In der 26. Runde von Koch mein Rezept, dem großen Foodblogwichteln, das Volker von volkermampft im Juni 2020 aus der Taufe gehoben hat, wurde mir tatsächlich Volkers Blog zugelost.
Er lebt in Hamburg, mehr ist über ihn quasi nicht zu erfahren. Ich weiß, dass er in der Foodbloggemeinschaft sehr umtriebig ist, hat er doch im März 2018 die kulinarische Weltreise ins Leben gerufen. Seitdem geht es fast jeden Monat in ein anderes Land dieser Erde, mehrmals im Jahr gibt es auch Sonderthemen.
Aus meinem Blog darf sich Wilma von Pane Bistecca ein Rezept aussuchen. Ich bin gespannt, wofür sie sich entscheidet.
Es hat etwas gedauert, bis ich mich bei der Fülle von Volkers Rezepten für eines entscheiden konnte. Ausschlaggebend war schließlich die Tatsache, dass wir noch sous-vide gegarte Entenbrust (ca. 500 g) eingefroren hatten.
Deshalb haben der GöGa und ich uns für Duck Choila entschieden, ein Rezept, das Volker für den Abstecher nach Nepal im Rahmen der kulinarischen Weltreise gekocht hatte.
Uns hat dieses toll gewürzte Entengericht super geschmeckt, auch wenn ich etwas von Volkers Rezept abgewichen bin. Irgendwie habe ich in seiner Beschreibung die Spur der Gewürzpaste verloren. Sie wird irgendwann zur Seite gestellt und taucht dann nicht wieder auf. Aber wie heißt es so schön? Alle Köche (und Köchinnen) sind besch*ssen, die sich nicht zu helfen wissen. Also bin ich folgendermaßen vorgegangen:
Zutaten für 4 Portionen:
- ca. 500 g Entenbrust
- 4 große Tomaten
- 4 Knoblauchzehen
- 10 g Ingwer
- 1 Zwiebel *)
- 1 TL Paprikapulver
- 1 TL Bockshornklee (gemahlen; ich hatte nur ganze Samen)
- 1 TL Garam Masala
- 1 TL Kurkuma
- 1 rote Chili (optional; ich: 1/2 TL Chiliflocken)
- Salz,
Pfeffer - 2 EL Pflanzenöl (ich: Erdnussöl)
- 2 Frühlingszwiebeln *)
- 1 TL Senföl
- 10 g gehackten Koriander (ich: deutlich weniger, weil mein GöGa ihn nicht so mag)
- 1 Limette (ich: eine Halbe)
*) Leider waren meine Zwiebeln nicht mehr gut, also habe ich die weißen Enden der Frühlingszwiebeln gehackt und die grünen Enden wie im Rezept verwendet.
Zubereitung:
Entenbrüste von beiden Seiten scharf anbraten und bei ca. 50 °C im Ofen warm halten.
Tomaten halbieren und von allen Seiten scharf anbraten. Sie dürfen gerne etwas angebranntes Röstaroma bekommen. Aus der Pfanne nehmen und leicht abkühlen lassen.
Frühlingszwiebelweiß klein hacken, Knoblauch und Ingwer sehr fein hacken oder reiben. Restliche Gewürze – außer Salz, Pfeffer – bereitstellen.
Frühlingzwiebelgrün in feine Ringe schneiden.
Im Erdnussöl die gehackten Zwiebeln goldbraun anbraten, Knoblauch, Ingwer und Gewürze zugeben. Unter Rühren etwas anbraten, dann zur Seite stellen.
Tomaten klein schneiden, dabei den Saft auffangen und mit dem Frühlingszwiebelgrün zur Gewürzmischung geben. Mit Senföl, Limettensaft und Salz abschmecken.
Entenfleisch in dünne Streifen schneiden.
Serviert habe ich das Choila mit Basmatireis, den ich auf Teller gegeben habe, darauf die Entenstreifen anrichten und die „Sauce“ rundum anrichten.
Am Folgetag habe ich das Choila mit Kokosmilch (200 ml) aufgewärmt, was auch sehr schmackhaft war.


