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Asia-Gemüsepfanne mit mariniertem, knusprig gebratenem Tofu

Heute habe ich nach meiner eigenen Fantasie gekocht und damit ich nicht vergesse, wie ich dieses leckere Gericht zubereitet habe, will ich es schnell aufschreiben.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 – 200 g Tofu
  • 5 EL Sojasauce
  • ein paar Spritzer Worcestersauce
  • 1 Stängel Zitronengrast
  • 1 Stück Ingwer (altnernativ: Ingwerpulver)
  • ca. 500 g Gemüse nach Wahl (ich: Möhren, Romanesco und Weißkohl)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Aceto balsamico bianco
  • 100 g Reis- oder Glasnudeln
  • neutrales Pflanzenöl
  • optional: etwas Sesam
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Zutaten: Worcestersauce, Sojasauce, Weißkohl, Romanescoröschen, Möhren Tofu, Zwiebel und Knoblauch

Zubereitung:

Den Tofu in ca. 1 cm große Würfel schneiden und  mit der Soja- und Worcestersauce sowie dem geriebenen Zitronengras und Ingwer (ich hatte leider nur Ingwerpulver, davon eine Prise) marinieren. Dabei zwischendurch immer wieder umrühren, damit alle Seiten der Tofuwürfel mit der Marinade in Verbindung kommen.

Die Reisnudeln mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Abgießen.

Das Gemüse putzen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel in feine Streifen schneiden, den Knoblauch hacken.

Zwei EL Öl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen und den Tofu auf hoher Temperatur rund herum knusprig ausbraten. Aus der Pfanne nehmen. Nun die Zwiebelstreifen und den Knoblauch leicht braun braten, ebenfalls aus der Pfanne nehmen.

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Knusprig gebratener Tofu

Die Gemüse in der Reihenfolge ihrer Garzeit in die Pfanne geben (bei mir Möhren, Weißkohl, Romanescoröschen). Tofu und Zwiebel sowie den Rest der Marinade zurück in die Pfanne geben und mit den Gemüsen mischen. Mit etwas Essig und eventuell mit Soja- und Worcestersauce pikant abschmecken. Die Reisnudeln unterrühren und das Gericht mit etwas Sesam bestreut servieren.

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Rotes Thai-Curry mit Tofu

Das erste Rezept, das ich aus meinem neuen Kochbuch Seelenfutter vegetarisch nachgekocht habe. Es hat sehr lecker geschmeckt, auch wenn ich nicht alle Zutaten eins zu eins bekommen habe.

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Alle Gerichte in dem Buch sind für 2 Portionen bemessen, aber das Curry hat locker eine dritte Portion ergeben.

Zutaten:

  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1 kleines Stück frische rote Chilischote (habe ich weg gelassen)
  • 1 Stängel Zitronengras (bei mir aus dem Glas, weil ich kein frisches bekommen habe)
  • 1 große Limette
  • 1 TL brauner Zucker
  • 3 – 4 EL Sojasauce
  • 2 EL Öl
  • 200 g Natur-Tofu
  • 1 Möhre
  • 100 g Zuckerschoten oder TK-grüne Bohnen
  • 1 – 2 Stauden Mini-Pak Choi (ca. 100 g)
  • 100 g Minimaiskolben (hatte ich nur eingelegt im Glas bekommen u. gewässert, damit sie möglichst „naturbelassen“ schmecken)
  • 2 EL Cashewkerne
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 – 2 EL rote Currypaste
  • außerdem: einige Stängel Thai-Basilikum (hatte ich natürlich nicht bekommen)

Zubereitung:

Den Ingwer schälen und fein reiben oder hacken. (Das Chilischotenstück waschen, je nach gewünschter Schärfe entkernen und sehr fein würfeln. Das Zitronengras waschen und eventuell von äußeren Blättern befreien, den dicken unteren Teil fein schneiden. Die Limette halbieren und auspressen.
In einer kleinen Schüssel Ingwer, Chili und Zitronengras mit 3 EL Limettensaft, knapp 1/2 TL braunem Zucker und 3 EL Sojasauce verrühren. 1 EL Öl unterrühren. Den Tofu in 1 – 2 cm große Würfel schneiden, in der Marinade wenden und darin ziehen lassen.

Inzwischen die Möhre schälen, putzen und in Scheiben hobeln oder schneiden. Zuckerschoten waschen und putzen, eventuell vorhandene Fädchen abziehen. Die Schoten schräg halbieren (diesen Schritt hatte ich wohl überlesen). Alternativ die grünen Bohnen antauen lassen und halbieren. Den Pak Choi putzen und waschen. Weiße Teile und grüne Blätter getrennt in schmale Streifen schneiden. Die Maiskölbchen waschen und kleiner schneiden (ich habe sie längs halbiert).

