Synchronbacken #33 – Buttertoastbrot mit dem Salz-Hefe-Verfahren

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#synchronbacken Februar 2019 Ich habe mir mal wieder ein Herz genommen und am Februar-Synchronbacken teilgenommen.

Wie immer wird es von Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf und Sandra von From Snugs Kitchen organisiert.

Es sollte Toast nach dem Salz-Hefe-Verfahren geben. Mooooment! werden jetzt sicher einige von Euch sagen. Hefe und Salz, das geht doch gar nicht. Doch, das geht. Sehr gut sogar! Hier findet Ihr eine kurze Erklärung, wie es funktioniert.

 

Mein fertiges Toast ist nicht ganz zu meiner vollständigen Zufriedenheit hochgegangen, aber der Teig war nicht „sitzengeblieben“ und „kletschig“, sondern die Krume ist schön locker geworden und der Geschmack passt auch. Was mir allerdings aufgefallen ist, ist, dass man von diesem Brot viel schneller satt wird als von gekauftem Toast und dass es beim Toasten nur knusprig wird, sich aber nicht goldenbraun verfärbt. Ob da wohl Zuckercouleur oder ein ähnliches Hilfsmittel aus der Industriebäckerei fehlt?

Der Knapp, also das Endstück, getoastet und mit Butter genossen – sehr gut!

Doch nun geht’s los:

Am Samstag habe ich die Salz-Hefe-Lösung angesetzt:

  • 100 g Wasser (20°C)
  • 10 g Salz
    gut mischen, bis das Salz sich ganz aufgelöst hat, anschließend
  • 15 g Hefe in der Mischung auflösen

Danach durfte das Gebräu über Nacht in den Kühlschrank, aus dem es so

wieder zum Vorschein kam. Ich hatte mir da etwas Spektakuläreres wie blubbern, brodeln, schäumen erwartet.

 

 

 

 

Sonntag gleich nach dem Frühstück ging es dann richtig ans Toastbrot. Folgende Zutaten habe ich benutzt:

  • 250 g Weizenmehl 550
  • 250 g Dinkelmehl 630
  • 125 g Salz-Hefe-Lösung
  • 30 g Lievito Madre aus 1 Teil Mehl, 1 Teil Wasser, deshalb nur
  • 185 g Wasser
  • 7 g enzymaktives Backmalz

Alles wird gut vermischt (ca. 4 Minuten in der KitchenAid) und dann geknetet bis sich das Glutengerüst bildet.

Das sieht doch schon vielversprechend aus.

Dann noch 25 g kühlschrankkalte Butter unterkneten und den Teig 10 Minuten in der Schüssel ruhen lassen. Ich habe sie mit einem Geschirrtuch abgedeckt und vor die Küchenheizung (ca. 19 °C) gestellt.

 

Anschließend den Teig in zwei Hälften teilen, rundwirken und auf die Länge der Backform ziehen.

 

 

 

 

 

 

Beide Teigstränge verzwierbeln und …

 

 

 

 

 

in die gut gebutterte Backform legen.

 

 

 

 

 

Nun den Teig 1 Stunde bei 27 °C gehen lassen. Ich hatte den Dampfgarer auf knapp 30 °C bemüht. Leider quoll mir der Teig nicht wie erwartet und erhofft aus der Form entgegen. Im Nachhinein wäre es wohl besser gewesen, den Teig noch etwas länger gehen zu lassen.

 

 

Den Backofen auf 190 °C vorheizen, die Form hineingeben, die Temperatur auf 230 °C erhöhen und den Toast 35 Minuten backen. Sofort aus der Form stürzen und ohne diese weitere 5 – 10 Minuten bräunen lassen.

 

 

 

Nach dem vollständigen Abkühlen auf einem Kuchenrost konnte sich der Anschnitt dann doch sehen lassen. Die Geschmacksprobe hat das Toastbrot auch bestanden – siehe oben.

