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Rückblick in den Junigarten (2018)

Das Wetter war ja durchweg hochsommerlich und außer meinem Gemüse wächst und gedeiht alles im Garten.

Wollt Ihr mal mitkommen?

Ich beginne da, wo ich letzten Monat aufgehört habe. Mit der prachtvollen Hortensie an der Giebelwand. Blüten hat sie jede Menge angesetzt, aber werden die auch noch bunt? Warten wir’s ab.

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Der Garten im ersten Quartal 2018

Da ich die monatlichen Kalenderblätter dieses Jahr für die #Fünffragenamfünften-Aktion verwende, werde ich ab jetzt dieses Bildchen für meine Gartenberichte verwenden.

Viel gibt es natürlich noch nicht zu erzählen, aber so langsam erwacht die Natur dann doch.

Zum Glück hat das Sturmtief Friederike am 18. Juanuar in unserem Garten nicht allzuviel Schaden angerichtet. Die volle Papiertonne war umgekippt und der Inhalt wurde malerisch im gesamten Garten verteilt. Ich war ganz perplex, weil ich erst dachte, jemand habe die Post aus unserem Briefkasten gefischt und herum geworfen.

Ein paar First- und Dachpfanne hat der Sturm, der übrigens auf den Tag genau 11 Jahre nach Kyrill übers Land fegte, auch noch runtergeholt, aber ansonsten haben wir ein Riesenglück gehabt. Das sah andernorts ganz anders aus. Bei unserer Nachbarin hat es drei Nadelbäume umgelegt, wobei einer punktgenau zwischen ihrem und dem nächsten Haus gelandet ist. Der hätte auch in ihrem Dach landen können.

Nach dem Sturm und den recht milden Temperaturen kam der Frost. Der Schnee blieb nicht lange liegen, aber die eisige Kälte mit bis zu zweistelligen Minusgraden hielt sich bis Anfang März.

Da hatte der Grünkohl tatsächlich seinen Frost abbekommen, und ich habe den Rest für ein herrliches Rote-Bete-Risotto mit Grünkohltopping geerntet. Der Rest wird für die neue Gartensaison im Hochbeet als Gründünger untergegraben werden.

Seit ein paar Tagen werden die Temperaturen deutlich milder, auch wenn anfangs noch ein fieser kalter Wind wehte. Aber windgeschützt und in der Sonne ist es schon angenehm warm; heute bereits 14 °C.

Gestern habe ich noch mal ein paar Garteneindrücke eingefangen:

An der Giebelwand zeigen sich die ersten Schneeglöckchen, während die Hortensien in ihrem Winterkleid noch ziemlich trostlos herum stehen.

Mein schönes mediterranes Kräuterbeet sieht leider auch etwas mitgenommen aus. Der Salbei (vorne rechts) hat es scheinbar allen Unkenrufen zum Trotz („Der Salbei ist nicht winterhart“) am besten überlebt. Klar hätte ich bei den angekündigten derben Frösten ein Vlies überwerfen sollen, aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer. Ich warte jetzt erst mal ab, ob frisches Grün nachwächst. Ich bin erstmal positiv gestimmt.

Hinter der Garage tummeln sich jedenfalls schon mal jede Menge Schneeglöckchen und auch die ersten gelbe Krokusse zeigen sich. Hier soll übrigens eine Erweiterung des Gemüsegartens entstehen. Ich bin mal gespannt, ob und wie der GöGa und ich die Umsetzung schaffen werden. So langsam müsste man schon mal anfangen.

Last, but not least: Die Pampasgräser und der Bambus (hinten) zwischen Terrasse (rechts) und Kellertreppe (links) sehen recht vielversprechend aus. Da kommt bestimmt wieder jede Menge Grün nach.

Das nächste Mal melde ich mich Anfang April aus dem Garten. Ich hoffe, dann wird es schon etwas bunter aussehen.

Aus der Töpferwerkstatt: Pflanztopf für draußen

Dieses Pflanzgefäß ist aus grobem Ton gefertigt, getrocknet und nur mit Redox-Tannengrün abgerieben. Dazu trägt man die Farbe zunächst auf, um sie dann wieder unter fließendem Wasser abzuwaschen. Zurück bleibt die Farbe in den Vertiefungen des aufgebrachten Reliefs und – hier gewollt – in den Poren des Tons. Danach wird das Gefäß gebrannt. Diesen Schritt übernimmt unsere Kursleiterin.

Ich habe vor, den Topf im Sommer mit Physalis zu bepflanzen, da diese starke unterirdische Triebe bildet und somit den ganzen Garten überwuchern könnte.

Hier und…

… hier sieht man, wie die tannengrüne Farbe in den aufgebrachten Reliefs und den natürlichen Tonporen zurückgeblieben ist.

Nachgepflanzt

Nachdem ich vor kurzem die Kartoffeln aus dem Hochbeet geerntet hatte, kam es mir so furchtbar leer vor. Nach kurzer Recherche, was man Mitte bis Ende August noch pflanzen kann, holten wir in unserer Lieblingsgärtnerei – von links – Rotkohl-, Blumenkohl- und Grünkohlpflänzchen und außerdem Feldsalatsamen.

Für jeweils knapp 2 Euro pro Einheit bekamen wir um die 8 vorgezogene Pflänzchen. Meine Rechnung: selbst, falls es nicht klappen sollte, habe ich 6 € in den Sand gesetzt und falls doch, habe ich noch ganz viel leckeres Gemüse für den Winter. Wird schon!

