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Die kulinarische Weltreise: Guiso de Gallina – Hähncheneintopf (Paraguay)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Im August geht es mit der von Volker von volkermampft ins Leben gerufenen kulinarischen Weltreise wieder mal nach Südamerika, genauer gesagt nach Paraguay.

Die Republik Paraguay, spanisch República del Paraguay; auf Guaraní Paraguái Tavakuairetã ist neben dem benachbarten Bolivien einer von zwei Binnenstaaten des amerikanischen Kontinents. Im Nordwesten und Norden grenzt es mit 750 km an Bolivien, im Osten mit 1290 km an Brasilien und im Süden und im Westen an Argentinien mit 1699 km. Die gesamte Grenzlänge beträgt 3739 Kilometer. Mit einem Staatsgebiet von knapp 407.000 km² ist das Land ungefähr so groß wie Deutschland und die Schweiz zusammen. [weiterlesen auf Wikipedia]

Zur Küche Paraguays habe ich in der engischsprachigen Wikipedia einiges gefunden; die deutsche Version war nicht sehr ergiebig: Fleisch, Gemüse, Maniok, Mais und verschiedene Früchte sind im Land beliebt.

Asados (Grillen, Barbecue) sind nicht nur eine Kochtechnik, sondern auch ein geselliges Zusammentreffen. Viele Gerichte basieren auf Mais, Milch, Käse, Fleisch und Flussfischen.

Es gibt alleine rund 70 Arten von Chipá, einem Gebäck, das überwiegend aus Maniokmehl hergestellt wird.

Weil der GöGa nicht so der Fan von Maisbrot, -fladen oder polentaartigen Gerichten ist, war ich bei der Suche nach einer passenden Mahlzeit zunächst etwas ratlos.

Das folgende Rezept für einen leicht-leckeren Hähncheneintopf habe ich dann auf der Seite NationalgerichtRezepte gefunden.

Es besteht aus nur einigen wenigen Zutaten und Gewürzen und hat uns doch geschmacklich voll überzeugt: ein Eintopf, den man durchaus auch bei hochsommerelichen Temperaturen genießen kann.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 300 g Hühnerbrust oder -keulen
  • 1 große Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Möhre, gewürfelt
  • 1 Kartoffel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 l Hühnerbrühe (ich: Gemüsebrühe)
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Hühnerbrust, Kartoffel und Möhre in etwa gleich große Stücke/Würfel schneiden.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch bei hoher Mittelhitze (ich: Stufe 7 von 9) braten, bis sie goldbraun sind. Hühnerstücke zugeben und von allen Seiten leicht bräunen.

Möhren und Kartoffeln zusammen mit Paprikapulver und Kreuzkümmel zugeben, umrühren und dabei die Gewürze leicht anschwitzen. Mit der Brühe aufgießen (Ich fand 1 Liter im Nachhinein etwas viel und empfehle, nicht alles auf einmal zuzugeben. *)), die Mischung zum Kochen bringen und anschließend bei niedriger Temperatur 30 Minuten köcheln.

*) Ich habe versucht, die Flüssigkeit bei offenem Deckel zu reduzieren und habe die Sauce noch mit etwas Speisestärke abgebunden.

Serviert haben wir den Guiso de Gallina mit Reis – in einer anderen Quelle hatte ich später gelesen, dass der Reis mitgekocht werden kann. Dann wäre vermutlich mehr Flüssigkeit „diffundiert“.

Nichtsdestotrotz hat dieser sommerliche Hähncheneintopf toll geschmeckt!

Wie immer sammele ich hier die Rezepte meiner Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Pulë me Arra – Huhn mit Walnüssen (Albanien)

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Auch im Jahr 2026 geht die kulinarische Weltreise weiter. Volker von volkermampft hat uns tatsächlich bis Ende 2028 mit Reisezielen und Sonderthemen „verplant“.

Im Januar machen wir uns gemeinsam auf den Weg nach Albanien, amtlich Republik Albanien oder Republika e Shqipërisë, einem Staat in Südosteuropa auf der Balkanhalbinsel. Das Land grenzt im Norden an Montenegro und den Kosovo, im Osten an Nordmazedonien und im Süden an Griechenland. Der Westen des Landes wird durch das adriatische bzw. ionische Meer begrenzt. Die Hauptstadt ist Tirana. [mehr lesen auf Wikipedia]

Die albanische Küche ist mediterran; sie zeigt aber als Teil der Balkanküche auch orientalische Einflüsse. Von Region zu Region gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede.

