Das Rezept hatte der GöGa auf Facebook entdeckt und da es lecker aussah und einfach in der Umsetzung war, haben wir es ausprobiert.
Zutaten für 4 Portionen:
2 Pakete Bio-Lachsfilets (TK)
400 ml passierte Tomaten
200 ml (Koch-)Sahne
3 TL gemischte italienische Kräuter
Salz, Peffer
200 g Kirschtomaten, halbiert
1- 2 Pakete Mini-Mozzarellakugeln
Zubereitung:
Lachsfilets auftauen lassen, den grauen tranigen Streifen herausschneiden.
Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Passierte Tomaten mit Sahne und den Kräutern und Gewürzen in eine Auflaufform geben und gründlich verrühren. Halbierte Kirschtomaten und Mozzarellakugeln zugeben und zunächst 20 Minuten im Ofen vorgaren.
Lachsfilets rundum salzen und pfeffern und auf die Sauce legen, anschließend weitere 10 Minuten im Ofen garen.
Mit Pasta, am besten breiten Bandnudeln servieren. Am zweiten Tag gab es Reis dazu.
Ein sehr leckeres Gericht, allerdings ist der arme Lachs trotz der verkürzten Garzeit (im Ursprungsgericht sollte alles 30 – 35 Minuten in den Ofen) zweimal gestorben, sprich: Er war doch schon sehr trocken. Vielleicht sollte man einfach auch die Backofentemperatur auf maximal 200 °C runterregeln.
Nun hat dieser Internet-Trend uns auch ereilt: Hackfleisch wird mit verschiedenen Zutaten und Gewürzen verknetet, möglichst dünn auf zwischen zwei Blättern Backpapier ganz dünn auSgerollt, dann auFgerollt und in der Heißluftfritteuse gegart.
Zutaten für ca. 2 – 4 Portionen (je nach Beilagen):
250 g Rinderhack
250 g Lammhack
1 kleine Zwiebel, gerieben
1 Knoblauchzehe,
2 EL Joghurt
1 EL Öl
2 EL Dönergewürz (ich: von Ankerherz *)
*) Ankerherz gehört seit April 2026 nicht mehr zu Nestlé, also wieder kaufbar.
Zubereitung:
Hackfleisch mit allen Zutaten ca. 3 – 5 Minuten gut verkneten, bis eine kompakte Masse entsteht.
Diese portionsweise auf Backpapier streichen, eine weitere Lage Backpapier darauf legen, mit dem Nudelholz dünn rollen. Das obere Backpapier abziehen und das Fleisch eng in das unten liegenden Papier einrollen. Bei Bedarf die Rollen halbieren, damit sie in den Airfryer passen und dann ca. 15 Minuten bei 200 °C backen. Alternativ kann man die Döner auch im Backofen zubereiten.
Nach Ende der Garzeit abrollen und das Fleisch kleiner zupfen. Nach Wunsch noch mal knusprig nachbraten.
Am ersten Tag gab es den Backpapier-Döner mit Pommes und Cacık, am zweiten Tag habe ich die Fleischstücke tatsächlich noch mal in der Pfanne nachgebraten. Dazu gab es einen marokkanischen Möhrensalat, den Rest Cacık, ein paar Falafel und ein Stück Fladenbrot.
Geschmacklich war der Backpapier-Döner top, allerdings hätte das Fleisch noch etwas dünner ausgerollt werden müssen.
Am ersten Sonntag im Juni wird bei Leckeres für jeden Tag „Gutes im Glas“ serviert. Das ist ja ein breit gefächertes Thema: in (Weck-)Gläsern wird eingemacht oder gepickelt, man kann Suppen oder auch Salate in Gläsern servieren, natürlich Getränke oder auch schöne Desserts.
Ein ganz ähnliches Thema hatten wir schon am ersten Maisonntag im Jahr 2023, als ich auch schon ein Dessert im Glas, eine Exotische Eton Mess präsentiert habe.
Jetzt also Panna cotta. Die Idee dazu bekam ich, als mein Mann von einer Dienstreise einen Rooibos-Tee mit Blaubeer-Vanille-Aroma mitbrachte. Dieser Duft! Passt doch super in ein Dessert.
optional: Kekskrümel (ich: Schweinsöhrchen) und Minzeblatt zur Deko
außerdem: 2 Weckgläser à 250 ml zum Anrichten
Zubereitung:
Sahne mit dem Tee in einem Topf zum Kochen bringen und auf kleiner Stufe 5 – 6 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb in ein Litermaß abgießen, mit Zucker und Agartine in den Topf zurückgeben, gut verrühren, erneut zum Kochen bringen und 5 Minuten auf kleiner Stufe simmern lassen.
