Fischfilet mit Senfhaube und Kartoffelpüree

Wie hier schon geschrieben, „musste“ ich mich erst um drei Blog-Events, an denen ich gerne teilnehmen wollte und die alle im Juni stattfanden, kümmern, dass sie „in time“ online kamen.

Gekocht habe ich natürlich auch, aber mit dem Bilderbearbeiten und Aufschreiben der Rezepte hänge ich jetzt ein wenig.

Aber nun bin ich soweit. Den Anfang meiner Juni-Rückschau macht dieses leckere Fischfilet mit Senfhaube. Die Idee schlummerte schon länger in mir, mindestens seit ich die restliche Senfsauce auf Béchamelbasis von den Eiern in Senfsauce eingefroren habe. Und zwar ziemlich flach eingefroren. Einerseits damit sie bei Bedarf schneller auftaut, andererseits, damit man sie schön flach auf ebenfalls gefrorenes Fischfilet geben konnte. Davon hatte ich auch noch zwei schöne Exemplare vom Rotbarsch im TK-Schrank.

Ich gebe zu, ich wollte den Fisch eigentlich sogar rundherum panieren, aber das ist  nicht so wirklich gelungen. Eigentlich könnt Ihr also die unten gezeigte Zubereitung direkt in Eurer Auflaufform machen.

Jedenfalls wird die Auflaufform leicht ausgebuttert, die dünn eingefrorene Senfsauce auf die Fischstücke gelegt und großzügig mit Semmelbrösel/Paniermehl bestreut. Dieses war eine eigene Mischung aus einem leider misslungenen Brotbackversuch.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 gleich große gefrorene Fischfilets, bei mir Rotbarsch
  • ca. 200 g eingefrorene Senfsauce
  • 6 – 8 EL Semmelbrösel, am besten selbst gemacht
  • 1 Ei
  • Limettensaft
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Butter oder Öl für die Form
  • 1 Grundrezept Kartoffelpüree
  • 100 g TK-Erbsen
  • gehackte Petersilie, bei mir aus dem Garten

Zubereitung:

Die gefrorenen Zutaten bis zum Schluss im Tiefkühler lassen. Die anderen Zutaten vorbereiten und bereit stellen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Auflaufform ausbuttern, Semmelbrösel und Ei vermischen, Salz und Pfeffer in einem kleinen Gefäß mischen, die Limette durchschneiden.

Nun den Fisch und die Senfsauce aus dem Tiefkühler holen. Die Fischstücke in die Auflaufform – mit Limettensaft und Salz/Pfeffer rundum würzen – und die Senfsauce passend darüber legen. Die Sauce kann man mitsamt Gefrierbeutel mit einer Küchenschere bestens zurecht schneiden und dann aus dem Beutel pulen. Von Vorteil ist dabei auch, dass die Hände ziemlich kalt sind.

Paniermehl-Ei-Mischung über die Senfsauce geben und leicht andrücken. Im Backofen 40 Minuten garen und überbacken. Eventuell zum Schluss kurz den Grill zuschalten.

In der Zwischenzeit nach obigem Rezept ein Kartoffelpüree zubereiten, die Erbsen zugeben und erwärmen.

Ich hatte noch einen Rest der Paniermehl-Ei-Mischung übrig, die ich in einer Pfanne knusprig ausgebraten und als Deko in das Kartoffelpüree gesteckt habe. Zum Schluss noch die gehackte Petersilie über das Püree streuen.

 

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