Synchronbacken #50: Butterkuchen

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#synchronbacken August 2020

Ende August organisierten Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf und Sandra von From Snugs Kitchen einmal mehr ein Synchronbacken (Lest hier, worum es sich handelt und was die Idee dahinter ist) und es war tatsächlich schon das Fünfzigste.

Da konnte und durfte ich mir natürlich eine Teilnahme nicht entgehen lassen, zumal sich die beiden dankenswerterweise einen relativ einfachen Butterkuchen auf Basis eines Hefeteigs ausgesucht hatten.

Obwohl wir Samstagmittag erst aus dem Urlaub zurückkamen, mischte ich fix die sogenannte Pâte fermentée, eine Art Hefevorteig, zusammen, ließ sie während des Einkaufens etwas länger als die im Rezept geforderte Stunde warm stehen und packte sie anschließend in den Kühlschrank. Auch den Water Roux, eine Art Mehlpudding, bereitete ich schon vor.

Am Sonntag war die Pâte fermentée zwar nicht großartig aufgegangen, aber die Konsistez war eine andere, irgendwie gummiartiger, aber auch elastischer.

Ich fuhr also wie im Rezept fort und bekam wirklich zum Schluss einen wunderbaren schmackhaften Butterkuchen heraus.

Zutaten für einen Butterkuchen von ca. 30 x 30 cm Größe:

Für die Pâte fermentée:
  • 125 g Mehl 550
  • 80 g Wasser
  • 2 g Salz
  • 1 g Hefe
Zubereitung:

Alles zu einem glatten Teig verkneten, eine Stunde bei Raumtemperatur garen lassen und anschließend mindestens 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Für den Water Roux *):
  • 75 g Milch
  • 15 g Mehl 550
Zubereitung:

Milch und Mehl klümpchenfrei verühren und in einem kleinen Topf unter Rühren auf 65 °C erwärmen. Es entsteht eine puddingartige Konsistenz. Abkühlen lassen.

*) Wundert sich außer mir eigentlich niemand, dass dieser „Pudding“ nicht Roux d’Eau genannt wird und warum eigentlich Wasser, wenn doch Milch drin ist? Ich frage für eine Freundin. 😉

Zutaten für den endgültigen Teig:
  • Pâte fermentée
  • Water Roux
  • 260 g Mehl 550
  • 50 g Milch
  • 5 g Hefe
  • 60 g Ei
  • 50 g Butter
  • 20 g Zucker
Zutaten für den Belag:
  • 60 g kalte Butter in Flöckchen
  • 60 g Zucker
Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf Butter und Zucker miteinander verkneten (KitchenAid + Knethaken), 30 Minuten ruhen lassen.

Anschließend 10 Minuten kneten (Das habe ich nicht mit der Hand gemacht, wie im Originalrezept beschrieben, sondern diese Arbeit schön meiner Brunhild (KitchenAid + Flachrührer mit Gummilippe) überlassen. Während des Knetens Zucker in zwei Portionen zu jeweils 10 g und zum Schluss die Butter zugeben.

Teig eine Stunde gehen lassen.

Den Teig auf einem Backblech zu einer Größe von ca. 30 x 30 cm ausrollen, die Butterflöckchen in den Teig hineindrücken, mit dem Zucker bestreuen und eine weitere Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Kuchen 15 – 25 Minuten (Stäbchenprobe) backen.

Da die geschmolzene Butter doch etwas viel des guten war, habe ich das Blech und auch den Kuchen mit etwas Küchenpapier abgetupft, bevor ich ihn zum Auskühlen auf einen Rost gesetzt habe.

Das Endergebnis war ein schöner buttriger Hefekuchen, den wir mit einer Tasse Cappuccino zum Sonntagskaffee genossen haben – und am Montag gab es die Reste, die immer noch schmackhaft waren.


Ich habe mal durch meinen Blog gestöbert und geguckt, an welchen Synchronbacken ich schon – mal mehr, mal weniger erfolgreich – teilgenommen habe:

Bei Zorra könnt Ihr noch mal alle Synchronbacken Revue passieren lassen.


Hier geht es zu den Rezepten der anderen SynchronbäckerInnen:

26 Gedanken zu „Synchronbacken #50: Butterkuchen

  1. Pingback: Butterkuchen vom Blech - Küchentraum & Purzelbaum

  2. Pingback: Butterkuchen mit Zwetschgen vom Blech - Küchenmomente - der Backblog

  3. Pingback: #synchronbacken # 50 – Butterkuchen – Kaffeebohne

  4. Pingback: Butterkuchen – Jubiläumssynchronbacken Nr 50 – Frau M aus M

  5. Pingback: Butterkuchen mit Pflaumen & Streuseln – Kuchenklassiker als Sommeredition – 1x umrühren bitte aka kochtopf

  6. zorra vom kochtopf

    Freut mich, dass du bei der Jubiläumsausgabe dabei warst und auch noch erfolgreich!!! Yeah! Bei mir ist übrigens der Vorteig auch nicht so gegangen. Aber wie bei dir hat der Hauptteig dann alles aufgeholt.

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    1. brittak Beitragsautor

      Vielen Dank.
      Im Nachhinein ärgert mich nur, dass ich nicht ein paar Apfelstücke draufgeworfen habe…

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  7. Britta von Backmaedchen 1967

    Hallo Britta, da hattest du ja nach dem Urlaub volles Programm, schön das du dabei warst und du dir den Butterkuchen nicht entgehen lassen hast. Wir haben ihn auch gemütlich mit einer Tasse Kaffee verschnabbuliert. Das mit dem Vorteig war bei mir auch nicht anders ich hatte schon meine Hefe in Verdacht das sie nicht wollte, aber das erging wohl einigen so das der Vorteig etwas triebfaul war. Dein Butzerkuchen sieht auf jeden Fall sehr lecker aus.
    Liebe Grüße
    Britta

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Ach, das ging schon. Wir waren ja „nur“ in Bonn und mussten auch nicht großartig auspacken oder so.

      Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Der Vorteig war ja schnell gemacht und während er ging, sind wir fix einkaufen gefahren, um die Vorräte aufzufüllen.

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  8. Caroline | Linal's Backhimmel

    Ich bin am Samstag auch quasi aus dem Auto in die Küche durchgestartet und habe den Vorteig angesetzt bevor es gleich nach dem Urlaub noch auf einen Geburtstag ging 😉 Aber bei diesem tollen Rezept hat sich das ja auch wirklich gelohnt!
    Liebe Grüße
    Caroline

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  9. Pingback: Butterkuchen mit Apfel - Backmaedchen 1967

  10. Birgit M.

    Liebe Britta, super geworden dein Butterkuchen, ich fand auch, dass er am nächsten Tag noch sehr gut essbar war, kann man ja nicht immer behaupten von Hefekuchen. Liebe Grüsse Birgit

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  11. Katja aka Kaffeebohne

    Hallo Britta,
    bei uns war am Dienstag auch noch etwas übrig und auch da war der Kuchen noch lecker und fluffig. Im Gegensatz zu den Hefeteigen, die ich früher immer mit großen Hefemengen gebacken habe. Durch das Synchronbacken habe ich auch gelernt, dass kleine Hefemengen und eine geduldige Teigführung zu besseren Ergebnissen führen.
    Liebe Grüße
    Katja

    Antworten
  12. Pingback: Butterkuchen wie von Oma | Mein wunderbares Chaos

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