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Töpfern: Verrückte Hühner

Die Hühner sollen im Sommer in den Garten, machen sich aber derweil als Deko auf dem Esstisch auch ganz gut. Eins ist momentan noch in Arbeit, aber sie sollen noch Zuwachs bekommen.

Sie sind als Hohlkörperformen mit grobem lederfarbenen Ton gefertigt, Schnäbel, Flügel, Kämme und Schwänze sind aus feinem roten Ton. Ähnlich wie bei dem Pflanztopf habe ich die Hühner nur mit blauem Redox abgerieben. Danach wurden sie glasiert.

Töpfern für die Küche

Ich habe meiner Kreativität mal wieder freien Lauf gelassen und einen Mörser mit Stößel getöpfert.

 

Ausgangspunkt ist feiner Ton, aus dem ich beides hergestellt habe. Nach dem ersten Trocknen habe ich die Innenseite mit feinem Schlicker ausgekleidet, damit eine raue Oberfläche fürs Mörsern entsteht.

Die Außenseite sowie den Stößel habe ich bemalt und mit Mattglasur versehen.

 

 

 

 

 

Mit schwarzen Pfefferkörnern habe ich Mörser und Stößel gleich mal dem Praxistest unterzogen.

Es funktioniert gut, ohne die Schlickerschicht abzureiben. So hatte ich mir das vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

Desweiteren habe ich mit einem großen Außenblatt eines Rotkohls zwei Teller gestaltet.

Ich habe zwie entsprechend große Platten aus feinem Ton zugeschnitten und das Rotkohlblatt jeweils aufgelegt und mit einer Teigrolle die äußeren Blattrippen in den Ton gedrückt. Die dicke Mittelrippe habe ich nur leicht mit den Fingern angedrückt.

Das linke Blatt habe ich – wie Ihr seht – mit einem satten Blau bemalt; das rechte mit einer türkisfarbenen Craqueléglasur *). Nach dem Brand habe ich das Blatt dann mit schwarzer Acrylfarbe angemalt und sofort unter fließendem Wasser wieder abgewaschen, so dass die Farbe nur in den kleinen Rissen zurückbleibt.

*) Wikipedia zu Craquelé

Aus der Töpferwerkstatt: Pflanztopf für draußen

Dieses Pflanzgefäß ist aus grobem Ton gefertigt, getrocknet und nur mit Redox-Tannengrün abgerieben. Dazu trägt man die Farbe zunächst auf, um sie dann wieder unter fließendem Wasser abzuwaschen. Zurück bleibt die Farbe in den Vertiefungen des aufgebrachten Reliefs und – hier gewollt – in den Poren des Tons. Danach wird das Gefäß gebrannt. Diesen Schritt übernimmt unsere Kursleiterin.

Ich habe vor, den Topf im Sommer mit Physalis zu bepflanzen, da diese starke unterirdische Triebe bildet und somit den ganzen Garten überwuchern könnte.

Hier und…

… hier sieht man, wie die tannengrüne Farbe in den aufgebrachten Reliefs und den natürlichen Tonporen zurückgeblieben ist.