Die kulinarische Weltreise: Gäng Kiao Wang oder แกงเขียวหวานไก่ (Thailand)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Wir sind schon im Juli 2018 angekommen und dieses Mal geht es mit der kulinarischen Weltreise, einer Foodblogger-Aktion von Volker mampft, wieder zurück nach Asien, genau gesagt nach Thailand.

Gestartet hat unsere Reise im März mit einer Reise nach Italien, dann ging es im April auf die Philippinen, von dort im Mai nach Kroatien, anschließend im Juni in die USA und nun – wie gesagt – Thailand.

Zu diesem Land habe ich so gar keine Beziehung. Weder war ich schon mal dort, noch kenne ich jemanden aus Thailand. Nichts destotrotz habe ich natürlich nach Rezepten gesucht und auf dieser Seite auf ein Grünes Thai-Curry gestoßen. Ich habe die Vorgaben etwas an unsere (Einkaufs-)Möglichkeiten angepasst und habe ein ganz leckeres Sonntagsessen für uns gekocht.

Zutaten für 2 Personen (Änderungen wie immer in Kursivschrift)

  • 2 EL Grüne Curry Paste (Prik Gäng Kiau Wan) | พริกแกงเขียวหวาน
  • 300 g Hähnchenbrustfilet (Nua Gai) | เนื้อไก่ (ich: japanische Bratfilets)
  • 200 g Kokosmilch (Gati) | กะทิ
  • 1 EL Pflanzenöl (ich: Erdnussöl)
  • 1 Stängel Thai Basilikum (Bai Horapa) | โหระพา (ich: wurde noch rechtzeitig als ganze Pflanze in der Lieblingsgärtnerei ergattert)
  • 3 kleine grüne Thai Auberginen (Ma Keua Praw) | มะเขือเปราะ (ich: habe Zucchini genommen, weil der GöGa keine Auberginen mag)
  • ½ Liter Hühnerfond / Thai Hühnerbrühe (Nam Sup Gai) | น้ำซุปไก่ (ich: nur etwas Wasser zum Ablöschen)
  • ½ EL Palmzucker (Nam Tan Puek) | น้ำตาลปี๊บ (ich: Kokosblütenzucker)
  • 1 EL Fischsauce (Nam Pla) | น้ำปลา
  • 2 rote Prik Chifa (Prik Chifa Daeng) | พริกชี้ฟ้าแดง
    (In Deutschland nicht zu kaufen. Alternativ eine rote Paprika nehmen die nicht scharf oder wenig scharf ist) (ich: eine rote Spitzpaprika)
  • 4x Kaffirlimettenblätter (Bai Makrut) | ใบมะกรูด
    Limettenblätter bekommt man tiefgefrohren im Asia Markt (ich: hatte getrocknete, die aber ekelhaft waren)
  • ich zusätzlich ein paar Champignons, die von der Pizza übrig waren und eine Möhre, sowie etwas Limettenabrieb und -saft
  • 1 Tasse Jasminreis

Zubereitung:

Zunächst den Jasminreis nach der bevorzugten Garmethode zubereiten. Bei mir war das wieder der Dampfgarer.

Das gesamte Gemüse gründlich waschen. Die Thai Auberginen achteln. Die Prik-Chifa-Chili bzw. roten Paprika der Länge nach in längliche dünne Streifen schneiden. Die Kaffir-Limettenblätter und Bai Horapa Basilikumblätter in kleine Stücke zerrupfen.

(Ich habe Spitzpaprika, Zucchini und Möhre in mundgerechte Streifen, Champignons in Scheiben geschnitten.)

Nehmen Sie einen Topf und geben Sie das Öl hinzu. Dann erhitzen Sie das Öl auf mittlere Hitze und geben die Currypaste hinzu. Dann rühren Sie solange um bis es anfängt zu duften.
(Ungefähr 30 Sekunden bis 1 Minute). Danach geben Sie nach und nach die Kokosmilch hinzu. Dabei weiter rühren.

(Ich habe meinen Wok von d.die Pfanne benutzt und bin ansonsten nach Anweisung vorgegangen.)

Fügen Sie das Hähnchenbrustfilet hinzu und schmecken die entstandene Sauce mit etwas Palmzucker und Fischsauce ab. Danach den Hühnerfond dazugeben und etwa 5 Minuten kochen lassen. Dann die geschnittene Thai Aubergine hinzugeben und dann solange kochen lassen bis das Fleisch gar ist.

(Ich habe die Bratfilets mit dem Gemüse zugegeben. Die Sauce war mir flüssig genug, so dass ich auf weiter Flüssigkeit verzichtet habe.)

Wenn es nicht salzig genug ist dann Fischsauce hinzufügen.
Wenn es zu salzig ist kann man ein Spitzer Limettensaft beigeben.
Ist es nicht süss genug, dann gibt man etwas Palmzucker hinzu.
Wenn es zu scharf ist etwas mehr Kokosmilch dazugeben.
Das Thai Green Curry sollte ausgewogen salzig, sauer, süss und scharf schmecken.

Genau so ist es geworden: Ausgewogen und sehr lecker!


Zwei weitere Beiträge für die Juli-Reise nach Thailand sind Pad (Phat) Thai sowie ein Thai-Nudelsalat; außerdem habe ich noch Rezepte für ein rotes Thai-Curry mit Tofu und für Saté Gai in den Archiven gefunden.

15 Gedanken zu „Die kulinarische Weltreise: Gäng Kiao Wang oder แกงเขียวหวานไก่ (Thailand)

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  3. Volker

    Hallo Britta,

    schön das Du wieder dabei bist. Die ganz kleinen Thai Auberginen in Erbsengröße solltest Du (bzw. GöGa) mal testen. Die haben ein interessantes Aroma und vor allem keine Ähnlichkeit mit normaler Aubergine, insbesondere von der Konsistenz.

    Antworten
    1. brittak Beitragsautor

      Hallo Volker,

      an die Thai-Auberginen muss man bei uns im Kaff aber auch erst mal kommen. Es gibt irgendwo in einer Wohnsiedlung wohl einen Asia-Laden, aber der ist so abseits unserer Einkaufsroute, dass wir noch nie dort waren.
      Außerdem kommen die Zucchini gerade mit Macht im eigenen Garten. 😉

      Liebe Grüße Britta

      Antworten
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  10. Gabi

    Witzig – das mit dem „ausgewogen“ und den Würztipps habe ich genauso auch in einer Thai-Kochschule in Thailand so gesagt bekommen. Muss wohl ein Prinzip sein 😉

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    1. brittak Beitragsautor

      Aber sollte Essen nicht immer „ausgewogen“ sein und schmecken?

      Wir verwenden ja auch oft die berühmte Prise Salz bei Süßem oder einen Hauch Zucker bei herzhaften Gerichten. 😉

      Antworten
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