Synchronbacken #25: Kernige Dinkel-Roggenbrötchen aka Brittas Plattbrötchen

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Am Wochenende vom 14. und 15. April wurde bei Zorra und Sandra mal wieder synchrongebacken. Es sollte die Kernigen Dinkel-Roggenbrötchen von Sandras Blog geben und das Rezept las sich eigentlich recht einfach. Also beschloss ich, mal wieder mitzumachen.

Ich wäre aber nicht ich, wenn alles hundertprozentig geklappt hätte: Zuerst waren mir letzte Woche beide Sauerteige (Roggen und Lievito madre) verschieden und die Zeit hätte nicht gereicht, einen neuen Roggensauerteig anzusetzen.

Also griff ich auf einen flüssigen (!) Bio-vegan-Sauerteig aus der Tüte zurück. Mir blieb sogar noch ein Rest, um diesen weiterzufüttern.

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Produziert habe ich sogenannte Plattbrötchen, die zwar lecker geworden sind, aber einfach nicht richtig hochgehen wollten.

So bin ich vorgegangen:

Am Samstag jeweils 50 g Kürbis- und Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie anfange nussig zu duften.

In die Schüssel der Küchenmaschine geben und…


  • 275 gr Roggenmehl, Typ 1370 (oder 1150)
  • 115 gr Dinkelmehl, Typ 630
  • 10 gr Anstellgut vom Roggensauer
  • 270 gr Wasser
  • Prise Trockenhefe oder 2 gr frische Hefe
  • 20 gr Honig
  • 8 gr Salz zugeben.
Die Zutaten mit dem Knethaken der Küchenmaschine kurz zusammenrühren.

Jetzt sollte der Teig mindestens 8 Stunden (über Nacht) abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen. In meiner Küche sind ca. 20 Grad; bei mir stand er deutlich länger.

Sonntag früh:

Man mag es anhand des Fotos nicht glauben, aber der Teig ist tatsächlich aufgegangen und eine andere Konsistenz angenommen.

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.


Den Teig auf einer gemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle *hüstel* und in acht gleichmäßige Stücke scheiden.Da mein Teig relativ klebrig war, habe ich das Messer zwischendurch immer mit Mehl bestreuen.

Die Teiglinge zu brötchenartigen Gebilden formen und auf ein mit Dauerbackfolie belegtes Blech legen und in den Backofen schieben.

Die Temperatur auf 230 °C senken, eine große Tasse Wasser auf den Backofenboden gießen und sofort die Tür schließen (schwaden). 20 – 30 Minuten backen.

Leider sind die Brötchen mal wieder nicht aufgegangen, sie haben allerdings sehr gut geschmeckt und waren in der Mitte auch nicht „pappig“ geblieben (siehe nächstes Bild vom Anschnitt).

Die Brötchen auf einem Rost auskühlen lassen und derweil das restliche Frühstück zubereiten.

 Der Anschnitt kann sich sehen lassen, die Konsistenz ist fast die meines Dinkelvollkornbrotes. Durch die dichte Konsistenz und die Kerne sind zwei Brötchen pro Person auf jeden Fall sehr sättigend.

Fazit: Ich habe mich wieder mal nicht mit Ruhm bekleckert, aber immerhin habe ich keine Vollkatastrophe wie die Miche beim letzten Synchronbacken produziert.

Hier sind die Ergebnisse der anderen Synchronblogger*nnen:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Conny von Mein wunderbares Chaos
Becky von Becky’s Diner
Katrin von Summsis Hobbyküche
Steffi von dulcipessa
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Ingrid von auchwas
Dagmar von Dagmar’s brotecke
Tanja von Tanja’s Süß & Herzhaft
Tina von Küchenmomente
Caroline von Linal’s Backhimmel
Manuela von Vive la réduction!
Sylvia von Brotwein
Simone von Zimtkringel
Simone von Aus der Lameng
Kerstin von Kerstin’s kleine Backwelt

18 Gedanken zu „Synchronbacken #25: Kernige Dinkel-Roggenbrötchen aka Brittas Plattbrötchen

  1. Pingback: 25. Synchronbacken – Kernige Roggen-Dinkelbrötchen | kerstinskleinebackwelt

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  3. Pingback: Sonnenblumenkernbrötchen | Becky's Diner

  4. Pingback: Brötchen: kräftige Kürbiskernbrötchen mit Roggenmehl und Sauerteig - Brotwein

  5. zorra

    Könnte sein, dass du die Brötchen beim Formen zu stark bearbeitet hast. Ich würde sie nächstes Mal wie im Originalrezept einfach mit der Schnittfläche nach oben aufs Bleche legen. Also nix Formen. Aber solange der Geschmack stimmt ist alles gut!

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Ja, ich habe sie nochmal zu „ordentlichen“ Brötchen geformt, weil sie so unegal waren.

      Danke für den Hinweis.

      Antworten
  6. Pingback: 25tes Synchronbacken: kernige Dinkel-Emmer-Brötchen

  7. Pingback: Esther Williams heizt den Ofen vor – Vive la réduction!

  8. Steffi

    Liebe Britta! Die waren doch eindeutig so platt gewollt 😉 Du hast halt Vinschgerl gemacht und geschmeckt haben die mit Sicherheit genauso gut wie alle anderen auch! Liebe Grüße, Steffi

    Antworten
  9. Pingback: Unkompliziert & lecker: Kernige Roggen-Dinkel-Brötchen | Mein wunderbares Chaos

  10. Pingback: Dinkel-Vollkorn-Brötchen mit Kürbiskernen – Synchronbacken Nr. 25 – Aus der Lameng

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