Gleichmäßig verteilt in kalt ausgespülte (Weck-)Gläser gießen und mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Panna cotta fest wird.
Zum Anrichten frische Blaubeeren auf die Panna cotta geben, jeweils einen zerbröselten Keks (ich: Schweinsöhrchen) darüber streuen und mit einem Minzblatt dekorieren.
Hier geht es zu den Speisen im Glas der anderen Teilnehmenden:
Das Kongeriket Norge/Noreg ist ein ist ein Staat in Nordeuropa. Das in Skandinavien liegende Königreich Norwegen umfasst neben dem Hauptland die Inselgruppe Spitzbergen sowie die Insel Jan Mayen. Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt ist Oslo. Das Land liegt im Westen der Skandinavischen Halbinsel und grenzt im Osten an Schweden sowie im Nordosten an Finnland und Russland. Norwegen ist eines der flächengrößeren Länder Europas (8.), aber mit nur 5.627.400 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2026) dünn besiedelt. Der Großteil der Bevölkerung lebt im Süden des Landes.
Das Hauptland Norwegens erstreckt sich zwischen dem 57. und 71. Breitengrad und liegt somit teils nördlich des Polarkreises. [weiterlesen auf Wikipedia]
Die norwegische Küche ist einfach und geprägt durch die Hausmannskost der Fischer und Bauern. Fisch und Milchprodukte waren und sind Basis der Küche, die durch Brot und Getreidebrei sowie Fleischsorten wie Lamm, Ziege und Wid ergänzt werden.
Geprägt durch das skandinavische Klima mit kurzen Sommern und langen Wintern war die Konservierung der Lebensmittel sehr wichtig, um während der Wintermonate die Versorgung zu gewährleisten. Deshalb wird immer noch viel geräuchert, gesalzen, eingelegt oder getrocknet.
Getreideanbau von Hafer und Gerste ist nur im Süden des Landes möglich. Da diese beiden Sorten sich nicht für die Herstellung von Hefebrot eignet, gibt es überwiegend Flatbrød, ein dem Knäckebrot ähnelndes trockenes Fladenbrot. Durch Handel haben natürlich inzwischen auch andere Getreidesorten Einzug gehalten.
Durch die lange Küstenlinie ist Fisch natürlich sehr wichtig wie z. B. Lachs, Hering, Kabeljau, Sardinen und Makrelen.
Auch Kartoffeln stehen seit ihrer Einführung im 19. Jahrhundert auf dem Speiseplan.
Die Suche nach passenden Rezepten fand ich schwierig, denn im Sommer habe ich gelinde gesagt keine Lust auf Wildgerichte oder schwere Eintöpfe, die natürlich im Winter ihre Berechtigung haben.
Auf der Seite Mahtava *) fand ich dann ein Rezept für die Blaubeer-Vanille-Schnecken, habe dieses allerdings nur als Anregung genommen, weil der GöGa und ich den Teig und den Pudding im Cookit zubereitet haben und dazu die Rezepte für den süßen Hefeteig und den Vanillepudding genommen haben.
*) Hier habe ich schon die Rezepte für Rentiergeschnetzelte und den Wintersalat für unseren Abstecher nach Finnland im Rahmen der kulinarischen Weltreise (Mai 2023) gefunden.
Natürlich kann man Teig und Pudding auch ohne dieses Küchen-Gadget machen.
Zutaten für 8 – 12 Schnecken *):
Für den süßen Hefeteig (Cookit-Rezept):
500 g Weizenmehl 550 + etwas mehr zum Bearbeiten
100 g Zucker
100 g Butter, weich in Stücken
150 ml Vollmilch
1 EL Trockenhefe = 1 handelsübliches Tütchen
1 Prise Salz
2 Eier
Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Rührschüssel/Küchenmaschine geben und gründlich mischen und dann so lange verkneten, bis der Schüsselrand sauber bleibt.
Schüssel abdecken (mit passendem Deckel oder einem Küchenhandtuch) und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat.
In der Zwischenzeit den Vanillepudding und die Füllung zubereiten:
Zutaten für den Vanillepudding:
500 ml Vollmilch
2 Eigelbe + 1 Ei zum Bepinseln der Schnecken
1 Prise Salz
50 g Zucker, darin enthalten 20 g Vanillezucker
30 g Speisestärke
Zubereitung:
Im Cookit werden tatsächlich alle Zutaten in den Topf gegeben und alles unter Rühren auf 95 °C erhitzt, was hervorragend geklappt hat.