Den Feldsalat habe ich einfach in einen Blumenkasten gesät.

Übrigens schmecken die zarten Blättchen vom Grünkohl und Rotkohl auch so schon sehr lecker.

Im Hintergrund seht Ihr das Bohnendickicht an der Garagenwand und das Säulenapfelbäumchen trägt trotz des Aprilfrostes auch fleißig.

Hier noch mal das Hochbeet aus einem anderen Blickwinkel. Auch im Garten ist noch verdammt viel zu tun.

Das war mein Sommer 2016

DAS war mein Sommer!Sina, die Giftigeblonde hat sich dieses ungewöhnliche Blog-Event ausgedacht. Ein interessantes Thema, wie ich finde. Dazu kann einem wirklich eine Menge einfallen.

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ hat Rudi Carell schon 1975 musikalisch gefragt und sich „Sonnenschein von Juni bis September“ gewünscht.

Ja, so sieht er aus, der ideale Wunschsommer… Sonne, Hitze, Freibad, zwischendurch mal ein paar Stunden sanfter Landregen statt sintflutartiger Wolkenbrüche. Für unsere Breitengrade ungefähr so illusorisch wie von weißer Weihnacht zu träumen. Tja…

Im großen und ganzen war der Sommer aber nicht so schlimm, oder?

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Update: Hochbeet/Garten am 14. August 2016

hochbeet_tomaten

Ich habe die reinste Gurkenschwemme, bald weiß ich nicht mehr, wohin damit. Vergangenen Sonntag habe ich erst mal die Tomaten ausgedünnt und die Zweige mit den meisten Früchten hochgebunden, in der Hoffnung, dass sie noch mal Sonnte tanken und rot sehen – äh, werden.

hochbeet_chili

Und dann habe ich mich mal an die Chilis gewagt und eine für den abendlichen Salat geerntet. Die hatte so eine ganz hinterhältige Schärfe…

Outdoor-Blogging am 24. Juli 2016

bloggendraussenUm kurz nach 14 Uhr ging es gerade noch, aber die Sonne ist inzwischen um die Hausecke gekommen und ich sitze jetzt auf der Terrasse unterm Sonnenschirm und blicke in die andere Richtung.

Es ist einfach nur herrlich! Nach einem eher bedeckten Morgenhimmel scheint jetzt die Sonne, aber es weht ein angenehm kühlender Wind und ringsherum ist alles so herrlich grün. So könnte es bleiben bis nächstes Jahr Juli!

Wenn wir auch nur annähernd geahnt hätten, dass das Wetter heute so stabil bleibt, wäre heute Abend ganz sicher der Grill zum Einsatz gekommen. Jetzt muss ich gleich leider doch in die Küche und das geplante Grünkohl-Kartoffel-Curry zubereiten. Die einzige Art, wie ich im Sommer geschickt Grünkohlreste aus dem Winter weg bekomme!

 

Hochbeet-Update 1

So sah das Hochbeet kurz nach dem Bepflanzen aus und so (unten) am 21. Juni. Das schwülwarme Wetter hat dafür gesorgt, dass alles gewachsen ist wie in einem Treibhaus. Nur das rote Basilikum hat bei dem vielen Regen leider geschwächelt und dann endgültig den Geist aufgegeben. Dafür wuchsen die mehr an unser gemäßigtes Klima gewöhnte Pflanzen um so besser und ausufernder.

hochbeet_juni

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Mein Hochbeet ist fertig

Im weiteren Sinne hat ja auch der eigene Gemüse- und Kräuteranbau etwas mit Essen und Kochen zu tun. Schließlich will man die Ernte ja in der eigenen Küche verwerten.

Außer einigen Äpfeln und ein paar mickrigen Kräutern war im Garten bisher nicht viel zu holen. Ein Gemüsebeet war schon lange mein Wunsch, aber möglichst eines, das ich nicht unbedingt im Bücken oder Knien bewirtschaften muss – meine armen alten Knochen!

Deshalb wünschte ich mir ein Hochbeet. Endlich ist es fertig geworden und vorläufig bepflanzt. Der GöGa konnte von einem Arbeitskollegen vier Europaletten ergattern, die er in den Ecken mit Winkeln zusammengeschraubt hat. Das Ganze haben wir dann mit Kaninchendraht und die Seitenteile zusätzlich mit Teichfolie ausgekleidet, die an den Rändern mit ein paar alten Wegplatten beschwert wurden. Unten hinein kamen ein paar Äste und darauf etliche Säcke Blumenerde. Die oberste Schicht besteht eine extra für Gemüse und Kräuter geeignete Bio-Erde mit Langzeitdünger.

Letztes Wochenende ging es dann ans Bepflanzen: zwei Tomaten, eine grüne und gelbe Paprika, Chili, zwei gelbe Zucchini, zwei Gartengurken, Pflücksalate und Koriander. Außerdem habe ich eine schon leicht keimende Ingwerwurzel in die Erde gesteckt. Man kann ja nie wissen, was noch daraus wird. 😉

hochbeet01

Ich habe sogar schon etwas vom Pflücksalat (zweite Pflanze von links in der vorderen Reihe) und vom Koriander (rechts daneben) „geerntet“.

An die Seitenteile sollen noch ein paar Blumenkästen für Kräuter gehängt werden.