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Blog-Event CCXXXIII – So isst Italien zum 22. Blog-Geburtstag!

Pasta con crema di zucchini e burrata – Pasta mit Zucchini-Burrata-Creme

Blog-Event CCXXXIII - So isst Italien (Einsendeschluss 15. September 2026)

Mein zweiter Beitrag nach der Pasta mit Dosenfisch in Tomatensauce zu Zorras Geburtstagsfete im Kochtopf ist ein lecker-leichtes Gericht aus Apulien mit wenigen aromatischen Zutaten:

Pasta umschmeicheln sich mit einer cremigen Sauce aus gebratenen, mit Burrata gemixten Zucchini. Dazu kommen Basilikum und Minze, Salz, Pfeffer und serviert wird das ganze mit frisch gehobeltem Parmesan.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Pasta nach Wahl
  • ca. 250 g Zucchini
  • ca. 125 g Burrata (Zimmertemperatur)
  • Olivenöl zum Braten
  • 2 – 4 Blätter frisches Basilikum (+ optional mehr zum Servieren)
  • 2 – 4 Blätter friche Minze
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Abrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone (ich: Limette)
  • ca. 20 g Parmigiano Reggiano, frisch gerieben oder gehobelt

Zubereitung:

Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne im Olivenöl leicht anbraten. Zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10 – 12 Minuten garen, abei gelegentlich umrühren.

Die Hälfte der Zucchini mit der Hälfte der Burrata und den Kräutern in einen Mixbecher geben und zu einer glatten Creme verrühren, zurück in die Pfanne geben, mit Salz frisch gemahlenem Pfeffer und Limettenschale und -saft abschmecken und mischen.

In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen, etwas vom Kochwasser aufheben.

Die gekochte Pasta mit 1 – 2 Esslöffeln Kochwasser in die Pfanne geben und gut vermengen. Nach Wunsch Zitronen-/Limettenschale hineinreiben.

Auf Teller geben, mit der restlichen Burrata und etwas Parmesan anrichten und servieren.

Orecchiette alla Crudaiola – Pasta mit kalter Tomatensauce

Der Sommer ist da (dachte ich eigentlich!) und die Lust auf schnelle Gerichte und Erfrischungen an und für heiße Tage steigt. Darum sammeln die Foodblogger:innen von Leckeres für jeden Tag am ersten Sonntag im August „Erfrischendes für heiße Tage“. Egal ob kühle Getränke, Eis oder leichte Gerichte, da sollte für jeden etwas dabei sein.

Wer nicht lange am Herd stehen, sich aber trotzdem nicht nur von Eis und Obst ernähren möchte, bereitet Pasta mit einer kalten, fix gemachten Tomatensauce zu.

Der Name Crudaiola beinhaltet den Wortstamm „crudo“, was nichts anderes als roh bedeutet.

Zutaten für zwei Portionen:

  • 500 g frische, aromatische Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 15 – 25 Blätter Basilikum + Stängel
  • 30 ml Olivenöl exra vergine (+ weiteres Öl zum Verfeinern)
  • Salz
  • 250 g Orecchiette
  • 15 ml Olivenöl
  • Optional: ca. 125 g Burrata (oder Mozzarella in Stückchen gezupft), Basilikumblätter und geröstete Zedernnüsse zur Deko

Zubereitung:

Tomaten vom Strunk entfernen und kleinschneiden. Die Knoblauchzehe kleinhacken.

Basilikum waschen und kleinzupfen. Alle Zutaten mit dem Olivenöl in einem Mixer oder mit einem Stab pürieren.

Ich habe alles in meinen Zauberkessel namens Cookit geworfen und schnell mit dem Messer durchpüriert.

Mit Salz abschmecken und nach Wunsch in einer kleinen Schale abgedeckt mindestens zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Orichiette nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser kochen. Mit einer Schöpfkelle in eine große Schüssel geben und mit 15 ml Olivenöl vermengen.

Die kalte Tomatensauce zur Pasta geben, alles gut verrühren, mit frisch gezupfter Burrata oder Mozzarella, Basilikum und gerösteten Zedernnüssen garnieren und servieren.

Die kalte Tomatensauce verbindet sich mit der heißen Pasta zu einem lauwarmen Gericht voller Geschmack. Ich könnte mir vorstellen, dass man das ganze auch gut kalt als italienischen Pastasalat anbieten kann, vielleicht zu gegrilltem Fisch o. ä.

