Schlagwort-Archive: Wasabi

Pizza bianca con salmone affumicato – Weiße Pizza mit Räucherlachs

Am ersten Sonntag im August dreht sich bei Leckeres für jeden Tag alles um „Pikantes Backen“.

Ich denke bei dem Motto natürlich als allererstes an Pizza, die wir gerne essen und selber zubereiten. Als ich gesundheitlich noch auf dem Damm war, habe ich den Teig selber gemacht, mittlerweile nehmen wir einen guten Bio-Pizzateig aus der Kühltheke.

Damit es nicht immer Pizza mit Tomatensauce gibt, haben wir uns für eine weiße Pizza entschieden, die nach dem Backen noch ein paar Scheiben Räucherlachs spendiert bekam.

Zutaten für 1 große Pizza:

  • 1 Rezept für Pizzateig oder 1 Rolle Bio-Pizzateig
  • 1/2 Paket Frischkäse (ca. 80 – 90 g), mit Sprudelwasser glattgerührt
  • 1 Espressolöffel Wasabipaste
  • 1 Mozzarella
  • 200 g TK-Spinat, aufgetaut und gut ausgedrückt
  • 1 Prise Knoblauchsalz
  • 80 – 100 g Bio-Räucherlachs (alternativ: Lachsschinken)

Zubereitung:

Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze oder höher vorheizen. Falls Ihr einen Pizzastein habt, diesen auf der unteren Schiene mit aufheizen.

Wir haben eine große Metallschaufel, auf der wir den Pizzateig auf Backpapier belegen und so leicht auf den Stein befördern können. Ansonsten kann man auch ein Backblech nutzen.

Frischkäse mit Sprudelwasser und Wasabipaste glatt rühren und auf den ausgerollten Pizzateig streichen.

Aufgetauten und gut ausgedrückten Spinat mit Knoblauchsalz gründlich mischen. In kleinen Tupfen auf dem Frischkäse verteilen.

Mozzarella in dünne Scheiben schneiden oder auseinanderzupfen. Zwischen den Spinat geben.

Pizza ca. 10 – 15 Minuten backen. Das hängt von Eurem Backofen ab und auch, ob Ihr auf Stein oder Blech backt.

Vor dem Servieren die Räucherlachsscheiben auf die Pizza legen.

Das war eine sehr leckere, abwechslungsreiche Pizzavariante, die schnell gemacht ist, wenn man fertigen Pizzateig nimmt oder diesen am Abend vorher zubereitet und im Kühlschrank gehen lässt.

Jetzt bin ich gespannt auf weitere leckere pikante Backideen:

Blog-Event CLXXIII – Frühstücksideen (Lachstoast mit pochiertem Ei)

Blog-Event CLXXIII - Frühstücksideen (Einsendeschluss 15. April 2021)

Wie gut, dass ich schon gefrühstückt habe! Denn darum geht es beim 173. Blog-Event, das dieses Mal Ilka von Was machst Du eigentlich so?! bei Zorra im Kochtopf ausrichtet.

Ich hatte mir schon lange in den Kopf gesetzt, mal pochierte Eier zu machen. Das bisher erste und einzige Mal ist leider gründlich in die Hose gegangen, so dass ich die Nase erst einmal voll hatte.

Dann erzählte mir meine englische Freundin Anne hin und wieder, dass sie sich pochiertes Ei zum Frühstück mache und als ich sagte, ich sei zu doof dazu, meinte sie, sie habe ein elektrisches Gerät. So weit gingen wir dann doch nicht, sondern schafften uns diese beiden lustigen Teile an.

Sie werden bis zur Markierung in einen Topf mit siedendem Essigwasser gestellt, die Eier werden hineingeschlagen und pochieren dann lustig vor sich hin. An dem perfekten Timing müssen wir allerdings noch arbeiten, weil das Eigelb noch etwas flüssiger sein dürfte.

Für zwei leckere Frühstückstoast mit Lachs und pochiertem Ei braucht Ihr also…

Weiterlesen

Gemischte Salatplatte mit Black-Tiger-Prawns und Räucherlachs

Obwohl der GöGa immer sagt, dass er von Salat alleine nicht satt wird, fordert das derzeitige Sommerwetter auch bei ihm seinen Tribut.

Er war mit Salat, Garnelen und Lachs zufrieden. Konnte er auch sein, denn es war sehr lecker!

Auf einer großen Platte die Salatzutaten nach Wunsch anrichten. Wir hatten Eichblattsalat, rote Paprika, Zucchini aus dem Garten (Hatte ich erwähnt, dass die uns über die Köpfe wachsen?), Champignons, Möhrenstreifen, Tomaten und Black-Tiger-Garnelen (gepuhlt und kurz in Knoblauch-Öl gebraten). Außerdem gab es noch sehr leckeren Räucherlachs (der nicht mehr auf die Platte passte, wie Ihr seht).

