wir virtuell besuchen. Durch die rechtsgerichteten Regierungen der vergangenen Jahrzehnte driftet das Land mehr und mehr in eine Diktatur ab.

Die Landschaft ist vielfältig und die Geschichte der Maya, besonders in den Ruinenstädten Tikal und Calakmul allgegenwärtig und machen das Land damit auch interessant für den Tourismus.

Auf der Seite Foodzauber könnt Ihr mehr über die typische Küche Guatemalas erfahren.

Die Zubereitung des Pepián bedarf etwas Vorbereitung, indem man zunächt Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Knoblauch in einer trockenen Pfanne röstet, um den Geschmack zu vertiefen. Die Chilis entkernen und wässern.

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Nachgekocht: Gefüllte Paprikaschoten mit Belugalinsen aus dem Ofen

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Ich habe schon seit einiger Zeit den Newsletter von Essen & Trinken abonniert. Hin und wieder koche ich auch ein Rezept nach. So auch dieses für die mit Belugalinsen gefüllten Paprikaschoten. Samstags kaufen wir immer unsere Lebensmittel für die Woche ein, und ich arbeitete im Bio-Laden unseres Vertrauens die Zutatenliste ab.

Als ich heute an die Zubereitung ging, stand in der Zubereitungsanleitung auf einmal etwas von „Zucchini würfeln“. Hä?! Ein Blick in die Zutatenliste. Nix Zucchini. Na toll. Für eine Zucchini ins Auto steigen? Leider haben wir keine fußläufig erreichbaren Geschäfte mehr. Nö. Dann nehme ich halt TK-Erbsen. Bei der Menge habe ich pi mal Daumen geschätzt. Das Ergebnis konnte sich trotzdem schmecken lassen, aber ärgerlich ist so ein Fehler, gerade bei einem professionellen Anbieter allemal. Und ich habe noch einen weiteren Kritikpunkt, die Mengenangaben betreffend (siehe unten).

Zutaten für 2 Portionen *):

  • 200 g Belugalinse
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 100 g TK-Erbsen
  • 2 EL Olivenöl zum Braten
  • ½ Bund glatte Petersilie
  • 150 g Feta (Ich habe nur die Hälfte genommen.)
  • 4 EL Aceto balsamico bianco
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 2 Stiele Minze (ich: Inhalt von 1 Beutel Pfefferminztee, weil ich keine frische Minze bekommen habe)
  • 150 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl extra vergine
  • etwas Zitronensaft

*) Ich weiß nicht, was sich der Rezeptentwickler gedacht hat, aber wir sind zweimal reichlich satt geworden und hatten noch jede Menge gekochte Belugalinsen übrig, die ich erst mal eingefroren habe.

Zubereitung:

Linsen mit der doppelten Menge Wasser 20 – 30 Minuten kochen, abgießen, abschrecken und abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch halbieren und fein würfeln. Zucchini (ich: TK-Erbsen auftauen lassen) und Frühlingszwiebeln putzen. (Zucchini fein würfeln,) Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Olivenöl zum Braten in einer Pfanne erhitzen, Gemüse darin 3 Minuten andünsten. Petersilienblätter abzupfen, fein schneiden und unter das Gemüse mischen.

Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Feta zerbröseln. Linsen (Ich habe nur die Hälfte der fertig gekochten Linsen genommen und hatte trotzdem zum Schluss noch Füllung übrig.), Gemüse und Essig in einer Schüssel mischen. Paprika putzen, längs halbieren, Kerne und weiße Trennwände entfernen. Paprikahälften auf ein Blech setzen, mit der Linsen-Gemüse-Mischung füllen, mit Feta bestreuen und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen.

Minzblätter (Pfefferminztee) abzupfen, fein hacken. Mit Joghurt und 1 TL Olivenöl extra vergine verrühren, mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Paprikahälften mit Joghurt und etwas geröstetem Fladenbrot servieren. (Ich hatte noch Ciabatta eingefroren, die wir dazu gegessen haben.)

Die gefüllten Paprikaschoten haben wirklich toll geschmeckt, aber die Mengenangaben sollte Essen & Trinken noch einmal überarbeiten und bei der Gelegenheit gleich noch die Zucchini in die Zutatenliste setzten.

Ragù alla Bolognese

Ich dachte ja, ich hätte schon die ultimative Bolognese im Blog, aber nach einem TV-Beitrag über das Ragù Classico Bolognese der Accademia italiana della cucina musste ich mich im Selbstversuch eines besseren belehren lassen.

Ich hatte dieses Mal Pancetta genommen, außerdem nur Hackfleisch, Tomatenmark, Sofritto, Rotwein, passierte Tomaten und etwas Gemüsebrühe und dann wurde das Ganze 4 Stunden geschmurgelt und vor dem Essen abends noch einmal aufgewärmt.

Unvergleichlich!

Zutaten für ca. 6 Portionen:

  • 400 g Rinderhackfleisch
  • 150 g Pancetta
  • ca. 60 g Zwiebel
  • ca. 60 g Möhre
  • ca. 60 g Staudensellerie
  • 40 g Tomatenmark
  • 1 Glas (ca. 200 ml) Rotwein
  • 200 g Tomatenpassata
  • Gemüsebrühe zum Aufgießen
  • 6 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Pancetta in Würfel schneiden.

Zwiebel, Möhre und Sellerie in feine Würfel schneiden.

Olivenöl auf mittlerer Temperatur in einer Casserole erwärmen, das gewürfelte Gemüse (Sofrito oder Mirepoix) zugeben und langsam unter Rühren glasig anschwitzen.

Pancettawürfel zugeben und 10 Minuten braten.

