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Schnelle Reis-Fischpfanne „Paella Art“

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Seit Ende Februar ist der GöGa wegen Corona schon zu Hause im Heimbüro. Seit der Zeit koche/n ich/wir fast jeden Tag und nach und nach gehen uns die Ideen aus.

Inzwischen schauen wir vermehrt nach einfachen, schnellen Alltagsrezepten, die abends schnell auf den Tisch kommen.

Inspiration bieten da die täglichen Newsletter von Essen & Trinken, aus denen sich der GöGa die Schnelle Paella gewünscht hatte.

Da eine Paella Zeit braucht, wie hier und hier nachzulesen ist, habe ich das Rezept umbenannt.

Statt Paellareis (ein Rundkornreis ähnlich dem Risottoreis) habe ich einen 10-Minuten-Reis (ideal für „One-Pot“-Reisgerichte) verwendet. Dadurch wurde das Gericht weniger „schlotzig“, aber trotzdem sehr lecker und schnell gemacht.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl zum Braten
  • 1 Beutel (250 g) Express-Basmatireis (ich: 150 g losen 10-Minuten-Reis)
  • 150 g TK-Erbsen (ich: 90 g plus:
  • 1/2 rote Paprikaschote zusätzlich)
  • 50 ml Gemüsebrühe (ich: Fischfond, Rest vom Fischcurry)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Cayennepfeffer (ich: Pimentón de la Vera)
  • 1 Prise gemahlener Safran (ich: Safranfäden in warmem Wasser eingeweicht)
  • 1 Paket TK-Meeresfrüchte à 275 g (ich: 1 Sepiatube, 1 Stück Kabeljau, 4 Miesmuscheln, 2 Black Tiger-Garnelen – allse aus dem TK-Vorrat)
  • 1/2 Limette zusätzlich

Zubereitung:

Zwiebel und Paprikaschote putzen und in Streifen schneiden.

Mit dem Öl in einer heißen Pfanne (Servierpfanne von d.die Pfanne) 2 Minuten anbraten. Reis, Erbsen, Fischfond und Safran mit dem Einweichwasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Pimentón würzen und durchrühren.

Die leicht angetaute Sepiatube in Streifen, den Kabeljau in große Würfel schneiden. Zusammen mit den Garnelen und den Muscheln obenauf legen und den Reis 8 Minuten zugedeckt garen.

In der Servierpfanne an den Tisch bringen. Limettenviertel dazu reichen.

Schnelle Huevos Rancheros mit Cheese Toast

 

Wenn mal wieder alles zusammenkommt und man trotzdem „vernünftig“ Essen will… Wir waren beide Anfang November krank, konnten nicht Auto fahren und mussten in den Vorräten etwas zu essen zusammensuchen.

Huevos Rancheros habe ich im Rahmen einer Rettungsaktion schon gekocht. Dieses Mal habe ich es mit Hilfe von Vorräten vereinfacht, was aber dem guten Geschmack keinen Abbruch tat.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 Dose Bio-Pizzatomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 150 g Bio-TK-Mais
  • ca. 150 g Schwarze Bohnen, TK-Rest von diesem Gericht
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel
  • „Scharfmacher“ wie Chili, Tabascosauce o. ä.

  • 4 Scheiben Dinkelvollkorntoast
  • Käse nach Wunsch, gerieben oder in Scheiben

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauchzehe fein hacken, im Öl glasig dünsten. Die Dosentomaten zugeben, pikant würzen, Bohnen und Mais ebenfalls zugeben.

Mit einem Löffelrücken zwei Löcher in die Tomatensauce drücken, die Eier hineinschlagen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze im Backofen stocken lassen.

In der Zwischenzeit die Rinden von den Toastscheiben entfernen und diese mit einem Nudelholz dünn walzen. Jeweils eine Scheibe mit Käse belegen, die zweite Scheibe drauf legen und in einer Grillpfanne von beiden Seiten kurz anbraten. Zum Servieren zu Dreiecken schneiden.

Zwei Teller mit jeweils einem Ei anrichten, mit frischen Koriander oder Petersilie bestreuen und zwei Toastdreiecke dazu geben.

Resteküche: Cannelloni al Forno – ganz schnell

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Da ich mit Vorbedacht am Samstag drei Portionen Canneloni gemacht und die dritte Portion in eine separate kleine Auflaufform umgefüllt hatte, hatte ich in der folgenden Woche ein kleines schnelles Solo-Mittagessen:

Die Canneloni waren zwar nach zwei Tagen etwas durchgeweicht, aber das tat dem späteren guten Geschmack keinen Abbruch.

Ich hatte noch eingelegte Paprika im Kühlschrank, die ich als erstes auf die Canneloni legte.

 

Darüber kamen zwei Tomaten in Scheiben, mit einer Mischung aus aus Meersalz und mediterranen Kräutern bestreuen.

Ich hatte ein paar Snack-Scamorza affumicata, die ich in Stückchen ebenfalls noch über den Tomaten gab.

 

So kam das Gericht aus dem Ofen und war total lecker.

 

 

 

 

Zurück aus der Krankenstation…

Nichts schlimmes, aber der GöGa hatte mir Anfang Oktober eine Erkältung mitgebracht, die er nach ein paar Tagen überstanden, an der ich aber deutlich länger zu knapsen hatte. Eigentlich huste ich immer noch gelegentlich vor mich hin.

Wie gut, dass ich auf Vorräte zurückgreifen konnte.