Für die Zubereitung ohne Küchenmaschine einfach alle Zutaten gründlich verquirlen, in einem Kochtopf einmal unter Rühen aufkochen, eindicken lassen und vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.
Zutaten für die Füllung:
75 g Butter, zimmerwarm
4 EL Zucker
150 – 200 g (wilde) Blaubeeren
Zubereitung:
Butter und Zucker in einer kleinen Schüssel gründlich mischen.
Fertigstellung:
Teig direkt auf ein mit einer bemehlten Silikon-Backmatte belegtes Blech geben, kurz gründlich durchkneten und zu einem Rechteck von ca. 50 x 40 cm ausrollen.
Die Butter-Zucker-Füllung darauf gleichmäßig ausstreichen und die Blaubeeren darauf geben (Bild unten links). Teig von der Längsseite eng aufrollen, mit einem scharfen Messer in 8 bis 12 gleich große Scheiben schneiden.
Nebeneinander auf das Blech legen, mit einem Küchentuch abdecken und weitere 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen (Bild unten Mitte).
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze aufheizen. Das restliche Ei verquirlen, die Schnecken damit bepinseln. Dann mit dem Rücken eines Teelöffels Löcher in die Mitte der aufgegangenen Schnecken drücken, dorthinein den Vanillepudding geben (Bild unten rechts).
Blaubeerschnecken 15 – 20 Minuten backen, bis sie schön goldbraun aussehen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und dann – am besten draußen in der Sonne – genießen.
Die Hefeschnecken mit Blaubeeren und Pudding haben ganz wunderbar geschmeckt und die Arbeit hielt sich, auch Dank der tatkräftigen Unterstützung meines GöGas, in Grenzen, zumal man ja durch das Gehenlassen und Backen immer wieder Pausen einlegen konnte.
Wie immer ergänze ich hier im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:
Endlich ist der Sommer da! Und mit ihm kommen die Griller, die Freibadbesucher und Picknicker mit ihren Leckereien ans Licht.
Besonders beliebt sind bei heißen Temperaturen auch Salate, entweder als Beiwerk zum Grillen oder zur Gartenparty oder auch als leichte Hauptmahlzeit.
Der Lebensmittelhandel hält Regalmeter um Regalmeter an fertigen Salaten bereit, meistens schmecken sie mir persönlich nicht so und deshalb rette ich, was zu rette ist und schnippele lieber selber ein paar Zutaten zusammen.
Der heute vorgestellte Salat heißt wie er heißt, weil ich alle Zutaten für mein Chili sin Carne einfach kalt in die Salatschüssel geworfen habe. Die Würze kommt durch ein Dressing aus Joghurt und verschiedene Gewürze, die auch im warmen Chili ihre Verwendung finden.
Zutaten für eine große Schüssel Salat (ca. 4 Portionen):
1 Glas rote Bohnen (Kidneybohnen), ca. 350 g *)
150 g Mais, frisch, TK oder Konserve
1 Paprikaschote (grün wäre wegen des Farbspiels schön)
1 – 2 Tomaten, je nach Größe
1/4 Eisbergsalat
optional: Chili in dünnen Ringen
*) Falls Ihr getrocknete Bohnen nehmen wollt: ca. 120 g über Nacht einweichen, abgießen und mit reichlich Wasser weich kochen. Abkühlen lassen und wie unten verwenden.
4 EL Joghurt
abgeriebene Zitronenschale + 1 EL Saft
1 Espressolöffel gemahlener Koriander
1 Espressolöffel gemahlener Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer
4 – 5 Stängel glatte Petersilie, fein gehackt
Zubereitung:
Bohnen und Mais auf ein Sieb geben, gründlich mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen lassen.
Eisberg in feine Streifen (Chiffonade) schneiden, gründlich waschen und in einer Salatschleuder trocken schleudern (Alternativ ein Küchenhandtuch/Trockentuch benutzen) und in eine große Schüssel geben.
Paprikaschote schälen, in feine Würfel schneiden, Tomaten ebenfalls fein würfeln, zum Eisberg geben.
Zum Schluss Bohnen und Mais ebenfalls zugeben und gut durchmischen.
Für das Dressing den Joghurt mit allen übrigen Zutaten mischen, eventuell mit etwas Wasser glattrühren und entweder kurz vor dem Servieren mit den übrigen Salatzutaten mischen oder separat reichen, so dass sich jede/r die gewünschte Menge Dressing nehmen kann.
Wir haben den Salat zu einer mit Berbere gewürzten Maispoularde und etwas Fladenbrot genossen.
Hier seht Ihr die Salatrezepte der übrigen Retter*innen: