Blog-Event CLXXXIV – Hefeteigliebe (Franzbrötchen)

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Blog-Event CLXXXIV - Hefeteigliebe (Einsendeschluss 15. April 2022)

Wenn Du in der Bämbox von Tim Mälzer Franzbrötchencrème (mit Zimt und Karamell) findest, bleibt Dir ja nichts anderes übrig, als Franzbrötchen zu backen, obwohl die Crème sicher auch einfach auf Toast schmecken würde. Keine Frage.

Aber wenn Britta von Backmädchen1967 bei Zorra im Kochtopf nach Rezepten mit Hefe verlangt, dann kann man diesem Aufruf auch gerne mal folgen.

Und wozu habe ich denn eine Kategorie Irrungen und Wirrungen, wenn nicht der erste Versuch gescheitert wäre? Ich vermute, dass ich es mit der Crème zu gut gemeint hatte, jedenfalls quoll sie beim Aufrollen und Schneiden des Teiges an allen Seiten heraus, so dass durchaus schmackhafte süße Karamellbrötchen herauskamen, aber eben keine schön geformten Franzbrötchen.

Mehr Hans als Franz, auch wenn diese Karamellbomberbrötchen sehr lecker waren.

Dieses Missgeschick wollte ich nicht auf sich beruhen lassen und so ging ich gleich am nächsten Tag noch mal ans Werk. Statt Trockenhefe benutzte ich nur noch 5 g Frischhefe und ließ den Teig über Nacht im Kühlschrank. Und siehe da!

Die Form erinnert schon mal eher an Franzbrötchen

Zutaten für x Franzbrötchen – kommt auf Euer Geschick mit dem Messer an:

  • 250 g Milch
  • 70 g Butter
  • 500 g Weizenmehl (ich: 200 g Dinkelmehl 630 + 300 g Weizenmehl 550)
  • 1 Tütchen Trockenhefe (beim 2. Versuch: 5 g Frischhefe)
  • 70 g Zucker
  • 1 gestr. EL selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • ca. 100 g weiche Butter + Zimtzucker für die Füllung

Zubereitung:

Milch in einem kleinen Topf erwärmen, Butter darin zerlassen (beim 2. Versuch: Frischhefe mit hineingeben; dabei darauf achten, dass die Milch wirklich nur gerade lauwarm ist!).

Mehl mit Trockenhefe (1. Versuch) in einer Rührschüssel sorgfältig mischen. Zucker, Ei, Prise Salz mit der Milch-Butter-Mischung zugeben und alles mit dem Knethaken kurz auf niedrigster Stufe verrühre. Anschließend ca. 5 Minuten auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten.

Teig zugedeckt an einem warmen Ort (ich: auf der laufenden Spülmaschine) so lange gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Im zweiten Versuch verbrachte der Teig über Nacht im Kühlschrank und durfte dann in der Gärbox bei 21 °C langsam aufwachen.

Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze 180 °C // Umluft 160 °C

Die Beschreibung des ersten Versuchs spare ich mir und mache gleich weiter mit der Verarbeitung mit der Butter-Zimtzuckerfüllung:

Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten und zu einem Rechteck (etwa 70 x 25 cm) ausrollen. Mit weicher Butter bestreichen, Zimtzucker gleichmäßig verteilen und von der längeren Seite her fest aufrollen. Die Rolle in etwa 12 gleich große Trapeze schneiden. Die breite Seite auf ein mit Backpapier/Dauerbackfolie ausgelegtes Backblech legen und von oben mit einem Kochlöffelstiel von oben auf die schmale Kante pressen, so dass die eingerollten Seiten nach oben zeigen. Die Teigstücke auf das Backblech legen und nochmals 10 Minuten gehen lassen.

Brötchen mit Milch bestreichen und auf dem mittleren Einschub ca. 20 Minuten backen.

Auf einem Rost auskühlen lassen und lauwarm servieren.

Beim ersten Versuch war der Teig etwas fluffiger, beim zweiten sahen die Franzbrötchen etwas gelungener aus.

Und noch ein kleiner Exkurs, woher das Franzbrötchen, das es so wohl tatsächlich nur in Hamburg gibt, seinen Namen hat:

Die Herkunft des Franzbrötchens

Update: Hier kommt die Zusammenfassung der großen Hefeteigliebe.

7 Gedanken zu „Blog-Event CLXXXIV – Hefeteigliebe (Franzbrötchen)

  1. Britta von Backmaedchen 1967

    Hach wie herrlich und das Schöne ist, ich konnte diese Franzbrötchen sogar probieren. Sehr lecker kann ich nur sagen.Das hat schon so seinen Vorteil, wenn man nicht nur das gleiche Hobby bloggen teilt sondern auch noch als Nachbarin gegenüber wohnt.

    Liebe Grüße
    Britta

    Antworten
  2. Pingback: Blog-Event CLXXXIV – 33 Hefeteigliebe-Rezepte – 1x umrühren bitte aka kochtopf

  3. Barbara

    Manchmal lohnt es sich, ein Rezept mehrmals zu machen – irgendwann klappt es.

    Zwei Brittas als Nachbarinnen, die probieren?! Das klingt ja klasse! 🙂

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Der Teig war beim ersten Mal etwas lockerer, beim zweiten hat das Formen besser geklappt.

      Was glaubst Du, was wir nicht alles schon von Britta probieren „mussten“… *lach*

      Da ich nicht so viel backe, konnte ich mich mit den warmen Mahlzeiten bisher schlecht revanchieren. Leider.

      Liebe Grüße
      Britta

      Antworten

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