Das Salatdressing bestand aus 1 Becher Joghurt, einem daumenspitzengroßen Stück geriebenem Ingwer, ordentlich Wasabipaste, gehacktem Dill, Frühlingszwiebelringen, Limettenzeste und -saft sowie Salz.

Die Frühlingszwiebelringe hatte ich im Limettensaft etwas „gar“ ziehen lassen, damit ich sie besser vertrage.

Einfach alles zusammenrühren und pikant abschmecken.

Und damit der GöGa auch wirklich satt wurde, gab es zusätzlich noch schnelle Quesadillas, einfach nur mit Schmelzkäsescheibletten gefüllt.

Thunfischsteak in Sesamkruste, mit Wasabi-Kartoffelpüree und asiatischem Salat

Ich war mal wieder erkältet und bin es noch. Zum Glück geht es langsam dem Ende zur, aber vor zwei Wochen noch konnte ich nachts wegen übelster Hustenattacken kaum ein Auge zu machen. Dementsprechend kaputt war ich tagsüber, so dass der GöGa samstag alleine einkaufen fuhr. Abends gab es die letzte Bolognese aus dem Vorrat zu Nudeln.

Für den Sonntag waren Fisch mit Kartoffelpüree und Salat angedacht. Als er mit Thunfischsteaks ankam, wurde mir ganz ostasiatisch zumute.

Und so machte ich das oben genannte Essen für uns.

Zunächst habe ich diese Asia-Marinade angerührt. Vor der Zugabe der Frühlingszwiebel habe ich die Thunfischsteaks in eine Frischhaltedose gelegt und mit 4 EL der Marinade gemischt und in den Kühlschrank gestellt. Dann die Frühlingszwiebel zugeben und Marinade beiseite stellen.

Für das Kartoffelpüree die gewünschte Menge Kartoffeln schälen, klein würfeln und in wenig Salzwasser weich kochen. Abschütten und ausdampfen lassen.

Die Zutaten für den Salat vorbereiten: etwas Chinakohl in schmale Streifen schneiden, 1 Möhre sowie 1 möhrenlanges Stück Gurke mit dem Sparschäler runterschneiden.

Die ausgekühlten Kartoffeln zweimal durch die Kartoffelpresse drücken, denn dieses Mal wollte ich es nicht stückig haben, sondern sehr fein. 200 ml Schlagsahne zugeben und cremig rühren. Mit Salz und Wasabipaste nach Geschmack würzen. Einmal aufkochen und dann auf kleinster Temperatur warm halten.

Die Teller vorbereiten: Die Marinade auf kleine Schälchen verteilen und an den Rand stellen. Die Salatzutaten locker daneben anrichten.

Jetzt eine Schale mit Sesamsamen bereitstellen. In einer Pfanne 2 EL Erdnussöl erhitzen. Den marinierten Thunfisch in den Sesamsamen wälzen und kurz von allen Seiten braten. Innen darf noch ein leicht roher Kern bleiben.

Das Wasabi-Kartoffelpüree mit Hilfe eines Servierrings auf die Teller bringen, die Thunfischsteaks daneben anrichten und servieren. Bei Tisch die Salatsauce aus den Schälchen nach und nach über die Salatzutaten träufeln.

Thunfischsteak mit Vermicelli und Gemüsestreifen

Wenn ich Fisch und gerade Thunfisch kaufe, achte ich extrem auf zertifizierte (Bio-)Ware. Wegen der extremen Überfischung gerade mit Schleppnetzen darf man bei Licht betrachtet eigentlich gar keinen Fisch mehr essen. Aber weil er ja so lecker und auch gesund ist, muss zumindest die Herkunft und Fangmethode stimmen.

Thunfisch hat für mich per sé eine asiatische Anmutung, weshalb ich mich auch an diese Richtung hielt und ihn mit einer feinen Pfefferkruste sowie Glasnudeln und Gemüsestreifen servierte, dazu gab es noch eingelegten Ingwer, wie man ihn vom Sushi kennt, sowie Frischkäse mit Meerrettich und Wasabi angerührt. Chön charf!

Weiterlesen

Steinbeißerfilet aus dem Dampfgarer mit Kartoffel-Wasabi-Ingwerpüree

steinbeisser02

Ich bin ja etwas verwirrt! Wenn ich bei Wikipedia nach Steinbeißer suche, bekomme ich zunächst dieses Ergebnis. Eigentlich ist der Steinbeißer also eine Schmerlenart, ein Süßwasserfisch.

Weiterlesen