Als kleines Beispiel zeige ich Euch, wie man auch an nicht so fitten Tagen, etwas schnelles leckeres auf den Tisch bringt.

Ein Steak (oder eine Bratwurst, fertig eingefrorene oder eingekochte Frikadellen o. ä.) ist schnell zubereitet.

Als Sättigungsbeilage hatten wir für jeden je eine Scheibe vom gefüllten Brot (Synchronbacken Nr. 20), dessen Reste ich eingefroren hatte, im Backofen aufgebacken.

Dazu schnell ein paar Salatblätter und Tomaten in eine Schüssel, selbstgekauftes veganes SylterDressing drüber und fertig ist ein schnelles, wenig aufwendiges Abendessen.

Dergestalt hatten wir auch noch Gulasch und Rotkohl, sowie Graupensuppe und Lamb Tikka Massala aus dem Vorrat vernichtet.

Eier in Senfsauce

Da sind der GöGa und ich schon seit fast 20 Jahren zusammen (19 davon verheiratet), und ich wusste bis Mitte März nicht, dass er tatsächlich Eier in Senfsauce mag.

Selbst die ansonsten gerne verschmähten Salzkartoffeln waren okay, da man sie ja so schön in der Sauce „matschen“ kann. Ein schnelles Samstagsabendessen nach einem langen Tag unterwegs.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 hartgekochte Eier
  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 100 ml Weißwein
  • 500 ml Milch
  • 1/2 Glas Dijonsenf
  • Salz, Pfeffer – falls nötig
  • Salzkartoffeln in Längsspalten gekocht (Menge nach Wunsch, ich hatte zu viele gemacht, dafür gab es am kommenden Montag für mich Bratkartoffeln)
  • Salat nach Wunsch (ich brauche immer etwas „frisches“ als Beilage)

Zubereitung:

Die Béchamel nach dem Grundrezept herstellen. Ordentlich mit Senf abschmecken, dafür kann man auf weitere Gewürze – vor allem auf Muskat – verzichten.

Die Kartoffeln rundum an den Rand eines tiefen Tellers (Suppentellers) legen, in die Mitte die hartgekochten Eier legen und großzügig Sauce darüber geben. Nach Wunsch mit Petersilie oder Stangensellerieblättchen garnieren.

Der GöGa war begeistert, ich sowieso. Da Béchamelsauce die Tendenz hat, während des Kochens, wenn das Mehl anzieht, immer mehr zu werden, habe ich auch noch drei 200-Gramm-Portionen Senfsauce zum Einfrieren gehabt. Die nächsten Eier sind gerettet oder Fisch…

Rigatoni mit Gemüsesauce

Da die Samstage bei uns immer voll gepackt sind mit Einkäufen, Besorgungen, Gartenarbeit usw., gibt es abends oft was „einfaches auf die Schnelle“ und was geht da besser als Pasta mit Sauce?

Letzte Woche Samstag gab es also Rigatoni mit einer Sauce aus Tomaten, einer halben Paprikaschote sowie Zucchini und Kräutern aus dem Garten.

Die, übrigens auf dem Markt erworbenen Tomaten, taugten auch nur noch für eine kräftig gewürzte Sauce, da sie dermaßen geschmacklos waren, dass selbst die vielzitierten Tomaten aus Holland ein Ausbund an Aroma dagegen sind.

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Spaghetti con Rucola e Pomodori

Ich glaube, ich bin derzeit auf dem Spaghetti- beziehungsweise Pasta-Trip… Diese Woche gab es die langen, dünnen Dinger schon wieder, und zwar mit nussigem Rucola und süß-säuerlichen Tomaten.

spaghetti_rucola_tomate

Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 g Spaghetti
  • 8 Cocktailtomaten
  • 50 g Rucola (oder mehr)
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 getrocknete rote Chili
  • Sonnenblumenkerne (oder andere Kerne oder Nüsse)
  • optional: Parmeggiano oder Grana padano

Zubereitung:

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen.

In der Zwischenzeit die Cocktailtomaten vierteln, den Rucola grob hacken und beides mit 1 EL Öl, Pfeffer und Salz mischen und marinieren.

In einer einer trockenen Pfanne die Sonnenblumenkerne etwas anrösten. Das restliche Öl dazu geben und mit dem Knoblauch und der Chili kurz anrösten.

Die abgetropften Spaghetti in der Pfanne kurz durchschwenken, von der Hitze wegnehmen und die Tomaten-Rucola-Mischung vorsichtig unterheben. Sofort servieren.

Schnelles Gemüsecurry

Ich hatte vom Roten Thai-Curry noch einen Pak Choi und Kaiserschoten übrig; Möhren, Zwiebeln und Knoblauch habe ich sowieso immer im Haus – und schwupps! habe ich einen Beitrag für Susanne Magentratzerls Schatzsuche im Vorratsschrank.

Für eine Portion 1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe würfeln. In etwas Butterschmalz oder Pflanzenöl anschwitzen. 1 Möhre würfeln und zugeben. Danach 100 g Kaiserschoten und das in Streifen geschnittene Weiße von 1 Pak Choi zufügen. Mit ca. 100 ml Sahne (oder Kokosmilch) aufgießen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken und leicht köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch knackig ist. Zum Schluss das Grüne vom Pak Choi unterheben.

Dazu schmecken Basmatireis oder Glasnudeln.

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Knackiges Gemüse in leckerer Currysauce