Den Wok oder eine Pfanne erhitzen. Die Cashewkerne etwas kleiner hacken und im heißen Wok ohne Fett goldbraun rösten, bis sie duften. Dann herausnehmen und beiseite stellen.

Das restliche Öl im Wok erhitzen. Die Tofuwürfel aus der Marinade nehmen und gut trocken tupfen. Tofu im heißen Öl bei mittlerer bis starker Hitze unter häufigem Wenden in 3 – 5 Minuten rundherum goldbraun anbraten. Herausnehmen, leicht salzen und pfeffern, dann beiseite stellen.

Von der Kokosmilch den festen Teil ablöffeln und im heißen Wok aufkochen. Je nach gewünschter Schärfe 2 – 4 EL Currypaste einrühren und ca. 1 Minute mitkochen. Dann die Möhrenscheibchen, die Zuckerschoten oder Bohnen sowie die Maiskölbchen und weißen Pak Choi-Streifen einrühren. Die restliche Kokosmilch und die Tofumarinade dazugießen, alles aufkochen, dann bei kleinster Hitze 5 – 7 Minuten ziehen lassen. Wenn die Sauce zu dick wird, mit etwas Wasser verdünnen.

(Inzwischen das Thai-Basilikum kalt abbrausen und trocken schütteln. Die Blätter abzupfen und kleiner zupfen.) Die grünen Pak Choi-Streifen und den Tofu zum Curry geben und erhitzen. Das Curry mit übrigem Limettensaft sowie restlichem Zucker und Sojasauce abschmecken und mit Cashewkernen (und Thai-Basilikum) bestreut servieren.
Dazu passt Reis (wie bei uns Basmatireis) oder ein Schälchen Nudeln, zum Beispiel Reisnudeln.

 

Auf den Wok, fertig, los!

Im Wok hatte ich schon ewig lange nicht mehr gekocht, aber gestern wurde er mal wieder vom Küchenschrank gehoben.

Es gab buntes Gemüse mit Tofu und Bratreis, chinesisch gewürzt.

An Zutaten hatte ich:

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Tofuwürfel in Sojasauce und einigen Spritzern Worcestersauce mariniert, dazu einige Gemüsereste der vergangenen Woche, als da waren Möhren, Staudensellerie, Wirsing, rote und gelbe Paprikaschote, außerdem Frühlingszwiebel, „richtige“ Zwiebel, fein gehackter Knoblauch und fein gehackter Ingwer, dazu noch TK-Brokkoliröschen und TK-Bohnen.
Außerdem hatte ich eine halbe Tasse Basmatireis gekocht.

Im Wok habe ich Butterschmalz erhitzt und alles nach und nach darin angebraten.

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Abgeschmeckt habe ich das Ganze dann mit Sojasauce, gemahlenen Chiliflocken, Worcestersauce und Black Magic Curry der Firma Herbaria.

Heraus gekommen ist ein überaus leckeres vegetarisches Abendessen:
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Tofu-Spinat-Curry mit Linsenreis

Tofu-Spinat-Curry

Gestern habe ich mal wieder vegetarisch, mit Tofu gekocht. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch Vegetarisch genießen von Barbara Rias-Bucher.

Vegetarisch genießen

Für 4 Portionen:
– 1 kleine Zwiebel
– 1 TL Butter
– 100 g Naturlangkornreis (hatte ich nicht, Basmati tat’s auch)
– 100 g braune Linsen (ich hatte Belugalinsen)
– 1/2 l Gemüsebrühe
– 1kg frischer Spinat (oder TK, etwa 500 g)
– 2 Knoblauchzehen
– 250 g Tofu
– 50 g Walnusskerne
– 1 EL Kurkuma
– je 1 TL gemahlener Kreuzkümmel u. Koriander
– 1/2 TL gemahlener Ingwer
– Cayennepfeffer (hatte ich auch nicht, dafür habe ich Chiliflocken aus der Mühel genommen)
– Salz
– 5 EL Sonnenblumenöl
– Saft von 1 Zitrone
– 100 g Magerjoghurt
– 1 EL Crème fraîche
– 1 Bund Petersilie

Zubereitung (etwa 1 Stunde, 10 Minuten):
1. Für den Reis die Zwiebel schälen und hacken. Die Butter erhitzen und die Zwiebel darin glasig braten. Den Reis, die Linsen und die Gemüsebrühe zugeben, einmal aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze in etwa 45 Minuten garen, bis der Reis und die Linsen gerade eben weich sind.

