Aus dem Juni gesehen: Der Garten im Mai 2018

Kann Werbung enthalten

Im Mai hat sich wahnsinnig viel im Garten getan. Wir haben noch ein bisschen gepflanzt und während unserer zwei Urlaubswochen ist alles förmlich explodiert.

Kommt mal mit!

Ich hatte auf meiner Pflanzenwunschliste Geißblatt stehen und wollte schon einen Bekannten um Ableger anhauen. Um den Flieder sollte er sich winden und was sehe ich bei einem gemütlichen Nachmittag auf der Terrasse? Genau! Geißblatt, das am Flieder hochrankt. Hatten wir das mal gepflanzt? Ich kann mich weder erinnern, noch es mir so richtig vorstellen. So ist vermutlich erfreuliche Selbstvermehrung das Stichwort.

Nachdem die letzten Herbst gepflanzte Hosta (Funkia) verschwunden war, haben wir einen Wolligen Schneeball, der auch auf meiner Pflanzliste stand, dorthin gesetzt. Er hat sich von der Schulhofhecke gegenüber in unseren Garten gesät. Hauptsächlich wächst er als Beiwerk in unserer Hainbuchenhecke.

Die Erdbeeren bekamen dieses Frühjahr ein Bett im Kornfeld, genauer gesagt wurden sie auf Stroh gebettet, denn wen die Früchte direkt auf der Erde liegen, verfaulen sie leider immer schnell. Nicht umsonst heißt es auf Englisch Strawberry, also Strohbeere.

Dort, wo ich die kleinen <- Pfeile gesetzt habe, kommen die Erbsen zaghaft ans Licht.

Falls das Apfelbäumchen wirklich alle Früchte „austrägt“, wird es wohl fast unter der Last zusammenbrechen. Der warmen letzten Aprilwochen und der nicht minder warme Mai haben hier wirklich alles grünen und sprießen lassen.

Hier sieht man noch mal schön, wie sich das Geißblatt um den Fliederblatt schlingt.

Die Hundsrose belohnt ihren Umzug an den Weidenzaun mit einer ersten zaghaften Blüte. Inzwischen ist sie noch dichter geworden und hat sogar zwei Ableger gebildet.

Seit 2013 haben wir einen kleinen Teich. So nach und nach kommen auch Wasserjungfern zu uns, die sich auch sichtbar wohl zu fühlen scheinen. 😉

Diese alte Zinkwanne sollte mal mit Kräutern bepflanzt werden, aber scheinbar hat der GöGa vergessen, Abzuglöcher hinein zu bohren. Jedenfalls hat sich hier ein kleines Schlammbiotop gebildet, in das ich Brunnenkresse gesät habe. Ich bin gespannt, ob das was wird.

In das erste der beiden Hochbeete durfte der Liebstöckel aus seinem kleinen Balkonkasten umziehen. In die Ecken habe ich fertige Saattöpfchen mit Zucchini und Gurke gesetzt. Mal schauen, was so wird.

Dieses Pflänzchen wächst vorm Haus und soll eigentlich nicht. Angeblich ist das eine (Eber-)Esche, die ebenfalls auf meiner Pflanzliste steht. Sie durfte kurzzeitig ins hintere Hochbeet umziehen. Mal schauen, was draus wird. Falls es sich wirklich bestätigt, soll die (Eber-)Esche einen Solitärplatz im Garten bekommen,

Die Lupinen zeigen die ersten Blütenkerzen. Davon hätte ich gerne noch ein paar andere Farben. Falls also jemand Samen zu verschenken hätte… herzlich gerne.

Eine unserer drei schönen Clematispflanzen.

Nach dem Urlaub standen die Lupinen schon in voller Blüte und die Rosen kamen langsam in Blüte. So schön.

Und die verschollen geglaubte Funkie (Hosta) stand nach dem Urlaub plötzlich in schönster Pracht wieder an Ort und Stelle. Ich hatte eigentlich gedacht, dass die über Winter stehen bleiben.

Die mediterranen Kräuter, die im späten März- und Aprilwinter doch sehr gelitten haben, haben ebenfalls in unserer zweiwöchigen Abwesenheit einen ordentlichen Schuss getan. Ich freu mich und auch aus dem Anzuchtkasten gibt es gute Neuigkeiten.

Ein paar Chilis sind gut aufgegangen und auch drei Tomaten haben es zur Auspflanzhöhe geschafft.

 

Welcome to Dornröschen’s Paradise. Die Kletterrosen geben dieses Jahr wirklich alles.

Im zuerst bepflanzten neuen Hochbeet tut sich auch einiges. Zucchini- und Gurkenspflanzen (letztere noch etwas mickerig) sowie der treu wachsende Liebstöckel in der Mitte.

Die Marienkäferchen sorgen fleißig für Nachwuchs, der sich später über die Blattläuse auf dem Apfelbäumchen hermachen soll.

Fronleichnam ist in NRW ein Feiertag und so nutzten der GöGa und ich die Gelegenheit und das Traumwetter, um für weitere Pflanzen fürs Staudenbeet zu sorgen. Fragt mich aber bitte nicht, was wir da erstanden haben. Ich weiß nur, dass es winterharten Stauden sind.

Das Jahr 2018 ist definitiv ein Rosenjahr! Das Rosenstämmchen im Vordergrund gibt alles, von den kleinblütigen Ramblerrosen am Rosenbogen gar nicht so reden. Den Hintergrundkontrast bildet der mit Blüten übersäte Jasminbusch unserer Nachbarin.

Mit einer „Trilogie in Rosa“ verabschiede ich mich aus dem Maigarten. Wir sehen uns in Juli.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.