Dabei bereichern eine Vielzahl an Zutaten wie Auberginen, Gurken, Bohnen, Tomaten usw., Lamm, Kalb, Rind, Ziege, Geflügel und regioal auch Schwein sowie Meer- und Süßwasserfische den Speiseplan.

Einige Gerichte, die auch in Albanien gerne auf dem Tisch stehen, habe ich schon im Blog, z. B. Tarator, Baklava, Sarma, Dollma, Qofte, Moussaka oder Fasul.

Mein heutiges Gericht gilt als eine Nationalspeise Albaniens, das Pulë me Arra, was schlicht „Huhn mit Walnüssen“ bedeutet. Ich habe verschiedene Quellen zu diesem Gericht gefunden, in der einen wird ein ganzes Huhn mit Walnüssen gefüllt, dabei wird das Huhn vorher gekocht oder auch nicht. In anderen Rezepten werden Hühnerteile wie Brust oder Keule verwendet, die dabei ebenfalls entweder vorgekocht oder „nur“ gebraten werden.

Ich habe mich für ein relativ einfaches Rezept von der Seite Nationalgerichte entschieden, bei dem Hähnchenkeulen mit gehackten Walnüssen in der Pfanne gegart werden. Als Beilage hatten wir einfach Reis und etwas Gurkensalat mit Dill, der im Balkangebiet gerne gegessen wird. In Albanien wird vermutlich Qull dazu gereicht, eine Art Maisbrei, wie ihn Tim Mälzer und Materia in der Sendung Kitchen Impossible (Staffel 10, Folge 4 – zu streamen bei RTL+) zubereiten mussten.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 500 g Hühnerbrust oder -schenkel ohne Haut
  • 100 g Walnüsse
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Paprika
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 2 Esslöffel Olivenöl zum Braten
  • optional: frische Petersilie zum Garnieren

Zubereitung:

Walnüsse hacken, Zwiebeln in kleine Würfelschneiden, Knoblauch ebenfalls fein schneiden oder reiben.

In einigen Rezepten wird das Fleisch ebenfalls in Streifen geschnitten, was den Garprozess beschleunigt.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch zugeben, braten, bis er aromatisch duftet. Fleisch zugeben und von beiden Seiten goldbraun braten oder Streifen unter Rühren anbraten.

Mit den Gewürzen pikant abschmecken, Walnüsse zugeben, bis das Fleisch gar ist. Vor dem Servieren nach Wunsch mit gehackter Petersilie bestreuen.

Uns hat das Pulë me Arra sehr gut geschmeckt, und es war relativ fix zubereitet.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden:

Saté gai mit Erdnussdip

Anfang Juli heißt es bei Leckeres für jeden Tag „Alles fürs Grillen“. Bei diesem Thema sind den Ideen ja keine Grenzen gesetzt.

Bei #wirrettenwaszurettenist war im Juni ebenfalls „Alles rund ums Grillen“ das Thema. Mein Beitrag war ein tolles mediterranes Brot mit getrockneten Tomaten und schwarzen Oliven.

Heute bringe ich ein leckeres Gericht aus Thailand mit, das dort als Streetfood beliebt ist: Saté oder Satay gai, Hähnchenspieße in einer schmackhaften Marinade, die warm und kalt wunderbar schmecken. Man kann sie mit einem kalten Erdnussdip genießen.

Bei uns gab es Jasminreis (aus dem Dampfgarer) und Smacked (auch Smashed) Cucumber Salad dazu. Der Salat passt auch prima auf ein Grillbuffet, den Reis würde ich einfach durch ein Stück Brot ersetzen.

Zutaten für ca. 30 kleine Spießchen:

Für die Spieße:
  • 1 kg Hähnchenbrust
  • 150 ml Kokosmilch (von einer 200-ml-Dose 50 ml für den Erdnussdip nehmen)
  • 2 EL Palm- oder Kokosblütenzucker
  • je 2 TL Kurkuma, Currypulver, Kreuzkümmel, gemahlener Koriander
  • Salz
  • Bambusspieße
Für den Erdnussdip:
  • 4 EL Erdnussmus bzw. -butter mit Stückchen
  • 50 ml Kokosmilch (der Rest der 200-ml-Dose für die Marinade)
  • Limettensaft nach Geschmack
  • Tamarindenpaste nach Geschmack
  • Salz, Chilipulver

Zubereitung:

Hähnchenbrust in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

Alle Zutaten für die Marinade gut verrühren, die Fleischwürfel hineingeben und gut durchmischen.