Jetzt bin ich gespannt auf die Sommerrezepte der weiteren Blogger:innen:

Nachgekocht: Pasta mit Nduja

[Enthält Werbung ohne Gegenleistung]

Kennt Ihr Nduja? Das ist eine pikant-scharfe Rohwurst aus Kalabrien, die von der Konsistenz an die mallorquinische Sobrasada erinnert, allerdings ungleich schärfer im Geschmack ist.

Wir hatten sie mitbestellt, als wir beim italienischen Feinkosthandel Gustini Pancetta und Guanciale bestellt hatten, um Versandkosten zu vermeiden.

Eines Morgens hörte ich das Wehgeschrei meines GöGas, weil er sich die Nduja dick aufs Frühstückbrot gelegt hatte. Nein, sooo schlimm war es nicht, aber das Zeug hat ihm wohl dezent die Schnüss verbrannt.

Wie gut, dass ich ein paar Tage zuvor auf Facebook das Rezept Pikante Nduja Pasta mit Burrata und Oliven von Savory Lens, dem Blog von Gaby und Christian, entdeckt hatte.

Auch wenn die Wurst immer noch ordentlich Wumms hat, war sie in Kombination mit Pasta und Mozzarella (Burrata habe ich leider nicht bekommen) tatsächlich sehr lecker!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g Tagliatelle
  • 200 g Nduja (ich: ca. 150 g)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Tomaten, z.B. San Marzano (ich: Bio-Cubetti im Glas)
  • 200 g schwarze Oliven entsteint (ich: grüne Oliven, weniger)
  • 100 g Burrata Abtropfgewicht (ich: 200 g Mozzarella)
  • Salz und Pfeffer
  • Basilikumblätter optional
  • ich zusätzlich: 1 Tomate in Würfeln

Zubereitung:

Pasta wie gewohnt in viel gesalzenem kochendem Wasser zubereiten.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer großen Pfanne oder einer Cocotte mit Olivenöl glasig dünsten.

Nudja zugeben, mit einem Kochlöffel zerdrücken und ca. 1 – 2 Minuten anbraten, bis sie anfängt zu schmelzen. Tomatenmark zugeben und kurz anbraten.

Cubetti zugeben und alles zusammen 10 Minuten köcheln lassen.

Oliven halbieren und zugeben. (Ich hatte die grünen Oliven separat auf den Tisch gebracht, weil der GöGa nicht so gerne Oliven mag.)

Die fertige Pasta mit der Nduja-Tomatensauce mischen, nach Wunsch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta auf Tellern verteilen, Tomatenwürfel und die gezupfte Burrata bzw. Mozzarella darüber geben.

    Tipp: Wenn Euch die Sauce immer noch zu scharf ist, rührt etwas Schlag- oder Saure Sahne unter.

    #wirrettenwaszurettenist: Basilikum-Gnocchi auf Tomatensugo

     

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    Im Juli ist es wieder so weit: Es wird gerettet, was das Zeug hält. Dieses Mal geht es um Gnocchi, Spätzle und Co, soll heißen, es geht um alles, was man aus Kartoffel- oder Mehlteig im weitesten Sinne formen kann: Gnocchi, Spatzn, Spätzle, Schupfnudeln, Mehlspatzen und was es da alles gibt.

    Bei uns gibt es ein Gericht, zu dem ich während unseres Englandurlaubs Anfang Juli inspiriert wurde.

    Basilikum-Gnocchi mit grünem Spargel, Schmortomaten,
    Erbsensprossen, Parmesanspänen, Oliven und Ziegenkäsebällchen
    (Rosehill House Hotel, Burnley, England)

    Scheinbar ist in England die Saison für (grünen) Spargel nicht wie in Deutschland punktum am 24. Juni vorbei. Den Spargel galt es also zu ersetzen. Doch erstmal zu den Hauptakteuren, den Gnocchi di Patate.

    Das Rezept habe ich im wesentlichen Jamie Olivers Buch Jamie kocht Italien (Seite 176; von Nonna Teresa aus Rom) entnommen. Was mich zunächst gewundert hat, ist, dass im Gegensatz zu deutschen Kartoffelknödeln kein einziges noch so winziges Ei kommt. Trotzdem war das Ergebnis bemerkenswert.

    Zunächst habe ich das Rezept für 6 – 8 Portionen halbiert und bekam trotzdem noch 60 teelöffelgroße Gnocchi heraus. 30 habe ich für unser Abendessen genommen, den Rest auf einem Brett einzeln eingefroren und später in einen Gefrierbeutel umgefüllt. So kann man sie besser einzeln entnehmen.

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