Schlagwort-Archive: saure Sahne

Taglierini mit Schmorgurken, gegrilltem Lachs und Garnele

Freitags gibt’s – manchmal – Fisch, aber dieses Abendessen hätte auch einem Sonntag zur Ehre gereicht.

Da der GöGa freitags immer Home Office macht, dachte ich mir, ich könnte mich auch nützlich machen und bereitete ein paar Dinge in der Küche zu: Zunächst hatte ich uns wieder das leckere 3-Minuten-Vielfaltbrot gebacken, dass inzwischen fester Bestandteil im Brotrepertoire ist.

Dann galt es mal wieder die zahlreich herumlungernden Gartengurken zu verarbeiten, so dass es abends zumindest schon mal Schmorgurken mit Lachs, der noch gekauft werden musste, geben sollte. Ach, wenn die Küchenmaschine eh schon im Gebrauch ist, kann ich auch gleich ein paar Nudeln machen.

Nach diesem halben Rezept stellte ich den Teig her und ließ ihn bis abends im Kühlschrank ausruhen.

Einen Pizzateig für den kommenden Samstag habe ich dann auch noch schnell vorbereitet, doch das ist eine anderen Geschichte.

Später kauften wir im Fischhaus noch zwei wunderbare Lachsfilets, zwei dicke Frischwassergarnelen sowie etwas norwegischen Wildlachs fürs Samstagsfrühstück.

Weiterlesen

Flammkuchen mit grünem Spargel

Ein bisschen Irrungen und Wirrungen stecken in diesem Flammkuchen schon. Ich hatte von dem grünen Spargel mit Salzzitrone noch einen Rest gebratenen Spargel übrig, außerdem war mir der Teig dieses Brotes so phänomenal aufgegangen, dass ich ihn über dem Rand des Gärkörbchens glatt abschnitt und für meine spontane Flammkuchenidee zur Seite legte. Dass ich vergessen hatte, den Teig noch mal ordentlich zu bemehlen und ich nach dem Backen mühsam das Brot viertelweise aus dem Topf schneiden musste, ist eine andere Geschichte.

Jedenfalls gab ich zu diesem noch mal über Nacht aufgegangenen Teig ein weiteres Mal etwas Roggenmehl dazu, weil er doch sehr klebrig war. Daraus formte ich einen dünnen Fladen, wie man ihn von einem Flammkuchen eben kennt.

 

 

Die Ofentemperatur stellte ich wie beim Pizzateig, nämlich 250 °C Ober-/Unterhitze, ein und war wenigstens noch so schlau, den Fladen vorzubacken, vermutlich viel zu kurz, weil der belegte und weitergebackene Fladen wirklich nicht wirklich knusprig war und in der Mitte eher noch eine rohe Anmutung hatte.

 

Belegt habe ich das ganze mit einer Mischung aus Saurer Sahne (Rest von diesen Keksen) und Feta, darauf kamen die Spargelstangen und dann kam der Fladen für 10 Minuten in den Backofen.

Vor dem Servieren habe ich mit einem Sparschäler noch Parmesan drüber gehobelt.

Im Prinzip war die Idee gut. Das nächste Mal werde ich den Teigfladen auf jeden Fall länger vorbacken.

Burritos – Weizentortillas mit Chili con Carne

 

disselmersch01 disselmersch19

Am 1. November, Allerheiligen, zeigte sich der Herbst von seiner wunderschönen Seite. Das schöne Wetter nutzten wir für einen ausgedehnten Spaziergang in der sogenannten Disselmersch, einem Naturschutzgebiet entlang der Lippe.

Wer lange an der frischen Luft unterwegs ist, bekommt natürlich auch Hunger, weshalb es abends mal wieder ein schönes Chili gab.

chili_cc01

 

Weiterlesen

Tomatensuppe

Und noch eine Resteverwertung: aus dem halben Paket stückige Tomaten, das von der montäglichen Pizza Spinaci noch übrig war, habe ich mir heute eine tolle Tomatensuppe gemacht.

Zutaten für 1 Portion Suppe als Hauptspeise oder 2 Portion als Vorsuppe:

  • 1/2 Paket stückige Tomaten
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark mit Chili
  • 1/2 TL getr. Basilikum
  • Salz, schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Aceto Balsamico
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Saure Sahne (alternativ: Schmand oder Crème fraîche)
  • 1 kleine Strauchtomate
  • Kapern zur Deko

Zubereitung:

Schalotte, Knoblauchzehe und Strauchtomate würfeln. Schalotte und Knoblauch im Olivenöl auf mittlerer Temperatur in einem kleinen Kochtopf andünsten. Das Tomatenmark zugeben und ebenfalls andünsten.

Die stückigen Tomaten zugeben, das Paket mit Wasser (ca. 1/4 des Inhalts) ausspülen und zugeben.

Mit Salz, Pfeffer, dem Basilikum sowie dem Aceto abschmecken.

Köcheln lassen, bis die Schalottenwürfel weich sind.