Fleisch auf Spieße stecken, in ein Behältnis mit Deckel legen, mit der übriggebliebenen Marinade bedecken und mehrere Stunden (oder über Nacht) marinieren.

Alle Zutaten für den Erdnussdip gut verrühren und nach Geschmack abschmecken.

Die Hähnchenspieße grillen, mit dem Dip und Beilagen servieren.

Hier geht es zu den Rezepten der anderen Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger:innen:

Blog-Event CXLVIII – Toast (New York Club Sandwich)

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Blog-Event CXLVIII - Toast (Einsendeschluss 15. Januar 2019)

Im Januar dreht sich das Blog-Event, das Ingrid Auchwas bei Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf ausrichtet, alles um das (oder den?) Toast. Nachdem ich zu Heiligabend ein Dinkeltoast gebacken hatte, komme ich nun zu einer der bekanntesten Verwendungen von Toast, dem Sandwich.

Wusstet Ihr, dass das Sandwich seinen Namen angeblich von John Montagu, dem 4. Earl of Sandwich hat. Er spielte gerade ein Spiel namens Cribbage und wollte für sein Essen keine Pause machen. Daraufhin ließ er sich sein Essen einfach zwischen zwei Scheiben Brot servieren. Einer seiner Mitspieler soll angeblich dann um „ein Brot wie Sandwichs“ gebeten haben. [Quelle: Wikipedia]

Das Sandwich des Earls war verhältnismäßig unspektakulär, britisches Understatement eben. Unser Sandwich kommt aus New York, ist dreistöckig und so reichhaltig belegt, dass es einer „richtigen“ Mahlzeit in nichts nachsteht. Typisch amerikanisch, immer mehr als nötig. 😉

Wir beiden sind jedenfalls pappsatt geworden.

In der Tradition des Earls haben wir zum Sandwich auch gespielt, nämlich UNO. Der Whisky ist übrigens reine Tarnung, um dem Spielhöllengedanken Rechnung zu tragen. Selbst bis obenhin mit Cola aufgegossen, fand ich ihn schrecklich.

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Die kulinarische Weltreise: Pad Thai ผัดไทย (Thailand)

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Hier kommt mein zweites Gericht für die Juli-Ausgabe der kulinarischen Weltreise, einer Foodblogger-Aktion von Volker mampft.

Gestartet hat unsere Reise im März mit einer Reise nach Italien, dann ging es im April auf die Philippinen, von dort im Mai nach Kroatien, anschließend im Juni in die USA und nun geht es nach Thailand.

Pad oder Phat Thai ist so etwas wie DAS thailändische Nationalgericht. Und so wie bei uns jeder seine Roulade oder seine Bratkartoffeln anders zubereitet, gibt es vermutlich auch vom Pad Thai so viele Versionen, wie es Einwohner in Thailand gibt.

Kochen wollte ich es schon lange, meinem GöGa zuliebe, der während eines Hongkong Urlaubs bei einem ehemaligen Studienkollegen „vor meiner Zeit“ die Gelegenheit zu einem Wochenend-Trip nach Thailand hatte und dort dieses Gericht serviert bekam. Seitdem schwärmt er davon.

Mittlerweile zweifelt eher, dass es wirklich Pad Thai war oder ob er bzw. sein Freund da etwas falsch verstanden haben oder ob es einfach eine von zig Varianten des Gerichts war. Sein Pad Thai war nämlich eher suppig war, mit ganz viel Gemüse und „seltsamem Zeug, das wir nicht mitessen durften“,

Wie dem auch sei, zufrieden war er mit meiner Version auch, und mir hat es auch geschmeckt. Allerdings hätte für meinen Geschmack mehr Gemüse drin sein können und optisch sah es auch nicht so ansprechend aus.

Das Rezept hatte ich auf der Internetseite einer großen Supermarktkette gefunden und wieder ein bisschen an unsere Gegebenheiten und Vorlieben angepasst. Gut, dass ich die benötigte Tamarindenpaste schon im Bio-Markt des Vertrauens besorgt hatte, die hatte der Supermarkt nämlich nicht im Programm. Witz des Tages!

