Synchronbacken November 19: Langschläfer

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#synchronbackenEs war wieder so weit: Zorra vom Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen luden zum gemeinsamen Synchronbacken.

Auf dem Plan standen die sogenannten Langschläfer(brötchen) von Homebaking.

Das Rezept las sich jetzt nicht wirklich herausfordernd, so dass ich mich entschlossen hatte, wieder einmal mein Glück zu versuchen.

Und ich muss sagen: Soooo schlecht sind meine Langschläfer gar nicht geworden!

Ich hatte die Teigmenge für uns zwei halbiert und die Langschläfer für unser Sonntagsfrühstück in Baguetteform eingeplant. Plan B wäre Toast gewesen.

Bereits Freitagabend habe ich den Vorteig, auch Poolish genannt, zusammengerührt aus:

  • 75  Wasser 4°C
  • 75 g Weizenmehl 550
  • 0,1 g Hefe

Der Vorteig durfte über der warmen Esszimmerheizung übernachten und sah am Samstag ziemlich aufgeweckt aus. Er hatte schöne gleichmäßige Luftbläschen und duftete angenehm säuerlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag ging es dann an die Zubereitung des eigentlichen Teiges:

  • 150 g reifer Vorteig/ Poolish
  • 425 g Weizenmehl 550
  • 275 g Wasser (10°C)

kurz vermischen und 30 Minuten zugedeckt quellen lassen (Bild links).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11 g Salz und 2 g Hefe zugeben und in der Küchenmaschine auf kleiner Geschwindigkeit ca. 10 Minuten so lange kneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Dann nochmals 3 – 4 Minuten auf hoher Geschwindigkeit kneten (Bild rechts).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Teig nach dem Kneten in einer geölten Wanne reifen lassen. Da ich keine Wanne habe, habe ich den Teig in eine große eckige Backform gelegt (Bild oben links).

Nach 30 Minuten von allen Seiten in die Mitte falten (Bild oben rechts).

Anschließend den Teig weitere 30 – 45 Minuten reifen lassen und nochmals von allen Seiten in die Mitte falten. (Bild unten links).

Nach dem Falten den Teig weitere 30 – 45 Minuten reifen lassen (Bild unten rechts).

Zur Aufarbeitung den Teig teilen und vorsichtig zu einer Wurzel drehen. Das hat bei mir nicht hundertprozentig geklappt, da der Teig zwar schön geschmeidig, aber auch zu weich war. Ich habe mich dann nicht getraut, noch etwas Mehl zuzugeben.

Ich habe den Teig in vier Teile geteilt und auf eine Baguettebackform mit vier Mulden verteilt. Diese habe ich nach Rezept für 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt, danach habe ich sie mit Bienenwachstuch abgedeckt, um ein Austrocknen der Teigoberfläche über Nacht im Kühlschrank zu verhindern.

Die Teiglinge können nun 8 – 16 Stunden im Kühlschrank reifen (je länger die Teiglinge reifen, desto mehr Aroma entwickeln diese!).

 

 

 

 

 

Links die Teiglinge vor der Übernachtung im Kühlschrank, rechts am Sonntagmorgen.

Den Ofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze aufheizen, die Baguetteform auf den Rost setzen, Wasser zum Schwaden auf den Backofenboden gießen und die Ofentür schnell schließen. Nach 2 – 3 Minuten die Temperatur auf 210 °C reduzieren und die Langschläfer 20 Minuten backen.

Die Freude bei einem Blick auf die Brötchen war groß, war doch die Oberfläche schön gleichmäßig goldbraun (siehe Bild oben). Von unten waren sie aber blass und weich und wirkten auch noch nicht ganz durchgebacken.

Ja, super: Synchronbacken und ich… Murphy hatte wieder mal zugeschlagen. Dann habe ich die Brötchen aber einfach noch mal ohne Backform auf dem Rost bei 250 °C Unterhitze für weitere 10 Minuten gebacken, und wir konnten wunderbare Brötchen, die allerdings noch einen Ticken mehr Salz vertragen hätten, zum ausgiebigen Sonntagsfrühstück genießen.

  1. Langschläfersynchronbrötchen
  2. Obstsalat (Apfel, Mango, Orange in Stückchen mit dem Orangensaft, getoppt mit gerösteten Cashewkernen in Honig
  3. Kleine Käseplatte: Appenzeller, Feuerkäse, Gouda und Géramont
  4. Frikadellchen aus dem Vorrat
  5. Graved Lachs, dieses Mal gekauft, aber man kann ihn auch selber machen
  6. selbst getrocknete Gartentomaten
  7. portugiesischer Kürbisaufstrich – super zum Käse
  8. Zucchini-Apfel-Chutney

Hier könnt Ihr die Ergebnisse der anderen SynchronbäckerInnen nachlesen:

Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten | Silvia von Kulturgut | Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum | Caroline von Linal’s Backhimmel | Britta von Backmaedchen 1967 | Carla von Herbs & Chocolate | Johanna von Dinkelliebe | Simone von zimtkringel | Manuela von Vive la réduction! | Conny von Mein wunderbares Chaos | Sandra von From-Snuggs-Kitchen | Dagmar von Dagmars Brotecke | Volker von volkermampft | Dominik von Salamico | Carmen von Carmecitas_baking_and_more

22 Gedanken zu „Synchronbacken November 19: Langschläfer

  1. Pingback: Langschläfer zum Advent | Mein wunderbares Chaos

  2. Pingback: Langschläfer das perfekte Frühstücksbrot – Backmaedchen 1967

  3. Pingback: Langschläfer-Brötchen oder Gummigeschosse! – 1x umrühren bitte aka kochtopf

  4. Pingback: Langschläfer Brote - Synchronbacken - Küchentraum & Purzelbaum

    1. brittak Beitragsautor

      Danke. Leider waren sie wenig luftig und dadurch irgendwie sehr mächtig und salzig genug war es uns auch nicht, obwohl ich schon mehr Salz als im Rezept genommen habe.

      Antworten
  5. Britta von Backmaedchen1967

    Hallo Britta,

    irgendwie schreiben wir uns immer selber ;-)…das Rezept hatte es wirklich in sich, aber ich finde das sie dir recht gut gelungen sind. Das Rezept war wirklich einfach, aber scheint doch so seine Tücken zu haben, wir sind eben keine Profibäcker und darum kannst du trotzdem stolz sein auf deine Brote/Brötchen. Der Murphy hat mir ein schmunzeln entlockt.

    Liebe Grüße
    Britta (winke winke)

    Antworten
    1. Britta

      Danke.
      So frühstücken wir nicht immer… es war der Tatsache geschuldet, dass mein man nachmittags eine längere Strecke fahren musste und nicht mit vollem Mittagessenmagen los wollte.

      Antworten
  6. Pingback: Langschläfer mit Übernachtgare

  7. Dagmar

    Hi Britta,

    deine Langschläfer sehen super aus…und der schöne Frühstückstisch.
    Danke auch für die schönen Frühstücksrezepte…

    Lieben Grß
    Dagmar

    Antworten
  8. Pingback: Langschläfer Brot aus schwarzem Emmer | volkermampft

  9. Pingback: Wenn Fehler funktionieren… – Vive la réduction!

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