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Update: Die kulinarische Weltreise nach Großbritannien

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Dass das gängige Vorurteil, die „Engländer“ könnten nicht kochen, so längst nicht mehr stimmt, haben sage und schreibe 35 Beiträge zum November-Stopover der Kulinarischen Weltreise mit Volker mampft bewiesen.

Hier könnt Ihr seine Zusammenfassung lesen und unten liste ich Euch alle Rezepte quasi im „Schnelldurchlauf“ vor:

Chili und Ciabatta:
Malted Brown Bread – Kastenbrot mit original englischem Mehl
Bubble and Squeak mit englischem Bacon und Spiegelei
Glamorgan Sausages mit Zwiebel-Chili-Relish

Pane-Bistecca:
Cornish Pasties – traditional British Pastry
Bakewell Tart
Cheesy Shortbread

SilverTravellers
Afternoon Tea in Berlin – Hotel de Rome

Küchenmomente:
Maids of Honour – Kleine Käseküchlein aus Großbritannien

Zimtkringel:
Mushy Peas

Magentratzerl:
Fishcakes 2.0 mit Tartar-Velouté
Saag Halloumi
Clementinen-Posset

Backen mit Leidenschaft:
Toad-in-the-Hole
Kümmelkuchen…Caraway Seed

Brittas Kochbuch:
Reisebericht: Eine Woche in Nordengland
Scottish Petticoat Tail Shortbread
Irish Stew (Großbritannien)

Backmaedchen 1967:
Yorkshire Pudding

Fränkische Tapas:
fish and chips auf Fränggisch

Brotwein:
Toasties Rezept – englische Muffins / Toastbrötchen selber backen
Eier Benedict Rezept – pochiertes Ei auf Toastie mit Sauce Hollandaise

Küchenlatein:
Eccles Cakes mit Johannisbeeren
Gary Rhodes‘ Digestive Biscuits
Brombeer-Apfel-Cobbler
Welsh Cawl – Walisischer Eintopf

Kaffeebohne:
Cornish Pasties vegetarisch
Spiced cake with fudge

Slowcooker.de
British Afternoon Tea für die Mädels – Rezepte und Bilder

1x umrühren bitte aka kochtopf
Fruchtiger Tea Loaf zum Afternoon Tea

Turbohausfrau:
Fish & Chips

Volkermampft
Schottisches Gulasch – Scottish Ale Ste
Chicken tikka masala – das britische Nationalgericht

Salzig, Süß und Lecker
Sticky Toffee Pudding

Our food creations:
Warme Crumpets

Labsalliebe
Shepherd´s Pie orientalisch 

Die kulinarische Weltreise: Irish Stew (Großbritannien)

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So, Irish Stew! Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass es dieses Gericht auch in Nordirland gibt, denn sonst passte es nicht in das November-Thema von Volker mampft. Es geht im Rahmen der kulinarischen Weltreise nämlich quer durch Großbritannien.

Der GöGa und ich waren maximal begeistert von diesem tollen Eintopfgericht aus Lammfleisch, Möhren, Spitzkohl, Kartoffeln und Zwiebeln.

Aus geographischen und klimatischen Gründen sind an Gemüsen ursprünglich Wurzelgemüse, Kartoffeln, Zwiebeln die Hauptnahrungsmittel. Durch den Umstand, dass Irland eine Insel ist, gehören natürlich auch Fisch und Meeresfrüchte zur Nahrung, ebenso wie Rind- und Schaffleisch.

Bei der Suche nach einem Rezept stieß ich auf dieses, das ich auch fast 1 zu 1 übernahm.

Lammkeule, Spitzkohl,Thymian (hinten)
Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln (vorne)

Zutaten für  4 – 5 Portionen:

  • 1 kg kleingeschnittenes Lammkeule inklusive Knochen
  • 1 kg Spitzkohl
  • 4 große Karotten *)
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 6 mittlere weich kochende Kartoffeln
  • Thymian
  • *) 1 kleine Pastinake (Rest eines Kartoffel-Pastinakenstampfs)

Zubereitung:

Gemüse waschen, putzen und in nicht zu kleine Stücke schneiden.

Die Hälfte von Kohl, Möhren und Zwiebeln in einen großen ofenfesten Schmortopf geben, die Hälfte Kartoffeln und Fleisch darüber verteilen, mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Eine zweite Schicht auffüllen. Mit dem Fleisch abschließen und den Knochen obenauf geben, denn dieser gibt natürlich bei Garen weitern Geschmack ab. Noch einmal mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Bis oben hin mit Wasser angießen und 2,5 Stunden abgedeckt bei 180 °C garen.