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Die kulinarische Weltreise: Pancit Bihon (Philippinen)

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Die große kulinarische Weltreise, das Blog-Event bei Volker mampft geht weiter:

Nachdem wir mit dem ersten Ziel in Europa, nämlich Italien geblieben sind (Hier gibt es nochmal die Zusammenfassung aller TeilnehmerInnen.), verschlägt es uns nun nach Asien, auf die Philippinen, um genau zu sein.

Die philippinische Küche vereinigt laut Wikipedia Einflüsse aus Spanien/Mexiko, China, Indien, Japan und den USA zu einer interessanten Mischung. (Wikipediaartikel zum Land)

Selber war ich dort zwar noch nie, aber trotzdem hatte ich bereits Kontakt zu philippinischen Küche: Als mein Opa 1982 starb und damit eine Wohnung im Zweifamilienhaus frei wurde, hat meine Mutter an eine philippinische Krankenschwester namens Morales (an den Vornamen erinnere ich mich leider nicht mehr) vermietet. Der Mann arbeitete irgendwo „bei den Amerikanern“ und war selten zu Hause. Die kleine Tochter Nancy, benannt nach Nancy Sinatra und Nanny genannt, war eine ganz Süße mit großen braunen Augen. Zur Unterstützung war noch eine Cousine mit im Haushalt, von allen Bebet genannt. Groß, dünn und heimwehkrank. Ich habe immer versucht, sie bei meinen Freundinnen und mir ein bisschen mit einzubeziehen, was leider nur schwer gelang. Als die Familie nach zwei Jahren auszog, weil Herr Morales einen festen Job in Mönchen-Gladbach bei der US-Army bekam, waren wir jedenfalls sehr traurig.

Das Essen, das Frau Morales oft mit uns teilte, war exotisch und ungewohnt, aber immer sehr lecker. Ob das Pancit – auch Pansit – Bihon dabei war, weiß ich nicht mehr, aber ich habe mir das Rezept jetzt mal im Internet rausgesucht. Eine Facebook-Freundin, die halbe Filipina ist, hat es mir auch empfohlen, weil man die meisten Zutaten auch in Deutschland bekommt.

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Nachgekocht: Knuspriges Erdnusshähnchen aus Jamies 5-Zutatenküche

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Schon das zweite Gericht aus Jamie Olivers 5-Zutatenküche fand seinen Weg auf unsere Teller und von dort über unserer Gaumen in unsere Mägen.

Die fünf Zutaten beziehen sich hier rein auf die Hähnchenbrust (wiederum von der Kikok-Maispoularde), als Beilage hatte ich uns noch roten Reis und Sesamspinat gemacht.

Die marinierte Hähnchenbrust und die Erdnusskruste, die kurz übergrillt wurde, waren ein wahres Geschmackserlebnis.

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Jambalaya oder kreolischer Rumforttopf

Ich war mal wieder auf der Suche nach einem Abendessen. Im Netz stolperte ich über ein Rezept für Jambalaya, einem Gericht aus der kreolischen Küche Louisianas.

Wikipedia wusste, dass Jambalaya eine Art Reiseintopf ist, zu dem zwingend drei Grundzutaten, nämlich Zwiebeln, Paprikaschote und Staudensellerie, gehören. Der Rest ist dann eine Art „Rumforttopf“.

Das Rezept habe ich – wie so oft – ab- und umgewandelt.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g Bio-Hühnerbrust
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  •  1 rote Paprikaschote
  • 4 Stangen Staudensellerie, Blattgrün zurück legen
  • 1 Mango
  • 100 grüne Bohnen (davon habe ich jede Menge aus eigener Ernte eingefroren)
  • 3 EL Erdnussöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL (getrockneter) Thymian
  • 1 Spritzer Tabasco
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 600 ml Wasser
  • 300 g Reis, ich hatte noch einen Rest Natur-Wildreis aus dem Oryzapaket
  • 1/2 Bund gehackte Petersilie, ich musste auf TK-Ware zurückgreifen, ca. 2 EL
  • 12 Garnelen, aufgetaute TK-Ware
  • 2 EL ofengeröstete Erdnüsse, grob durchgehackt

Zubereitung:

Die Hühnerbrust in Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden.