In einer Schale oder einem Suppenteller anrichten, die Saure Sahne vorsichtig auf die Suppe setzen, damit sie nicht „untergeht“. Die Tomatenwürfel und Kapern über die Saure Sahne streuen.

tomatensuppe

Grundrezept: Orangen-Sauerrahmsauce zu Lachs

Das Rezept ist von Barbara Schmidt, die es in einer FB-Gruppe gepostet hat.
Danke – super lecker!

1 EL Butter in einem Topf schmelzen lassen. 200 ml Orangensaft, 200 g Sauerrahm und 1 Stück geriebener Ingwer zur Butter geben. Aufkochen lassen und 1 TL Oregano zugeben und heiß werden lassen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Bei mir ist die Sauce etwas sehr flüssig geworden, so dass ich 2 TL Stärke mit kaltem Wasser angerührt und in der Sauce aufgekocht habe.

Da ich für meine Lachsfrikadellen nur etwa die Hälfte der Sauce brauchte, habe ich den Rest eingefroren.

Weihnachtsbäckerei: Saure Sahne-Plätzchen

Das Rezept für diese leckeren, blättrigen Plätzchen habe ich schon lange in meinem Fundus. Ich habe es – soweit ich mich entsinne – Anfang der 80er Jahre in einer der diversen Frauenzeitschriften gefunden.

Bisher habe ich diese Plätzchen immer in der süßen Variante gebacken, aber ich denke, die eignen sich auch bestens als herzhafte Knabberei, zum Beispiel mit etwas Käse, Kräutern oder Sesamsamen bestreut. Dafür einfach den Vanillezucker im Teig weglassen und Hagelzucker und Mandeln durch pikante Zutaten ersetzen. Statt der Kondensmilch kann man auch ein Eigelb nehmen.

Zutaten für Plätzchen für 2 Backbleche:

  • 375 g Weizenmehl
  • 250 g Butter
  • 125 g Saure Sahne
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g Hagelzucker
  • 50 g gehackte Mandeln
  • etwas Kondensmilch
  • verschiedene Plätzchenausstecher

Zubereitung:

Mehl, Butter, Saure Sahne und Vanillezucker mischen und kneten, bis man eine Kugel mit geschmeidiger Oberfläche erhält. Etwa 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen Unterteller mit etwa 40 ml Kondensmilch sowie eine kleine Schüssel mit einer Mischung aus Hagelzucker und gehackten Mandeln vorbereiten.

Einen Teil des Teiges zwischen zwei Lagen Klarsichtfolie legen und mit einem Nudelholz ausrollen. Mit Ausstechförmchen Plätzchen machen und die Oberseite mit Kondensmilch bestreichen, dann in die Zucker-Mandel-Mischung drücken und mit der Mischung nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Bei 200 °C etwa 8 – 10 Mintuen backen – die Plätzchen sollten nicht zu dunkel werden. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen,

sauresahnekeks01

bevor sie in einer Blechdose aufbewahrt werden.

sauresahnekeks02

Das Gebäck bekommt eine herrlich blättrige Konsistenz; ich hoffe, man erkennt es auf dem Foto.

sauresahnekeks03

Spirellitopf

Der Wunsch eines einzelnen, mir näher bekannten Herrn war mir im Laufe der letzten Wochen Befehl und so gab es Spirellitopf.

Das ist ein Gericht das meine Schwiegermutter früher wohl öfter gemacht hat, als mein Göttergatte und seine Schwester noch klein waren. Da kamen alle möglichen Fertig-Gewürzpülverchen rein. Ich ließ mich aber – beim ersten Nachkochversuch vor ein paar Jahren – nicht lumpen und googelte ein Rezept (fast) ohne Maggi und Co. Ein bisschen Instant-Gemüsebrühe ist schon drin, aber bitte in Bio-Qualität!

Dieses hatte ich gefunden und seitdem immer mal wieder gekocht (für 2 – 3 Portionen):

  • 200 g Gehacktes halb und halb
  • 2 Zwiebeln
  • 250 g gemischte Gemüse nach Wunsch (z.B. Möhren, Lauch, Paprika, Erbsen)
  • 2 EL Öl
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuß
  • Majoran
  • Kümmel (da ich nicht auf Kümmelkörner beißen mag, habe ich fein gemahlenen Kümmel genommen)
  • fein gehackter Knoblauch
  • 1/2 EL Senf
  • 625 ml Wasser
  • 3 TL Instantbrühepulver (Gemüse- oder Fleischbrühe)
  • 250 g Fussili (Spirelli)
  • Saure Sahne
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung:

Zwiebeln und Gemüse putzen und klein hacken. In heißem Öl glasig anbraten. Das Gehacktes zugeben, anbraten und mit dem Senf und den Gewürzen abschmecken.

Wasser zugießen, zum Kochen bringen und das Brühepulver darin auflösen. Rohe Nudeln zugeben, umrühren und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze 15 bis 20 Minuten köcheln. Gelegentlich umrühren.

Von der Hitze nehmen und die saure Sahne hineinrühren oder wie im Foto das Gericht mit einem Kleks saure Sahne und gehackter Petersilie servieren.

spirellitopf