Synchronbacken #20: Ein deftig gefülltes Brot ohne Kneten

#synchronbacken September 2017

Das Synchronbacken ist bei Zorra von Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen schon eine gute Tradition. Bisher habe ich leider erst einmal teilgenommen, weil mir entweder die Backprojekte zu schwierig erschienen oder mir der sonntägliche Backtag nicht ins Wochenendkonzept passen wollte.

Das Rezept für den superleckeren Almhefekuchen hatte ich allerdings am Wochenende drauf nachgebacken, da ich da den Backtag auf den Samstag verlegen und der GöGa und ich an beiden Wochenendtagen den leckeren Kuchen zum Kaffee essen konnten.

Nun gut, die genauen Beschreibungen des Ablaufs sowie das Rezept findet ihr hier und hier.

Im folgenden beschreibe ich Euch meine Vorgehensweise anhand Zorras Rezept im Originalwortlaut; meine Abwandlungen sind in Kursivschrift geschrieben.

ZUTATEN

Teig (Mehle dürfen ausgewechselt werden)

  • 360g Weizenmehl 550
  • 165 g Hartweizenmehl
  • 1 TL Trockenhefe oder 5 g Frischhefe
  • 57g Käsepulver , optional (habe ich weg gelassen)
  • 1 1/2 TL Salz
  • 35g Knoblauch- oder anderes Öl (Salbeiöl, da mir das ganze insgesamt doch sehr knoblauchlastig erschien)
  • 340g lauwarmes Wasser

Füllung (Zutaten dürfen ausgewechselt werden)

  • 60g getrocknete Tomaten, in feine Streifen geschnitten
  • 6 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
  • 110g geriebener Cheddar Käse (Gouda, da der Göga keinen Cheddar mag)
  • zusätzlich fein geschnittener Salbei

Topping (Zutaten dürfen ausgewechselt werden)

  • 1 mittelgrosse Tomate oder 1-2 Handvoll Cherrytomaten
  • 3 bis 6 Knoblauchzehen (ich habe statt dessen etwas Salbei dazu gegeben)

ZUBEREITUNG

  1. Alle Zutaten für den Teig in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf Stufe 1,5 mit dem Knethaken verrühren bis sich ein leicht klebriger aber elastischer Teig gebildet hat, dauert ca. 90 Sekunden. Wer den Teig von Hand knetet alle Zutaten in eine Schüssel geben und 3 bis 4 Minuten von Hand kneten.
  2. Den Teig eine leicht geölte Schüssel geben zudecken und bei Raumtemperatur über Nacht oder mindestens für 8 Stunden gehen lassen. Der Teig blubbert und geht gut auf, also eine genügend grosse Schüssel wählen.
  3. Am nächsten Tag den Teig auf einer leicht geölten Arbeitsfläche von Hand in ein Rechteck von 30 x 35 cm ausziehen.
  4. Füllung auf dem Teig gleichmässig verteilen und von der langen Seite her aufrollen. Teig in eine geölte Toastbrotform mit Deckel oder in eine mit Backpapier ausgelegte oder geölte Kastenform legen. (Ich habe meine Silikonbackform genommen.)
  5. Zudecken und 1 1⁄2 bis 2 Stunden gehen lassen.
  6. Ofen auf 230 C vorheizen.
  7. Die Tomate fürs Topping in 5 gleich grosse Stücke schneiden. Wer Cherrytomaten verwendet kann diese ganz lassen.
  8. Knoblauchzehen schälen und falls gewünscht in Scheiben schneiden.
  9. Tomatenstücke oder Cherrytomaten auf dem Teigling verteilen, die Lücken mitdem Knoblauch auffüllen. (Bei mir Salbeiblätter)
  10. Toastbrotform wieder verschliessen und 40 Minuten backen, Deckel entfernen und 15-20 Minuten fertig backen. Wer eine Kastenform verwendet, die Form mit Alufolie abdecken sonst gleich verfahren. Die Kerntemperatur des Brotes soll 90 C erreichen. (Ich habe noch keine Toastbroform, aber mit der Alufolientechnik hat es super geklappt.)
  11. Brot aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Gitter ganz auskühlen lassen.
  12. Resten können in einer Plastiktüte für einige Tage aufbewahrt werden oder besser einfrieren.

 

 

 Die Teigzutaten in der Schüssel der Küchenmaschine…  … werden nur ganz kurz zusammengerührt. Jetzt darf er über Nacht abgedeckt ruhen und aufgehen.
 Die Füllung aus Gouda, Knoblauch, getr. Tomaten und Salbei.  Der Teig ist über Nacht super aufgegangen…
Obwohl der Teig ziemlich klebrig, aber elastisch war,
ließ er sich gut auf einem leicht geölten Untergrund auf die passende Größe ausziehen.
 Ich habe die Füllung auf dem Teig verteilt und diesen vorsichtig aufgerollt.
 Den gefüllten Teig habe ich relativ unfallfrei in die Form bekommen.
Jetzt darf er noch einmal eineinhalb Stunden gehen.
Statt des Knoblauchtoppings habe ich Salbeiblätter um die Kirschtomaten drappiert.
 Nach 40 Minuten mit Abdeckung, 20 ohne kommt das Brot so aus dem Ofen.
Sieht das nicht großartig aus? Und wie das duftet!
Die Füllung ist leider etwas verrutscht, aber das tat dem superguten Geschmack des Gesamtbrotes keinen Abbruch.

#synchronbacken #synchronnokneadbread #synchronbackendasoriginal

Da ich ja so gehofft hatte, dass das Brot was wird (sonst hätte ich Kartoffeln als Plan B gemacht), gab es gestern Abend dazu nur ein natur gegrilltes Bio-Lummerkotelett und ein kleines Salätchen.


Hier seht Ihr die Interpretationen der anderen SynchronbäckerInnen:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Tanja von Tanja´s „Süß und Herzhaft“
Julia von www.bakingjulia.wordpress.com
Ingrid von auchwas
Diana von Kochen mit Diana
Christina von The Apricot Lady
Denise von Kitchwitch
Dagmar von Dagmars Brotecke
Bettina von homemade & baked
Birgit D von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Jutta von www.jutt-ah.de
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Simone von zimtkringel.org
Kathrin von Summsis Hobbyküche
Tamara von Cakes, Cookies and more

3 Gedanken zu „Synchronbacken #20: Ein deftig gefülltes Brot ohne Kneten

  1. Pingback: Synchronbacken im September | Kitchwitch

  2. Pingback: Zurück aus der Krankenstation… | Brittas Kochbuch

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