Nun das Hackfleisch in den Topf geben und bei hoher Temperatur unter Rühren anbraten.

Wein zugeben und einkochen lassen.

Tomatenmark und Passata unterrühren. Auf kleiner Temperatur 3 – 4 Stunden köcheln lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Tagliatelle servieren.

Wir sind zwei Mal gut satt geworden. Ein kleiner Rest wurde eingefroren für eine spätere Pizza Bolognese.

Blog-Event CXCIV – Cucina Povera – Rezepte für kleines Geld (Würstchengulasch)

Blog-Event CXCIV - Cucina Povera - Rezepte für kleines Geld (Einsendeschluss 15. März 2023)

Hier kommt mein zweites Rezept für das aktuelle Blogevent, das Regina von Bistroglobal bei Zorra im Kochtopf ausrichtet:

In meinem ersten Beitrag – es gab Kartoffelsuppe aus Resten und Zutaten aus dem Vorrat – habe ich mir ja schon Gedanken zur Cucina Povera und dem Thema an sich gemacht.

Auch heute gibt es ein schnelles Gericht mit Resten aus dem Vorrat. So habe ich z. B. die restlichen Würstchen von der Kartoffelsuppe weiterverwendet, außerdem hatte ich noch ein paar Champignons und Paprikaschote im Kühlschrank gefunden. Ich weiß, Paprikaschoten sind zur Zeit alles andere als günstig, aber manchmal sehen Rezepte sie nun mal vor und da ist es allemal besser, das teure Stück eben nicht vergammeln zu lassen!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 3 Wiener Würstchen
  • 2 festkochende Kartoffeln
  • 2 Champignons (oder mehr – bei mir waren sie von der letzten Pizza im Kühlschrank liegengeblieben)
  • 1 kleine oder 1/2 große rote Paprikaschote
  • 1/2 große rote Zwiebeln oder 1 normal große
  • 1/2 Dose gestückelte Tomaten
  • 1 EL Tomaten-Paprikamark
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • italienische Kräuter
  • 2 EL Schmand
  • gehackte Schnittlauch oder andere Kräuter nach Wunsch
  • 1 EL Pflanzenöl

Zubereitung:

Kartoffeln würfeln, Würstchen in Scheiben schneiden. Zwiebel, Paprikaschote (nach Wunsch geschält) und Champignons in grobe Stücke schneiden.

Kartoffelwürfel im Öl anbraten, Wurstscheiben zugeben, etwas Farbe nehmen lassen. Das restliche Gemüse und Tomaten-Paprikamark zugeben und leicht anschmoren. Mit den Dosentomaten und etwas Wasser aufgießen und mit geschlossenem Deckel köcheln bis die Kartoffelwürfel gar sind.

Mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.

Auf Teller geben, jeweils einen Esslöffel Schmand obenauf setzen und mit dem Schnittlauch bzw. Kräutern nach Wahl bestreut servieren.

Update: Hier geht es zu den gesammelten Rezepten.

Spaghetti Thai-Style

Wir lieben die Thai-Kochboxen von KONKRUA. Sie beinhalten alle Gewürze und Kräuter, die es bei uns im Kaff eher selten zu kaufen gibt, für ein leckeres thailändisches Gericht. Man fügt nur noch frische Zutaten hinzu und schon hat man ein tolles Essen, das meisens für 4 Portionen reicht.

Das erste Gericht, das wir gekocht haben, war ein veganes rotes Thai-Curry.

Seither gab es schon einige leckere Gerichte, wie z. B.:

Tom Ka Gai – Rotes Thai-Currry mit Mock Duck (oben) – mit knuspriger Ente (unten) – Pad Thai mit Weinbegleitung

Gestern gab es eine Fusion aus Italien (Spaghetti, Oliven, Speck bzw. bei uns Räuchertofu) und Thailand (Chilis und eine thailändische Würzsauce), die uns absolut überzeugt hat.

Zum Valentinstag hatte der GöGa eine weitere „Kochbox“ bestellt. Vermutlich nur, weil ein hölzerner Herzlöffel dabei war. 😉

Die Spaghetti mit der veganen Premium Thai-Sauce (ohne Glutamat) waren schnell gemacht und superlecker!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 140 g Spaghetti
  • 1 EL Speiseöl
  • 160 g Speck (ich: 140 g Räuchertofu)
  • 2 in dünne Halbringe geschnittene Zwiebeln
  • 3 große Knoblauchzehen
  • 6 schwarze Oliven, in dünnen Scheiben
  • 5 getrocknete Chilichoten (ich hatte vorsichtshalber nur 2 Stück genommen, aber Vorsicht: Feueralarm!)
  • 3 EL Premium Thai Sauce
  • 1/2 TL Schwarzer Pfeffer (ich: ohne, weil das Gericht auch so schon scharf genug war)
  • 2 EL gehackte Petersilie, davon 1 EL mit fein gehackten Stielen
  • ich zusätzlich: gehackte geröstete Cashews

Zubereitung:

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen.

Öl in einer weitern Pfanne oder einem Wok erhitzen, Räuchertofu, Zwiebel, Knoblauch und Chili darin braten.

Spaghetti, Premium Thai Sauce und Petersilie mit den fein gehackten Stielen zugeben und gut verrühren.

Auf Tellern anrichten und mit der restlichen Petersilie und den Cashews bestreut servieren.

Die Spaghetti waren sehr lecker, durch die Chili allerdings sehr scharf. Nicht auszudenken, ich hätte tatsächlich fünf Chilischoten genommen! Als die Nudeln abgekühlt waren, konnte ich sie allerdings, mit einem Löffel Schmand (oder Joghurt) zum Abkühlen zwischendurch aber sehr gut essen.