Paprikaschote und Selleriestangen putzen, Paprika schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Mango schälen und würfeln, Bohnen halbieren oder dritteln.

Öl in der Pfanne erhitzen. Hähnchen mit Ingwer, Knoblauch und Zwiebel anbraten und Farbe nehmen lassen. Paprika und Staudensellerie zugeben und kurz andünsten.

Gewürze und das Wasser zugeben, aufkochen lassen.

Den Reis einrühren, ca. 25 – 30 Minuten garen, bis das Wasser aufgesogen ist.

Zum Schluss Mango, Bohnen und Garnelen in der Mischung warm werden.

Falls nötig, noch einmal abschmecken.

Das Jambalaya auf Tellern anrichten, jeweils drei Garnelen dazugeben und mit den gehackten Erdnüssen sowie dem Selleriegrün bestreuen.

Restliche Erdnüsse und Sellerieblättchen zusammen mit dem Tabasco auf den Tisch stellen.

Ein durch und durch köstliches Gericht, das es sicher öfter geben wird. Beim nächsten Mal würde ich allerdings die Garnelen in einer separaten Pfanne braten.

Die „Nahrungskette“

Lebensmittelverschwendung ist ein ganz großes Thema. Es ist wirklich erschreckend, wie viel Lebensmittel aus Unwissenheit oder Dünkel weggeworfen werden; in Deutschland sind das ca. . 11 Millionen Tonnen jährlich.

Schuld sind sowohl Handel als auch Verbraucher. Nicht völlig kerzengerade Möhren oder Bananen und Gurken ohne perfekten Krümmungsgrad kommen gar nicht erst in den Handel. Verbraucher meinen, dass ab dem aufgedruckten MHD das Lebensmittel von einem Tag auf den anderen verdorben ist. Bäckereien werfen abends nicht verkauftes Brot weg. Die Liste ist schier endlos.

Bei mir wird nur weggeworfen, was Pelz hat und von alleine in die Tonne kriecht. Für alles andere gilt, sich auf die Sinne verlassen:

  • anschauen
  • riechen
  • schmecken

Gibt es da keine Beanstandungen, spricht nichts dagegen, die Lebensmittel weiter zu verwenden.

Aus nicht mehr ganz knackigem oder beschädigten Gemüsen kann man notfalls immer noch ein Schmorgericht oder eine Suppe machen.

Ich bin ja unter der Woche von Montagmorgen bis Donnerstagabend alleine zu Hause und brauche oft Reste vom Wochenende auf. So eine „Nahrungskette“ will ich Euch mal zeigen:

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Hähnchencurry mit Mango

Ich hinke wieder etwas hinterher, weil der GöGa und ich anlässlich unseres 19. Hochzeitstages zwei Tage unterwegs waren. Vorgestern Abend waren wir im Musical Tarzan in Oberhausen, wo wir uns dann eine Übernachtung gegönnt hatten, um am nächsten Tag noch die Ausstellung Wunder der Natur im Gasometer anschauen zu können.

Tarzan war atemberaubend schön und beeindruckend, und ich kann nur jedem empfehlen, der auch die Musik von Phil Collins mag, einmal eine Vorstellung zu besuchen.

Die Fotoausstellung im Gasometer läuft noch bis zum 30. November 2017 und auch hier kann ich jedem, der an meisterhafter Fotografie und den Wundern, die unsere Erde zu bieten hat, interessiert ist, empfehlen, mal einen Abstecher nach Oberhausen zu machen. Günstige Hotels gibt es rund um das CentrO bzw. die Neue Mitte, so dass man auch noch Geld beim Shoppen ausgeben kann.

Doch nun zum Sonntagsessen von vor zwei Wochen… Wir hatten vom Vortag noch ein paar Brokkoliröschen übrig, außerdem kamen je eine Zucchini, eine Möhre, eine Mango und eine Hähnchenbrust ins Essen. Da ich nur noch eine Brust mit Haut im Tiefkühlschrank hatte, habe ich diese entfernt und später richtig schön kross gebraten und als Chip serviert.

Mit dem Reis als Beilage hatte es der GöGa („Ist eh nicht mehr viel drin, ich nehme mal alles.“) sehr gut gemeint, so dass ich noch zwei Tage davon hatte (Reisgemüsesüppchen und Bratreis)

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