Heraus kam ein super leckeres Irish Stew, das durch Aufwärmen (am zweiten Tag) immer noch besser wurde.

PS: Vom Spitzkohl hatte ich noch ca. 300 g übrig. Ich habe ihn noch einmal etwas feiner durchgehackt und mit 10 g Salz zu Sauerkraut angesetzt.

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Die kulinarische Weltreise – Scottish Petticoat Tail Shortbread (Großbritannien)

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Im November sind wir mit Volker und seiner Reisegruppe in Großbritannien unterwegs. Dass ich es nicht bei einem Reisebericht zu unserem England-Urlaub im vergangenen Juli belasse, ist Ehrensache.

Deshalb bringe ich Euch eine schottische Spezialität mit: das Shortbread, das es in verschiedenen Formen gibt. Ich glaube, am bekanntesten sind bei uns die rechteckigen Shortbread-Fingers, aber es gibt sie auch in runder oder dreieckiger Form mit gewelltem Rand. Und das sind die Petticoat Tails.

Shortbread ist ganz einfach zu machen, da es sich hier um einen ganz simplen Mürbteig, hier allerdings ohne Ei, handelt.

Das Rezept habe ich aus dem Kochbuch Great Britain Cooking, das ich vor zig Jahren einmal geschenkt bekommen habe. Aus diesem Buch hatte ich im Sommer auch schon die Scones für Zorras Blog-Event Gebäck zum Afternoon Tea gebacken.

Leider hatte ich nicht die ganz passende Kuchenform, so dass die Petticoat Tails beim Schneiden nach dem Backen etwas zerbrochen sind, was dem tollen Geschmack natürlich keinen Abbruch tat.

Da meine Waage Ounces anzeigt, habe ich mit dieser Maßeinheit, die so auch im Kochbuch steht, gearbeitet. Die metrischen Maße stehen in Klammern.

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Die kulinarische Weltreise: Mince Pies (Weihnachten rund um die Welt: Großbritannien)

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Seit März 2018 sind wir zusammen mit dem Initiator Volker von Volker mampft kulinarisch um die ganze Welt gereist. Da wurden neue Horizonte eröffnet und über den heimischen Tellerrand  gekocht.

Jetzt im Dezember dreht sich natürlich alles um Weihnachten und wie dieses Fest kulinarisch rund um die Welt begangen wird.

Ich habe mit einer französich-deutschen Fusion von Gänsekeule „Normandie“ auf Grünkohl-Kartoffeln.

Zur Weihnachtszeit hat unsere Englischlehrerin aus der Betriebsinternen Fortbildung immer Mince Pies mitgebracht und diese kleinen mit Trockenfruchtmasse gefüllten Mürbteigpastetchen hatten es mir angetan. Bei uns im Kaff bekommt man natürlich weder die Mince Pies, noch das Mincemeat, das man für die Füllung braucht. Also wurde diese Mixtur auch noch selber gemacht.

Die Anleitung für die Mince Pies habe ich mir bei Jamie Oliver abgeschaut, es aber ein bisschen abgewandelt – wie das Mincemeat auch. Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen!

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Die kulinarische Weltreise: Mincemeat – Füllung für Mince Pies (Weihnachten rund um die Welt: Großbritannien)

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Nach neun Monaten, in denen wir uns länderweise rund um die Welt unter Führung unseres Reiseleiters Volker mampft gekocht haben, gibt es im Dezember noch mal ein besonderes Motto. Es geht um Weihnachtsrezepte aus der ganzen Welt. Mit der Gänsebrust „Normandie“ habe ich einen französisch-deutschen Anfang gemacht.

Nun geht es für mich weiter nach Großbritannien, wo Mince Pies überaus beliebt sind. Diese sind kleine Mürbteigküchlein, die mit dem sogenannten Mincemeat gefüllt sind. Ich vermute, der Name „Hackfleisch“ rührt daher, dass in diese Füllung aus getrockneten Früchten auch Schweineschmalz kommt.

Rezepte für Mince Pies gibt es im Netz zuhauf, aber in jedem steht in der Zutatenliste „a glass of mincemeat“. Da dieses hier nicht zu bekommen ist, habe ich beschlossen, es selber zu machen:

Das Rezept habe ich bei der BBC gefunden, aber stark abgewandelt und mal diverse Trockenfrüchte aus dem Vorrat wegverbraucht.

Gemischte Trockenfrüchte mit Rum, Orangeat und Zitronat, Apfelwürfeln, Zucker, Butterschmalz

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