Die kulinarische Weltreise: Pad Thai ผัดไทย (Thailand)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Hier kommt mein zweites Gericht für die Juli-Ausgabe der kulinarischen Weltreise, einer Foodblogger-Aktion von Volker mampft.

Gestartet hat unsere Reise im März mit einer Reise nach Italien, dann ging es im April auf die Philippinen, von dort im Mai nach Kroatien, anschließend im Juni in die USA und nun geht es nach Thailand.

Pad oder Phat Thai ist so etwas wie DAS thailändische Nationalgericht. Und so wie bei uns jeder seine Roulade oder seine Bratkartoffeln anders zubereitet, gibt es vermutlich auch vom Pad Thai so viele Versionen, wie es Einwohner in Thailand gibt.

Kochen wollte ich es schon lange, meinem GöGa zuliebe, der während eines Hongkong Urlaubs bei einem ehemaligen Studienkollegen „vor meiner Zeit“ die Gelegenheit zu einem Wochenend-Trip nach Thailand hatte und dort dieses Gericht serviert bekam. Seitdem schwärmt er davon.

Mittlerweile zweifelt eher, dass es wirklich Pad Thai war oder ob er bzw. sein Freund da etwas falsch verstanden haben oder ob es einfach eine von zig Varianten des Gerichts war. Sein Pad Thai war nämlich eher suppig war, mit ganz viel Gemüse und „seltsamem Zeug, das wir nicht mitessen durften“,

Wie dem auch sei, zufrieden war er mit meiner Version auch, und mir hat es auch geschmeckt. Allerdings hätte für meinen Geschmack mehr Gemüse drin sein können und optisch sah es auch nicht so ansprechend aus.

Das Rezept hatte ich auf der Internetseite einer großen Supermarktkette gefunden und wieder ein bisschen an unsere Gegebenheiten und Vorlieben angepasst. Gut, dass ich die benötigte Tamarindenpaste schon im Bio-Markt des Vertrauens besorgt hatte, die hatte der Supermarkt nämlich nicht im Programm. Witz des Tages!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 EL Tamarindenpaste
  • 2,5 EL braunen Zucker
  • 3 EL Fischsoße
  • 1 TL Chilipulver
  • 150 g Reisnudeln
  • 75 g Hähnchenfilet
  • 0,5 Zwiebel (ich: stattdessen insgesamt 1 Bund Lauchzwiebeln)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 3 EL Erdnüsse
  • 50 g Sojasprossen (ich: Mungbohnensprossen)
  • 0,5 Bund Lauchzwiebeln (ich: 1 Bund, da ich die Zwiebel weggelassen hatte)
  • 1,5 EL Öl
  • 0,5 Bio-Limette
  • 2 Black Tiger-Garnelen (Bio-Qualität)
  • Schnittlauchblüte, Thaibasilikum und Koriander zur Deko

Zubereitung:

Für die Soße Tamarindenpaste und Zucker in 120 ml heißem Wasser auflösen. Fischsoße und Chilipulver unterrühren.

Nudeln in heißem Wasser 5 – 10 Minuten einweichen, bis sie biegsam, aber noch bissfest sind. Hähnchenfilet in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Eier verquirlen. Erdnüsse grob hacken. Mungobohnensprossen waschen und auf einem Sieb abtropfen lassen. Lauchzwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Pfanne oder Wok stark erhitzen, 1 EL Öl hineingeben. Knoblauch, Frühlingszwiebel und Fleisch darin anbraten. Nudeln und die Hälfte der Soße zugeben. Dabei ständig rühren. Pfanneninhalt an den Rand der Pfanne schieben, 0,5 EL Öl auf den Pfannenboden geben und Ei darin braten. Alle Zutaten wieder mischen. Übrige Soße und Sprossen zugeben.

Die Garnelen separat in einer Pfanne von beiden Seiten kurz braten.

Limette in Spalten schneiden. Nudeln mit Limettenspalten, Erdnüssen, Garnelen und den Kräutern garniert servieren.


Ein grünes Thai-Curry hatte ich im Rahmen dieser Veranstaltung schon gemacht und beim Aufräumen in den Archiven ebenfalls noch ein rotes Thai-Curry mit Tofu sowie Saté Gai gefunden.

 

4 Gedanken zu „Die kulinarische Weltreise: Pad Thai ผัดไทย (Thailand)

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