 

 

 

#synchronbacken #synchronbackendasoriginal #synchrontoast

 

Hier sind noch die Rezepte der anderen SynchronbäckerInnen:

Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten | Britta von Backmaedchen 1967 | Caroline von Linal’s Backhimmel | Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum | Dominik von Salamico | Tina von Küchenmomente | Simone von zimtkringel | Sonja von Soni-Cooking with love | Tamara von Cakes, Cookies and more | Ingrid von auchwas | Sylvia von Brotwein | Katrin von Summsis Hobbyküche | Steffi von dulcipessa | Rebekka von pfanntastisch | Britta von Brittas Kochbuch | Volker von volkermampft | Manuela von Vive la réduction | Birgit von Backen mit Leidenschaft | Sandra von From-Snuggs-Kitchen | Judith von Bake my day – glutenfrei

 

24 Gedanken zu „Synchronbacken #33 – Buttertoastbrot mit dem Salz-Hefe-Verfahren

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  5. Tina von Küchenmomente

    Hallo Britta,
    du hast recht, auch uns ist aufgefallen, dass das Brot schneller sättigt, als gekauftes. Zu der Farbe kann ich nicht so richtig etwas sagen, da ich ja VK im Teig hatte.
    Sieht jedenfalls klasse aus, dein Toastbrot.
    Liebe Grüße
    Tina

    Antworten
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  7. Steffi

    Liebe Britta,

    meins wird auch nicht so richtig goldbraun beim Toasten und ich vermute, dass das am Dinkelmehl liegt. Ich hab nämlich auch schon gekauften Dinkeltoast getoastet und der kriegt nie so eine tolle Farbe wie Weizentoast.
    Dein Toastbrot ist auf jeden Fall sehr schön geworden!

    Liebe Grüße, Steffi

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Vielleicht ist im gekauften Toastbrot auch irgendwie Zuckercouleur oder ähnliches… Gekauftes Dinkeltoast bräunt ja schon ein bisschen. Aber was soll’s. Lieber etwas grau, aber man weiß, was drin ist.

      Antworten
  8. Manuela

    Ein wirklich hübsches Brot!
    Ich war auch erstaunt, wie harmlos die Salz-Hefe-Mischung morgens wirkte, aber anschließend ging sie ja richtig ordentlich ab 😀
    Liebe Grüße
    Manuela

    Antworten
  9. Katrin

    Guten Morgen,

    Ich habe die Scheiben zwei mal in den Toaster. Die Bräune kam nicht wirklich. Aber ich fand es sehr lecker. Dein Brot sieht toll aus.
    Die Gehzeit kann man sicher erhöhen. Mein Teig hat auch eine Weile gebraucht.
    Liebe Grüße Katrin

    Antworten
  10. zorra

    Stimmt, meiner wurde auch nicht so braun beim Toasten. Könnte am Salz-Hefe-Verfahren liegen, andere selbst gebackene Toast wurden nämlich immer goldig. Schön, dass du dir ein Herz gefasst hast und doch noch mitgebacken hast!

    Antworten
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  16. TheCalif

    Hallo Britta!
    Das Salz-Hefe-Verfahrne ist wirklich eine tolle Sache und ich wende es bei allen Rezepten an, außer es geht von der Wassermenge her nicht.
    Zu Deiner Krumenentwicklung vermute ich, dass der Ofenrtrieb zu schwach ist. Hierzu würde ich folgendes versuchen:
    1. Einen Wäremespeicher einzubringen, da geht eine schnöde Granitfliese 30x30cm aus dem Baumarkt, für siebenfuffzich oder so. Muss kein sauteurer Backstahl oder Pizzastein sein. Wichtig: kein sogenanntes „Steinfurnier“, da ist Beton drunter, das wollen wir nicht im Ofen.
    2. Schwaden. Dazu eine Stahlschüssel mit Edelstahlteilen (Lagerkugeln, Schrauben, auch Schrott wenn Du jemand anschnorren kannst der Edelstahl verarbeitet, z.B. einen Installateur).
    Die Steinplatte kommt auf das Backblech. Die Backformen oder die Teiglinge kommen beim Einschießen direkt oder mit Backpapier darauf. Die Schüssel kommt darunter. Alles zusammen vorheizen, 10 Min. mher Zeit geben, damit sich die Wärme besser verteilt. Dann direkt nach dem Einschießen ca. 50ml Wasser in die Schüssel geben, ich benutze eine Blasenspritze.
    Ich bekomme immer einen schönen Ofentrieb und eine tolle Krume, auch wenn die Stückgare nicht so weit aufgegangen war.
    Ich backe nichts mehr ohne Steinplatte, und so gut wie alles mit Schwaden. Wie auch Lutz Geißler schreibt, dass er eher in seinen Rezepten angibt, wann nicht geschwadet wird.

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Danke für Dein sehr ausführliches Feedback.
      Da es sich bei dem Brot um einen Beitrag zum Synchronbacken handelte, habe ich mich eins zu eins ans Rezept gehalten.

      Inzwischen habe ich eine Gärbox und einen Brotbackstein und meine Brote werden fast immer etwas.

      Liebe Grüße

      Antworten

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