Blog-Event CLXVIII – Alles aus der Fritteuse

Fish’n Chips nach Jamie Oliver
mit Mushy Peas

Kann Werbung ohne Gegenleistung durch weiterführende Links enthalten
Blog-Event CLXVIII - Alles aus der Fritteuse (Einsendeschluss 15. Oktober 2020)

Volker von Volker mampft hostet das aktuelle Blog-Event in Zorras Kochtopf: Er wünscht sich Alles aus der Fritteuse. Frittieren ist bei uns kein großes Thema. Wir haben zwar eine Heißluftfritteuse, aber gerade Pommes schmecken dem GöGa daraus nicht.

Deshalb benutzen wir in letzter Zeit gerne den Wok von d.die Pfanne, wenn es mal ans Frittieren geht. Das verbrauchte Öl wird hinterher durch einen Kaffeefilter gegeben und kann so zum Braten (und Frittieren) weiterbenutzt werden, wie hier am Ende des Artikels beschrieben.

Bei uns gibt es ein typisch britisches Rezept, nämlich Fisch im Backteig mit dicken Pommes Frites, in Großbritannien Chips genannt. Was bei uns unter Chips, nämlich dünne frittierte Kartoffel- oder Gemüsescheiben in Umlauf ist, heißt auf der Insel Crisps.

Fish, Chips, Mushy Peas, Maldon Sea Salt Flakes, Malt Vinegar, Tomaten-Ketchup

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 große Kartoffeln
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 400 g Seelachs
  • 250 g Mehl, plus etwas mehr zum Bestäuben
  • 1 Flasche kaltes Bier
  • 4 gehäufte TL Backpulver
  • Sonnenblumenöl, etwa 1 Liter

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen, schälen und in nicht zu dünne Stäbchen/Ecken schneiden. 20 Minuten in kaltem Wasser ziehen lassen, abgießen, in leicht gesalzenem Wasser 2 Minuten blanchieren, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und auf einem Küchenhandtuch ausbreiten und trocken tupfen. Dann bis zum Frittieren zur Seite stellen.

Inzwischen das Salz mit dem Pfeffer mischen und die in nicht zu kleine Stücke geschnittene Fischfilets auf beiden Seiten damit einreiben. Dadurch wird dem Fisch Wasser entzogen und er gerät »fleischiger«.

Mit einem Schneebesen das Mehl, das Bier und das Backpulver glatt rühren, der Ausbackteig sollte die Konsistenz von halb steifer Sahne haben.

Sonneblumenöl in der Fritteuse oder dem Wok erhitzen, bis an einem Holzlöffelstiel Bläschen aufsteigen.

Die Fischfilets einzeln in Mehl wenden, in den Teig tauchen (überschüssigen Teig abtropfen lassen) und vorsichtig, um keine Fettspritzer abzubekommen, in das heiße Öl gleiten lassen. Nicht zu viele Fischstücke auf ein Mal in das Fett geben, da es sonst abkühlt und die Teighülle Fett aufsaugt. Etwa 4 Minuten frittieren, der Backteig sollte goldbraun und knusprig sein. Auf einem Backblech bei 160 – 180°C im Ofen warm stellen, so bleibt der Teigmantel schön kross.

Die Chips im selben Öl zunächst 4 Minuten vorfrittieren, herausheben, 2 Minuten ruhen lassen und dann ein zweites Mal frittieren, bis sie goldgelb sind. Herausnehmen, auf Küchenkrepp abtropfen lassen, salzen und mit dem Fisch und den Erbsen servieren.

Die Chips sind super geworden: außen knusprig und ein bisschen aufgebläht, innen weich und cremig.

Zutaten für das Erbsenpüree (Mushy Peas):

  • 1 EL Butter
  • 4 Handvoll TK-Erbsen
  • 1 Handvoll frische, gehackte Minzblätter (ein paar schöne Blätter zur Deko zurückbehalten)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Für das Erbsenpüree die Butter, die Erbsen und die Minze in einem Topf zugedeckt etwa 10 Minuten dünsten. Den Zitronensaft dazugeben, salzen und pfeffern.

Bis auf 2 – 3 EL die Erbsen mit dem Zauberstab pürieren, die ganzen Erbsen dazu geben und warm halten, bis Fisch und Pommes fertig sind. Das Erbsenpüree mit den übrig gelassenen Minzblättern anrichten.

In England serviert man zu Fish’n Chips Malzessig, den ich mir tatsächlich letztes Jahr aus dem Urlaub in Burnley mitgebracht habe. Man kann aber auch einen milden Obstessig nehmen.

Eine nicht ganz authentische Version der Fish’n Chips habe ich bereits im Blog. Damals kamen die Pommes aus der Heißluftfritteuse und der Fisch wurde ganz „deutsch“ mit Paniermehl umhüllt.


Da noch Fisch übrig war, gab es zum Sonntagsfrühstück noch „Fish’n Sub“: Bio-Roggenbaguette mit etwas Remoulade, Salatblatt, kaltem Fisch und dem Erbsenpüree. Sehr lecker nach zwei anstrengenden Stunden im Fitnessstudio.

3 Gedanken zu „Blog-Event CLXVIII – Alles aus der Fritteuse

  1. Pingback: Blog-Event CLXVIII – Alles aus der Fritteuse | Brittas Kochbuch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.