2. Den Spinat verlesen, waschen und trockenschwenken. (TK-Spinat auftauen lassen)
Die Knoblauchzehen schälen und hacken. Den Tofu abtropfen lassen und würfeln. Die Walnusskerne grob hacken. Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Ingwer und eine kräftige Prise Cayennepfeffer (gem. Chiliflocken) und Salz in einem Schälchen vermischen.

3. In einer Pfanne 3 Esslöffel Öl erhitzen. Die Gewürzmischung, den Knoblauch und den Tofu darin bei mittlerer Hitze unter ständigem Wenden braten, bis die Tofuwürfel eine Kruste haben. Alles warm halten.

4. Das restliche Öl in die Pfanne geben und erhitzen. Portionsweise den Spinat und die Nüsse darin bei starker bis mittlerer Hitze unter Rühren garen, bis der Spinat weich und intensiv grün ist. Jede Portion mit dem Tofu mischen und warm halten.
(Faul wie ich bin, habe ich natürlich den aufgetauten TK-Spinat und die Nüsse direkt zum Tofu geschmissen – der Spinat musste ja nur warm werden.)

5. Das Curry mit Zitronensaft und bei Bedarf auch noch mit Salz und Cayennepfeffer (Chiliflocken) würzen. Mit dem gegarten Linsenreis auf heißen Tellern anrichten.

6. Joghurt mit Créme fraîche kräftig verrühren. Die Petersilie fein hacken. Die Joghurtmischung als Klecks auf jede Curryportion setzen und mit der Petersilie bestreuen.

Gefüllter Tofu mit geschmorten Tomaten

Gefüllter Tofu Gefüllter Tofu - Detail

Sieht ja schon ein bisschen anders als auf dem Kochbuchfoto aus, war aber wirklich sehr lecker.

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Bund gemischte Kräuter (ca. 30 g), ich hatte Petersilie, Rucola und Kerbel
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz
  • 400 g Kirschtomaten (ich glaube, ich hatte etwas weniger)
  • 500 g Tofu (ich hatte nur ein 300 g-Paket bekommen, aber das war genug für zwei!)
  • 80 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 EL Balsamico bianco
  • 1 TL flüssiger Honig
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Kräuter abbrausen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein hacken. Die Frühlingszwiebel waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Knoblauch sehr fein hacken. Alles in 1 TL Olivenöl in einer kleinen Pfanne andünsten und zusammenfallen lassen.
  2. Die Kräutermischung in eine kleine Schüssel füllen. Die Zitronenhälfte heiß waschen, trocknen, die Schale fein abreiben und zugeben, mit Salz abschmecken. Die Tomaten waschen und nach  eventuell halbieren.
  3. Tofu mit Küchenpapier trocken tupfen und in Scheiben schneiden. In jede Scheibe seitlich eine Tasche schneiden, dabei einen Rand stehen lassen.
    (Das gestaltete sich als wirklich schwierig, weil der Tofu doch etwas bröckelig war. Das nächste Mal würde ich einfach dünne Scheiben schneiden und jeweils zwei Scheiben, mit der Füllung dazwischen, über einander legen und dann panieren.)
  4. Die Kräutermischung vorsichtig in die Taschen füllen, die Öffnungen dabei leicht zusammendrücken. Die Mandeln mit Salz und Chili auf einem flachen Teller vermischen. Die gefüllten Tofuschnitten von beiden Seiten salzen und rundherum gründlich in den Mandeln wenden. (Wie die Mandeln ohne Ei am Tofu halten sollte, war mir schleierhaft und es stellte sich dann auch beim Braten heraus, dass das nicht funktionierte. Das nächste Mal würde ich den Tofu vor den Mandeln auf jeden Fall in Ei wenden!)
  5. In einer großen beschichteten Pfanne 3,5 EL Olivenöl erhitzen. Die Tofuschnitten darin bei mittlerer Hitze pro Seite ca. 5 Minuten braten.
    (Beim Wenden bröselte mir dann das ganze Mandelzeugs runter, so dass ich einfach die vom Panieren übrig gebliebenen Mandeln mit den vom Füllen übrig gebliebenen Kräutern mischte, in der Pfanne mit röstete und zum Servieren einfach über den Tofu streute – siehe Foto oben.)
  6. Nach knapp der Hälfte der Bratzeit das übrige Öl in einem kleinen Topf erwärmen. Tomaten darin bei mittlerer Hitze andünsten. Mit Balsamico, Honig, Salz und Pfeffer würzen, offen 2 – 3 Minuten schmoren lassen.
    (Das funktionierte hervorragend und das Ergebnis war echt lecker!)

Als Beilage gab es Focaccia.

Alles in allem ein sehr leckeres vegetarisches Gericht, das ich mit den erwähnten Änderungen bestimmt wieder kochen werde.